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Onkel Ernie ist daheim

* 18. Oktober 1918 - † 1. November 2015

12196270_1664870103770237_2375886074380586809_nDer bekann­te Pre­di­ger und Evan­ge­list (Onkel) Ernie Klas­sen ist am 01. Novem­ber an den Ort gegan­gen, von dem er so ger­ne sprach. Er gehör­te 1959 zu den Grün­dern der Bibel­schu­le Bra­ke und hat Zeit sei­nes Lebens humor­voll, aber evan­ge­li­ums­zen­triert vor vie­len Tau­sen­den Men­schen ver­kün­digt.

In einer Mel­dung der Bibel­schu­le heißt es:

Onkel Ernie war am 24.10. in sei­ner Woh­nung gestürzt und hat­te sich dabei die Hüf­te gebro­chen. Nach der OP hat­te er sehr mit Übel­keit und Unter­leibs­schmer­zen zu kämp­fen. Als dann noch ein Tumor fest­ge­stellt wur­de, sahen die Ärz­te von einer wei­te­ren OP ab. Die Gefahr für Kom­pli­ka­tio­nen schien zu groß. Am Sonn­tag­mor­gen ver­schlech­ter­te sich sein Zustand. Er erkann­te zwar noch den Fami­li­en­be­such, konn­te aber nicht mehr reden. Im Bei­sein sei­ner Frau Helen und zwei sei­ner Kin­der (Dar­ryl und Hea­ther) und ande­ren aus der Fami­lie schlief er ein und reis­te, so glau­ben wir, im Schlaf in den Him­mel.

Ale Lese­tipp emp­feh­len wir die Bio­gra­fie, Mein Vater Ernie Klas­sen, geschrie­ben von sei­ner ältes­ten Toch­ter.

Cover - Mein Vater Ernie Klassen FINAL»Ja«, erwi­der­te Ernie, »sehen Sie die­se Fel­der mit den Rin­der­her­den?«, und zeig­te in die eine Rich­tung, »die gehö­ren mei­nem Vater.« Dann zeig­te er in eine ande­re Rich­tung: »Auch die­se Ber­ge, soweit Sie sehen kön­nen, gehö­ren ihm, und ich bin sein Erbe.«

Der Pos­ten wur­de neu­gie­rig, und Ernie erklär­te ihm, dass Gott sein Vater ist und dass die Fami­lie Got­tes für jeden offen ist, der sich ihr anschlie­ßen will. Wäh­rend er wei­ter nach Öster­reich hin­ein­fuhr, schmun­zel­te Ernie in sich hin­ein. Nein, er war in kei­ne rei­che, kana­di­sche Fami­lie hin­ein­ge­bo­ren wor­den!

Hea­ther H. Ewald, die Erst­ge­bo­re­ne Ernie Klas­sens, beschreibt in die­sem Buch ihren Vater als ein Ori­gi­nal beson­de­rer Prä­gung. Schlicht­heit, Gerad­heit und geist­li­che Voll­macht sind bis heu­te die beson­de­ren Wesens­zü­ge von Ernest Klas­sen. Wo er hin­kommt, kann man sicher sein, dass er auf unkon­ven­tio­nel­le, vor allem fan­ta­sie­rei­che Art ein kraft­vol­les Zeug­nis sei­nes Glau­bens in den Raum stellt.

Das eBook ist im Fol­gen Ver­lag erschie­nen und für 3,99 EUR bei ceBooks.de erhält­lich.

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NIMM UND LIES - dieser Aufforderung möchte ich selbst nachkommen und andere dazu motivieren und anleiten. NIMM UND LIES zuerst die Bibel und dann gute christliche Literatur. Denn beim Lesen lässt sich vortrefflich denken (nach Leo Tolstoi). Ich lebe mit meiner Frau und unseren vier Kindern in Baden-Württemberg.

2 Kommentare

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  2. Reiner Lorenz sagt

    durch Zufall habe ich die­sen Arti­kel ent­deckt und bin trau­rig über den Tod von Ernest Klassen.Ich hof­fe das er dort ist wor­an er sein Leben lang geglaubt hat.Sein Sohn Keith und ich waren in den 60/70ger Jah­ren hier in Lem­go gute Freunde.Ich habe man­chen Abend bei die­ser gast­freund­li­chen Fami­lie am Tisch gesessen.Alles Gute wün­sche ich Onkel Ernies Kin­dern und Verwandten.Reiner Lorenz

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