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K. Hipke: CD’s sind in ein paar Jahren wahrscheinlich nur noch was für Liebhaber

Der Verlag Hipke Music stellt sich vor

NIMM UND LIES: Lie­ber Herr Hip­ke, seit wann gibt es den Ver­lag Hip­ke Music und wie kommt man dazu, einen neu­en Ver­lag zu grün­den?

Klaus Hip­ke: Hip­ke Music gibt es offi­zi­ell seit 2015 und ist ent­stan­den, indem ich mei­ne Lei­den­schaft zum (Neben-) Beruf gemacht habe.
Musik war immer ein wich­ti­ger Teil mei­nes Lebens. In den letz­ten zehn Jah­ren ent­wi­ckel­te es sich zur Regel­mä­ßig­keit, neue Lie­der und Arran­ge­ments zu schrei­ben. Und dann kam der Zeit­punkt, wo ich mehr damit beschäf­tigt war, Noten per Mail zu ver­sen­den, als zu kom­po­nie­ren. Also ent­schloss ich mich, eine Web­sei­te mit einem Web­shop auf­zu­bau­en. Dann kam eins zum ande­ren …

NIMM UND LIES: Wie sieht Ihr Ver­lags­pro­gramm aus? Wo lie­gen die Schwer­punk­te?

Unser Ver­lags­pro­gramm fokus­siert sich auf geist­li­che Lie­der für die Gemein­de. Mit unse­rem Noten­re­per­toire bedie­nen wir des­we­gen auch vie­le ver­schie­de­ne Klang­kör­per: Gesangs­grup­pen, Kin­der­chö­re, Jugend­chö­re, Kir­chen- / Gemein­de­ch­ö­re, Streich­or­ches­ter, Sin­fo­nie­or­ches­ter …

Neben der Kom­po­si­ti­on neu­er Lie­der pro­du­zie­ren wir regel­mä­ßig neue Alben mit unse­ren Lie­dern.

NIMM UND LIES: Neben Ihrem Ver­lag gibt es eini­ge wei­te­re kon­ser­va­tiv-evan­ge­li­ka­le Ver­la­ge, die sich auf Hör­me­di­en spe­zia­li­siert haben. Was unter­schei­det Ihren Ver­lag von den ande­ren Ver­la­gen? Macht es nicht eher Sinn, einen bestehen­den Ver­lag zu unter­stüt­zen?

Der Unter­schied liegt in der Sti­lis­tik, der musi­ka­li­schen Spra­che. Für vie­le Ver­la­ge ist dies ein iden­ti­täts­stif­ten­des Merk­mal. Das möch­te man bewah­ren.

NIMM UND LIES: Wel­cher Arti­kel im ver­gan­ge­nen Jahr war der Top­ti­tel Ihres Ver­lags, und wel­cher war eher eine Ent­täu­schung? Wel­chen Arti­keln wün­schen Sie eine beson­ders gro­ße Ver­brei­tung?

Wir haben im ver­gan­ge­nen Jahr zwei Alben mit Vocal­ensem­ble und Sin­fo­nie­or­ches­ter pro­du­ziert: „Wun­der­din­ge“ und „Frie­de, Freu­de, Weih­nach­ten“. Bei­de Pro­duk­tio­nen haben uns viel Spaß gemacht und sind sehr beliebt. Mit der Kin­der­kan­ta­te „Zum Abschied noch eine Rede!?“ hät­ten wir ger­ne mehr Kin­der erreicht. Die Hand­lung bewegt sich nicht (wie für Kin­der üblich) im Bereich von Action oder Aben­teu­er, statt­des­sen liegt der Fokus auf der Ver­mitt­lung bibli­scher Bot­schaf­ten.

NIMM UND LIES: Nach wel­chen Kri­te­ri­en ent­schei­den Sie über neue Pro­duk­te? Wel­ches Pro­jekt steht bei Ihnen als nächs­tes an?

Es muss einen Bedarf für das Pro­dukt geben und zu unse­rer Phi­lo­so­phie pas­sen.
Über den Win­ter lag der Fokus auf der Kom­po­si­ti­on eines gro­ßen Chor­werks: „Den Has­sern zulie­be“.
Das ist ein Pas­si­ons­o­ra­to­ri­um, was in die­sem Jahr zur Oster­zeit von den Moun­ta­in­SpringSin­gers urauf­ge­führt wird.

Für den Früh­som­mer ist ein Kin­deral­bum in Pla­nung.

NIMM UND LIES: Man­chen Kun­den sind die Prei­se für christ­li­che Lite­ra­tur und Medi­en zu hoch. Was mei­nen Sie dazu?

Das kann ich aus der Pra­xis nicht bestä­ti­gen – bei uns hat sich nie­mand beschwert. Wir erle­ben das Gegen­teil. Die Kun­den haben vor allem durch Soci­al Media viel Ein­blick in unse­re Arbeit, z. B. bei einer CD-Pro­duk­ti­on, und erken­nen den Auf­wand, der dahin­ter steckt an. Sie wis­sen auch, dass jede Pro­duk­ti­on nur mit ehren­amt­li­chen Ein­satz mög­lich ist.

NIMM UND LIES: Christ­li­che Hör­spie­le wer­den fast aus­schließ­lich für Kin­der pro­du­ziert. Pla­nen Sie Hör­spie­le für Erwach­se­ne zu ver­öf­fent­li­chen?

Die­ses The­ma ist sehr inter­es­sant, aber aktu­ell nicht spruch­reif …

NIMM UND LIES: Die evan­ge­li­ka­le Ver­lags­welt hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine enor­me Kon­zen­tra­ti­on erlebt. Beson­ders die tra­di­tio­nel­len Ver­la­ge haben sich in weni­gen Ver­lags­grup­pen gebün­delt, um über­haupt noch bestehen zu kön­nen. Was mei­nen Sie, wie wird es auf dem christ­li­chen Medi­en­markt in zehn Jah­ren aus­se­hen? Wird Hip­ke Music dann Teil einer Ver­lags­grup­pe sein?

Bün­de­lung ist bei glei­cher oder ähn­li­cher Aus­rich­tung meh­re­rer Ver­la­ge sicher sinn­voll. Das sehe ich bei uns aktu­ell nicht unbe­dingt. Wir bedie­nen mit unse­rem Ange­bot einen klei­nen aber fei­nen Markt. Eine Aus­sa­ge dazu, was in zehn Jah­ren sein wird kann ich nicht tref­fen – das wäre ein ande­rer Beruf 😊.

NIMM UND LIES: Wel­che Her­aus­for­de­run­gen beschäf­ti­gen Sie als Ver­lag zur­zeit beson­ders stark?

Die Digi­ta­li­sie­rung der Musik­in­dus­trie. CD’s sind in ein paar Jah­ren wahr­schein­lich nur noch was für Lieb­ha­ber. Je mehr Smart­pho­nes, Gad­gets und Fahr­zeu­ge online sind, des­to weni­ger CD’s wer­den gekauft. Der Umsatz durch Strea­ming­diens­te hat in Deutsch­land den CD-Ver­kauf zwar noch nicht über­trof­fen, steigt aber immer wei­ter an. Damit man von die­sem Kuchen etwas abbe­kommt, benö­tigt man Mil­lio­nen von Klicks. Aber die sind in einer Markt­ni­sche schwer zu errei­chen. Klei­nes Rechen­bei­spiel: Es wer­den 3500 Auf­ru­fe bei Spo­ti­fy benö­tigt, damit man mit Strea­ming auf den glei­chen Umsatz wie mit einer CD kommt. Das beein­flusst lei­der auch die Kal­ku­la­ti­on für neue Pro­duk­tio­nen.

NIMM UND LIES: Vie­len Dank.

Klaus Hipke_www.hipkemusic.de

Die Nachkommen von Sem, Ham und Japhet

Eine interessante Entdeckung im Diercke Weltatlas

Mei­nen Schul­at­las von Diercke, auf­ge­legt im Jahr 1992 durf­te ich nach mei­ner Schul­zeit behal­ten. Fas­zi­niert hat mich damals schon eine beson­de­re Sei­te:

Diercke konn­te damals nicht wis­sen, dass heu­te Sprach­wäch­ter Begrif­fe wie „Ras­se“ bewa­chen und auch nicht wün­schen, dass man die­se ver­al­te­te Spra­che ver­wen­det (Das man Sozi­al­dar­wi­nis­mus als ver­al­tet ablehnt ist an sich ein Grund zur Hoff­nung für uns Chris­ten, dass man auch den bio­lo­gi­schen Dar­wi­nis­mus irgend­wann als olle irri­ge Kamel­le  abtun wird und end­lich anfängt einen Schöp­fer­gott zu ehren) , man lese nur den Wiki­pe­dia-Arti­kel. Doch um die­se Debat­te geht es mir nicht im min­des­ten, und ich möch­te an die­ser Stel­le auch klar zum  Arti­kel 2, Absatz 1 der Erklä­rung über „Ras­sen“ und ras­sis­ti­sche Vor­ur­tei­le der UNESCO beken­nen.  Mir geht es um eine inter­es­san­te Par­al­le­le mit dem bibli­schen Bericht.

Diercke bestä­tigt den bibli­schen Bericht mehr­fach:

  1. Diercke erkennt drei gro­ße Lini­en der Mensch­heit an
  2. Ein genau­er Blick auf die Kar­te zeigt auch den Berüh­rungs­punkt die­ser drei Lini­en, näm­lich im Nahen Osten. Ob man das eher Rich­tung Ara­rat oder Kana­an ein­ord­nen möch­te über­las­se ich mei­nen Lesern. Aber eine sehr ähn­li­che Kar­te fin­det man im Bibel­at­las von Yohan­an Aha­ro­ni (mei­nem abso­lu­ten Lieb­lings­at­las, abso­lu­te Kauf­emp­feh­lung 6 von 5 mög­li­chen Ster­nen):

Diercke bestä­tigt, was eigent­lich jeder Christ weiß: Der Bibli­sche Bericht ist der­art zuver­läs­sig, dass selbst sei­ne Aus­sa­gen aus aller­ferns­ter Zeit durch ihre Genau­ig­keit und Zuver­läs­sig­keit über­zeu­gen.

Ein christliches Lied, das Deutschland zur Buße ermahnt

Ein Lied von Johann Walter aus dem Jahr 1561

Es ist schon eini­ge Jahr­hun­der­te her, es war im Jahr 1561, da ver­fass­te Johann Wal­ter im Rück­blick auf die damals gera­de von Gott geschenk­te Refor­ma­ti­on das fol­gen­de Gedicht:

 1. Wach auf, wach auf, du deut­sches Land!
Du hast genug geschla­fen,
bedenk, was Gott an dich gewandt,
wozu er dich erschaf­fen.
Bedenk, was Gott dir hat gesandt
und dir ver­traut sein höchs­tes Pfand,
drum magst du wohl auf­wa­chen.

2. Gott hat dich, Deutsch­land, hoch geehrt
mit sei­nem Wort der Gna­den.
Ein gro­ßes Licht dir auch beschert
und hat dich las­sen laden
zu sei­nem Reich, welchs ewig ist,
dazu du denn gela­den bist,
will hei­len dei­nen Scha­den.

3. Gott hat dir Chris­tus, sei­nen Sohn,
die Wahr­heit und das Leben,
sein lie­bes Evan­ge­li­um
aus lau­ter Gnad gege­ben;
denn Chris­tus ist allein der Mann,
der für der Welt Sünd gnug getan,
kein Werk hilft sonst dane­ben.

Wei­ter­le­sen

Empfehlung: Im Irrgarten

Gedanken und Notizen zur geistigen Lage in Kirche und Staat

Hans Tho­mas, Im Irr­gar­ten. Gedan­ken und Noti­zen zur geis­ti­gen Lage in Kir­che und Staat, Sach­buch, 1. Auf­la­ge Ber­lin 2017, Pro BUSINESS 2017, 202 Sei­ten, 10,80 €, ISBN 978−3−86460−638−0, Pro BUSINESS, Schwe­den­stra­ße 14, 13357 Ber­lin.

Es ist nicht das ers­te Mal, dass Hans Tho­mas, lang­jäh­ri­ger evan­ge­li­scher Pfar­rer, zur Feder greift und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in Kir­che, Staat und Gesell­schaft auf­greift und mit bei­ßen­der Kri­tik ver­sieht. Wenn ein gelehr­ter Mann, in der Mit­te des neun­ten Lebens­jahr­zehnts ste­hend, sich nicht zurück­lehnt und den Din­gen ein­fach unkom­men­tiert ihren Lauf lässt, so ruft dies doch die Fra­ge wach, was ihn dazu antreibt. Bei Hans Tho­mas lässt sich dies leicht beant­wor­ten: Er ist von tie­fer Besorg­nis um Zukunft von Kir­che und Gemein­we­sen umge­trie­ben; es ist die Sor­ge um die, die das, was da zu befürch­ten steht, voll tref­fen wird.

Für Hans Tho­mas ist klar, wenn es so wei­ter­läuft, dann führt dies unwei­ger­lich zu kata­stro­pha­len, anar­chis­ti­schen Zustän­den – und das schon bald. Hans Tho­mas spricht die reli­giö­se, kul­tu­rel­le und eth­ni­sche Über­frem­dung unse­res Lan­des an, die wohl nicht aus­ge­löst, aber gera­de­zu unheim­lich ver­stärkt durch die Poli­tik der offe­nen Gren­zen, gezielt und gewollt durch bun­des­re­pu­bli­ka­ni­sche Poli­ti­ker (etwa Schäub­le), Wirt­schafts­bos­se und Kir­chen­funk­tio­nä­re geschieht. Er kri­ti­siert die Hal­tung Mer­kels in ihrer Unent­schlos­sen­heit, Sprung­haf­tig­keit, Oppor­tu­ni­tät und Ego­is­mus; sie tut, was ihr für ihre Per­son und zu ihrem Macht­er­halt gera­de gut und rich­tig erscheint, was frei­lich nicht auf Cha­rak­ter­stär­ke schlie­ßen lässt.

An den Kir­chen, beson­ders der/den evan­ge­li­schen, kri­ti­siert Hans Tho­mas, dass sich deren obers­te Reprä­sen­tan­ten (an der Basis sieht es oft ganz anders aus) in die Pha­lanx derer, die die Über­frem­dung und Ver­frem­dung för­dern, naht­los ein­rei­hen, eine Ver­brü­de­rung mit dem Islam erscheint die­sen ange­bracht, Mis­si­on ist längst obso­let gewor­den. Hin­zu kommt all das Ver­sa­gen auf ethi­schem Gebiet, etwa, dass seit inzwi­schen vie­len Jah­ren „Homo­sex“ ent­ge­gen bibli­scher Wei­sung geför­dert wird, und kirch­li­che Seg­nun­gen solch unfrucht­ba­rer Part­ner­schaf­ten wenn nicht gar kirch­li­che Trau­un­gen mit Ein­tra­gung im Kir­chen­buch vor­ge­nom­men wer­den. Der nicht unab­hän­gig von der „Schwu­len­be­we­gung“ zu ver­ste­hen­de „Gen­de­ris­mus“, der von ganz oben „ver­ord­net“ in Staat, Gesell­schaft und Kirch(n) geför­dert wird, führt zur Auf­lö­sung der von Gott geschaf­fe­nen Geschlech­ter, was einen frei­lich nicht fol­gen­los blei­ben­den Ver­such der Abschaf­fung der Schöp­fungs­ord­nung dar­stellt.

Trotz all die­ses so bedroh­lich wir­ken­den Wet­ter­leuch­tens steht für Hans Tho­mas und alle ernst­haf­ten Chris­ten unver­rück­bar fest, was der gro­ße schwä­bi­sche Pie­tist Johann Chris­toph Blum­hardt (1805−1880) in die Lied­zei­le gefasst hat: „Dass Jesus siegt, bleibt ewig aus­ge­macht, sein wird die gan­ze Welt“ (Evan­ge­li­sches Gesang­buch Nr. 375, Stro­phe 1; die Stro­phen 2 bis 4 begin­nen jeweils mit „Ja, Jesus siegt!“). „Dar­um“, und dar­in ist dem Ver­fas­ser die­ses so ver­dienst­vol­len und gut recher­chier­ten Weck­rufs unein­ge­schränkt zuzu­stim­men, „kann es [für Chris­ten] kei­ne letz­te Ver­zweif­lung und Hoff­nungs­lo­sig­keit geben“ (S. 190).

Das kraft­vol­le und kla­re Buch bie­tet zahl­rei­che und gewich­ti­ge Infor­ma­tio­nen, die man ken­nen soll­te, wenn man die geis­ti­ge Lage in Kir­che und Staat rich­tig beur­tei­len und sich aus dem Irr­gar­ten befrei­en will.

Georg Wal­ter

Tipp: Benny das Arbeitspferd

Ein Bilderbuch zum Thema Faulheit

Christ­li­che Kin­der­bü­cher die­nen im bes­ten Fall nicht nur der Freu­de an einer inter­es­san­ten Geschich­te und anspre­chen­den Bil­dern, son­dern üben einen Ein­fluss mit christ­li­cher Welt­sicht auf den Cha­rak­ter des Kin­des aus. Ein neu­er Ver­lag aus Hes­sen hat sein ers­tes Buch ver­öf­fent­licht und dabei das Kin­der­buch Ben­ny das Arbeits­pferd her­aus­ge­ge­ben.

Auf 40 Sei­ten erzählt die Auto­rin meh­re­rer Kin­der­bü­cher die Geschich­te von dem Pferd Ben­ny, der sei­ne Arbeit auf dem Hof von Bau­er Don nur unwil­lig tat und lie­ber nur spie­len woll­te. Erst als das Pferd kei­ne Auf­ga­be mehr erhält und tag­ein und tag­aus döst und fau­lenzt, merkt Ben­ny, dass nur der schö­ne Din­ge genie­ßen kann, der auch Anstren­gung und Arbeit kennt.

Dass es sich um eine Über­set­zung aus dem Ame­ri­ka­ni­schen han­delt, fällt nicht auf. Die Zeich­nun­gen von Nadia Bro­ver sind natür­lich und schön. Das Bil­der­buch ist fest gebun­den, hat dickes, hoch­wer­ti­ges Papier und ver­spricht Lang­le­big­keit.

Mit die­sem Buch ist dem Klei­ne Adler Ver­lag ein gelun­ge­ner Ein­stand geglückt und es weckt Hoff­nung, dass wei­te­re Kin­der­bü­cher mit einer ent­schie­den christ­li­chen Welt­sicht erschei­nen wer­den.

Ben­ny das Arbeits­pferd ist hoch­wer­tig gebun­den und kos­tet 11,90 EUR.

Tipp: Der Triumph des Lammes

Ein Kommentar zum Buch der Offenbarung

„Die Escha­to­lo­gie des Neu­en Tes­ta­ments ist stets von drei zusam­men­hän­gen­den Strän­gen durch­zo­gen: 1. Chris­tus wird eher kom­men, als man meint. Das wird für vie­le eine unan­ge­neh­me Über­ra­schung sein; ande­re hin­ge­gen wird es erfreu­en, wie schnell er Erlö­sung schafft. 2. Chris­tus wird spä­ter kom­men, als man meint. Dar­um müs­sen sei­ne treu­en Knech­te bereit sein aus­zu­har­ren, selbst wenn er sich schein­bar ver­spä­tet 3. Uns gebührt nicht zu wis­sen, wann Chris­tus wie­der­kommt.“

Johnson: Der Triumph des Lammes - Kommentar zur OffenbarungAls durch­schnitt­li­cher Evan­ge­li­ka­ler besitzt du das übli­che dis­pen­sa­tio­na­lis­tisch-futu­ris­ti­sche Ver­ständ­nis von der End­zeit? Dann zieh dich warm an! Der Kom­men­tar von Den­nis John­son wird dich eis­kalt erwi­schen und her­aus­for­dern.

Du denkst, dass die Offen­ba­rung vor­wie­gend eine bestimm­te Zeit  vor allem in einer Zukunft nach der Ent­rü­ckung beschreibt? Nun, John­son möch­te hel­fen die Offen­ba­rung zu einem leben­di­gen Buch für die Gemein­de zu machen.

Mit die­sem Kom­men­tar mel­det sich die refor­ma­to­ri­sche Posi­ti­on zur Escha­to­lo­gie wie­der im deutsch­spra­chi­gem Raum zurück und dann mit einer Über­set­zung des kom­pe­ten­ten Leh­rers Den­nis E. John­son und stellt eine Dar­stel­lung dar, die vor allem dadurch glänzt, dass der alt­tes­ta­ment­li­che Hin­ter­grund berück­sich­tigt wird. Schließ­lich sei aber ver­söhn­lich ange­merkt, dass das Werk wei­test­ge­hend auf Pole­mik ver­zich­tet und mit einem Anhang abschließt, der die Unter­schie­de und Gemein­sam­kei­ten der Her­me­neu­tik der vier Aus­le­gungs­schu­len der Offen­ba­rung bespricht (His­to­ri­zis­mus, Futu­ris­mus, Prä­te­ris­mus und Idea­lis­mus). Hohe Lese­emp­feh­lung. Vor allem die Stra­te­gie das Neue Tes­ta­ment mit dem Alten zu lesen schaf­fen Zufrie­den­heit und Ver­ständ­nis beim Lesen der Offen­ba­rung!

Für 23,90 EUR bei cbuch erhält­lich.

 

NEU: schöpfung.info Nr. 5 „Gewächs“

Jetzt kostenlos Magazin "schöpfung.info" abonnieren

Um Chris­ten bei der Aus­ein­an­der­set­zung von Bibel und Wis­sen­schaft zu unter­stüt­zen und Glau­ben zu stär­ken, wur­de eine Initia­ti­ve ins Leben geru­fen, die neben einer Web­site das kos­ten­freie Maga­zin „schöpfung.info“ her­aus­gibt. Jetzt ist die fünf­te Aus­ga­be „Gewächs“ erschie­nen und kann kos­ten­los ange­for­dert wer­den.

Im Vor­wort heißt es:

mit dem GEWÄCHS, das am drit­ten Tag auf Got­tes Wort hin zu sprie­ßen begann, wird der Beginn des bio­lo­gi­schen Lebens mar­kiert. Nach­dem die Erde aus dem Was­ser „her­vor­ge­schaf­fen“ war, befahl Gott: „Die Erde las­se Gras sprie­ßen und Gewächs, […] Bäu­me“. Fas­zi­nie­rend: aus dem­sel­ben Erd­reich wächst süß, sau­er, bit­ter und scharf. Die Viel­falt in Far­be, Geruch, Geschmack und Grö­ße ist schier unend­lich: der gran­dio­se Gra­nat­ap­fel genau­so wie der uralte Mam­mut­baum, Hun­der­te von Getrei­de­grä­sern und Tau­sen­de Apfel­sor­ten, Fei­gen-, Gin­ko- und Oli­ven­baum, Blu­men­pracht und, und, und.
Pflan­zen und ande­re Wun­der aus Got­tes Schöp­fungs­werk­statt inspi­rie­ren Inge­nieu­re zur Nach­ah­mung: Tech­nik aus der Bio­lo­gie – Bio­nik. So ganz gelin­gen will aber der Nach­bau des viel­leicht wich­tigs­ten Aspekts der Pflan­zen – der Pho­to­syn­the­se – nicht. Die­sem hoch­kom­pli­zier­ten Pro­zess wid­met sich auch „Die Jagd nach Pflan­zen­power“.
Pflan­zen sind ganz beson­de­re „Lebe­we­sen“. Die Bibel macht einen Unter­schied in der Klas­si­fi­zie­rung – Pflan­zen ster­ben nicht, wie Men­schen oder man­che Tie­re – sie ver­wel­ken oder ver­dor­ren. Ihre Auf­ga­be ist es, dem Men­schen und den Tie­ren als Nah­rungs­grund­la­ge zu die­nen (1Mo 1:29.30). Sie selbst benö­ti­gen kei­ne Nah­rung, son­dern stel­len die Grund­la­ge der Nah­rungs­ket­te dadurch dar, indem sie orga­ni­sche Kohlenwasserstoff-(C-H-)Verbindungen aus Was­ser (H2O) und Koh­len­stoff­di­oxid (CO2) per Pho­to­syn­the­se pro­du­zie­ren. Ganz neben­bei fällt da noch der für luft­at­men­de Lebe­we­sen lebens­wich­ti­ge Sauer­stoff (O2) ab.
Auf dem Weg „Zurück nach Eden“, wo der Mensch vor dem Sün­den­fall rei­ner Vege­ta­ri­er war, hat sich schon so man­cher ver­irrt.
Als die Men­schen Jesus Chris­tus, den Schöp­fer (Kol 1:16) beob­ach­te­ten, wie er sei­ne Schöp­fer­kraft bei der Hei­lung von Kran­ken bewies, wird uns berich­tet: „Und sie erstaun­ten über die Maßen und spra­chen: Er hat alles wohl­ge­macht!“ Und damit auch wir das alles inten­siv bestau­nen kön­nen, gibt es hier eine ganz beson­de­re Ankün­di­gung!

Das Maga­zin erscheint drei Mal im Jahr und kann auf schöpfung.info kos­ten­los abon­niert wer­den.

10 + 1 Fragen an Thomas Schreiner

Autor des Buches "Mit Ausharren laufen"

Thomas R. SchreinerTho­mas Schrei­ner wird vie­len durch das aus­ge­zeich­ne­te Buch Mit Aus­har­ren lau­fen bekannt sein, das beim Beta­ni­en Ver­lag erschie­nen ist. Er ist Pro­fes­sor für Neu­es Tes­ta­ment und Bibli­sche Theo­lo­gie und schrieb eini­ge Kom­men­ta­re zur Bibel. Er ist auch Dekan für Bibel­kun­de und Her­me­neu­tik am Sou­thern Bap­tist Theo­lo­gi­cal Semi­na­ry in Louis­vil­le, Ken­tu­cky.

Er hat sich spon­tan bereit erklärt, unse­re 10+1 Inter­view-Fra­gen zu beant­wor­ten.

1. Wie wurden Sie Christ?

Ich wuchs in einer Römisch-Katho­li­schen Fami­lie auf und habe in der Ober­stu­fe ange­fan­gen, mich mit einem Mäd­chen tref­fen, die Chris­tin war. Sie erzähl­te mir von ihrer Lie­be zu Chris­tus und ich begann, die Bibel zu lesen und eine Bibel­stun­de bei ihr Zuhau­se zu besu­chen. So war ich dem Evan­ge­li­um aus­ge­setzt und wur­de über­zeugt, dass wir aus Gna­den in Jesus Chris­tus geret­tet wer­den und nicht durch unse­re Wer­ken. Unser gro­ßer Gott zog mich zu sich und ich bekehr­te mich nach ca. 45 Tagen.

2. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schreiben?

Ich plan­te wirk­lich nie, Bücher zu schrei­ben, aber ich stell­te mit der Zeit fest, dass mir das Schrei­ben Freu­de berei­te­te. Spä­ter hat­te ich sogar einen Drang zum Schrei­ben. Das hat mich selbst über­rascht.

3. Ist aktuell ein Buchprojekt geplant?

Ich arbei­te zur­zeit an einem Buch über die Theo­lo­gie des Buches Offen­ba­rung. Wei­ter­le­sen

Eine Theologie der Seelsorge

Von Selbstrechtfertigung zur Rechtfertigung in Christus

Beat A. Tan­ners Dis­ser­ta­ti­on war das ers­te Buch zum The­ma Seel­sor­ge, an dass ich mich getraut habe. Das ich gleich so einen Wäl­zer wähl­te, lag dar­an, dass ich den Autor per­sön­lich ken­nen ler­nen durf­te. Das ers­te Kapi­tel erschlug mich auch zunächst mit vie­len Fach­wör­tern, aber von Sei­te zu Sei­te stieg mei­ne Begeis­te­rung. Der Autor ver­sucht die Seel­sor­ge aus der bet­teln­den Ernied­ri­gung vor der Psy­cho­lo­gie auf­zu­zei­gen, und zeigt auch den Weg dahin: Die Flucht nach vor­ne zu Chris­tus! Mit den Reich­tü­mern Ägyp­tens ver­lie­ren wir nur unse­re Schät­ze bei Chris­tus. Dafür lie­fert der Autor zahl­rei­che Hin­wei­se dafür, wie man Seel­sor­ge auf Grund­la­ge der Recht­fer­ti­gung in Chris­tus auf­bau­en kann:

Unterscheiden, aber nicht trennen!

Das ist eine The­se auf die der Autor regel­mä­ßig hin­weist:

  • Unter­schei­den kann man gut zwi­schen Hirn und Herz, Kör­per und See­le, und doch trennt die Psy­cho­ana­ly­se die­se zu sehr, manch­mal soweit, dass die Exis­tenz des inne­ren Men­schen völ­lig geleug­net wird.
  • Schuld und Scham: „Scham und Sün­de sind zwei ver­schie­de­ne Aspek­te der Fol­gen des Sün­den­fal­les, die sich von­ein­an­der nicht tren­nen las­sen. Es lohnt sich jedoch, Sün­de und Scham deut­lich von­ein­an­der zu unter­schei­den und gleich­zei­tig ihre Rela­ti­on zuein­an­der zu ver­ste­hen“ (S. 325)

In vie­len wei­te­ren Bei­spie­len wird ein unbi­bli­scher Dua­lis­mus ent­larvt! Wei­ter­le­sen

Tipp: Wann ist ein Christ ein Christ?

Der Kampf um die Rechtfertigung

„In der Tat hör­te man im Jahr 2017 nicht vie­le Stim­men, die sich zur Recht­fer­ti­gung aus Glau­ben, dem eigent­li­chen Kern­the­ma der Refor­ma­ti­on, zu Wort mel­den.“ Die­se Aus­sa­ge von Wolf­gang Nest­vo­gel auf dem Klap­pen­text sei­nes Buches ver­an­lass­te ihn, das The­ma zum 500-jäh­ri­gen Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um auf­zu­grei­fen und den aktu­el­len Kampf um die Recht­fer­ti­gung aus bibli­schem Ver­ständ­nis zu beleuch­ten und um zu ermu­ti­gen, sich damit aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Das gut geglie­der­te Buch legt in Kapi­tel 1 und 2 dar, wie Luther und die ande­ren Refor­ma­to­ren die im dunk­len Mit­tel­al­ter lan­ge ver­lo­re­ne Wahr­heit der Recht­fer­ti­gung allein aus Gna­de ohne Wer­ke (sola gra­tia), allein durch Glau­ben (sola fide), allein durch Chris­tus (solus Chris­tus) und allein auf der Grund­la­ge der Schrift (sola scrip­tu­ra) – all dies zur Ehre Got­tes (soli Deo glo­ria) – wie­der neu ent­deck­ten. Die­se fun­da­men­ta­le Wahr­heit der Schrift ist die Offen­ba­rung Got­tes durch sein Wort, das er den Apos­teln durch sei­nen Geist ins Herz leg­te.

Dass die Wahr­heit Got­tes im All­ge­mei­nen und das Herz des Evan­ge­li­ums, die Recht­fer­ti­gung des Sün­ders durch den ewi­gen Gott der Gna­de, umkämpft war und nie­mals unwi­der­spro­chen blei­ben wird, ist The­ma der Kapi­tel 3 und 4. Die Neue-Pau­lus-Per­spek­ti­ve sowie die aktu­el­len öku­me­ni­schen Bestre­bun­gen, die nicht zuletzt wie­der ver­stärkt von Sei­ten der Kir­che Roms ergrif­fen wer­den, flan­kiert von den Ein­heits­be­stre­bun­gen vie­ler pro­gres­si­ver Evan­ge­li­ka­ler, stel­len einen offe­nen Angriff auf die bibli­sche Leh­re der Recht­fer­ti­gung sowie des stell­ver­tre­ten­den Süh­ne­to­des Chris­ti dar. Wei­ter­le­sen