Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ehe

„Die höchste Gnade Gottes ist es, wenn in der Ehe die Liebe dauernd blüht…“

Lyn­dal Roper stellt in ihrer Bio­gra­phie über Mar­tin Luther schlüs­sig dar, mit wel­cher Leich­tig­keit Luther ein tau­send Jah­re altes Ver­ständ­nis über Ehe und vor allem über Sexua­li­tät zur Sei­te wisch­te. Liest man sei­ne zahl­rei­chen Aus­sa­gen über die Ehe, wird schnell deut­lich, dass Luther des­we­gen der­art revo­lu­tio­när, fas­zi­nie­rend fort­schritt­lich und mutig anti-kul­­tu­­rell ist, dabei aber prak­tisch und in sich schlüs­sig bleibt, weil er beharr­lich und immer wie­der zum Wort Got­tes zurück­kehrt.  Im Fol­gen­den eine klei­ne Aus­wahl; die Quel­len­nach­wei­se habe ich dabei geson­dert gesam­melt(down­load). Zum Auf­wär­men eini­ge Aus­sa­gen aus den Tisch­re­den: „Es ist sehr gut, daß Gott nicht will, daß die Ehe zer­ris­sen wer­de, denn sonst wür­de sie zugrun­de gehen und auf­hö­ren, die Sor­ge für die Kin­der wür­de in Gefahr gera­ten und der Haus­stand wür­de fal­len, und danach wür­de auch das Welt­re­gi­ment und die Reli­gi­on ver­nach­läs­sigt wer­den. Es ist aber die Ehe die Grund­la­ge des Haus­we­sens, der öffent­li­chen Ord­nung, der Reli­gi­on.“ [1] „Über die Ehe, die­se ehr­wür­di­ge und gött­li­che Stif­tung, sag­te er (Luther) vie­les Aus­ge­zeich­ne­te: daß sie nach dem Got­tes­dienst um vie­ler Ursa­chen wil­len der wich­tigs­te Stand …

Lieblinge auf Lebenszeit

Ich bin noch ein sehr jung­ver­hei­ra­te­ter Mann (ein Jahr), somit bin ich noch sehr grün hin­ter den Ohren, was die Ehe betrifft. Daher will ich auch kei­ne Ehe-Rat­­schlä­­ge wei­ter­ge­ben, son­dern ein Buch vor­stel­len, was mein Den­ken bezüg­lich der Ehe sehr beein­flusst und geprägt hat. Way­ne A. Mack, der Autor die­ses Buches schreibt in der Ein­lei­tung: „Als Pas­tor, Col­­le­­ge-Pro­­­fes­­sor und Seel­sor­ger, (seit 1957 im Dienst), habe ich per­sön­lich ver­schie­dens­te Sor­ten und Zustän­de von Ehen beob­ach­tet. Es gibt nur ganz weni­ge Ehen, von denen man sagen kann, dass die Ehe­leu­te ihr gan­zes Leben lang „Lieb­lin­ge“ für­ein­an­der blei­ben. Und selbst sol­che Ehen müs­sen stets gehegt und gepflegt wer­den, es muss bestän­dig über­prüft wer­den, ob alles in Ord­nung ist und was ver­bes­sert wer­den kann. Die­se Wach­sam­keit ist auch in der bes­ten Ehe ange­sagt. Und für alle ande­ren Ehen ist gött­li­che, biblisch aus­ge­rich­te­te Unter­stüt­zung von umso grö­ße­rer Wich­tig­keit. Ich habe die­ses Buch durch­ge­le­sen als ich noch nicht ver­hei­ra­tet war, des­we­gen kann ich es auch den Leu­ten emp­feh­len die noch nicht ver­hei­ra­tet sind. Momen­tan lese ich es jetzt aber wie­der mit meiner …

Tipp: Mit Gottes Hilfe in die Ehe

Es ist der bis­her zwei­te Ehe­vor­be­rei­tungs­kurs, auf den ich gesto­ßen bin. Vor fast acht Jah­ren haben mei­ne dama­li­ge Ver­lob­te und ich den Kurs Vor­be­rei­tung auf die Ehe von Way­ne A. Mack durch­ge­ar­bei­tet und haben uns dadurch vor­be­rei­tet gefühlt. Der Kurs ist mit 168 Sei­ten im A4-For­­mat sehr umfang­reich und benö­tigt daher etwas Aus­dau­er. Es ist daher erfreu­lich, dass mit dem neu­en Vor­be­rei­tungs­kurs Mit Got­tes Hil­fe in die Ehe eine Alter­na­ti­ve vor­han­den ist. Dabei han­delt es sich um ein Heft mit knap­pen 60 Sei­ten im A5-For­­mat. Also deut­lich abge­speck­ter im Ver­gleich zu Macks Kurs. Der Vor­be­rei­tungs­kurs wur­de von Ältes­ten einer Men­­no­­ni­­ten-Gemein­­de mit dem Anlie­gen ent­wi­ckelt, Fami­li­en ein „soli­des Fun­da­ment“ anzu­bie­ten. Für nahe­zu alle wich­ti­gen Berei­che gibt es eine Aus­bil­dung und müs­sen Qua­li­fi­ka­tio­nen nach­ge­wie­sen wer­den. Die Ehe trau­en sich jedoch viel zu vie­le Paa­re auch ohne Vor­be­rei­tung zu. Der Kurs besteht aus 8 The­men­blö­cken: Grund­la­gen & Bestands­auf­nah­me Wesen & Bedürf­nis­se Kom­mu­ni­ka­ti­on & Kon­flikt­be­wäl­ti­gung Finan­zen & Ein­rich­tung Eltern & Schwie­ger­el­tern Glau­be & Gemein­de Sexua­li­tät & Kin­der­se­gen Treue­ver­spre­chen & Segen Es wird emp­foh­len den Kurs sechs Mona­te vor Ehe­schlie­ßung zu begin­nen. Die Ver­lob­ten soll­ten zunächst jeder für sich jeweils ein …

Buchrezension: Joni & Ken – Deine Liebe schenkt mir Flügel

Du kennst Joni nicht? Bis vor Kur­zem dach­te ich noch, dass alle Chris­ten Joni ken­nen. Kürz­lich hör­te ich von Chris­ten, die noch nie etwas von Joni gehört haben. Sicher, ich war etwas über­rascht, doch ins­ge­heim wuss­te ich natür­lich, dass nicht jeder Joni kennt. Man muss Joni nicht ken­nen, doch wer ihre Bio­gra­fie gele­sen hat, wird vie­les ler­nen kön­nen. Ich wer­de Joni hier nicht vor­stel­len. Dazu müss­test du schon ihre Bio­gra­fie selbst lesen. Heu­te möch­te ich Jonis letz­tes Buch vor­stel­len mit dem Titel Joni & Ken – Dei­ne Lie­be schenkt mir Flü­gel. Wir lie­ben dra­ma­ti­sche Geschich­ten. Wir lesen ger­ne Bio­gra­fien, die span­nend wie ein Aben­teu­er­ro­man sind, nur eben von ech­ten Per­so­nen han­deln. Jonis Leben erfüllt all die­se Vor­aus­set­zun­gen. Doch die­ses Buch von Joni ist anders. Es könn­te den Unter­ti­tel tra­gen: „Denn mei­ne Kraft ist in den Schwa­chen mäch­tig“ (2. Kor 12,9). 1. Du bist Jesus Joni ist ab dem 17. Lebens­jahr quer­schnitts­ge­lähmt und Ken hei­ra­tet sie trotz­dem oder gera­de des­we­gen. Sei­ne Ent­schei­dung, sich auf die­ses her­aus­for­dern­de Leben ein­zu­las­sen, hat er nicht bereut. Als bei Joni zusätz­lich Krebs fest­ge­stellt wird, …

Buchrezension: Einfach himmlisch! Was die Ehe über Gott zeigt

Ich habe schon eini­ge Bücher zum The­ma Ehe gele­sen. Doch kei­nes ist wie Ein­fach himm­lisch! Mit die­sem Buch ist John Piper ein Meis­ter­werk gelun­gen. Wäh­rend die aller­meis­ten christ­li­chen Bücher zum The­ma Ehe mehr oder weni­ger gute Rat­ge­ber sind, offen­bart Ein­fach himm­lisch! das grund­sätz­li­che Ziel und den über­ge­ord­ne­ten Zweck der Ehe. Ich bin beein­druckt und möch­te es nicht nur für Ehe­paa­re, son­dern unein­ge­schränkt jedem Chris­ten wei­ter­emp­feh­len! „Mit die­sem Buch möch­te ich Ihren Hori­zont im Blick auf die Ehe erwei­tern. Wie Bon­hoef­fer sagt: Sie ist mehr als nur die Lie­be zwei­er Men­schen für­ein­an­der. Weit mehr. Die Bedeu­tung der Ehe ist unend­lich groß. Und das sage ich ganz bewusst so. Die Ehe ist das Modell des Lie­bes­bun­des zwi­schen Chris­tus und sei­nem Volk.“ So beschreibt Piper tref­fend das Ziel des Buches.

Vor der Verlobung — Fünf Fragen, die Sie sich stellen sollten

Es gibt eini­ge Fra­gen im Leben, die man sich min­des­tens ein­mal beant­wor­ten muss: Wer­de ich nach der zehn­ten Klas­se Abitur machen, oder gehe ich von der Schu­le ab. Wer­de ich nach dem Abitur eine Aus­bil­dung star­ten oder gehe ich stu­die­ren. In wel­che Rich­tung soll mei­ne beruf­li­che Lauf­bahn gehen? Tech­nisch? Sozi­al? Kauf­män­nisch? Eine Ent­schei­dung, die noch einen grö­ße­ren Ein­fluss auf unser Leben hat, ist die Ent­schei­dung der Fami­li­en­grün­dung. Wenn man hei­ra­ten möch­te, soll­te man sich den Part­ner nach bestimm­ten Kri­te­ri­en aus­su­chen, denn nicht jede Per­son passt zu unse­rem Wesen. David Powli­son und John Yench­ko gehen in ihrem klei­nen Heft: „Vor der Ver­lo­bung – Fünf Fra­gen, die Sie sich stel­len soll­ten“ auf die­se Kri­te­ri­en ein. Denn es macht mehr Sinn, sich vor der Ver­lo­bung erns­te Gedan­ken zu machen, als in der Ehe erns­te Pro­ble­me zu bekommen.

Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 23

Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in sei­ne Gedan­ken über wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens, radi­kale Nach­folge und das enor­me Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Tei­len. Nach dem ers­ten Teil folgt nun Teil zwei… Wie gelingt es uns trotz des mate­ri­el­len Wohl­stan­des inten­si­ver in der Abhän­gig­keit von Gott zu leben? Also ich den­ke, in unse­ren Gemein­den wird viel zu wenig über den Him­mel gepre­digt und nach­ge­dacht. Vie­le haben auch ein ganz fal­sches Ver­ständ­nis: „Wenn ich hier ster­be, dann holt Jesus mich Heim und dann bin ich bei ihm im Him­mel. Und dort wird es mir unglaub­lich gut gehen.“ Aber was das eigent­lich bedeu­tet, geret­tet zu sein, bei Jesus zu sein, das haben die aller­meis­ten gar nicht rich­tig ver­stan­den! Mein gan­zes Erden­le­ben ist ja nur eine Vor­be­rei­tung auf das ewi­ge Leben. Und das ewi­ge Leben wird ja so unglaub­lich viel­fäl­tig und inter­es­sant sein. Unser Zustand dort hat sehr viel mit dem zu tun, was wir als Bekehr­te hier unten gemacht haben. Man­che Leu­te wer­den so mit Ach und Krach geret­tet. Wie …

Im Gespräch mit Wilhelm Pahls 13

Der Evan­ge­list Wil­helm Pahls gab in einem Inter­view einen Ein­blick in sei­ne Gedan­ken über wie­der­holte Bekeh­run­gen von Teens, radi­kale Nach­folge und das enor­me Poten­tial der jun­gen Gene­ra­tion. Ein per­sön­li­ches Gespräch in drei Tei­len. Vie­le christ­lich erzo­ge­ne Jugend­li­che haben Zwei­fel an ihrer Erret­tung, weil sie kei­ne „schwarz/weiß”-Umkehr erlebt haben. Oft sieht es dann so aus, dass die­se Jugend­li­chen schon in der Gemein­de sind und trotz­dem gehen sie bei der nächs­ten Evan­ge­li­sa­ti­on wie­der nach vor­ne und bei der nächs­ten wie­der… Was ist die Lösung? Wil­helm Pahls: Oft hört man Men­schen sagen, und zwar aus einer tie­fen Not her­aus: „Ich habe immer wie­der Pro­ble­me mit der Heils­ge­wiss­heit.“ Und jedes Mal, wenn sie eine erns­te Pre­digt hören, kommt wie­der die Fra­ge: „Bin ich wirk­lich wie­der­ge­bo­ren?“ Was ist über­haupt Heils­ge­wiss­heit? In dem Wort steckt das Wört­chen „Gewiss­heit“, das bedeu­tet auch Über­zeu­gung. Das Wort bedeu­tet ganz ein­fach: Ich bin davon über­zeugt, dass ich bekehrt und wie­der­ge­bo­ren bin! Das ist alles. Heils­ge­wiss­heit hat nichts mit Gefüh­len zu tun. Und war­um bin ich über­zeugt? Weil ich das sel­ber erlebt hab. Das kann mir ja …

Buchempfehlung: Lügen, die wir Frauen glauben

Kein Buch (spe­zi­ell für Frau­en) hat so vie­le gute Kri­ti­ken von den Kun­den der Christ­li­chen Buch­hand­lung Düren erhal­ten wie die­ses Buch. Nan­cy Leigh DeMo­ss legt ihren Fin­ger in klei­ne und grö­ße­re Wun­den im Leben vie­ler Chris­tin­nen hin­ein. Sie schreibt, dass vie­le christ­li­che Frau­en von Lügen geprägt sind. Das ist zuerst mal kein schö­ner Gedan­ke. Wer gibt denn ger­ne zu, dass er einer (oder gar meh­re­re) Lüge glaubt. Aber je län­ger ich das Buch las, des­to mehr erkann­te ich, wie auch ich (als Mann) an vie­le der Lügen glaub­te. Hier eine klei­ne Kost­pro­be der zahl­rei­chen Lügen, die uns in unse­rem Leben oft läh­men: „Gott ist genau wie mein Vater“, „Gott ist nicht wirk­lich aus­rei­chend“, „Ich muss ler­nen, mich selbst zu lie­ben“, „Ich kann mein Wesen nicht ändern“, „Äuße­re Schön­heit ist wich­ti­ger als inne­re“, „Man kann mir nicht zumu­ten, mit uner­füll­ten Wün­schen zu leben“, „Ich habe kei­ne Zeit, alles zu tun, was ich tun soll­te“, „Eine Berufs­kar­rie­re ist wich­ti­ger und befrie­di­gen­der als Haus­frau und Mut­ter zu sein“.