Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schöpfung

Aufruf zur Errichtung eines Schöpfungsmuseums in Europa

In den USA gibt es min­des­tens vier gro­ße natur­ge­schicht­li­che Muse­en, in denen nicht Evo­lu­ti­on, son­dern Schöp­fung gelehrt wird. In Euro­pa exis­tiert mei­nes Wis­sens bis­her kein ein­zi­ges von Bedeu­tung, aber es gibt eini­ge Initia­ti­ven und Ansät­ze, die sich zusam­men­schlie­ßen und ihre Kräf­te bün­deln soll­ten: Die Samm­lung „Leben­di­ge Vor­welt“ von Dr. Joa­chim Sche­ven befin­det sich seit Jah­ren in der Pfalz unter Ver­schluss und ist nur ange­mel­de­ten Grup­pen zugäng­lich. Eine wei­te­re klei­ne Samm­lung von Fund­stü­cken fin­det sich in Moos­brunn bei Hei­del­berg in einem Pri­vat­haus. Ein Schöp­fungs­park der Initia­ti­ve Pro Gene­sis liegt momen­tan auf Eis. Die Stu­di­en­ge­mein­schaft „Wort und Wis­sen“ bemüht sich auf hohem wis­sen­schaft­li­chem Niveau um die argu­men­ta­ti­ve Begrün­dung der Schöp­fung durch Lite­ra­tur und Schu­lun­gen. Die Erstel­lung von Pla­kat­wän­den mit Infor­ma­tio­nen über Schöp­fung und Evo­lu­ti­on, die in Gemein­den und Schu­len zusam­men mit ein­zel­nen Fund­stü­cken aus­ge­stellt wer­den kön­nen, ist ange­dacht. Ein ers­tes, etwas grö­ße­res Schöp­fungs­mu­se­um in Deutsch­land in Zusam­men­ar­beit mit Wort und Wis­sen, befin­det sich seit kur­zem in den Neben­räu­men des Bibel­mu­se­ums Wup­per­tal. Auch in Nier­stein exis­tiert eine Initia­ti­ve zur Errich­tung eines Schöpfungsmuseums.

Phillip E. Johnson: Darwin im Kreuzverhör

Wie­der ein­mal möch­te ich ein Buch rezen­sie­ren. Dies­mal ist es kein direkt christ­li­ches Buch, obschon bei einem christ­li­chen Ver­lag erschie­nen. Der Autor die­ses Buches ist Phil­lip E. John­son, der sich hier in sei­nem Buch „Dar­win im Kreuz­ver­hör“ mit dem Darw­nis­mus im wei­tes­ten Sin­ne aus­ein­an­der setzt. John­son ist kein Wis­sen­schaft­ler, son­dern Jurist, hat aus­führ­lich in dar­wi­nis­ti­schen Quel­len recher­chiert und zeigt das auch, indem er füh­ren­de Per­so­nen immer wie­der aus­führ­lich zitiert. Zu sei­ner Qua­li­fi­ka­ti­on, ein sol­ches Buch zu schrei­ben, sagt er, dass er als Jurist durch­aus qua­li­fi­ziert sei, wenn es dar­um geht, zu beob­ach­ten und dar­zu­stel­len, WIE jemand argu­men­tiert. John­son ver­sucht nicht, hier eine umfas­sen­de Dar­stel­lung der dar­wi­nis­ti­schen Posi­ti­on abzu­lie­fern, er ver­sucht auch nicht, irgend ein spe­zi­el­les „krea­tio­nis­ti­sches“ Modell zu ver­tei­di­gen, die Stoß­rich­tung des Buches ist die, dass gefragt wird: WIE wird von darw­nis­ti­scher Sei­te aus argu­men­tiert. …wei­ter­le­sen auf unwisesheep.org