Leben als Christ
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Elisabeth Elliot: Wege durch das Leiden

Lei­den gibt es in jeder nur mög­li­chen Art auf der Welt. Es gibt Hun­gers­nö­te, Krank­hei­ten, Men­schen die unter Depres­sio­nen Lei­den, Tod und Trau­er, Natur­ka­ta­stro­phen, Krie­ge, Ter­ror und die vie­len gro­ßen und klei­nen per­sön­li­chen Lei­den eines jeden Men­schen.

Dabei enste­hen unaus­weich­lich Fra­gen. War­um lässt Gott das zu? Ist er nicht ein lie­ben­der Gott, der nur das Bes­te für sei­ne Kin­der möch­te?

Die Auto­rin Eli­sa­beth Elli­ot hat vie­le Lei­den in ihrem Leben erlebt. Selbst die Tat­sa­che, dass sie zwei Mal ver­wit­wet ist gibt schon einen klei­nen Ein­blick in ihr Leben. Den­noch schreibt sie in die­sem Buch sehr wenig über ihr eige­nes Leben. Viel­mehr ver­weist sie auf ande­re Men­schen, die gro­ße und auch klei­ne Lei­den im Leben erfah­ren haben.

Durch Lili­as Trot­ter inspi­riert gebraucht Sie das Bei­spiel der Natur, den Pro­zess des Ster­bens um neu­es Leben zu schaf­fen.

Der Same muss auf­bre­chen, um neue Trie­be her­vor­kom­men zu las­sen. Die Blatt­knos­pe muss sich öff­nen, damit das Blatt wach­sen kann. Die Blü­ten­knos­pe springt auf, um der Blü­te die Ent­fal­tung zu ermög­li­chen, und die Blü­ten­blät­ter schließ­lich fal­len ab, damit die Frucht gebil­det wer­den kann. So wird in dem wun­der­ba­ren Kreis­lauf, den der Schöp­fer ein­rich­te­te, der Sinn jedes ein­zel­nen Teils die­ser Schöp­fung erfüllt. Sei­te 92 f.

Mit jedem Leid, das wir in unse­rem Leben erfah­ren, hat Gott einen ganz bestimm­ten Plan. Eli­sa­beth Elli­ot zeigt in die­sem Buch nicht, wie man aus dem Leid am schnells­ten her­aus­kommt. Statt­des­sen ermu­tigt sie, Leid anzu­neh­men und sich dadurch von Gott for­men zu las­sen. Damit letz­ten Endes Gott durch das Leid geehrt wird. je

Daten
Titel: Wege durch das Lei­den
Autor/Herausgeber: Eli­sa­beth Elli­ot
Sei­ten: 192
For­mat: 14 x 21 cm
Ein­band: Paper­back
Jahr: 2011
Ver­lag: CLV
Preis: 6,90 €
erhält­lich bei: www.clv.de, www.cbuch.de

3 Kommentare

  1. Günter sagt

    Hal­lo, ich fin­de die­ses Buch sehr gut, weil es grund­ehr­lich rea­li­täts­be­zo­gen ist und weil es die­ses lei­der so oft gepre­dig­te fal­sche Wohl­fühl-Evan­ge­li­um als Lüge bloß­stellt! Hier ist ein Mensch mit inne­rer Rei­fe, der wirk­lich weiß wor­über er spricht. Hier geht es nicht um im Vor­der­grund zu ste­hen son­dern hier geht es allei­ne um die Ver­herr­li­chung Jesu Chris­ti und das neue wahr­haf­ti­ge Leben des Wesens Jesu Chris­ti im Her­zen des wie­der­ge­bo­re­nen Chris­ten.
    Ich habe fest­ge­stellt das alles was wirk­lich wert­voll ist mit Lei­den und Schmer­zen zu tun hat. Die wun­der­ba­ren Brie­fe von Pau­lus wur­den aus dem Ker­ker geschrie­ben Johan­nes bekam auf der Insel Pat­mos als ver­bann­ter die Offen­ba­rung. Luther über­setz­te unter gro­ßem Druck als ver­folg­ter Christ die Bibel ins Deut­sche. W Nee oder Bun­yan wur­de durch den Geist Got­tes in der Gefan­gen­schaft zum Schrei­ben der Bücher, die wir heu­te lesen inspi­riert. Vie­le Lie­der­dich­ter oder Gedich­te­schrei­ber haben ihre Lie­der oder Gedich­te in der größ­ten Not von Gott emp­fan­gen. Sie haben wohl äußer­lich gelit­ten, aber in ihrem Her­zen waren es glück­li­che Chris­ten die sich in Gott voll­kom­men gebor­gen wuss­ten. Als Pau­lus und Silas im Ker­ker gefan­gen waren unter den här­tes­ten Umstän­den haben Sie Ihren Gott geprie­sen und damit geehrt und gewal­ti­ges geschah dann wie wir alle wis­sen. Gott konn­te herr­lich wir­ken durch Men­schen die sich in völ­lig aus­ge­lie­fert hat­ten und nicht ihre eige­nen Plä­ne gefolgt sind son­dern nur offen­ba­ren für Got­tes Plan. Sie hat­ten die­se Gesin­nung, wohin sol­len wir denn sonst gehen, allei­ne du hast Wor­te des ewi­gen Lebens. Ja und dann vor allem Jesus Chris­tus unser Herr! Als alles so aus­sah als wenn alles am Ende wäre dort an den Kreuz wo Jesus starb, kam in Wahr­heit das wah­re Leben her­vor. So wie Jesus Chris­tus sagt ich bin der Weg die Wahr­heit und das Leben und nie­mand kommt zum Vater es sei denn durch mich und nie­mand kann zu mir kom­men es sei denn dass der Vater ihn zieht. Ich war frü­her ein Gamm­ler und Hip­pi der zuletzt Dro­gen in die Venen spritz­te. Ich war ein Spöt­ter und mit Gott oder Jesus konn­te mir nie­mand kom­men. Ich war ein direk­ter Geg­ner des Chris­ten­tums. Dann aber, als ich wirk­lich am Ende war und mir nie­mand mehr hel­fen konn­te, wirk­lich nie­mand mehr schrie ich zu Gott um Gna­de“ Jesus! Wenn es dich gibt dann bit­te hel­fe mir und hol mich aus die­sem Dreck aus die­sem Leben hier her­aus und wenn ich das erle­be, dann ver­spre­che ich dir, dann kannst du mit mir machen was du willst und mein Leben soll dir ganz gehö­ren! Und genau das habe ich dann erlebt und ich kann es mit mei­nen Wor­ten nicht beschrei­ben wie herr­lich es war und ich kann nur jedem raten die­sen Weg zu Jesus auch zu gehen denn ohne ihn blei­ben wir ver­lo­ren und gehen als ver­lo­re­ne Men­schen in die Ewig­keit, fern von Got­tes Ange­sicht! Ich habe sehr viel Leid durch­ge­macht, aber ich bereue nicht eine ein­zi­ge Stun­de mei­nes Chris­ten­le­bens! Nur das, wo ich mei­nem Herrn nicht gefal­len habe! Ich glau­be dar­an von gan­zem Her­zen dass Gott sein Leben durch einen Chris­ten sel­ber leben will und wenn wir uns im aus­lie­fern von gan­zem Her­zen wer­den wir das auch erfah­ren ganz herz­lich grü­ße jeden hier der das liest und wün­sche jedem Got­tes Segen! Gün­ter

  2. Hal­lo Gün­ter,
    dan­ke für Dei­nen Mut machen­den per­sön­li­chen Bericht.
    Im Herrn
    alex

  3. Günter sagt

    Hal­lo Alex,
    dank Dir für Dei­ne Ant­wort, für mich ist die Bot­schaft der Bibel, von Got­tes wun­der­ba­rem Wort, wel­ches Geist und Leben ist, die herr­lichs­te Bot­schaft von allem was es auf die­ser Erde gibt! Ich wur­de dadurch ein total ande­rer Mensch, der heu­te wis­sen darf, was wah­res Glück und Gebor­gen­heit ist! Seit Jah­ren schrei­be ich selbst auf, was mich zu Jesus hin inner­lich bewegt und ich freue mich über jeden Men­schen, der wirk­lich an Jesus Chris­tus glaubt und der sagen kann, dass er kei­ner klu­gen nur reli­giö­sen Fabel nach­ge­folgt ist! Gott seg­ne Dich und Dei­ne Fami­lie über­aus! Herz­li­che Grü­ße an Dich!

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