Mission und Evangelisation
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Tipp: Briefe, die nie geschrieben werden …

Ein Buch von Frederick L. Kosin

2562531-1Vor eini­gen Jah­ren habe ich ein Buch gele­sen, dass mei­nen Blick auf Mis­sio­na­re und ihre Fami­li­en stark ver­än­dert hat. Die in 2015 ver­stor­be­ne Mis­sio­na­rin Eli­sa­beth Elli­ot wur­de ein­mal gefragt, was ihre größ­te geist­li­che Her­aus­for­de­rung war.

Eine zu erwar­ten­de Ant­wort hät­te sein kön­nen, den Mör­dern ihres Ehe­man­nes Jim Elli­ot zu ver­ge­ben. Aber kei­nes­wegs. Sie ant­wor­te­te: „Das Zusam­men­le­ben mit den ande­ren Mis­sio­na­ren!“ Die­se Ant­wort ernüch­tert, da sie zeigt, dass auch Mis­sio­na­re „ganz nor­ma­le Chris­ten­men­schen“ sind. Sie haben ihre Cha­rak­ter­schwä­chen und auch sie sün­di­gen, indem sie lieb­los zum Part­ner, unge­dul­dig mit ihren Kin­dern sind und mit Unge­rech­tig­kei­ten von Sei­ten Nicht­chris­ten zu kämp­fen haben.

Vie­le Mis­sio­na­re scheu­en sich von ihren Anfech­tun­gen zu spre­chen, da sie oft als „Über­chris­ten“ ange­se­hen wer­den, und von ihnen ein feh­ler­lo­ses Christ­sein erwar­tet wird. Der Autor Kosin hat mit vie­len Mis­sio­na­ren gespro­chen, kennt ihre spe­zi­el­le Her­aus­for­de­run­gen und gibt ihnen mit die­sem Buch eine Stim­me. Das Buch besteht aus fik­ti­ven Brie­fen, wie sie vie­le Mis­sio­na­re hät­ten schrei­ben kön­nen.

Vie­le prak­ti­sche Hin­wei­se zei­gen auf, wie wir Mis­sio­na­ren hel­fen kön­ne, ihre Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen. Der Autor gibt kon­kre­te Gebets­an­lie­gen und hat mir die Augen für die Nöte von Mis­sio­na­ren und ihren Kin­dern geöff­net. Ich emp­feh­le es unein­ge­schränkt ger­ne. Das Buch ist bei CLV erschie­nen und kos­tet 7,90 EUR.

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