Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schöpfung

Unterscheidung von Schöpfung und Schöpfer in den Psalmen

In seinen „Reflections on the Psalms“, schreibt C.S ein Buch „als Amateur für andere und spricht sowohl über die Schwierigkeiten wie über die gewonnen Erkenntnisse, die er beim Lesen der Psalmen gehabt hat“ (S.2, eigene Übersetzung). Dabei schreckt Lewis nicht vor den Problematischen Themen wie den Rachepsalmen zurück, ja sortiert die Kapitel seines Werks sogar nach „der Anstößigkeit“ der Themen und stellt die schwierigen Kapitel an den Anfang. In Kapitel 9 über die Bedeutung der Natur/Schöpfung in den Psalmen, bin ich auf diese wichtige Beobachtung gestoßen (Eigene Übersetzung): „Die Juden glaubten, wie wir alle wissen, an einen Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat. Natur und Gott waren verschieden; der eine hatte den anderen geschaffen; der eine herrschte und der andere gehorchte. Dies, sage ich, wissen wir alle. Dennoch entgeht uns die Bedeutung dieser Aussage (…).Zunächst einmal ist es für uns eine Plattitüde. Wir nehmen sie als selbstverständlich hin. In der Tat vermute ich, dass viele Menschen davon ausgehen, dass allen Religionen eine klare Schöpfungslehre zugrunde liegt: dass im Heidentum die Götter oder einer der …

Spurgeon – wie ihn keiner kennt?

Ich möchte auf zwei Zitate aufmerksam machen, die man von Spurgeon wahrscheinlich nicht erwarten würde: Das erste habe ich in der 7ten von ihm überhaupt schriftlich veröffentlichten Predigt zum Thema „The Church of Christ“ gefunden. Geradezu prophetisch sieht Spurgeon die Zukunft Israels vor Augen. Neben einem offensichtlich physischen Israel, das Spurgeon im Blick hat, fällt auch die positive Eschatologie auf. Die Hoffnung, dass schon bald die ganze Welt „evangelikalisiert“ wird, erwies sich bekanntlich als Trugschluss und aus der überaus positiv enthusiastischen Phase, die sicher bis in den Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts unter Evangelikalen anhielt, folgte spätestens nach dem ersten Weltkrieg eine frustrierende Ernüchterung. Das wäre sicherlich eine interessante Studie, in wie weit auch die Euphorie um Spurgeon zu dieser Entwicklung beigetragen hat: „Not long shall it be ere they shall come-shall come from distant lands wher’er they rest or roam; and she who has been the offscouring of all things, whose name has been a proverb and a byword, shall become the glory of all lands. Dejected Zion shall raise her head, shaking herself from …

Tipp: Psalmen der Schöpfung

Francine Rivers ist bei Leserinnen vor allem für ihre erfolgreichen Romane bekannt. Dass sie ihr erzählerisches Talent auch anders zu nutzen weiß, beweist sie mit Psalmen der Schöpfung – ihrem ersten Andachtsbuch. In den 52 zweiseitigen Andachten folgt sie der Anweisung Gottes aus Römer 1,20, dass seine „ewige Kraft und Gottheit“ an seiner Schöpfung wahrgenommen werden kann. Sie blickt auf Tiere, Pflanzen und andere bemerkenswerte und oft unauffällige Besonderheiten in der Schöpfung und verbindet sie mit Aussagen aus der Bibel. Ihr Ziel nennt sie schon auf den ersten Seiten: Gott ist der Schöpfer und ihm gebührt die Ehre und das Lob. Die Andachten enden mit Fragen zum Nachdenken, wie das Gelesene angewandt werden kann und bieten ein vorformuliertes, passendes Gebet. Meist wird im Buch die Bibelübertragung Hoffnung für alle verwendet. Hier hätte ich mir eine zuverlässige Bibelübersetzung gewünscht. Es ist durchgehend vierfarbig und sehr schön bebildert und eignet sich hervorragend für Christen, die neue Entdeckungen in der Schöpfung machen wollen. Eine sehr gute Alternative zu den Liebesbriefen von Jesus, die im selben Verlag erschienen sind. …

NEU: schöpfung.info Nr. 3 „Himmel“

Um Christen bei der Auseinandersetzung von Bibel und Wissenschaft zu unterstützen und Glauben zu stärken, wurde im Herbst 2017 eine Initiative ins Leben gerufen, die neben einer Website das kostenfreie Magazin „schöpfung.info“ herausgibt. Jetzt ist die dritte Ausgabe „Himmel“ erschienen und kann kostenlos angefordert werden. Im Vorwort heißt es: Was erschuf Gott eigentlich am zweiten Tag? Am ersten Tag war es Licht über einer wasserbedeckten Erde. Aber am zweiten Tag? Die Bibelübersetzungen geben das hebräische Wort רקָיִעַ (rakija) unterschiedlich wieder: Feste, Ausdehnung, Firmament, Gewölbe. Scheinbar ist es nicht so einfach, den passenden Begriff zu finden. Der Himmel ist aber überall ein zentraler Begriff in 1. Mose 1:8 und daher auch Leitthema dieser Ausgabe! Eine klare Struktur ist während der Schöpfungswoche zu beobachten: die Scheidung von Licht und Finsternis am ersten Tag, die Scheidung der Wasser ober- und unterhalb der Ausdehnung am zweiten und die Scheidung von Land und Meer am dritten Tag. Daher kann man die Ausdehnung vom zweiten Tag als die Erdatmosphäre deuten: mit dem Wasser auf der Erdoberfläche „unter“ und dem Wasser in der Luft …

Tipp: Schöpfer:Hand:Werk

Ein außergewöhnlicher Bildband ist vom Biologen Alexander vom Stein im Daniel-Verlag erschienen. Darin enthalten sind 21 Artikel über erstaunliche Beobachtungen in der Schöpfung. Von Ameisen in der Wüste, über den Biofilm im Duschschlauch bis zu mörderischen Schattenspendern und Bio-Invasionen, beim Lesen wurde ich überrascht, welche eindrucksvollen Geheimnisse durch Forschung und Wissenschaft aufgedeckt wurden. Es ist dabei eine Stärke des Buches, dass der Autor sich auf neueste Forschungsergebnisse stützt, und es sich somit nicht um oft wiederkäute Erkenntnisse handelt. Vom Stein verknüpft die Beobachtungen aus Pflanzen- und Tierwelt in gering dosierter Form an das geistliche Leben von Christen und berücksichtigt dabei Aussagen der Bibel über Flora und Fauna. Dieses großformatige Werk (22,5 x 18 cm) hat 176 Seiten und ist reich bebildert. Die Sprache ist lebendig und spart mit Fachbegriffen. Ich habe es mit kurzen Unterbrechungen in einem Zug durchgelesen. Dank Inhalts-und Artverzeichnis können bequem einzelne Kapitel angesteuert werden um in die beeindruckende Schöpfung hinein zu tauchen. Da es nicht günstig ist (20 EUR) eignet es sich besonders gut als Geschenk für nahezu jeden Anlass. Das …

NEU: schöpfung.info Nr. 2 „Licht“

Um Christen bei der Auseinandersetzung von Bibel und Wissenschaft zu unterstützen und Glau­ben zu stärken, wurde im Herbst 2017 eine Initiative ins Leben gerufen, die neben einer Website das kostenfreie Magazin „schöpfung.info“ herausgibt. Jetzt ist die zweite Ausgabe „Licht“ erschienen und kann kostenlos angefordert werden. Im Vorwort heißt es: „Der Geist Gottes schwebte über dem Wasser“. Das war der Zustand der Erde in einem leeren Universum, bevor Gott seine Schöpfung nun von Tag zu Tag immer reicher anfüllt. Wasser war unser Leitthema der letzten Ausgabe. In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Licht, welches durch das berühmte „Es werde Licht“ am ersten Tag der Erdgeschichte ins Dasein gerufen wurde. Dem aufmerksamen Bibelleser entgeht natürlich nicht, dass die Sonne, die Quelle unseres Lichts, noch gar nicht da war . Sowohl diese als auch die damit in Verbindung stehende Frage, wo denn Wissenschaft aufhört und Glaube an das Übernatürliche anfängt, werden in der Rubrik WISSEN behandelt, zusammen mit einem Artikel über moderne Weltentstehungstheorien aus dem Bereich der Quantenmechanik. Doch auch das STAUNEN soll nicht zu kurz kommen. …

Wenn Tiere reden könnten

Manchmal kommt es vor, dass man allgemein bekannte Bücher weniger erwähnt, dabei haben die Bücher von Werner Gitt einen beachtlichen Einfluss auf meine Jugend gehabt. Die positive Schreibweise von Werner Gitt ist einfach ermutigend.  Über die Schöpfung zu staunen ist heute eine vergessene Tugend, dabei wissen wir mehr über die Dinge dieser Welt, als alle Generationen zuvor. Bücher wie Wenn Tiere reden könnten sind hier ein guter Anfang. In zehn einfach verständlichen Kapiteln werden unterschiedliche Wunderwerke der Schöpfung vorgestellt! Halt, eigentlich stellen sie sich selbst vor, darunter der so gewöhnliche Sperling, der total ungewöhnliche Wal und das aus allen Rahmen fallende Schnabeltier. Eine Kostprobe: Hätten Sie gewusst, dass mein gesamter Schädel leichter ist als meine beiden Augäpfel?! Daraus brauchen Sie jetzt nicht etwa boshafte Schlüsse auf mein Spatzenhirn zu ziehen. Meine Augen sind weitaus besser als die Ihrigen. Wir Vögel haben sieben- bis achtmal mehr Sehzellen pro Flächeneinheit als Sie. Dadurch entsteht in unserem Gehirn ein viel schärferes Bild. Wenn Sie z. B. einen Gegenstand so genau erkennen wollen, wie ihn ein Bussard wahrnimmt, müssten …

Besprechung: Die Arche Noah – Mythos oder Wahrheit?

Kaum etwas aus der Bibel wird von Bibelkritikern stärker angegriffen als der Sintflutbericht. Eine weltweite Flut wird abgelehnt, ebenso der Bericht über die Arche und die Rettung der Tiere. Im Gegensatz dazu ist der Autor Dr. Stefan Drüeke davon überzeugt, dass die Bibel das Wort Gottes ist und die Berichte voll vertrauenswürdig sind. (S. 9) Die Bibel beinhaltet nur einen groben Bericht, über viele Details macht die Bibel kaum Angaben. Anscheinend hielt es Gott nicht für notwendig, uns Einzelheiten mitzuteilen. Außerdem ist die Bibel nicht in wissenschaftlicher Fachsprache, sondern in der Sprache des täglichen Lebens verfasst. Das ist verständlich, denn die Bibel wurde nicht geschrieben, um Kenntnisse über Geologie zu vermitteln, sondern um den Menschen die Gedanken Gottes kundzutun. (S. 10)

Das Buch der Schöpfung

Denn was von ihm unsichtbar ist, seine unvergängliche Kraft und Gottheit, wird seit der Erschaffung der Welt mit der Vernunft an seinen Werken wahrgenommen … Röm.1,20 Das Buch der Schöpfung Überaus beeindruckend ist die Schöpfung Gottes.  J.C. Ryle stellt in seinem Buch „Seid heilig!“ fest: (Gottes) Schöpfung ist absolut vollkommen – vollkommen ob wir durchs Teleskop oder durchs Mikroskop schauen; vollkommen in der Gestaltung eines mächtigen Planeten wie des Jupiters mit seinen Satelliten, der sekundengenau die Zeit einhält, in der er die Sonne umrundet, und vollkommen in der Gestaltung des kleinsten Insekts, das über den Boden kriecht.

Ken Ham: Wie aber werden sie hören?

Ein nach Gott suchender Mensch fragt dich, wo er anfangen soll, die Bibel zu lesen. Was würdest du antworten? Mit Matthäus, Markus, Lukas oder Johannes? Ich habe Google gefragt: „Wo soll ich anfangen, die Bibel zu lesen?“ In den meisten Suchergebnissen finde ich den Ratschlag, mit den Evangelien anzufangen. Sehr häufig wird das Markus-Evangelium vorgeschlagen. Diese und ähnliche Antworten haben Tradition. Ich bin mir sicher, viele sind durch das Lesen der Evangelien zum Glauben an Jesus Christus gekommen. Doch sollte man die obige Frage nicht besser doch anders beantworten? Gibt es nicht einen besseren Einstieg in die Bibel als die Evangelien? Ken Ham hat ein ganzes Buch für den Beweis geschrieben, dass viele Menschen heute nicht die Evangelien zuerst gelesen sollen, sondern 1. Mose, die Genesis, das Buch der Entstehung. Warum gerade dieses Buch? Ich frage lieber: Warum nimmt die Ablehnung der Botschaft vom Kreuz zu? Was ist die Ursache für die verstärkte Säkularisierung des Westens und mit ihm zahlreicher anderer Länder? Ken Ham, der viele Länder und Kulturen besucht hat, ist zu folgender Überzeugung …