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„Bedingter Gehorsam? Unbedingt“

In der aktu­ells­ten Fest und Treu (Aus­ga­be 173, soweit ich ver­ste­he, noch nicht digi­tal erhält­lich) ist ein äußerst her­aus­for­dern­der „Kom­men­tar zur aktu­el­len Debat­te um das Ver­hält­nis von Christ und Staat“ von Fürch­te­gott Christ­lieb (Pseud­onym) erschie­nen. Das durch füh­ren­de Grö­ßen in der Brü­der­be­we­gung vor allem durch den Kanal der KfG immer wie­der und aktu­ell ver­stärkt dar­auf hin­ge­wie­sen wird, dass man dem Staat unbe­dingt gehor­sam sein muss, ist auch mir, der ich das Gesche­hen in den Brü­der­ge­mein­den höchs­tens am Ran­de mit­ver­fol­ge, sau­er auf­ge­sto­ßen. Auf­ge­fal­len sind mir aber die Früch­te. So bringt man sich ja auch in der Cau­sa Lat­zel (ein wei­te­rer Arti­kel dazu wird mei­ner­seits fol­gen) schon sehr auf­fäl­lig in Sicher­heit. Freun­de und Ver­wand­te die der KfG nahe­ste­hen bekla­gen sich vor allem über das Fehl­ver­hal­ten der Mar­­ti­­ni-Gemein­­de und sei­nes Pas­tors, weni­ger dar­über, dass es hier ange­bracht sein müss­te, als Chris­ten enger zusam­men­zu­rü­cken und zusam­men zu hal­ten. Ent­spre­chend begrü­ße ich den sehr deut­li­chen Kom­men­tar in der FuT. Ich möch­te mir die Frei­heit neh­men etwas aus­führ­li­cher zu zitie­ren: „…und das deckt sich mit vie­len per­sön­li­chen Gesprä­chen in der letzten …

„Mir scheint der Teil der christlichen Lehre welcher von der Prädestination handelt, nicht der schwierigste zu sein…“

Die Web­sei­te Licht-und-Recht.de ist immer wie­der eine Quel­le für Neu­ent­de­ckun­gen. So habe ich neu­lich ein Schrei­ben von Ursi­nus an einen (zu die­sem Zeit­punkt) luthe­­risch-huma­­nis­­ti­­schen Theo­lo­gen namens Jakob Monau gefun­den, der sich mit der Leh­re von der Prä­de­sti­na­ti­on aus­ein­an­der­setzt. Gan­ze 14 DINA4-Sei­­ten ist der Brief lang und wur­de offen­sicht­lich in einer Nacht fer­tig­ge­stellt. Eine gan­ze Sei­te lang zitiert Ursi­nus Bibel­ver­se, wie Gott auch im „Bösen“ wirkt. Wie gesagt, ohne jeg­li­che digi­ta­len Mit­tel, im Grun­de aus dem Stand her­aus. Obwohl nicht immer ganz freund­lich im Ton, bleibt Ursi­nus sach­lich und leicht ver­ständ­lich. Er schreibt: „Mir scheint der Teil der christ­li­chen Leh­re wel­cher von der Prä­de­sti­na­ti­on han­delt, nicht, wie Du schreibst, der schwie­rigs­te zu sein; wofern wir nur die hei­li­ge Schrift ohne Vor­ur­tei­le lesen und­oh­ne Lei­den­schaft mit dem erns­ten Stre­ben, nicht etwa Gott nach unse­ren Phan­ta­sie­ge­bil­den umzu­ge­stal­ten, son­dern von Ihm selbst über Ihn zu ler­nen und ihm allein alle Ehre zu geben und von uns ab zu Ihm hin zu wen­den. So ist mir vie­les leicht gewor­den, was schwie­rig zu sein schien, so lan­ge ich auf das Ansehen …

NEU: schöpfung.info Nr. 5 „Gewächs“

Um Chris­ten bei der Aus­ein­an­der­set­zung von Bibel und Wis­sen­schaft zu unter­stüt­zen und Glau­ben zu stär­ken, wur­de eine Initia­ti­ve ins Leben geru­fen, die neben einer Web­site das kos­ten­freie Maga­zin „schöpfung.info“ her­aus­gibt. Jetzt ist die fünf­te Aus­ga­be „Gewächs“ erschie­nen und kann kos­ten­los ange­for­dert wer­den. Im Vor­wort heißt es: mit dem GEWÄCHS, das am drit­ten Tag auf Got­tes Wort hin zu sprie­ßen begann, wird der Beginn des bio­lo­gi­schen Lebens mar­kiert. Nach­dem die Erde aus dem Was­ser „her­vor­ge­schaf­fen“ war, befahl Gott: „Die Erde las­se Gras sprie­ßen und Gewächs, […] Bäu­me“. Fas­zi­nie­rend: aus dem­sel­ben Erd­reich wächst süß, sau­er, bit­ter und scharf. Die Viel­falt in Far­be, Geruch, Geschmack und Grö­ße ist schier unend­lich: der gran­dio­se Gra­nat­ap­fel genau­so wie der uralte Mam­mut­baum, Hun­der­te von Getrei­de­grä­sern und Tau­sen­de Apfel­sor­ten, Feigen‑, Gin­­ko- und Oli­ven­baum, Blu­men­pracht und, und, und. Pflan­zen und ande­re Wun­der aus Got­tes Schöp­fungs­werk­statt inspi­rie­ren Inge­nieu­re zur Nach­ah­mung: Tech­nik aus der Bio­lo­gie – Bio­nik. So ganz gelin­gen will aber der Nach­bau des viel­leicht wich­tigs­ten Aspekts der Pflan­zen – der Pho­to­syn­the­se – nicht. Die­sem hoch­kom­pli­zier­ten Pro­zess wid­met sich auch „Die Jagd nach Pflan­zen­power“. Pflan­zen sind ganz beson­de­re „Lebe­we­sen“. Die Bibel macht einen …

Blog: challies.com

Ich bin die­se Tage auf den sehr inter­es­san­ten Blog von Tim Chal­lies gesto­ßen. Zunächst ein­mal ist die Men­ge wirk­lich über­wäl­ti­gend und ich habe den „Feh­ler“ began­gen mich für den News­let­ter anzu­mel­den. Nun kommt tat­säch­lich täg­lich eine Mail mit sehr vie­len unter­schied­li­chen Infos. Manch­mal sind es nur Zusam­men­stel­lun­gen von unter­schied­li­chen Bei­trä­gen und Arti­keln von ande­ren Blogs, was schon äußerst hilf­reich, weil man durch die kur­ze Indi­zie­rung sehr schnell fil­tern kann, was einen gera­de inter­es­siert. Beson­ders beein­druckt mich die Band­brei­te sei­ner per­sön­li­chen Arti­kel. So erschien in kur­zer Abfol­ge ein Arti­kel über Joel Osteen, eine inter­es­san­te Über­le­gung zum The­ma „Krieg und Anbe­tung“, und eine Betrach­tung über die Salon­fä­hig­keit von Por­no­gra­phie. Der Autor ermu­tigt sei­ne Leser ihm Leser­brie­fe zu schrei­ben, wel­che er dann auch teil­wei­se eben­falls ver­öf­fent­licht. Chal­lies scheint auch ein Lieb­ha­ber des Schö­nen zu sein, so sind sei­ne Bil­der auf Insta­gram sehr hoch­wer­tig. Schließ­lich erstellt er regel­mä­ßig Wall­pa­per mit Zita­ten, ein Bei­spiel fin­det sich als Beitragsbild.

NEU: schöpfung.info Nr. 3 „Himmel“

Um Chris­ten bei der Aus­ein­an­der­set­zung von Bibel und Wis­sen­schaft zu unter­stüt­zen und Glau­ben zu stär­ken, wur­de im Herbst 2017 eine Initia­ti­ve ins Leben geru­fen, die neben einer Web­site das kos­ten­freie Maga­zin „schöpfung.info“ her­aus­gibt. Jetzt ist die drit­te Aus­ga­be „Him­mel“ erschie­nen und kann kos­ten­los ange­for­dert wer­den. Im Vor­wort heißt es: Was erschuf Gott eigent­lich am zwei­ten Tag? Am ers­ten Tag war es Licht über einer was­ser­be­deck­ten Erde. Aber am zwei­ten Tag? Die Bibel­über­set­zun­gen geben das hebräi­sche Wort רקָיִעַ (raki­ja) unter­schied­lich wie­der: Fes­te, Aus­deh­nung, Fir­ma­ment, Gewöl­be. Schein­bar ist es nicht so ein­fach, den pas­sen­den Begriff zu fin­den. Der Him­mel ist aber über­all ein zen­tra­ler Begriff in 1. Mose 1:8 und daher auch Leit­the­ma die­ser Aus­ga­be! Eine kla­re Struk­tur ist wäh­rend der Schöp­fungs­wo­che zu beob­ach­ten: die Schei­dung von Licht und Fins­ter­nis am ers­ten Tag, die Schei­dung der Was­ser ober- und unter­halb der Aus­deh­nung am zwei­ten und die Schei­dung von Land und Meer am drit­ten Tag. Daher kann man die Aus­deh­nung vom zwei­ten Tag als die Erd­at­mo­sphä­re deu­ten: mit dem Was­ser auf der Erd­ober­flä­che „unter“ und dem Was­ser in der Luft – …

NEU: schöpfung.info Nr. 2 „Licht“

Um Chris­ten bei der Aus­ein­an­der­set­zung von Bibel und Wis­sen­schaft zu unter­stüt­zen und Glau­ben zu stär­ken, wur­de im Herbst 2017 eine Initia­ti­ve ins Leben geru­fen, die neben einer Web­site das kos­ten­freie Maga­zin „schöpfung.info“ her­aus­gibt. Jetzt ist die zwei­te Aus­ga­be „Licht“ erschie­nen und kann kos­ten­los ange­for­dert wer­den. Im Vor­wort heißt es: „Der Geist Got­tes schweb­te über dem Was­ser“. Das war der Zustand der Erde in einem lee­ren Uni­ver­sum, bevor Gott sei­ne Schöp­fung nun von Tag zu Tag immer rei­cher anfüllt. Was­ser war unser Leit­the­ma der letz­ten Aus­ga­be. In die­ser Aus­ga­be wid­men wir uns dem Licht, wel­ches durch das berühm­te „Es wer­de Licht“ am ers­ten Tag der Erd­ge­schich­te ins Dasein geru­fen wur­de. Dem auf­merk­sa­men Bibel­le­ser ent­geht natür­lich nicht, dass die Son­ne, die Quel­le unse­res Lichts, noch gar nicht da war . Sowohl die­se als auch die damit in Ver­bin­dung ste­hen­de Fra­ge, wo denn Wis­sen­schaft auf­hört und Glau­be an das Über­na­tür­li­che anfängt, wer­den in der Rubrik WISSEN behan­delt, zusam­men mit einem Arti­kel über moder­ne Welt­ent­ste­hungs­theo­rien aus dem Bereich der Quan­ten­me­cha­nik. Doch auch das STAUNEN soll nicht zu kurz kom­men. Wir wer­fen u.a. …

NEU: Magazin schöpfung.info

Theo­lo­gi­sche Stand­punk­te, die unter den Evan­ge­li­ka­len im deutsch­spra­chi­gen Raum vor weni­gen Jahr­zehn­ten noch Kon­sens waren, wur­den bis ins neue Jahr­tau­send hin­ein vor allem auf den Ebe­nen der Ver­ant­wor­tungs­trä­ger auf­ge­weicht und ver­än­dert. Teils Jahr­tau­sen­de alte auf Bibel und Bekennt­nis fußen­de Stand­punk­te wur­den in Fra­ge gestellt und „neu bewer­tet“. Ein Ergeb­nis davon ist die Auf­ga­be des Ver­trau­ens in die abso­lu­te Glaub­wür­dig­keit der Bibel, die Öff­nung für Bibel­kri­tik und letzt­end­lich die Auf­ga­be der Ver­bind­lich­keit des wört­li­chen Schöpfungsberichts.

Mein lieber Markus! (Ein Brief von Paul Geyser)

Mit schwe­rem Her­zen habe ich gele­sen, dass du dich für die Theo­lo­gie ent­schie­den hast, und auch dei­ne wür­di­ge Mut­ter hat erklärt, es sei das eine bedenk­li­che­re Wahl, als wenn du den Rock aus zwei­er­lei Tuch anzie­hen oder dein Glück auf dem Welt­meer suchen woll­test. Indes­sen, wie ich dir nie zure­de­te und dir ganz freie Wahl ließ, so will ich nun auch nicht wider­re­den, son­dern dir nur zuru­fen: Der Gott, vor dem mei­ne Väter Abra­ham und Isaak wan­del­ten, der Gott, der mich mein Leben lang ernähr­te bis auf die­sen Tag, der Engel, der mich erlöst hat von allem Bösen, der sei mit dir! (1Mo 48,15) Oh, mein Sohn Mar­kus, mei­nes Her­zens Hoff­nung und Freu­de, ich woll­te lie­ber, du wärst auf mei­nen Knien gestor­ben, als dass du her­an­ge­wach­sen wärst, um des Teu­fels Nar­ren­kap­pe zu tra­gen, ein Die­ner der Kir­che zu hei­ßen und ein Baals­pfaf­fe zu sein. Weißt du, dass nach Got­tes Gesetz der Mann, der das Hei­li­ge Salb­öl nach­mach­te, ver­flucht und ver­ma­le­deit war in Ewig­keit? (2Mo 30,31 – 33) Wird denn eine gerin­ge­re Stra­fe den­je­ni­gen tref­fen, der das Heilige …

Magazine: Timotheus 1/2015

Heu­te möch­te ich (zuge­ge­be­ner­ma­ßen etwas spät) über die aktu­el­le Aus­ga­be des Timo­­theus-Maga­­zins schrei­ben. Wer dach­te, über Geld spre­che man nicht, wird mit der aktu­el­len Aus­ga­be eines Bes­se­ren belehrt! Ich muss vor­weg zuge­ben, dass ich zu Beginn die­sem Maga­zin kri­tisch gegen­über­stand, da ich einen hyper­cal­vi­nis­ti­schen Inhalt ver­mu­tet habe. Zumin­dest in den letz­ten Aus­ga­ben war davon nichts zu bemer­ken. Natür­lich bin ich nicht in allen Ein­zel­hei­ten mit den Autoren und Her­aus­ge­bern ein­ver­stan­den, aber die ein­ge­schla­ge­ne Rich­tung kann ich nur gut hei­ßen. Kurz zum Design: Ich weiß, dass die meis­ten das Design des Maga­zins als beson­ders gelun­gen emp­fin­den, und man wird zuge­ben müs­sen, dass es auf jeden Fall modern ist. Zudem ist das Design der Hef­te auf jeden Fall bes­ser als das vie­ler ande­rer Zeit­schrif­ten. Den­noch muss ich per­sön­lich zuge­ben, dass ich die eine Sei­te Platz ein­neh­men­den Abbil­dun­gen als zu groß emp­fin­de und irgend­wie auch zu grell. Aber was ers­tens und zwei­tens und drit­tens zählt ist immer der Inhalt!

Das Timotheus-Konzept, Rubriken, Interviews und andere Dinge …

Das Timo­­theus-Maga­­zin für jun­ge Chris­ten hat sein Heft­kon­zept über­ar­bei­tet und um zwei inter­es­san­te Rubri­ken erwei­tert: NEU (ab 2015): Im Stu­dier­zim­mer – Das Inter­view zur Lite­ra­tur In die­ser neu­en und kom­men­den Inter­view­se­rie stel­len wir inter­es­san­te Per­so­nen aus dem bibel­treu­en Bereich vor und erhof­fen uns inter­es­san­te Ein­bli­cke von jun­gen, aber den­noch vor­bild­li­chen Nach­fol­gern Jesu. Das kön­nen jun­ge Pas­to­ren, Pre­di­ger, Autoren oder Krea­ti­ve sein. Hier liegt der Fokus vor allem auf per­sön­li­che Nach­fol­ge und Lite­ra­tur. Was wird gele­sen? Was inspi­riert? Wel­che Bücher sind als beson­ders wert­voll zu erach­ten? Ein Expe­ri­ment. Wir freu­en uns schon rie­sig dar­auf. NEU (ab 2015): Kir­che in Deutsch­land – Das Inter­view zu Kir­che und Gemein­de Was bis­her in der Timo­theus etwas gefehlt hat, war eine prak­ti­sche, unmit­tel­ba­re und inhalt­li­che Anbin­dung an rea­le Gemein­den in Deutsch­land. In die­ser Rei­he beschäf­ti­gen wir uns mit Per­so­nen die refor­ma­to­ri­sche oder refor­mier­te Gemein­den grün­den oder lei­ten. Viel­leicht auch Mis­sio­na­re oder Per­so­nen denen die Orts­ge­mein­de und uni­ver­sa­le Gemein­de Got­tes glei­cher­ma­ßen ein beson­de­res Anlie­gen ist. Wir erhof­fen uns ganz prak­ti­sche und inspi­rie­ren­de Ein­bli­cke. Auf das die refor­ma­to­ri­sche Bewe­gung in Deutsch­land Früchte …