Alle Artikel in: Mission und Evangelisation

Ken Ham: Wie aber werden sie hören?

Ein nach Gott suchender Mensch fragt dich, wo er anfangen soll, die Bibel zu lesen. Was würdest du antworten? Mit Matthäus, Markus, Lukas oder Johannes? Ich habe Google gefragt: „Wo soll ich anfangen, die Bibel zu lesen?“ In den meisten Suchergebnissen finde ich den Ratschlag, mit den Evangelien anzufangen. Sehr häufig wird das Markus-Evangelium vorgeschlagen. Diese und ähnliche Antworten haben Tradition. Ich bin mir sicher, viele sind durch das Lesen der Evangelien zum Glauben an Jesus Christus gekommen. Doch sollte man die obige Frage nicht besser doch anders beantworten? Gibt es nicht einen besseren Einstieg in die Bibel als die Evangelien? Ken Ham hat ein ganzes Buch für den Beweis geschrieben, dass viele Menschen heute nicht die Evangelien zuerst gelesen sollen, sondern 1. Mose, die Genesis, das Buch der Entstehung. Warum gerade dieses Buch? Ich frage lieber: Warum nimmt die Ablehnung der Botschaft vom Kreuz zu? Was ist die Ursache für die verstärkte Säkularisierung des Westens und mit ihm zahlreicher anderer Länder? Ken Ham, der viele Länder und Kulturen besucht hat, ist zu folgender Überzeugung …

Berufen zum Senden – Praktische Tipps für verantwortungsvolle Christen

Neal Pirolo ist Autor von „Berufen zum Senden – Praktische Tipps für verantwortungsvolle Christen“. Das Vorwort zum Buch ist von dem Deutschen Missionsleiter der „Operation Mobilisation Deutschland“ Fritz Schuler. Neal Pirolo lebt in San Diego (Kalifornien) und ist Gründer des evangelikalen amerikanischen Missionswerkes Emmaus Road International. Als Gründer und Leiter des Missionswerkes hat er sich zum Ziel genommen, Gemeinden in der praktischen Unterstützung der äußeren Mission zu schulen. Neal Pirolo lebt in San Diego (Kalifornien) und ist Gründer des evangelikalen, amerikanischen Missionswerkes Emmaus Road International. Als Gründer und Leiter des Missionswerkes hat er sich zum Ziel genommen, Gemeinden in der praktischen Unterstützung der äußeren Mission zu schulen. Der Autor beschreibt in 9 Kapiteln, wie wichtig es bei der Aussendung ist, dass eine Gemeinde mit ihren Missionaren Hand in Hand geht. Der Aufbau jedes Kapitels ist gleich. Es beinhaltet eine Beispielgeschichte, Tipps für Gemeinden, Biblische Wahrheiten und eine kurze Eigenarbeit. Weiter werden die einzelnen Phasen eines interkulturellen Missionaren gezeigt von Beginn seiner Berufung von Gott bis er wieder nach seiner Dienstzeit in seine Heimat zurückkehrt und …

Buchrezension: Die Frau des Missionars

Heute möchte ich euch das Buch „Die Frau des Missionars“ vorstellen. Es wurde von ihrer Tochter, Pearl S. Buck, geschrieben und erzählt das spannende Leben ihrer Mutter Carrie Carter. Sie hat einen großen Wunsch, sie will nämlich Missionarin in China werden. Eines Tages kommt sie ein junger Mann namens Andrew besuchen und ein paar Tage später macht er ihr einen Heiratsantrag. Carrie kann es kaum fassen, denn Andrew will auch als Missionar in China tätig werden. Sogleich wissen beide, dass dies der Plan Gottes für sie ist und im Jahr 1880 heiraten sie. Bald darauf machen sie sich auf den Weg nach China. Da Carrie es nicht gewohnt ist mit dem Schiff unterwegs zu sein, erbricht sie während den Flitterwochen unaufhörlich. Es ist ihr sehr unangenehm.

Buchrezension: Das erste Lernfeld der Mission (englisch)

Thomas K. Johnson. The First Step in Missions Training. How our Neighbors are Wrestling with God’s General Revelation. VKW: Bonn, 2014. 145 Seiten. Kostenloser Online-Download. Ich kann mich gut an die Vorlesung mit Thomas Johnson erinnern. Er sass auf dem Pult und las aus seinem Manuskript vor. Alle hörten aufmerksam zu. Die Doktoranden aus verschiedenen Kontinenten waren voll dabei. Es betraf alle im Raum. Um was ging es? Es ging um die Frage: Was ist das erste Lernfeld für die Mission? Nein, es ist weder singen, schwimmen noch Dauerwandern, wie es der Apostel Paulus unter Beweis stellen musste. Ein humorvoller Auftakt für ein tiefschürfendes Buch. Johnson will neues Licht auf Römer 1 und 2 werfen, und zwar – das mag erstaunen – gerade im Hinblick auf die Mission. Dies soll vor der doppelten Falle bewahren, entweder auf die Seite des theologischen Liberalismus oder die der ungesunden Weltflucht zu kippen. Beide Reaktionen sind so verständlich wie unglücklich angesichts der nominellen Übermacht der säkularen Umgebung (14).

Die Bekehrungsgeschichte

In der Familie Studd war seit der Bekehrung des Vaters Edward Studd einiges anders als zuvor. Das reiche Anwesen der Studds wurde nicht mehr mit Bällen und Tänzen ausgefüllt, sondern einmal in der Woche kamen Menschen verschiedener Schichten in den großen Saal des Hauses um Gottesdienst abzuhalten. Den Prediger Mr. Weatherby konnte der siebzehnjährige Hudson und seine beiden älteren Brüder am wenigsten ausstehen. An einem solchem Sonntag jedoch, ereignete sich folgende Begebenheit: „Hast du etwas Zeit für mich, Charles?“ fragte Mr. Weatherby. Nachdem Sie ihm heute einen Streich beim Ausreiten gespielt hatten, hatte Charles ein schlechtes Gewissen und wollte dem Prediger nachgeben: „Ja, etwas“, antwortete er. „Nun, komm dann setzen wir uns hier in die Ecke und reden ein bisschen.“ „Bist du ein Christ, Charles?“ fragte der Prediger.“ Charles Hudson fühlte sich etwas eingeengt. Er wusste nicht was er sagen sollte. Nach einer Pause äußerte er jedoch: „Nun, ich bin nicht das, was Sie als Christ bezeichnen würden. Aber ich habe seit meiner Kindheit an Jesus Christus geglaubt.“ Er versuchte nicht in die Augen von …