Jahr: 2015

Onkel Ernie ist daheim

Der bekann­te Pre­di­ger und Evan­ge­list (Onkel) Ernie Klas­sen ist am 01. Novem­ber an den Ort gegan­gen, von dem er so ger­ne sprach. Er gehör­te 1959 zu den Grün­dern der Bibel­schu­le Bra­ke und hat Zeit sei­nes Lebens humor­voll, aber evan­ge­li­ums­zen­triert vor vie­len Tau­sen­den Men­schen ver­kün­digt. In einer Mel­dung der Bibel­schu­le heißt es: Onkel Ernie war am 24.10. in sei­ner Woh­nung gestürzt und hat­te sich dabei die Hüf­te gebro­chen. Nach der OP hat­te er sehr mit Übel­keit und Unter­leibs­schmer­zen zu kämp­fen. Als dann noch ein Tumor fest­ge­stellt wur­de, sahen die Ärz­te von einer wei­te­ren OP ab. Die Gefahr für Kom­pli­ka­tio­nen schien zu groß. Am Sonn­tag­mor­gen ver­schlech­ter­te sich sein Zustand. Er erkann­te zwar noch den Fami­li­en­be­such, konn­te aber nicht mehr reden. Im Bei­sein sei­ner Frau Helen und zwei sei­ner Kin­der (Dar­ryl und Hea­ther) und ande­ren aus der Fami­lie schlief er ein und reis­te, so glau­ben wir, im Schlaf in den Him­mel. Ale Lese­tipp emp­feh­len wir die Bio­gra­fie, Mein Vater Ernie Klas­sen, geschrie­ben von sei­ner ältes­ten Toch­ter. »Ja«, erwi­der­te Ernie, »sehen Sie die­se Fel­der mit den Rin­der­her­den?«, und zeig­te in die eine …

NEU: »Kirchen History«

Ges­tern bin ich auf eine span­nen­de Neu­ig­keit gesto­ßen. Offen­bar ist ein neu­es christ­li­ches Maga­zin in Vor­be­rei­tung: Kir­chen Histo­ry. Auf der Home­page heißt es: Kir­chen Histo­ry« ist das ers­te* deut­sche Maga­zin über Kir­chen­ge­schich­te. Der Slo­gan lau­tet »Die Geschich­te des christ­li­chen Glau­bens, span­nend erzählt!« und der ist Pro­gramm. Die Spra­che ist leicht, ver­dau­lich und kurz­wei­lig. Wir ver­lie­ren uns nicht in Details, son­dern stel­len das wesent­li­che in den Mit­tel­punkt. Die ers­te Aus­ga­be ist der­zeit in Arbeit. Die Ver­öf­fent­li­chung ist im Lau­fe von 2016 geplant. Mehr Infos in kür­ze! Auf der Face­­book-Sei­­te lie­fern die Macher wei­te­re Infor­ma­tio­nen: Momen­tan sind wir noch auf der Suche nach einem Ver­lag und Ver­trieb. Es ist zunächst nur eine ein­zel­ne Pilot-Aus­­­ga­­be geplant, da wir der­zeit noch nicht abschät­zen kön­nen wie hoch das Inter­es­se ist und ob sich der Auf­wand (Arbeit + Kos­ten) lohnt. Zeigt uns in Form von Likes und Kom­men­ta­ren (hier oder auf der Web­sei­te) ob ihr so ein Maga­zin kau­fen wür­det (und dafür ca. 5 – 7€ aus­ge­ben wür­det). Es hängt also viel von euch ab! Wir freu­en uns auf euer Feed­back! Mehr Infos: kirchenhistory.wordpress.com

Tipp: Kleiner Nachfolger

Ich sehe es als einen wun­der­ba­ren Glücks­fall an, dass mir die­se Zeit­schrift unter die Hän­de gekom­men ist. 6 mal im Jahr erscheint eine men­­no­­ni­­tisch-geprä­g­­te Kin­der­zeit­schrift, die wirk­lich sehr gut gelun­gen ist. Vom Design auf den ers­ten Blick recht alt­mo­disch, ist der Inhalt über­ra­gend und alles ande­re als tro­cken. Immer gibt es einen Abschnitt über Bio­nik, im letz­ten Heft z. B. über den Fuß. Was wir aus den vie­len Füßen der Schöp­fung gelernt haben, war selbst mir unbe­kannt. Oder hät­ten die Leser unse­res Blogs es gewusst, dass der Geck­ofuß so eine unglaub­li­che Haf­tung hat, dass ein Fuß allein über 100 kg Gewicht hal­ten kann. Ver­ant­wort­lich dafür sind übri­gens die Van-der-Waals-Kräf­­te, wie ich nun weiß.

Buchrezension: Bis es Tag wird — Der Tag im Fokus der biblischen Prophetie

Bernd Grun­wald, Bis es Tag wird – Der Tag im Fokus der bibli­schen Pro­phe­tie, BoD, Nor­der­stedt, 2015. Das Buch Bis es Tag wird von Bernd Grun­wald ist in zwei Haupt­tei­le geglie­dert. Teil 1 beschäf­tigt sich mit den unter­schied­li­chen bibli­schen Begrif­fen wie bspw. „der Tag des Herrn“, „an jenem Tag“, „der letz­te Tag“, „der Tag des Heils“ sowie dem damit zusam­men­hän­gen­den bibli­schen Begriff der Nacht – „die Nacht, da nie­mand wir­ken kann“. Der zwei­te Teil geht auf die Rede des Herrn über „sei­nen Tag“ ein, ins­be­son­de­re über den Tag des Soh­nes des Men­schen. Die­sen bei­den Tei­len stellt der Autor die Defi­ni­ti­on von „ein Tag“ vor­an, was grund­le­gend für alle fol­gen­den Aus­füh­run­gen ist. „Der bibli­sche Begriff ‚Tag‘ meint ent­we­der einen lich­ten Tag [hell­lich­ter Tag im Unter­schied zur Nacht, in der es dun­kel ist] oder einen vol­len Tag. Der vol­le Tag besteht aus einer Nacht und einem lich­ten Tag“ (18). Der Autor folgt dem hebräi­schen Den­ken und defi­niert den Beginn eines vol­len Tages als den Abend. Ein vol­ler Tag umfasst dem­zu­fol­ge den ers­ten Teil, die Nacht, und den lichten …

Gebet Martin Luthers auf dem Reichstag zu Worms

Am 21ten April 1521 muss­te Mar­tin Luther sich vor dem Reichs­tag und dem Kai­ser in Worms für sei­ne Schrif­ten recht­fer­ti­gen. Gefor­dert war der­Wi­der­ruf sei­ner sämt­li­chen Schrif­ten. Mit­ten im Ver­hör bat Luther noch um einen Tag Bedenk­zeit, der ihm nur wider­wil­lig gewährt wur­de. In die­ser Nacht bete­te er, laut Über­lie­fe­rung, fol­gen­des: All­mäch­ti­ger, ewi­ger Gott! Wie ist es nur ein Ding um die Welt! Wie sperrt sie den Leu­ten die Mäu­ler auf! Wie klein und gering ist das Ver­trau­en der Men­schen auf Gott! Wie ist das Fleisch so zart und schwach, und der Teu­fel so gewal­tig und geschäf­tig durch sei­ne Apos­tel und Welt­wei­sen! Wie zieht sie so bald die Hand ab und schnurrt dahin, läuft die gemei­ne Bahn und den wei­ten Weg zur Höl­le zu, da die Gott­lo­sen hin­ge­hö­ren; und sie­het nur allein bloß an, was präch­tig und gewal­tig, groß und mäch­tig ist und ein Anse­hen hat. Wenn ich auch mei­ne Augen dahin wen­den soll, so ist’s mit mir aus, die Glo­cke ist schon gegos­sen und das Urteil gefällt. Ach Gott! ach Gott! o du mein Gott! Du mein …

Zehn Fragen an Michael Meinert

Wie kamen Sie dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Einen rich­ti­gen Aus­lö­ser dazu gab es nicht. Ich habe schon als Jugend­li­cher wil­de Geschich­ten geschrie­ben, ohne dass sie jemand zu lesen bekam. Aber schrei­ben muss­te ich ein­fach, die Geschich­ten woll­ten raus. Irgend­wann hat mei­ne Fami­lie mei­ne Schrei­be­rei­en zu lesen bekom­men und mich ermu­tigt, mich an eini­ge christ­li­che Ver­la­ge zu wen­den. Der ers­te Ver­such ist kra­chend geschei­tert, beim BOAS-Ver­­lag hat es dann geklappt. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Ein Buch­pro­jekt? – Nein. Buch­pro­jekte? – Ja. Vie­le sogar. Ich habe kürz­lich mal aus­ge­rech­net: Wenn ich in dem Tem­po wei­ter­ar­bei­te wie bis­her und ich von einer durch­schnitt­li­chen Lebens­er­war­tung aus­ge­he, wer­de ich alle Ideen, die mir im Kopf rum­spu­ken, nicht mehr ver­ar­bei­ten kön­nen. Ich war selbst ein biss­chen geschockt dar­über, dass ich mich wohl auf mei­ne Lieb­lings­pro­jek­te beschrän­ken muss. Kon­kret gibt es natür­lich ein Pro­jekt, an dem ich gera­de arbei­te. Nach­dem der 3. Band der Hoch­­­wald-Saga (Ehr­li­cher Schwind­ler) nun erschie­nen ist, geht es direkt mit Band 4 wei­ter. Das gro­be Hand­lungs­ge­rüst steht und die ers­ten zwei, drei Sze­nen habe ich aus einer Laune …

Four Views of Christ

Aktu­ell sind wir dabei unse­ren Umzug vor­zu­be­rei­ten. Das hat zur Fol­ge, dass die meis­ten Bücher aktu­ell in gro­ßen Kar­tons abge­packt auf das gro­ße Schlep­pen war­ten (sie­he Beweis­fo­to wei­ter unten im Text). So weit so gut, hat man doch jetzt ja nur wenig Zeit zum Lesen, und habe ich etwa 10 Bücher vor dem Ver­pa­cken bewahrt. Lei­der ist mir ein Buch durch die Fin­ger gegan­gen, wel­ches ich schon lan­ge vor­stel­len woll­te: „Four Views of Christ“. Wie der Name des Buches es ver­mu­ten lässt, geht es dem Autor hier­bei dar­um, die Gemein­sam­kei­ten und die Unter­schie­de in der Dar­stel­lung der Per­son Jesu Chris­ti in den vier Evan­ge­li­en dar­zu­stel­len. Obwohl prin­zi­pi­ell vie­les bekannt sein soll­te; so z. B. die Tat­sa­che, dass Jesus von Mat­thä­us als König, von Mar­kus als Knecht, als Men­schen­sohn von Lukas und schließ­lich als Gott von Johan­nes dar­ge­stellt wird, geht die­ses Buch auf weni­gen Sei­ten in eine sehr detail­lier­te Betrachtung.

Zehn Fragen an Hans-Jörg Ronsdorf

Wie kamen Sie dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Bei einem Haus­kreis kam es 1991 zu einer aus­führ­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Adven­tis­mus. Dabei war irgend­wann der Punkt erreicht, die­se Arbeit nicht nur für den pri­va­ten Gebrauch zu nut­zen, son­dern die­sen zu ver­öf­fent­li­chen. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Obwohl ich mir gesagt habe, kein neu­es Buch mehr zu schrei­ben, packt es mich dann doch immer wie­der. Es nicht wie­der zu tun, hat mit dem gro­ßen Auf­wand und Zeit­ein­satz zu tun, aber auch damit, dass immer weni­ger gele­sen wird. Vor allem betrifft das eben jene Lite­ra­tur, die sich mit bibli­schen The­men aus­ein­an­der­setzt, also anders unter­halt­sam ist als ein Roman oder irgend­ei­ne Erfolgs­ge­schich­te. Ich befin­de mich gera­de in der End­pha­se eines klei­nen Buches, das hei­ßen wird:  „Der offe­ne Him­mel“,  Theo­lo­gie und All­tag der Himm­li­schen in Ephe­ser. Her­aus­for­dern­de Bibel­ar­beit für den All­tag, erhel­lend, erbau­end und ermu­ti­gend. Zuletzt ist das Buch Got­tes Lamm, Gol­go­ta und die Ewig­keit bei dis­to­mos von mir erschienen.

Zehn Fragen an Thomas Lange

1. Wie kamst du dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Ange­fan­gen hat es mit Bei­trä­gen zur Zeit­schrift fest & treu. Schnell merk­te ich, dass mir das Schrei­ben gro­ße Freu­de berei­tet. Man kann sich für bestimm­te Tex­te Zeit las­sen, inten­siv dar­über nach­den­ken, kor­ri­gie­ren, radie­ren, etc… Letzt­lich muss ich ein­fach sagen, dass es unser Herr selbst war, der mir die­sen Dienst aufs Herz gelegt hat. Denn von Natur aus bin ich kein Schrei­ber. Das hat sich ein­fach ent­wi­ckelt. Zu mei­nem ers­ten Buch Zorn — Das Las­ter der Tugend­haf­ten gab es den Anstoß von einer Schwes­ter im Glau­ben, die mein Refe­rat zu dem The­ma gehört hat. Wir unter­hiel­ten uns über das The­ma Zorn und das es ein wich­ti­ges The­ma dar­stellt, es jedoch lei­der in Deutsch wenig Mate­ri­al dar­über gibt. So kam dann die Idee, selbst einen Ver­such zu wagen. Zuletzt ist das Buch Der ver­ges­se­ne Auf­trag von mir erschie­nen. 2. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Ja. Ich habe eigent­lich zwei Buch­pro­jek­te geplant. Eines dreht sich um einen Punkt, den wir alle sehr nötig haben…, das ande­re wird nicht verraten … 😉

Übersicht: Verlage stellen sich vor

Vie­le gera­de bibel­treu aus­ge­richtete klei­ne Ver­lage wer­den in der brei­ten evan­ge­li­ka­len Öffent­lich­keit (noch) nicht aus­rei­chend wahr­ge­nom­men. Die­sen Ver­la­gen wol­len wir hier auf NIMM UND LIES eine Platt­form bie­ten. In der Ver­gan­gen­heit haben bereits eini­ge Ver­le­ger Fra­gen beant­wor­tet und dabei einen Ein­blick in die Arbeit und Her­aus­for­de­run­gen von klei­nen Ver­la­gen gewährt. In die­sem Bei­trag sind alle bis­her erschie­ne­nen Inter­views auf­ge­führt. Wei­te­re wer­den bald fol­gen. CLKV / Patrick Tschui / Das Lesen ver­liert an Bedeu­tung CLV / Ewald Epp / Um der Not­wen­dig­keit des The­mas ver­öf­fent­li­chen wir es trotz­dem CMD / Wil­fried Plock / Mit einem betont heils­ge­schicht­li­chen Ansatz eine gewis­se Gegen­stimme bil­den CMV / Hein­rich Töws / Wir tuen (fast) alles, um die Prei­se gering zu hal­ten CSV / Ger­rid Set­zer / Die Into­le­ranz der Tole­ran­ten wird die Arbeit christ­li­cher Ver­la­ge ein­schrän­ken Dani­el Ver­lag / Klaus Günt­z­schel / „Die größ­te Her­aus­for­de­rung? Die Lese­faul­heit!“ Edi­ti­on Nehe­mia / Chris­toph Ber­ger / Die größ­te Her­aus­for­de­rung ist es wohl, unse­rem HERRN treu zu blei­ben Herold Ver­lag / Ben­ja­min Schmidt / Der­zeit in einer gewis­sen Neu­aus­rich­tung inner cube / Mar­tin Seve­rin / Inter­es­se an wich­ti­gen The­men wecken …