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Verlegene Verleger

„Bei erneu­ter Durch­sicht habe ich jetzt den Text für die­se vier­te Auf­la­ge gekürzt, weil wir uns in unse­rer schnell­le­bi­gen Zeit von knapp gefaß­ten Aus­sa­gen eher anspre­chen las­sen“ (Vor­wort von Ger­da Zott­mai­er zur vier­ten revi­dier­ten Auf­la­ge von „Durch den Glau­ben“ von Ernst Moder­sohn)

„…(Sei­ne Wer­ke) sind so ver­traut, dass ich mei­ne, ihn selbst noch zu hören, wenn ich mich in sei­ne Wer­ke ver­tie­fe und sie so für den Druck vor­be­rei­te, dass nur her­aus­ge­nom­men wird, was noch zu sehr dem Stil des Ent­ste­hungs­jah­res (1910) ent­spricht und dar­um man­chem heu­te nicht mehr ganz ver­ständ­lich ist. “ (Erneut ein Vor­wort von Ger­da Zott­mai­er, dies­mal zur 3. Auf­la­ge des Wer­kes „Ein geseg­ne­tes Leben“ von Ernst Moder­sohn“)

Nun, ehr­lich gesagt ist es durch­aus tröst­lich zu hören, dass selbst sei­ne größ­ten För­de­rer Moder­sohn für einen eher lang­wei­li­ge Autor hiel­ten. Jetzt weiß ich auch end­lich, war­um kei­ne sei­ner Wer­ke mehr auf­ge­legt wer­den. Die Zeit ist noch schnell­le­bi­ger gewor­den, und nun wur­de sein Werk so weit gekürzt, dass nichts mehr übrig bleibt. Dabei wür­de der inter­es­sier­te Leser ja durch­aus wis­sen wol­len, was den „zu sehr dem Ent­ste­hungs­jahr“ ent­spricht, und was „heu­te nicht mehr ganz ver­ständ­lich ist“. Man kann jetzt natür­lich anti­se­mi­ti­sche Aus­sa­gen Moder­sohns ver­mu­ten, die man nun lie­ber nicht mehr gedruckt sehen möch­te. Aber letz­ten Endes blei­be ich als Leser der Ent­schei­dung des Ver­le­gers aus­ge­lie­fert. Ich bekom­me  nicht mit, was denn  „nicht mehr ganz ver­ständ­lich ist“. Beach­tet auch das „man­chem“. Die meis­ten also wür­den dass immer noch ver­ste­hen, aber es gebe womög­lich irgend­wo in einem Win­kel einer Groß­stadt irgend­je­man­den, der Moder­sohn nicht mehr ver­ste­hen wür­de? Und mit der Kür­zung wur­de das bes­ser? Die Anzahl heu­ti­ger Auf­la­gen der „ange­pass­ten Wer­ke“ Moder­sohns spricht hier eine ande­re Spra­che. Ach Ger­da… Wei­ter­le­sen

Wilhelm Busch über Christus im AT

Erneut erschüt­tert las ich vor kur­zem zum wie­der­hol­ten Male die­sen Text von Wil­helm Busch! Welch har­ter Kampf hier statt­fand! Wie kämp­fen wir heu­te um die Kraft des übena­tür­li­chen Wor­tes Got­tes?

Als ich – ein jun­ger Theo­lo­ge – die Uni­ver­si­tät ver­ließ, hat­te ich in den Vor­le­sun­gen über das Alte Tes­ta­ment gelernt, dass man in den fünf Büchern Mose ver­schie­de­ne Quel­len fest­stel­len kön­ne: den Jah­wist und den Elo­hist … Ich hat­te ältes­te und jün­ge­re Bestand­tei­le unter­schei­den gelernt … Ich hat­te gehört, dass es einen ers­ten und einen zwei­ten Jesa­ja gäbe … Man hat­te  mir  gezeigt,  wie  man  die  »unter­christ­li­che Fröm­mig­keit« des Alten Tes­ta­ments von der »Leh­re Jesu« unter­schei­den kön­ne … Kurz  –  das  Alte  Tes­ta­ment  war  ein  höchst zwei­fel­haf­tes  Erzeug­nis  reli­giö­ser  jüdi­scher Lite­ra­tur.  So  ent­ließ  mich  die  Uni­ver­si­tät  in eine gro­ße Gemein­de als »Pre­di­ger des Wor­tes Got­tes«. »Wort Got­tes«?! War das Alte Tes­ta­ment »Wort Got­tes«? Man hat­te uns gesagt, das Alte Tes­ta­ment sei für uns gül­tig, »soweit es Chris­tum trei­be«.  Nun  schön!  Aber  –  was  »trieb  denn hier Chris­tum«? Selbst das gro­ße Kapi­tel Jesa­ja 53 war ja – wie man uns gesagt hat­te – gar nicht eine mes­sia­ni­sche Ver­hei­ßung, son­dern es wur­de hier »die Idee des stell­ver­tre­ten­den Lei­dens« aus­ge­spro­chen. Wei­ter­le­sen

10+1 Fragen an Bernhard Kaiser

Mit dem Leiter des Instituts für Reformatorische Theologie im Gespräch

Dr. habil., D.Th. (Univ. Stel­len­bosch) Bern­hard Kai­ser ist Grün­der und lang­jäh­ri­ger Lei­ter des Insti­tuts für Refor­ma­to­ri­sche Theo­lo­gie. Zudem ist er Autor zahl­rei­cher Wer­ke, dar­un­ter Chris­tus Allein und Refor­ma­to­risch Glau­ben. 2014 erschien der ers­te Band sei­ner Christ­li­chen Ethik

Zehn Fra­gen an Dr. habil., D.Th. Bern­hard Kai­ser

1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schreiben?

Es gehört zur Auf­ga­be eines aka­de­mi­schen Leh­rers, Bücher zu publi­zie­ren, und ich freue mich, dass ich es tun darf.

2. Ist aktuell ein Buchprojekt geplant?

Ja, Band 2 der Christ­li­chen Ethik

3. Nennen Sie uns ihre 3 Lieblingsbücher (neben der Bibel)?

Luther: Vom unfrei­en Wil­len

Augus­tin: Bekennt­nis­se

Klep­per: Der Vater

4. Welche Bücher / Welches Buch würden Sie nicht noch einmal lesen?

Unter vie­len ande­ren: Rawls: Eine Theo­rie der Gerech­tig­keit

5. In welchem Bereich sehen Sie die größte Not in der heutigen Christenheit und  wie könnte man da am besten einschreiten?

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Verlag: Voice of Hope

Eine Empfehlung

Ich stau­ne dar­über in welch kur­zer Zeit sich der Voice of Hope Ver­lag (im Fol­gen­den VoH) zu einem soli­den Lie­fe­ran­ten refor­ma­to­ri­scher Lite­ra­tur ent­wi­ckelt hat. Für alle, die VoH noch nicht ken­nen, ein kur­zer Über­blick:

Audio-Material:

Frieden mit Gott (CD)Ich den­ke VoH schafft es eine Stär­ke des russ­land­deut­schen evan­ge­li­ka­len Erbes zu bewah­ren, näm­lich die Musik-Arbeit.

Jeder, der Lie­der die vor allem von Con­tent geprägt sind, sucht, wird hier schnell fün­dig. Für Zweif­ler besteht die Mög­lich­keit zu aus­führ­li­chen Hör­pro­ben, z. B. hier. Auch auf Spo­ti­fy habe ich die Pro­duk­tio­nen von VoH in mei­ner Play­list. Es ist bewun­derns­wert wel­che Qua­li­tät die meis­ten Musik­stü­cke auf­wei­sen, wenn man bedenkt, dass die meis­ten Musi­ker und Sän­ger Lai­en sein wer­den. Das Audio­ma­te­ri­al wird in letz­ter Zeit zudem zuneh­mend um Hör­bü­cher erwei­tert (z. B.: Serie Glau­bens­vor­bil­der).

Das kraftvolle Evangelium (Band 1)Offen­sicht­lich ist die Wahr­schein­lich­keit deut­lich höher refor­ma­to­risch zu den­ken, wenn man John mit Vor­na­men heißt. unab­hän­gig davon, leg­te VoH in Kur­zer Zeit klas­si­sche Wer­ke wie „Was jeder Christ wis­sen muss“ von John Owen ( Zum Größ­ten Teil der Text von „Mor­ti­fi­ca­ti­on of Sin“) oder „Gna­de im Über­fluss“ von John Bun­yan auf.  Beach­tens­wert sind zudem die zahl­rei­chen Über­set­zun­gen der Wer­ke von John MacAr­thur oder Peter Mas­ters. Posi­tiv neh­me ich zudem die Mög­lich­keit auf, die ver­lags­ei­ge­nen Aus­ga­ben im VoH-Shop ver­sand­kos­ten­frei zu bestel­len. Zudem wer­den refor­mier­te Wer­ke hol­län­di­scher Her­kunft über­setzt, z. B. die­se Kin­der­bi­bel von van Wijk. Wer weiß, viel­leicht gibt es ja in eini­gen Jah­ren auch Wer­ke Kuy­pers oder Bavincks?

Ins­ge­samt bin ich dank­bar dafür, dass die refor­ma­to­ri­sche Lite­ra­tur-Land­schaft in Deutsch­land um einen kon­ser­va­ti­ven und äußerst pro­duk­ti­ven Ver­lag berei­chert wur­de.

Der Tempel aller Zeiten

Biblische Studien von Gregory Beale

Heu­te wie­der eine Gast­re­zen­si­on:

Ein Bru­der emp­fahl mir „Der Tem­pel aller Zei­ten“, als er mein Inter­es­se am The­ma bemerk­te. Seit ich „Der Mes­si­as im Tem­pel“ von Roger Lie­bi gele­sen hat­te, lese ich die Bibel mit ande­ren Augen und erwei­ter­tem Hori­zont. Hin­zu kamen eige­ne ‒ frei­lich beschei­de­ne­re ‒ Stu­di­en hin­zu, die mei­nen Blick wei­ter schärf­ten. Ein grund­le­gen­des Inter­es­se an der Mate­rie ist also von Vor­teil, möch­te man das Buch in die Hand neh­men. Wei­ter­le­sen

Tipp: Fragen und Antworten zur Wahrheit der Bibel

Band 1

In den USA ist die von Ans­wers in Gene­sis (AiG) her­aus­ge­ge­be­ne Buch-Rei­he Ans­wers weit ver­brei­tet und hat bei man­chen Lesern den Zwei­fel an der Evo­lu­ti­ons­theo­rie geweckt. Für den deutsch­spra­chi­gen Raum hat der Publi­zist Lothar Gass­mann eini­ge Fra­gen & Ant­wor­ten-Arti­kel in einem ers­ten Band ver­öf­fent­licht. Die AiG-Autoren behan­deln von Inter­es­sier­ten oft gestell­te Fra­gen wie z. B. Gibt es Gott wirk­lich?, Woher nahm Kain sei­ne Frau?, Sind natür­li­che Selek­ti­on und Evo­lu­ti­on ein und das­sel­be? Mit je einem Bei­trag ergän­zen Dr. Lothar Gass­mann und Prof. Dr. Wer­ner Gitt das Buch, wobei letz­te­rer auf die Zehn Gefah­ren der The­is­ti­schen Evo­lu­ti­ons­leh­re ein­geht.

Fra­gen und Ant­wor­ten rich­ten sich an inter­es­sier­te Lai­en, wobei der Leser nicht umhin kommt, ein­zel­ne Fach­be­grif­fe nach­zu­schla­gen. Die Fuß­no­ten befin­den sich am Ende eines jeden Kapi­tels, für mein Emp­fin­den prak­ti­scher wären Fuß­no­ten direkt unter dem Text. Inzwi­schen ist der zwei­te Band im Jere­mia-Ver­lag mit dem The­men­schwer­punkt Schöp­fung in sechs Tagen oder Jahr­mil­lio­nen? erschie­nen.

Fra­gen und Ant­wor­ten zur Wahr­heit der Bibel, Band 1, Ken Ham/Lothar Gass­mann (Hrsg.), 178 Sei­ten, Jere­mia-Ver­lag, Freu­den­stadt, 12,80 EUR

„In deiner Gerechtigkeit erlöse mich“

Wann hatte Luther sein Turmerlebnis?

„Nun fühl­te ich mich ganz und gar neu­ge­bo­ren und durch offe­ne Pfor­ten in das Para­dies selbst ein­ge­tre­ten. Da zeig­te sich mir sogleich die gan­ze Schrift von einer ande­ren Sei­te. Von daher durch­lief ich die Schrift, wie ich sie im Gedächt­nis hat­te, und las auch in ande­ren Aus­drü­cken die glei­che Struk­tur [ana­lo­gia], wie: >das Werk Got­tes<, d.h. was Gott in uns wirkt, >die Kraft Got­tes<, mit der er uns kräf­tig macht, >die Weis­heit Got­tes<, mit der er uns wei­se macht, >die Stär­ke Got­tes<, >das Heil Got­tes<, >die Herr­lich­keit Got­tes<. Nun, mit wie­viel Haß ich frü­her das Wort >Gerech­tig­keit Got­tes< geh­aßt hat­te, mit um so grö­ße­rer Lie­be pries ich die­ses Wort als das für mich süßes­te; so sehr war mir die­se Pau­lus­s­tel­le wirk­lich die Pfor­te zum Para­dies. Spä­ter las ich Augus­tins »De spi­ri­tu et lit­te­ra«, wobei ich unver­hoff­ter­wei­se dar­auf stieß, daß auch er die Gerech­tig­keit Got­tes ähn­lich inter­pre­tiert: [als die Gerech­tig­keit], »mit der uns Gott beklei­det, indem er uns rechtfertigt«/1/. Und obwohl dies noch unvoll­kom­men gesagt ist und Augus­tin von der Anrech­nung [impu­ta­tio] nicht alles klar expli­ziert, gefiel es mir doch, daß die Gerech­tig­keit Got­tes gelehrt wird, mit der wir gerecht­fer­tigt wer­den“ Wei­ter­le­sen

Tipp: Psalmen der Schöpfung

Wie Gott durch die Natur zu uns spricht

Fran­ci­ne Rivers ist bei Lese­rin­nen vor allem für ihre erfolg­rei­chen Roma­ne bekannt. Dass sie ihr erzäh­le­ri­sches Talent auch anders zu nut­zen weiß, beweist sie mit Psal­men der Schöp­fung – ihrem ers­ten Andachts­buch.

In den 52 zwei­sei­ti­gen Andach­ten folgt sie der Anwei­sung Got­tes aus Römer 1,20, dass sei­ne „ewi­ge Kraft und Gott­heit“ an sei­ner Schöp­fung wahr­ge­nom­men wer­den kann. Sie blickt auf Tie­re, Pflan­zen und ande­re bemer­kens­wer­te und oft unauf­fäl­li­ge Beson­der­hei­ten in der Schöp­fung und ver­bin­det sie mit Aus­sa­gen aus der Bibel. Ihr Ziel nennt sie schon auf den ers­ten Sei­ten: Gott ist der Schöp­fer und ihm gebührt die Ehre und das Lob.

Die Andach­ten enden mit Fra­gen zum Nach­den­ken, wie das Gele­se­ne ange­wandt wer­den kann und bie­ten ein vor­for­mu­lier­tes, pas­sen­des Gebet. Meist wird im Buch die Bibelüber­tra­gung Hoff­nung für alle ver­wen­det. Hier hät­te ich mir eine zuver­läs­si­ge Bibelüber­set­zung gewünscht.

Es ist durch­ge­hend vier­far­big und sehr schön bebil­dert und eig­net sich her­vor­ra­gend für Chris­ten, die neue Ent­de­ckun­gen in der Schöp­fung machen wol­len. Eine sehr gute Alter­na­ti­ve zu den Lie­bes­brie­fen von Jesus, die im sel­ben Ver­lag erschie­nen sind.

Psal­men der Schöp­fung, Fran­ci­ne Rivers, Gerth, 2018, Hard­co­ver, 224 S.

Tipp: ABC-Serie für Kinder im Vorschulalter

6 Hefte für die Vorschulzeit

In der säku­la­ren Gesell­schaft ist es wei­test­ge­hend Kon­sens, dass Kin­der mög­lichst früh in den Genuss von „pro­fes­sio­nel­len Bil­dungs­ein­rich­tun­gen“ gelan­gen. (Christ­li­che) Eltern, die ihre Kin­der nicht den (säku­la­ren) Kin­der­gär­ten über­las­sen, sto­ßen nicht sel­ten auf Unver­ständ­nis und erstaun­te Bli­cke.

Wie und wo soll­te der jun­ge Nach­wuchs das Aus­ma­len, Zah­len, Buch­sta­ben etc. erler­nen? Ganz ein­fach, zum Bei­spiel mit der ABC-Serie für Kin­der im Vor­schul­al­ter von Mar­tha Roh­rer. Christ­li­che Eltern, die (soweit es ihnen nur mög­lich ist) ihre Kin­der mög­lichst lan­ge in einer ent­schie­den christ­li­chen Atmo­sphä­re im häus­li­chen Rah­men erzie­hen möch­ten, haben mit der jüngst erschie­ne­nen ABC-Serie erst­klas­si­ges Mate­ri­al, um Vor­schul­kin­dern grund­le­gen­de Bil­dung zu ver­mit­teln. Die Serie besteht aus 6 DIN A4-Hef­ten mit je 68 Sei­ten, die jeweils einen ande­ren Schwer­punkt haben: Aben­teu­er mit Büchern (Far­ben und For­men erler­nen), Aus­mal­bil­der zu bibli­schen Geschich­ten (Far­ben und For­men rich­tig anwen­den), Mit Zah­len umge­hen (Die Zah­len 1 bis 10), Machs sorg­fäl­tig! (Buch­sta­ben for­men und Anlau­te erken­nen), Auf allen unse­ren Wegen (Anwen­dun­gen aus den Hef­ten A‑D), Lösun­gen fin­den (Gewon­ne­ne Fer­tig­kei­ten ein­set­zen).

Erschie­nen ist die Rei­he im schwei­ze­ri­schen Ver­lag Edi­ti­on Nehemia. Mögen die­se Hef­te eine Ermu­ti­gung für Eltern sein, ihre Kin­der selbst im häus­li­chen, got­tes­fürch­ti­gen Umfeld auf die Schu­le vor­zu­be­rei­ten.

ABC-Serie für Kin­der im Vor­schul­al­ter, Mar­tha Roh­rer, 6 DIN A4-Hef­te, je 68 Sei­ten, Edi­ti­on Nehemia, Stef­fis­burg (CH), je 3,90 EUR

Tipp: Liebe deinen Körper

Sexualität, Gender und Ethik aus Sicht von Medien, Politik und Bibel

Die Gesell­schaft hat bei der Sicht auf den mensch­li­chen Kör­per einen nach­christ­li­chen Weg beschrit­ten. Die Aus­wüch­se sind Trans­gen­de­ris­mus, eine Auf­reiß-Kul­tur, Homo­se­xua­li­tät, Abtrei­bung und Eutha­na­sie.

Abtrei­bungs­be­für­wor­ter behaup­ten, dass das unge­bo­re­ne Leben zwar ein Mensch sei, aber kei­ne Per­son – daher wäre es ver­tret­bar, es zu töten. Ver­tre­ter des Trans­gen­de­ris­mus füh­ren an, dass die männ­li­che oder weib­li­che Per­son nicht zwin­gend mit dem bio­lo­gi­schen Kör­per über­ein­stimmt – Geschlechts­um­wand­lun­gen wären daher eine Lösung. Auf­grund der Zwei­tei­lung wird am Ende des Lebens die Eutha­na­sie ange­wandt, da der Mensch nach dem Ver­lust von gewis­sen Fähig­kei­ten den „Sta­tus“ als Per­son ver­lie­ren wür­de.

Die im deutsch­spra­chi­gen Raum nur wenig bekann­te Best­sel­ler­au­torin Nan­cy R. Pear­cy kon­fron­tiert auf über 400 Sei­ten das säku­la­re Dog­ma der Zwei­tei­lung von Kör­per und Person/Geist mit der christ­lich-bibli­schen Sicht auf den Kör­per. Die von Fran­cis Scha­ef­fer (L’A­b­ri) gepräg­te Autorin hat ein gut ver­ständ­li­ches Buch ver­fasst und mit zahl­rei­chen Quel­len belegt.

Beim Lesen tuen sich ethi­sche Abgrün­de auf, die nicht für jeder­mann ver­träg­lich sind. Ins­be­son­de­re Pre­di­ger und Ältes­te, Leh­rer und Stu­den­ten soll­ten es lesen um einen christ­lich-bibli­schen Gegen­ent­wurf mit einer gesun­den Lie­be zum Kör­per zu ver­in­ner­li­chen.

Lie­be dei­nen Kör­per, Nan­cy R. Pear­cey, 434 Sei­ten, Beta­ni­en Ver­lag, August­dorf, 19,90 EUR