Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hörspiel

Tipp: Das Geheimnis der Sieben Meere (CD) ** (VERLOSUNG) **

Das Geheim­nis der Sie­ben Mee­re ist das fünf­te Aben­teu­er der Roth­stein-Kids, bestehend aus den drei Geschwis­tern Luca, Lina und Michi. Wie­der ist es ein Hör­spiel ohne Buch­vor­la­ge und mit einer Län­ge von 79 Min. passt es auf eine Audio-CD. Ich hal­te es für die rich­ti­ge Ent­schei­dung, die Geschich­ten auf eine Audio-CD-Län­­ge zu begren­zen, damit die Ori­en­tie­rung nicht ver­lo­ren geht und es zu kei­nen unnö­ti­gen Län­gen kommt. Auf der Rück­sei­te der CD heißt es: Unver­hofft gera­ten die Roth­stein-Kids in ein Aben­teu­er auf hoher See. Unter­wegs auf einem Fracht­schiff in Rich­tung Latein­ame­ri­ka sol­len sie an der Sei­te eines Pri­vat­de­tek­tivs die hoch­ge­fähr­de­te Ladung im Auge behal­ten: kost­ba­re Gemäl­de im Wert von meh­re­ren Mil­lio­nen Dol­lar. Doch plötz­lich ent­wi­ckelt sich alles viel gefähr­li­cher als gedacht. Wel­chen Mit­rei­sen­den kön­nen Luca, Lina und Michi über­haupt noch trau­en? Ein ris­kan­ter und ner­ven­zer­rei­ßen­der Wett­lauf gegen die Zeit beginnt … Die Autoren des Hör­spiels, Anke Hil­leb­ren­ner und Han­no Herz­ler, set­zen das Kon­zept fort, in jeder Fol­ge span­nen­de his­to­ri­sche Fak­ten einer Per­son aus der Kir­chen­ge­schich­te hin­ein­zu­flech­ten. In der ers­ten und vier­ten Fol­ge ging es um Mar­tin Luther (Bespre­chung …

Tipp: Das Geheimnis der Totenmaske

Das Geheim­nis der Toten­mas­ke ist das vier­te Aben­teu­er der Roth­stein-Kids, bestehend aus den drei Geschwis­tern Luca, Lina und Michi. In der Markt­kir­che in Hal­le wer­den die Roth­stein-Kids in ein span­nen­des Aben­teu­er rund um ein paar gru­se­li­ge Aus­stel­lungs­stü­cke ver­wi­ckelt: Kopf und Hän­de Mar­tin Luthers, gestal­tet nach Gips-Abdrü­­cken, die man dem Ver­stor­be­nen abge­nom­men hat. Als die­se plötz­lich ver­schwun­den sind, über­schla­gen sich die Ereig­nis­se … Eine Bewer­tung in Stich­punk­ten. ganz uner­war­tet ist die vier­te Fol­ge erschie­nen – erst­mals ohne Buch­vor­lag die vier­te Fol­ge ist etwas kür­zer als die ers­ten drei Aben­teu­er (eine CD) es gibt Streit aber auch Ver­söh­nung – sün­di­ges Ver­hal­ten wird nicht offen ste­hen gelas­sen ungewöhnliche/r Täter/in the­ma­ti­sche Wie­der­ho­lung ohne inhalt­li­che Über­schnei­dung, in der ers­ten Fol­ge ging es eben­falls um Luther Ver­wechs­lun­gen als Run­­­ning-Gag wie bei Dr. Bro­cker von Han­no Herz­ler erin­nern im posi­ti­ven Sin­ne an die alten 5 Geschwis­­ter-Fol­­gen; über­zeu­gen mich weit mehr als die neu­en 5 Geschwis­ter-Fol­gen über­zeu­gen­de Spre­cher­leis­tung der Haupt­spre­cher und beson­ders des Herrn Hal­ler und der Haupt­kom­mis­sa­rin zum Schluss gibt es eine Anspie­lung auf den nächs­ten Fall Das Hör­spiel kann bei CV Dil­len­burg bestellt wer­den. Die Roth­stein-Kids haben …

CD: Sturm des Lebens

Die meis­ten christ­li­chen Hör­spie­le rich­ten sich an jün­ge­re Kin­der zwi­schen 3 und 12. Es ist daher wirk­lich erfri­schend, dass die meis­ten Hör­spie­le des Ver­lags Frie­dens­stim­me sich an Kin­der und  Jugend­li­che ab 13 Jah­re rich­ten. Zuletzt ist das Hör­spiel Sturm des Lebens erschie­nen. Im Book­let heißt es: Die Türen des Gefäng­nis­ses öff­nen sich. Regi­na tritt hin­aus. Vie­le Fra­gen rasen ihr durch den Kopf und die Ver­zweif­lung macht sich breit. Als ein­zi­ger Trost dient ihr der Satz eines alten Pas­tors, durch den sie zum Glau­ben an Jesus Chris­tus kam. Auch jetzt treibt er sie an, die ers­ten Schrit­te im neu­en Leben zu wagen. Mutig stellt sie sich der Ver­gan­gen­heit. Bevor ich das Hör­spiel wäh­rend eini­ger Auto­fahr­ten hör­te, nahm ich an, dass es sich um eine Geschich­te aus aktu­el­ler Zeit han­deln wür­de. Cover und Beschrei­bung lie­ßen zumin­dest kei­ne ande­re Ver­mu­tung zu. Nach weni­gen Minu­ten stellt der Hörer jedoch fest, dass es sich um eine Erzäh­lung um die Zeit von 1900 han­delt. Im Wesent­li­chen geht es um eine jun­ge Chris­tin und Ehe­frau eines Alko­ho­li­kers und Tyran­nen, die trotz ihrer schwie­ri­gen Umstän­de dem Glau­ben an …

CD: Drei Tage aus Gellerts Leben

Mit Sym­pa­thie und Wohl­wol­len beob­ach­te ich die Hör­spiel­ver­öf­fent­li­chun­gen klei­ner christ­li­cher Ver­la­ge. Dabei ist mir ein kur­zes Hör­spiel (37 Min.) über den Lie­der­dich­ter und Schrift­stel­ler Chris­ti­an Fürch­te­gott Gel­lert auf­ge­fal­len. In einer klei­nen, unge­heiz­ten Stu­be zu Leip­zig saß Chris­ti­an Fürch­te­gott Gel­lert vor sei­nem Schreib­tisch und stütz­te den Kopf in die Hän­de. Auf dem Tisch lag eine Bibel, die bei Hiob 2,10 auf­ge­schla­gen war. „Haben wir Gutes emp­fan­gen von Gott und soll­ten das Böse nicht auch anneh­men?“ Die­ser Bibel­vers hat­te ihn dazu bewegt, ein Lied zu schrei­ben. Nie hät­te er ahnen kön­nen, was die­ses Lied in den nächs­ten drei Tagen alles bewir­ken wür­de … Das Hör­spiel basiert auf einem Buch aus dem 19. Jahr­hun­dert und ist sprach­lich eher gering­fü­gig an die heu­ti­ge Spra­che ange­passt. Ich schät­ze es sehr, wenn bis­her wenig bekann­te span­nen­de Per­sön­lich­kei­ten in Hör­spiel­form bekannt gemacht wer­den. Lei­der hat das Hör­spiel eini­ge Schwä­chen, die den Hör­ge­nuss etwas trü­ben. Die Erzäh­le­rin nimmt einen gro­ßen Teil ein und unter­bricht den Fluss des Hör­spiels. Man­che Sät­ze sind über­flüs­sig, da sie hör­ba­res beschrei­ben. Ande­re beschrie­be­ne Hand­lun­gen hät­ten ohne viel Mühe „hör­bar“ gemacht …

CD: Zum Abschied noch eine Rede!?

Vor Weih­nach­ten bin ich auf das ers­te Hör­spiel des neu­en Ver­lags hip­ke­mu­sic gesto­ßen und habe es inter­es­siert ange­hört. In der Beschrei­bung heißt es: Nils, Patrick, Kla­ra und Mir­jam fah­ren zum Som­mer­camp. Dort wer­den sie mit einem selt­sa­men und schein­bar lang­wei­li­gen The­ma kon­fron­tiert: Eine Abschieds­re­de. Von Jesus. Doch je mehr sie davon erfah­ren, des­to mehr ver­ste­hen sie, dass die­se Rede es in sich hat… Hörspiel/Kinderkantate für Kin­der über die Abschieds­re­de Jesu mit 6 ver­ton­ten Bibel­ver­sen Das Hör­spiel ist weni­ger eine Geschich­te son­dern ein Gespräch des Kin­der­grup­pen­lei­ters mit den Kin­dern über die Abschieds­re­de Jesu. Es ist mit 33 Minu­ten ver­hält­nis­mä­ßig kurz. Davon ent­fällt ein bedeu­ten­der Teil auf 6 für mei­ne Ansprü­che gut gesun­ge­ne Lie­der und meh­re­re Zwi­schen­me­lo­dien. Beson­ders die Kin­der­stim­men sind gut gewählt. Das Hör­spiel kann beim Ver­lag für 6 EUR bestellt werden.

Tipp: Das Geheimnis des schwarzen Falken (CD)

Das Geheim­nis des schwar­zen Fal­ken ist das drit­te Aben­teu­er der Roth­stein-Kids, bestehend aus den drei Geschwis­tern Luca, Lina und Michi. In die­ser Fol­ge geht es das ers­te Mal nicht ins Aus­land son­dern nach Hal­le an der Saa­le. Der Grund: Vater Roth­stein forscht über den Theo­lo­gen und Päd­ago­gen August Her­mann Francke, der sein Leben vor allem in Hal­le ver­brach­te. Kaum ange­kom­men, wird Vater Roth­stein des Dieb­stahls bezich­tigt und muss sei­nen Urlaub unfrei­wil­lig im Gefäng­nis fort­set­zen. Die Kin­der set­zen alles dar­an, um ihren Vater zu ent­las­ten und den wah­ren Ver­bre­chern auf die Spur zu kom­men. Dabei kom­men sie ihnen näher als ihnen lieb ist … In den ers­ten bei­den Fol­gen der Roth­stein-Kids geht es um Mar­tin Luther (Bespre­chung Fol­ge 1) und Flo­rence Nightin­ga­le (Bespre­chung Fol­ge 2). Dies­mal wird zwar Bezug auf August Her­mann Francke genom­men, der Zuhö­rer erfährt jedoch nur sehr wenig über sein Leben und Werk. Mit Eck­art zur Nie­den als Spre­cher von Dr. Samu­el Stein­berg hat man eine ech­te Spre­cher-Grö­­ße enga­gie­ren kön­nen. Auf sei­ne Spre­cher-Qua­­li­­tät ist immer Ver­lass. Obwohl auch die­ses Hör­spiel mit 90 Minu­ten auf zwei CDs eher …

Tipp: Das Geheimnis der rätselhaften Briefe (CD)

Das ers­te Mal dür­fen die Roth­stein-Kids ohne ihre Eltern in Urlaub fah­ren. Ihre Tan­te Eli­sa­beth und Kusi­ne Pat­sy haben sie zu sich nach Lon­don ein­ge­la­den. Und schon auf dem Weg durch den Euro­tun­nel beginnt ein neu­es Aben­teu­er. Ein mys­te­riö­ser Mann setzt sich zu ihnen und inter­es­siert sich für ihr Gepäck. In Lon­don ange­kom­men, erhal­ten die drei Geschwis­ter rät­sel­haf­te Brie­fe, und plötz­lich ver­schwin­det Michi spur­los … Die Rät­sel füh­ren die Roth­stein-Kids mit ihrer Kusi­ne von Sehens­wür­dig­keit zu Sehens­wür­dig­keit. Nicht zuletzt mit Hil­fe ihrer Tan­te gelingt es den Kin­dern die Rät­sel zu lösen und dem Geheim­nis immer näher zu kom­men. In dem 90 Minu­ten lan­gen Hör­spiel auf CDs kommt es regel­mä­ßig zu Sze­nen­wech­seln, was es beson­ders span­nend macht. Die Spre­cher über­zeu­gen auch die­ses Mal — nur das Brum­men des Inspek­tors ist etwas ner­vig und ein biss­chen mehr Emo­ti­on in der Stim­me der Tan­te Eli­sa­beth hät­te ganz gut getan. Auf­fäl­lig ist, wie sel­ten der Hund zu hören ist. Wenn er nicht nament­lich genannt wird oder gera­de in einen saf­ti­gen Waden beißt ist er kaum zu hören und wird schnell ver­ges­sen. Ganz neben­bei erfahren …

Tipp: Die kleine Pflaume Flodderich

Vor weni­gen Woche habe ich hier das ers­te Hör­spiel aus dem Ver­lag CV Dil­len­burg vor­ge­stellt (Das Geheim­nis von Schloss Moril­li­on). Jetzt star­tet auch der Ver­lag CLV sei­ne ers­te Kin­­der­­hör­­spiel-Rei­he: Fre­der­i­cos Aben­teu­er. In die­sem Hör­spiel erzählt der Natur­for­scher und Welt­rei­sen­der Fre­der­i­co sei­nen Nich­ten und Nef­fen sei­ne ers­te Geschich­te. Dabei geht es um die etwas vor­lau­te und unter­neh­mungs­lus­ti­ge Pflau­me mit dem sym­pa­thi­schen Namen Flod­de­rich. Ihr gan­zes Leben hängt sie am Ast ihres Pflau­men­baums. Sie will nicht län­ger hän­gen blei­ben und reißt sich los um end­lich Aben­teu­er zu erle­ben. Dabei begeg­net sie vie­len unbe­kann­ten Tie­ren und Pflan­zen und erlebt bei­na­he mehr Aben­teu­er, als ihr am Ende lieb ist … Was Flod­de­richs Aben­teu­er mit Gott und den Men­schen zu tun hat, erzählt Fre­der­i­co den Kin­dern ganz zum Schluss. Das The­ma in die­sem Hör­spiel ist: Wie ler­ne ich Zufrie­den­heit? Die Geschich­te um Flod­de­rich ist ein gelun­ge­ner Start einer Hör­­spiel-Rei­he für Kin­der ab 6 Jah­ren. Es ist sehr auf­wän­dig und pro­fes­sio­nell mit über 20 Stim­men pro­du­ziert. Das Titel­lied ist sehr ein­gän­gig und passt zu der musi­ka­li­schen Unter­ma­lung im Hör­spiel. Das Book­let ist lie­be­voll illus­triert und lässt …

Tipp: Das Geheimnis von Schloss Morillion

Mit „Uli“ von Andre­as Schwant­ge und den „5 Geschwis­tern“  bin ich auf­ge­wach­sen und habe bis heu­te nicht auf­ge­hört Hör­spie­le auf Auto­fahr­ten oder bei ein­tö­ni­gen Arbei­ten zu hören. Und selbst­ver­ständ­lich kann ich nicht anders, als mei­nen eige­nen Kin­dern alte und neue Hör­spie­le mög­lichst mit einem „Prä­di­kat: Wert­voll“ anzu­bie­ten. Beson­ders hell­hö­rig wer­de ich, wenn ein Ver­lag sich erst­mals in den Bereich des Hör­spiels wagt. Und tat­säch­lich hat die Christ­li­che Ver­lags­ge­sell­schaft in Dil­len­burg (CV) das ers­te Hör­spiel einer neu­en Rei­he rund um die „Roth­stein-Kids“ ver­öf­fent­licht. Die Geschich­te basiert auf dem gleich­na­mi­gen Buch von Anke Hil­leb­ren­ner, die bereits meh­re­re Kin­der­bü­cher geschrie­ben hat und sich in die­sem Seg­ment offen­bar wohl fühlt. Zwei wei­te­re Bän­de sind auch schon erschie­nen und wer­den im Sep­tem­ber eben­falls als Hör­spie­le erhält­lich sein.

Vor wem sollte ich mich fürchten?

Heu­te möch­te ich auf ein wei­te­res inter­es­san­tes Hör­spiel auf­merk­sam machen. Da ich den Text auf der CD-Hül­­le bereits sehr gut fand, möch­te ich die­sen hier wei­ter­ge­ben. Man schreibt das Jahr 1565. Pie­ter Titel­mann, ein gefürch­te­ter und grau­sa­mer Ver­fol­ger, hat die Auf­ga­be, jede Per­son fest­zu­neh­men, die nicht hin­ter der katho­li­schen Staats­kir­che steht. Clau­dia, die sich täg­lich der Unge­wiss­heit ihrer Zukunft aus­ge­setzt fin­det, ringt mit ihren Ängs­ten und erwägt sogar ihren Glau­ben auf­zu­ge­ben, um die Tren­nung ihrer Fami­lie zu ver­hin­dern. Die Wor­te „Vor wem soll­te ich mich fürch­ten“, wer­den die unun­ter­bro­che­ne Fra­ge und der Ent­schei­dungs­punkt ihres Lebens. Wer sich nicht zu sehr vor dem doch recht deut­li­chen russ­land­deut­schen Akzent abschre­cken lässt, bekommt ein soli­des Hör­spiel zu hören.  Es erin­nert uns in unse­rem Wohl­stand dar­an, dass vie­le der Chris­ten ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te für ihren Glau­ben teu­er bezah­len muss­ten. Bereits der Kir­chen­va­ter Ter­tul­li­an stell­te  im zwei­ten Jahr­hun­dert nach Chris­tus fest: Das Blut der Mär­ty­rer ist der Same der Kirche.