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Magazine: Timotheus 1/2015

Bibeltreues Magazin für junge Christen

5422_0Heu­te möch­te ich (zuge­ge­be­ner­ma­ßen etwas spät) über die aktu­el­le Aus­ga­be des Timo­theus-Maga­zins schrei­ben. Wer dach­te, über Geld spre­che man nicht, wird mit der aktu­el­len Aus­ga­be eines Bes­se­ren belehrt! Ich muss vor­weg zuge­ben, dass ich zu Beginn die­sem Maga­zin kri­tisch gegen­über­stand, da ich einen hyper­cal­vi­nis­ti­schen Inhalt ver­mu­tet habe. Zumin­dest in den letz­ten Aus­ga­ben war davon nichts zu bemer­ken. Natür­lich bin ich nicht in allen Ein­zel­hei­ten mit den Auto­ren und Her­aus­ge­bern ein­ver­stan­den, aber die ein­ge­schla­ge­ne Rich­tung kann ich nur gut hei­ßen.

Kurz zum Design: Ich weiß, dass die meis­ten das Design des Maga­zins als beson­ders gelun­gen emp­fin­den, und man wird zuge­ben müs­sen, dass es auf jeden Fall modern ist. Zudem ist das Design der Hef­te auf jeden Fall bes­ser als das vie­ler ande­rer Zeit­schrif­ten. Den­noch muss ich per­sön­lich zuge­ben, dass ich die eine Sei­te Platz ein­neh­men­den Abbil­dun­gen als zu groß emp­fin­de und irgend­wie auch zu grell. Aber was ers­tens und zwei­tens und drit­tens zählt ist immer der Inhalt!

Der Inhalt in die­sem Heft hat mich zum Nach­den­ken ange­regt. Wie gehe ich mit Geld um? Als Stu­die­ren­der habe ich mich per­sön­lich oft mit mei­nem Man­gel an Geld aus die­sem The­ma raus­ge­re­det. Dabei geht es gar nicht dar­um, wie viel man besitzt, son­dern vor allem dar­um, ob man geld­lie­bend ist (vgl. Hebr.13,5; 1 Tim.6,10). Dies kann auch den Ärms­ten tref­fen, der vor lau­ter Gier zer­geht. Es trifft aber auch wohl­ha­ben­de Chris­ten, die es nie gelernt haben, ihren Reich­tum unter das Kreuz Chris­ti zu brin­gen. Die Fra­ge ist somit, ob wir gelernt haben als treue Haus­hal­ter mit den anver­trau­ten Gütern Got­tes umzu­ge­hen.

Paul Was­her sag­te ein­mal: „Ich bin kein Ver­tei­di­ger der Rei­chen und ich bin kein Ver­tei­di­ger der Armen.“ Es gibt Rei­che, die den Mam­mon anbe­ten und es gibt Arme, die den Mam­mon anbe­ten, gera­de weil sie so wenig von ihm haben, und ihn doch so sehr begeh­ren. Ich den­ke, die Mam­mon-Ver­herr­li­chung kommt in zwei For­men: Gier und Geiz. (S. 27)

Zu den ein­zel­nen Arti­keln: Es gelingt der Zeit­schrift ver­schie­de­ne Aspek­te des Mate­ria­lis­mus zu beleuch­ten. Aus­ge­zeich­net ist, dass bei jedem Arit­kel Fra­gen an die Leser gestellt wer­den, so dass man auf­ge­for­dert wird, sich als Leser mit dem The­ma aus­ein­an­der­zu­set­zen. Sehr gut gefal­len hat mir der Arit­kel von H.-W. Dep­pe über das Wohl­stands­evan­ge­li­um.  In jeder Zeit­schrift sind immer Arti­kel zu ver­schie­de­nen Rubri­ken. So wur­de in der Rubrik „Nach Chris­tus“ der Theo­lo­ge, Päd­ago­ge, Dich­ter und Wai­sen­va­ter August Her­mann Francke vor­ge­stellt. Hier hät­te ich mir per­sön­lich mehr Infor­ma­tio­nen über die­sen gro­ßen Mann des Evan­ge­li­ums gewünscht. Die Rubrik „Schrift­ge­lehrt“ behan­delt das The­ma Wohl­stand im Alten Tes­ta­ment. Äußerst inter­es­sant fand ich die bei­den Inter­views am Ende des Hef­tes. Es wur­den der Autor Andre­as Münch und der Evan­ge­list Peter Schild inter­viewt. Vor allem das Inter­view mit Peter Schild ist sehr bewe­gend. Ich wür­de behaup­ten, allei­ne um die­ses Inter­views wil­len, lohnt es sich, die­ses Heft anzu­schaf­fen.

Zuletzt möch­te ich mich bei einem Her­aus­ge­ber des Maga­zins, Peter Voth, beson­ders bedan­ken. Ich habe die Mög­lich­keit gehabt per E-Mail mit ihm eini­ge per­sön­li­che Fra­gen zu bespre­chen. Ich habe sel­ten jeman­den erlebt, des­sen Ant­wor­ten sich durch soviel Ver­ständ­nis, Aus­ge­gli­chen­heit und Weis­heit aus­zeich­nen. Ich wün­sche dir, Peter, viel Fleiß, Aus­dau­er und Geduld im Diens­te für Chris­tus! 2.Kor.,3,5: Nicht dass wir von uns aus fähig wären, etwas gleich­sam aus uns selbst her­aus zu ersin­nen, nein unse­re Befä­hi­gung kommt von Gott!

Eine letz­te Anmer­kung an die Leser des Blogs: Bibel­treue Zeit­schrif­ten haben kei­nen leich­ten Stand in Deutsch­land. Somit ist es wich­tig, obwohl man den Inhalt die­ser Zeit­schrift auch online lesen kann, sol­che Diens­te auch finan­zi­ell zu unter­stüt­zen (geht ganz ein­fach durch ein Abon­ne­ment). Nächs­te Woche möch­te ich die Zeit­schrift fest&treu vor­stel­len.

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