Alle Artikel in: Mission und Evangelisation

„Mir scheint der Teil der christlichen Lehre welcher von der Prädestination handelt, nicht der schwierigste zu sein…“

Die Web­sei­te Licht-und-Recht.de ist immer wie­der eine Quel­le für Neu­ent­de­ckun­gen. So habe ich neu­lich ein Schrei­ben von Ursi­nus an einen (zu die­sem Zeit­punkt) luthe­­risch-huma­­nis­­ti­­schen Theo­lo­gen namens Jakob Monau gefun­den, der sich mit der Leh­re von der Prä­de­sti­na­ti­on aus­ein­an­der­setzt. Gan­ze 14 DINA4-Sei­­ten ist der Brief lang und wur­de offen­sicht­lich in einer Nacht fer­tig­ge­stellt. Eine gan­ze Sei­te lang zitiert Ursi­nus Bibel­ver­se, wie Gott auch im „Bösen“ wirkt. Wie gesagt, ohne jeg­li­che digi­ta­len Mit­tel, im Grun­de aus dem Stand her­aus. Obwohl nicht immer ganz freund­lich im Ton, bleibt Ursi­nus sach­lich und leicht ver­ständ­lich. Er schreibt: „Mir scheint der Teil der christ­li­chen Leh­re wel­cher von der Prä­de­sti­na­ti­on han­delt, nicht, wie Du schreibst, der schwie­rigs­te zu sein; wofern wir nur die hei­li­ge Schrift ohne Vor­ur­tei­le lesen und­oh­ne Lei­den­schaft mit dem erns­ten Stre­ben, nicht etwa Gott nach unse­ren Phan­ta­sie­ge­bil­den umzu­ge­stal­ten, son­dern von Ihm selbst über Ihn zu ler­nen und ihm allein alle Ehre zu geben und von uns ab zu Ihm hin zu wen­den. So ist mir vie­les leicht gewor­den, was schwie­rig zu sein schien, so lan­ge ich auf das Ansehen …

Mit Christus zu Christus gehen…

Auf  glaubend.de berich­te ich über mei­ne Erfah­run­gen mit der See­slsor­ge­aus­bil­dung bei der Christ­li­chen Fach­stel­le für Ehe, Fami­lie und Lebens­be­ra­tung in Aar­au. Ich wünsch­te ich könn­te deut­li­cher schil­dern, wie ich von die­ser Aus­bil­dung und von den Kon­tak­ten mit Beat Tan­ner pro­fi­tiert habe und wei­ter­hin pro­fi­tie­re. An die­ser Stel­le möch­te ich noch ein­mal auf die­ses Video von Beat Tan­ner hin­wei­sen, mit dem er die Zie­le der Aus­bil­dung erklärt: Wer mei­nen Arti­kel lesen möch­te, fin­det die­sen hier: „Wel­chen Rat kann ich mei­nem Bru­der, mei­ner Schwes­ter in ihrer Not, ihrer Angst und ihrer Sor­ge geben. Wie kann die­ser Rat wirk­lich wei­se sein und Lie­be und Wahr­heit ver­mit­teln? Was muss ich an mir ändern, damit ich bes­ser auf Chris­tus hin­wei­sen kann? Wie kann ich mei­nen Bru­der bes­ser ver­ste­hen? Wie kann ich zwi­schen Sün­de und Scham unter­schie­den? Wie kann ich Stra­te­gien ent­wi­ckeln, um auch mit einem sehr beun­ru­hig­ten Men­schen ins Gespräch über das Wort Got­tes zu kom­men? Das sind nur eini­ge der The­men, die aus­führ­lich ein­schließ­lich per­sön­li­chem Men­to­ring und zusätz­li­cher Vor­be­rei­tungs­lek­tü­re im Lau­fe von zwei Jah­ren bespro­chen wer­den…“ Auch Han­ni­el hat übrigens …

Hinweis: Gnade für dich

Ganz frisch auf deutsch ist ein kur­zes evan­ge­lis­ti­sches Büch­lein von John MacAr­thur auf­ge­legt wor­den: Gna­de für dich erklärt anhand der Geschich­te vom ver­lo­re­nen Sohn (Lk. 15,11−32) das Evan­ge­li­um. MacAr­thur gelingt es in Kür­ze auf­zu­zei­gen, wie unver­schämt Sün­de ist, ohne den Kon­text des Gesche­hens und der Situa­ti­on von Chris­tus zu ver­lie­ren: „Um das Gleich­nis jedoch rich­tig zu ver­ste­hen, müs­sen wir es mit den Augen eines Men­schen in der Kul­tur des Juden­tums des ers­ten Jahr­hun­derts sehen. In einem sol­chen Umfeld war die Idee, dass Gott reui­gen Sün­dern (ein­schließ­lich der schlimms­ten von ihnen) unein­ge­schränkt ent­ge­gen­kommt und ihnen ver­gibt, ein scho­ckie­ren­des und revo­lu­tio­nä­res Konzept.Kaum einer in die­ser Gesell­schaft konn­te sich Gott als einen sol­chen vor­stel­len, der Sei­ne Hand Sün­dern aus­streckt.“ „Ein sol­cher Aus­fall an Dreis­tig­keit hät­te in jener Kul­tur zumin­dest einen kräf­ti­gen Schlag über das Gesicht als nor­ma­le Reak­ti­on des Vaters bedeu­tet. Das wäre übli­cher­wei­se in aller Öffent­lich­keit gemacht wor­den, um den Sohn zu beschä­men, der sei­nem Vater eine sol­che Ver­ach­tung erwie­sen hat­te. Somit konn­te ein Sohn, der sich der Ent­eh­rung sei­nes Vaters in die­sem Schwe­re­grad schul­dig gemacht hatte, …

EIN Schulranzen macht ZWEI Kinder glücklich

Der Hilfs­dienst FREUNDESKREIS e.V. sam­melt seit 2015 gebrauch­te Schul­ran­zen für Wai­sen­kin­der in Mol­da­wi­en, Arme­ni­en und der Ukrai­ne. Für vie­le die­ser Kin­der ist es unvor­stell­bar einen eige­nen Ran­zen zu besit­zen. Des­halb hat jeder, der einen gebrauch­ten Ran­zen besitzt und nicht mehr benö­tigt, die Chan­ce, den Ran­zen an einer der vie­len Sam­mel­stel­len des kon­­ser­­va­­tiv-chris­t­­li­chen Hilfs­werks abzu­ge­ben. Wer sei­nen gespen­de­ten Ran­zen fül­len möch­te, kann es ger­ne tuen. Wo die Sam­mel­stel­len sind und wie die Ran­zen gefüllt wer­den kön­nen fin­det sich unter die­sem Link: www.hilfsdienst-freundeskreis.org/schulranzenaktion

Tipp: Afrika war nur der Anfang

Vor eini­gen Jah­ren habe ich Afri­ka war nur der Anfang mit Begeis­te­rung gele­sen und spä­ter fest­ge­stellt, dass es ver­grif­fen war. Nun ist das Buch in der 5. Auf­la­ge erschie­nen. Im Ver­lags­text heißt es: Mar­tin Ved­der berich­tet von Erleb­nis­sen, die er mit einem gro­ßen Gott machen durf­te. Er möch­te damit dem Leser Mut machen, es eben­so mit dem zu wagen, der ver­spro­chen hat, nie­mals den zu ver­las­sen, der sich auf Ihn ver­lässt. Ja, Gott ist treu, und auf unse­ren Herrn Jesus Chris­tus ist Ver­lass in jeder Situa­ti­on! Was auch kom­men mag: Wir sind gebor­gen in Sei­ner Hand, und nie­mand und nichts wird uns jemals aus die­ser Sei­ner Hand und der Hand Sei­nes Got­tes rau­ben! Der Mis­sio­nar und Grün­der der Zen­­tral-Afri­­ka-Mis­­si­on ZAM Mar­tin Ved­der hat wäh­rend sei­ner Zeit in Afri­ka viel mit Gott erlebt und sei­ne Erfah­run­gen auf 144 Sei­ten fest­ge­hal­ten. In einem Inter­view hier im Blog schreibt Ved­der, wie es zu dem Buch gekom­men ist: Mein Buch „Afri­ka war nur der Anfang“ ent­stand in Fol­ge ver­schie­de­ner Anfra­gen, mei­ne Erleb­nis­se, die ich teil­wei­se auf Mis­si­ons­aben­den berich­te­te, in schrift­li­cher Form …

Wenn Tiere reden könnten

Manch­mal kommt es vor, dass man all­ge­mein bekann­te Bücher weni­ger erwähnt, dabei haben die Bücher von Wer­ner Gitt einen beacht­li­chen Ein­fluss auf mei­ne Jugend gehabt. Die posi­ti­ve Schreib­wei­se von Wer­ner Gitt ist ein­fach ermu­ti­gend.  Über die Schöp­fung zu stau­nen ist heu­te eine ver­ges­se­ne Tugend, dabei wis­sen wir mehr über die Din­ge die­ser Welt, als alle Genera­tio­nen zuvor. Bücher wie Wenn Tie­re reden könn­ten sind hier ein guter Anfang. In zehn ein­fach ver­ständ­li­chen Kapi­teln wer­den unter­schied­li­che Wun­der­wer­ke der Schöp­fung vor­ge­stellt! Halt, eigent­lich stel­len sie sich selbst vor, dar­un­ter der so gewöhn­li­che Sper­ling, der total unge­wöhn­li­che Wal und das aus allen Rah­men fal­len­de Schna­bel­tier. Eine Kost­pro­be: Hät­ten Sie gewusst, dass mein gesam­ter Schä­del leich­ter ist als mei­ne bei­den Aug­äp­fel?! Dar­aus brau­chen Sie jetzt nicht etwa bos­haf­te Schlüs­se auf mein Spat­zen­hirn zu zie­hen. Mei­ne Augen sind weit­aus bes­ser als die Ihri­gen. Wir Vögel haben sie­­ben- bis acht­mal mehr Seh­zel­len pro Flä­chen­ein­heit als Sie. Dadurch ent­steht in unse­rem Gehirn ein viel schär­fe­res Bild. Wenn Sie z. B. einen Gegen­stand so genau erken­nen wol­len, wie ihn ein Bus­sard wahr­nimmt, müss­ten Sie einen Feld­ste­cher (8 x 30) …

Die Zeit auskaufen

Die fol­gen­den Zei­len fand ich in „Vom Knast zur Kan­zel — Das Leben des Wolf­gang Dyck“ (S.117 ff.) Müßig­gang ist aller Las­ter Anfang, sagt das Sprich­wort. Es muss ja gleich nicht alles so dick kom­men; es fängt meist klein an. Mei­ne Frau und ich mach­ten einen klei­nen Spa­zier­gang die Bah­ren­fel­der Chaus­see run­ter. Da sahen wir auf der ande­ren Sei­te die Rekla­me der Bah­ren­fel­der Licht­spie­le: »Der bra­ve Sol­dat Schwei­jk«. Ein Film, den ich schon frü­her ein­mal in der ost­zo­na­len Fas­sung gese­hen hat­te. Da ich nun ein­mal für mein Leben gern lache und wir nichts vor hat­ten, gin­gen wir nach lan­ger, lan­ger Zeit zum ers­ten Mal ins Kino. Aus­ge­rech­net wur­de an die­sem Abend als Vor­film ein kur­zer Strei­fen gezeigt: »Der Sonn­tag der ande­ren«. Die­ser Film berich­te­te von der Arbeit der Heils­ar­mee. Alle Akteu­re kann­te ich per­sön­lich. Ich sag­te zu mei­ner Frau: »Da muss ich aus­ge­rech­net ins Kino gehen, um mir zei­gen zu las­sen, was ich in mei­ner frei­en Zeit zu tun habe.« Eine Bank hin­ter uns spot­te­ten eini­ge jun­ge Leu­te beim Anblick der Heils­ar­mee. Mit ein paar geziel­ten Worten …

Tipp: Briefe, die nie geschrieben werden …

Vor eini­gen Jah­ren habe ich ein Buch gele­sen, dass mei­nen Blick auf Mis­sio­na­re und ihre Fami­li­en stark ver­än­dert hat. Die in 2015 ver­stor­be­ne Mis­sio­na­rin Eli­sa­beth Elli­ot wur­de ein­mal gefragt, was ihre größ­te geist­li­che Her­aus­for­de­rung war. Eine zu erwar­ten­de Ant­wort hät­te sein kön­nen, den Mör­dern ihres Ehe­man­nes Jim Elli­ot zu ver­ge­ben. Aber kei­nes­wegs. Sie ant­wor­te­te: „Das Zusam­men­le­ben mit den ande­ren Mis­sio­na­ren!“ Die­se Ant­wort ernüch­tert, da sie zeigt, dass auch Mis­sio­na­re „ganz nor­ma­le Chris­ten­men­schen“ sind. Sie haben ihre Cha­rak­ter­schwä­chen und auch sie sün­di­gen, indem sie lieb­los zum Part­ner, unge­dul­dig mit ihren Kin­dern sind und mit Unge­rech­tig­kei­ten von Sei­ten Nicht­chris­ten zu kämp­fen haben. Vie­le Mis­sio­na­re scheu­en sich von ihren Anfech­tun­gen zu spre­chen, da sie oft als „Über­chris­ten“ ange­se­hen wer­den, und von ihnen ein feh­ler­lo­ses Christ­sein erwar­tet wird. Der Autor Kosin hat mit vie­len Mis­sio­na­ren gespro­chen, kennt ihre spe­zi­el­le Her­aus­for­de­run­gen und gibt ihnen mit die­sem Buch eine Stim­me. Das Buch besteht aus fik­ti­ven Brie­fen, wie sie vie­le Mis­sio­na­re hät­ten schrei­ben kön­nen. Vie­le prak­ti­sche Hin­wei­se zei­gen auf, wie wir Mis­sio­na­ren hel­fen kön­ne, ihre Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen. Der Autor gibt kon­kre­te Gebets­an­lie­gen und hat …

Ratschläge für Seelengewinner

Ein Betrun­ke­ner trat eines Tages auf Row­land Hill zu und sag­te: »Ich bin einer von Ihren Bekehr­ten.« — »Ich glau­be wohl, dass Sie das sind«, erwi­der­te der scharf­sin­ni­ge und ver­stän­di­ge Pre­di­ger, »aber Sie sind kei­ner von des Herrn Bekehr­ten, sonst wür­den Sie nicht betrun­ken sein.« Auf die­se prak­ti­sche Pro­be müs­sen wir alle uns­re Wer­ke stel­len. Wie führt man eigent­lich Men­schen zu Chris­tus? Oft lässt man es gar nicht bis zu die­ser Fra­ge kom­men, der Glau­be bleibt ego­is­tisch. Oft­mals sehen wir nur noch Schwie­rig­kei­ten, Glau­bens­pro­ben, Nie­der­la­gen … Da bleibt für ein kla­res Zeug­nis des Evan­ge­li­ums kaum noch Zeit oder Kraft. In mei­nen russ­land­deut­schen Krei­sen sind es vor allem Haus­frau­en, die über Jah­re hin­weg kaum Kon­takt mit Nicht-Gläu­­bi­­gen bekom­men. Mit den Kin­dern zum Kin­der­arzt und der gele­gent­li­che Ein­kauf und schnell ist man wie­der in sei­nem gewohn­ten Kreis. Ich erin­ne­re mich an drei Wochen, die ich mal in einem christ­li­chen Hilfs­werk ver­bracht habe: Es waren eben alle um mich her­um Chris­ten und bei wei­tem erfah­re­ne­re und rei­fe­re. Irgend­wann habe ich mich tat­säch­lich gefragt, wann ich denn anfan­gen kann von Chris­tus zu …

Ken Ham: Wie aber werden sie hören?

Ein nach Gott suchen­der Mensch fragt dich, wo er anfan­gen soll, die Bibel zu lesen. Was wür­dest du ant­wor­ten? Mit Mat­thä­us, Mar­kus, Lukas oder Johan­nes? Ich habe Goog­le gefragt: „Wo soll ich anfan­gen, die Bibel zu lesen?“ In den meis­ten Such­ergeb­nis­sen fin­de ich den Rat­schlag, mit den Evan­ge­li­en anzu­fan­gen. Sehr häu­fig wird das Mar­­kus-Evan­­ge­­li­um vor­ge­schla­gen. Die­se und ähn­li­che Ant­wor­ten haben Tra­di­ti­on. Ich bin mir sicher, vie­le sind durch das Lesen der Evan­ge­li­en zum Glau­ben an Jesus Chris­tus gekom­men. Doch soll­te man die obi­ge Fra­ge nicht bes­ser doch anders beant­wor­ten? Gibt es nicht einen bes­se­ren Ein­stieg in die Bibel als die Evan­ge­li­en? Ken Ham hat ein gan­zes Buch für den Beweis geschrie­ben, dass vie­le Men­schen heu­te nicht die Evan­ge­li­en zuerst gele­sen sol­len, son­dern 1. Mose, die Gene­sis, das Buch der Ent­ste­hung. War­um gera­de die­ses Buch? Ich fra­ge lie­ber: War­um nimmt die Ableh­nung der Bot­schaft vom Kreuz zu? Was ist die Ursa­che für die ver­stärk­te Säku­la­ri­sie­rung des Wes­tens und mit ihm zahl­rei­cher ande­rer Län­der? Ken Ham, der vie­le Län­der und Kul­tu­ren besucht hat, ist zu fol­gen­der Über­zeu­gung gekommen: …