Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nachfolge

„Hinter ihm hergehen, das ist etwas schlechthin Inhaltloses“

Im ersten Kapitel seines 1937 erschienen Werkes „Nachfolge“ hält D. Bonhoeffer zum „Ruf in die Nachfolge“ am Beispiel des Zöllners Levi fest: Der Ruf ergeht, und ohne jede weitere Vermittlung folgt die gehorsame Tat des Gerufenen. Die Antwort des Jüngers ist nicht ein gesprochenes Bekenntnis des Glaubens an Jesus, sondern das gehorsame Tun. Wie ist dieses unmittelbare Gegenüber von Ruf und Gehorsam möglich? Es ist der natürlichen Vernunft überaus anstößig, sie muß sich bemühen, dieses harte Aufeinander zu trennen, es muß etwas dazwischentreten, es muß etwas erklärt werden. Es muß unter allen Umständen eine Vermittlung gefunden werden, eine psychologische, eine historische. Man stellt die törichte Frage, ob nicht der Zöllner Jesus schon vorher gekannt habe und daher bereit gewesen sei, auf seinen Ruf hin zu folgen. Eben hierüber aber schweigt der Text hartnäckig, es liegt ihm ja gerade alles an dem gänzlich unvermittelten Gegenüber von Ruf und Tat. Psychologische Begründungen für die frommen Entscheidungen eines Menschen interessieren ihn nicht. Warum nicht? Weil es nur eine einzige gültige Begründung für dieses Gegenüber von Ruf und Tat …

NEU: Die Pilgerreise zur seligen Ewigkeit

Aus dem Vorwort: Eigentlich wüsste ich, wie mein Leben als Christ aussehen müsste. Hier sind fünf Aufforderungen zeitgenössischer Frömmigkeit: Zweifle an allem, außer an dir selbst! Damit hältst du dir alle Möglichkeiten offen. Sonst wirst du einer dieser Super-Pseudo-Heiligen. Entwickle deine Spiritualität! Damit holst du dir emotional das ab, was dir fehlt. Sonst gerätst du in die Falle des Intellektualismus. Zelebriere dein Unterwegssein! Damit kannst du problemlos auf Nebenstraßen bleiben. Sonst wird dein Christsein langweilig. Sei begeistert für Jesus! Damit sorgst du dafür, dass der Spaß-Faktor hoch bleibt. Sonst wird dein Leben zu ernst. Gewinne Menschen für Jesus! Damit ist für eine bunte Reisegesellschaft gesorgt. Sonst wirst du abgelehnt. An diesen Maximen ist nicht alles verkehrt. Wir zweifeln, wir erleben emotionale Durststrecken, wir sind unterwegs zum himmlischen Ziel, wir wollen uns über Jesus freuen, wir wollen Menschen die beste Botschaft der Welt bringen. Der Bestseller „Die Pilgerreise“ hebt uns aus dieser zeitgebundenen Sicht des Christseins heraus. Der Autor lebte im 17. Jahrhundert. Er verbrachte Jahre im Gefängnis. Dafür musste er seine große, Not leidende Familie …

Buchrezension: Liebevoll leben

„Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, …“. Die schöne alte Liebe, von der wir so gerne reden… Wer kennt sie wirklich, weiß wie sie konkret aussieht? Wir können diese Definition der Liebe aus dem 1. Korintherbrief Kapitel 13 mit ihren vielen Eigenschaften schnell durchlesen. Doch Wayne A. Mack hat mit „Liebevoll leben“ ein tolles dickes Buch dazu geschrieben! Mack hat alle 15 Facetten der Liebe, die Paulus in 1. Korinther 13,4–7 nennt, unter die Lupe genommen. In beeindruckender Weise breitet er sie vor uns aus. Los geht es mit der Erklärung der von Paulus verwendeten griechischen Worte. Dann wird anschaulich aufgezeigt, wie diese Liebe aussieht und wie sie nicht aussieht (z.B. Bescheidenheit und Prahlerei). Dem Autor gelingt es dabei, nicht oberflächlich zu bleiben, sondern zahlreiche konkrete Alltagssituationen aufzugreifen und Anwendungen zu finden.

R. Kent Hughes: Mann mit Profil

Viele gläubige (junge) Männer stehen vor dem Problem, dass sie keine richtigen Vorbilder in der Gemeinde und im sonstigen christlichen Umfeld haben. Deshalb wissen sie nicht, wie das Bild einen christlichen Mannes sein sollte. In dem Buch „Mann mit Profil“ geht R. Kent Hughes auf das biblische Bild eines Mannes ein. Hughes war lange Zeit leitender Pastor der College Church in Wheaton, Illinois und ist als Autor von einigen Auslegungen zu Bibelbüchern und charakterbildende Bücher bekannt. Er ist verheiratet, hat vier Kinder und 21 Enkelkinder. Der Autor geht in dem Buch auf die verschiedenen persönliche Bereiche eines Mannes ein. Einleitend behandelt er das Thema „In Gottesfurcht leben“, wo das Hauptaugenmerk auf die Disziplin gerichtet wird, denn nur mit Disziplin kann man dem biblischen Bild eines Mannes näher kommen. Der Hauptteil des Buches ist in vier große Bereiche geteilt: Beziehungen, Wesen, Charakter, Dienen.

Ryle: Gedanken für junge Männer

Macht es Sinn, ein über 100 Jahre altes Buch speziell für junge Männer neu aufzulegen, ohne große Anpassungen an die „Facebook-Generation“ vorzunehmen? In diesem Fall mein deutliches „Ja“. J.C. Ryle war 71, als er seine „Gedanken für junge Männer“ das letzte Mal überarbeitete. Als Pastor und Vater von fünf Kindern (davon drei Söhne) bemerkt man beim Lesen seine große Zuneigung zu der Generation junger Männer. Mit deutlichen Worten beschreibt er fünf wesentliche Gründe, warum junge Männer Ermahnung brauchen. Sicher benötigen auch andere Alters- und Zielgruppen Korrektur und Worte der Ermahnung. Aber offenbar zielt der Teufel vor allem darauf, junge Männer von Gott und kompromissloser Nachfolge abzuhalten. Fünf besondere Gefahren wie Selbstüberschätzung (Stolz), Spaßkultur (Vergnügungssucht) und Null-Bock-Einstellung (Gedankenlosigkeit und Unüberlegtheit) für junge Männer werden leidenschaftlich aufgezählt und münden in allgemeine Ratschläge. „Spezielle Verhaltensregeln“ wollen dem jugendlichen Leser helfen, mit Gott mit Erfolg nachzufolgen. „Gedanken für junge Männer“ hat in seiner Neuauflage ein jugendliches Design erhalten und eignet sich gerade vom Inhalt gut zum Weitergeben an junge Männer mit christlichem Hintergrund. Etwas zu kurz geht Ryle in …

John MacArthur: Sklave Christi

Es kann nicht oft geschehen, dass eine Wahrheit des Evangeliums über Jahrhunderte hinweg für nahezu die gesamte Christenheit verborgen und verschüttet bleibt. Offenbar geschieht es aber doch manchmal, dass einzelne Facetten des Evangeliums fast verloren und vergessen werden, und dann erst wieder ausgegraben und freigelegt werden müssen. Im Frühling 2007 erkannte John MacArthur erstmals, dass in fast allen relevanten englischen Übersetzungen das griechische Wort für Sklave doulus falsch übersetzt wurde. Statt doulus mit „Sklave“ zu übersetzen, tauchte fast durchgehend das Wort Diener (oder Knecht) auf. Diese Entdeckung eröffnet der Autor in dem Buch mit dem wenig schmeichelhaften Titel „Sklave Christi“. Dabei mangelt diese Sicht der Dinge nicht wenig. Das Denken der zumindest westlichen Christen ist geprägt von der Wahrheit, dass Gott ein Gott der Liebe ist. Gott ist unser liebender Vater. Wir Christen sind seine Kinder. Er liebt uns und lies deshalb seinen Sohn sterben, damit wir Leben haben. Manchmal geht die Vorstellung hier noch weiter und Prediger verkündigen, dass Gott einen „wundervollen Plan“ mit jedem Christen hat. Diese Gedanken sind im begrenzten Maße richtig. …

Weekview – Zeitplaner mit neuem Konzept

Mit den Zeitplanern ist das so eine Sache. Es gibt ein riesiges und unüberschaubares Angebot. Jeder Planer hat seine Vor- und Nachteile. Preislich ist für jeden etwas zu haben. Bis jetzt habe ich jedes Jahr einen anderen gekauft. Meine Ansprüche sind dabei nicht hoch gewesen. Klein muss der Planer sein, die üblichen Informationen wie Feiertage, Ferientage und so weiter beinhalten. Aber jetzt weiß ich, welchen Zeitplaner ich im nächsten Jahr gebrauchen werde. Mir ist da nämlich ein Werbeprospekt von Weekview in die Hände gefallen. Weekview ist kein Verlag, sondern eine Marke vom Verlag SoulBooks.de in München. Nun denn, ich sah den Prospekt, fand einige Versionen vom Zeitplaner auf www.leseplatz.de und bestellte zuerst mal die günstige Starter-Version zum Test. Die Zeitplaner gibt es nämlich in verschiedenen Formaten und Ausführungen, so dass wohl jeder hier etwas Ansprechendes finden kann.

Elisabeth Elliot: Wege durch das Leiden

Leiden gibt es in jeder nur möglichen Art auf der Welt. Es gibt Hungersnöte, Krankheiten, Menschen die unter Depressionen Leiden, Tod und Trauer, Naturkatastrophen, Kriege, Terror und die vielen großen und kleinen persönlichen Leiden eines jeden Menschen. Dabei enstehen unausweichlich Fragen. Warum lässt Gott das zu? Ist er nicht ein liebender Gott, der nur das Beste für seine Kinder möchte? Die Autorin Elisabeth Elliot hat viele Leiden in ihrem Leben erlebt. Selbst die Tatsache, dass sie zwei Mal verwitwet ist gibt schon einen kleinen Einblick in ihr Leben. Dennoch schreibt sie in diesem Buch sehr wenig über ihr eigenes Leben. Vielmehr verweist sie auf andere Menschen, die große und auch kleine Leiden im Leben erfahren haben.

William MacDonald: Seiner Spur folgen

Im Jahr 2007 verstarb eine für mich sehr wesentliche Person. William MacDonald, der in über 80 Büchern das weitergegeben hat, was ihn selber so sehr bewegte und es in großen Teilen selbst auslebte. Bisher habe ich einige wenige dünnere Bücher von ihm gelesen. Darunter „Wahre Jüngerschaft“, „Zerbrich mich, Herr“, das Andachtsbuch „Licht für den Weg“. Auch seine Bibelkommentare gebrauche ich. Als eines der letzten seiner Bücher erschien Seiner Spur folgen. Eine Anleitung zur Jüngerschaft und eine Art Vermächtnis eines Gottesmannes. Seiner Spur folgen ist mit gut 430 Seiten wahrscheinlich sein umfangreichstes Werk. Von den Kommentaren einmal abgesehen.

NIMM UND LIES ver­lost 5 x Timo­theus Maga­zin

Im Okto­ber 2010 als rei­nes Online-Magazin gestar­tet und schon die zweite Aus­gabe als Print­ma­ga­zin im Beta­nien Ver­lag. Worum geht´s? Es geht um Timo­theus, das bibel­treue Maga­zin für junge Chris­ten. Drei Aus­ga­ben sind bereits erschie­nen und am 1. Juli folgt das vierte Heft. Jede Aus­gabe beschäf­tigt sich mit einem Thema wobei bis­her Nach­folge, Glaube und Sünde behan­delt wurden. Die Redak­tion von Timo­theus hat uns fünf Exem­plare der Aus­gabe „Glaube“ gestif­tet. Diese fünf Hefte wer­den wir nun verlosen. Was musst du tun um ein Heft zu gewinnen?