Autor: Manuel Klem

Gefunden: Gottes Wille

Was ist Got­tes Wil­le für mein Leben? Was ist sein Plan für mein Leben und wie fin­de ich das her­aus? Wen will er dass ich hei­ra­te? In wel­che Gemein­de will Gott dass ich gehe? Wel­che Aus­bil­dung? Ist es sein Wil­le dass ich in die Mis­si­on gehe? Ist es sein Wil­le dass ich die Gemein­de ver­las­se? Ist es sein Wil­le dass ich die­ses oder jenes Auto kau­fe? Was ist Got­tes Wil­le? Oder haben wir viel­leicht sogar Frei­hei­ten bezüg­lich unse­rer Ent­schei­dun­gen? „In der Fra­ge nach dem Wil­len Got­tes, sind wir schlim­mer als jeder Cha­ris­ma­ti­ker“, sag­te jemand zu mir. Ich muss­te kurz dar­über nach­den­ken und konn­te dem dann nur zustim­men. Wir mögen die Cha­ris­ma­ti­ker kri­ti­sie­ren von ihrer Ein­stel­lung und ihrer Leh­re, aber in die­sem Punkt, sind wir meis­tens schlim­mer als sie. Ist es nicht so, dass wir mit die­sem „Ich will Got­tes Wil­len für mein Leben erken­nen“, nur from­mes daher plap­pern, um ande­ren sehr geist­lich zu erschei­nen damit sie den­ken „man ist der geist­lich, man ist der fromm“? Frag doch mal so jeman­den wie der das denn erkennen …

Lieblinge auf Lebenszeit

Ich bin noch ein sehr jung­ver­hei­ra­te­ter Mann (ein Jahr), somit bin ich noch sehr grün hin­ter den Ohren, was die Ehe betrifft. Daher will ich auch kei­ne Ehe-Rat­­schlä­­ge wei­ter­ge­ben, son­dern ein Buch vor­stel­len, was mein Den­ken bezüg­lich der Ehe sehr beein­flusst und geprägt hat. Way­ne A. Mack, der Autor die­ses Buches schreibt in der Ein­lei­tung: „Als Pas­tor, Col­­le­­ge-Pro­­­fes­­sor und Seel­sor­ger, (seit 1957 im Dienst), habe ich per­sön­lich ver­schie­dens­te Sor­ten und Zustän­de von Ehen beob­ach­tet. Es gibt nur ganz weni­ge Ehen, von denen man sagen kann, dass die Ehe­leu­te ihr gan­zes Leben lang „Lieb­lin­ge“ für­ein­an­der blei­ben. Und selbst sol­che Ehen müs­sen stets gehegt und gepflegt wer­den, es muss bestän­dig über­prüft wer­den, ob alles in Ord­nung ist und was ver­bes­sert wer­den kann. Die­se Wach­sam­keit ist auch in der bes­ten Ehe ange­sagt. Und für alle ande­ren Ehen ist gött­li­che, biblisch aus­ge­rich­te­te Unter­stüt­zung von umso grö­ße­rer Wich­tig­keit. Ich habe die­ses Buch durch­ge­le­sen als ich noch nicht ver­hei­ra­tet war, des­we­gen kann ich es auch den Leu­ten emp­feh­len die noch nicht ver­hei­ra­tet sind. Momen­tan lese ich es jetzt aber wie­der mit meiner …

Hirtenkonferenz 2016 in Wittenberg

Das The­ma der dies­jäh­ri­gen Hir­ten­kon­fe­renz vom EBTC wird sehr span­nend, vor allem auch mit den leben­di­gen Pre­di­gern die dort sein wer­den. Wer das Buch „Die Kraft des Evan­ge­li­ums“ von Paul Was­her kennt, weiß schon unge­fähr, was er sich in etwa vor­stel­len kann. Ich kann die­se Kon­fe­ren­zen nur wärms­tens emp­feh­len. Außer­dem kann der Kon­fe­renz per Live­stream gefolgt wer­den. Zur Anmel­dung. Und der Link zur Website.

Tipp: Gott vertrauen

Als ich das Buch gese­hen habe dach­te ich im ers­ten Moment, nicht noch ein Buch über Gott ver­trau­en, davon hört man so viel und liest auch eine Men­ge davon. Aber als ich es dann ange­fan­gen habe zu lesen, dach­te ich nur: „ Wow, das ist ja ganz anders als sonst!“. Dadurch, dass der Autor die  Eigen­schaf­ten Got­tes so lebens­nah erklärt, und sie auf das Leben anwen­det, hat sich durch die­ses Buch in mei­nem Den­ken, Han­deln und Ver­trau­en und beson­ders auch über das schwie­ri­ge The­ma Leid, wohin Jer­ry Brid­ges mit die­sem Buch haupt­säch­lich hin­ar­bei­tet, viel ver­än­dert. Ich habe davor gewusst dass ich Gott ver­trau­en kann, aber ich habe es irgend­wie nicht getan. In mei­nem Leben als Christ sah es irgend­wie nicht so danach aus. Im Bereich des Leids lehrt die Bibel uns drei wesent­li­che Wahr­hei­ten über Gott, die wir glau­ben müs­sen, wenn wir ihm in Not­si­tua­tio­nen ver­trau­en wol­len. Jemand hat die­se drei Tat­sa­chen mal so zusam­men­ge­fasst: In sei­ner Lie­be möch­te Gott stets das bes­te für uns. In sei­ner Weis­heit weiß er immer, was das bes­te für uns …

Ryle: Die Pflichten der Eltern

Erzie­he den Kna­ben sei­nen Weg gemäß, er wird nicht davon wei­chen, auch wenn er älter wird. (Sprü­che 22,6) Ich den­ke die­sen Vers kennt fast jeder Christ der Kin­der hat, und argu­men­tiert ihn auch um sei­ne Kin­der zu erzie­hen. Aber was ist die wirk­li­che, grö­ße­re Bedeu­tung des Ver­ses, und was heißt das für die Kin­der­er­zie­hung. Lei­der wird zu wenig die wesent­li­che Aus­sa­ge des Tex­tes beach­tet. Wenn wir nach die­sem Vers han­deln, wie kön­nen wir uns dann die­se Umstän­de erklä­ren, dass so vie­le Kin­der offen­sicht­lich nicht den Weg gehen, den sie gehen soll­ten? John Charles Ryle gibt in die­sem Buch 17 sehr gute grund­le­gen­de bibli­sche Erzie­hungs­tipps. Hier ein paar Punk­te die mich ange­spro­chen haben.

Welch: Ist das Gehirn Schuld?

Es ist schon sehr inter­es­sant, wie man heut­zu­ta­ge alle schwe­ren Krank­hei­ten auf Funk­ti­ons­stö­run­gen des Gehirns schie­ben will und sich somit der Ver­ant­wor­tung ent­zie­hen möch­te, was eigent­lich aus dem Her­zen her­aus­kommt. Ist das Gehirn wirk­lich an allem schuld? Ist es immer berech­tigt zu behaup­ten, dass fal­sches Ver­hal­ten auf medi­zi­ni­sche Stö­run­gen zurück­zu­füh­ren sei? Depres­sio­nen, ADHS, Homo­se­xua­li­tät, Alko­ho­lis­mus, Alz­hei­mer – das sind nur eini­ge der vie­len The­men, die Dr. Edward Welch in die­sem Buch aus der Sicht der Bibel betrach­tet. Er will mit sei­nem Buch Pre­di­gern, Seel­sor­gern, Fami­li­en und Betrof­fe­nen hel­fen, in der Pra­xis mit Gewohn­hei­ten, Süch­ten und Ver­hal­ten rich­tig umzugehen.

Lane, Tripp: Beziehungen

Wenn jeder mal ehr­lich zu sich sel­ber ist, ist es doch so, dass wir unse­re Bezie­hun­gen in unse­rem Leben nicht wirk­lich ernst neh­men und sie uns alle als selbst­ver­ständ­lich gel­ten, oder anders aus­ge­drückt, sie sind halt ein­fach da. Mit die­sem Buch ist mir ein ganz neu­es Licht auf­ge­gan­gen und ich muss­te erken­nen, dass Gott durch alle mei­ne Bezie­hun­gen in mei­nem Leben wirkt. Ja auch durch die Vor­ge­setz­ten auf der Arbeit. Er hilft mir durch die Men­schen auf der Arbeit aber auch durch die Men­schen pri­vat geist­lich zu wach­sen, sei es durch Pro­ble­me mit eini­gen oder auch durch Freu­de mit ande­ren. Gott zieht es vor, uns mit Men­schen zu umge­ben, die anders sind als wir, weil er weiß, dass dies sei­ne Absicht för­dern wird.