Alle Artikel in: evangelistische Medien

Tipp: Der Wettlauf zum Mond – und der Erfinder der Raumfahrt

Am 21. Juli 1969 setzten die ersten Menschen ihre Füße auf den Mond. Zum 50. Jahrestag der ersten Mondlandung ist ein evangelistisches Heft im handlichen Format (15 x 15 cm) bei CMV erschienen. Für Laien gut verständlich werden die Vorgeschichte zur Landung nachgezeichnet und erstaunliche Fakten um das „Raumschiff Erde“ genannt. Dass mehrere der Astronauten, die auf dem Mond landeten, einen lebendigen Glauben an Gott hatten, ist heute den meisten Menschen nicht bewusst und dürfte manche Leser überraschen. Ein inhaltlich gelungenes, informatives und evangelistisches Heft zum Weitergeben. Der Wettlauf zum Mond – und der Erfinder der Raumfahrt, Heinrich Töws, 36 Seiten, CMV, Bielefeld, 0,50 EUR

Tipp: Meinst du noch oder glaubst du schon?

Der aus England stammende Autor Philipp Nunn hat 15 Jahre in Kolumbien gelehrt und war in der Gemeindegründungsarbeit aktiv. Heute lebt er mit seiner Familie in den Niederlanden. Philipp Nunn geht in diesem Buch der Frage nach, ob das (biblische) Christentum sinnvoll und „vernünftig“ ist. Dabei geht er auf die beiden vorherrschenden Denkansätze der meisten Menschen ein. Der moderne Ansatz, bei dem es vor allem um die Frage geht, „ob das Christentum in sich schlüssig, rational und wahr ist“. Und die postmoderne Anschauung, bei der es eher darum geht, ob das Christentum sich „richtig anfühlt“ und „es funktioniert“. Philipp Nunn vermeidet es, schwierige Fragen mit simplen Antworten abzutun und bietet stattdessen einen biblischen Denkrahmen an. Anhand von Hinweisen beschreibt der Autor in sachlichem Ton und klarer Sprache, dass es sehr gute Gründe für den christlichen Glauben gibt. Dieses Buch ist besonders für junge Leute mit christlichem Hintergrund geeignet, und lässt sich gewinnbringend von Älteren lesen, da es auf eine betont jugendliche Sprache verzichtet. Meinst du noch oder glaubst du schon?, Philip Nunn, 152 Seiten, Christliche …

Tipp: Neue Posterserie von Priscilla Kuhs

Ein Jahr lang hingen an der Eingangstür zur Buchhandlung und Bibliothek meiner Heimatgemeinde die 95 Thesen, passend zum Reformationsjubiläum. Es war nun Zeit für etwas Abwechslung und da stieß ich beim Stöbern in christlichen Online-Shops auf eine neue Poster-Serie aus dem Daniel-Verlag. Es sind fünf Plakate im hochwertigen Digitaldruck (250 g/m²) in matt und sind in zwei Formaten verfügbar: DIN A3 (8 EUR) und DIN A 2 (10 EUR). Die Bibelverse sind den Bibelausgaben Neue evangelische Übersetzung (NeÜ) und Neue Genfer Übersetzung (NGÜ) entnommen. Die Künstlerin hinter den Plakaten ist Priscilla Kuhs. Seit diesem Wochenende zieren zwei ihrer Plakate den Eingangsbereich der Buchhandlung und einige Exemplare liegen für die Schaukästen der Gemeinde bereit. Die Plakate sind beim Daniel-Verlag erhältlich.

Hilfe für Zeugen Jehovas

Kein Artikel wird auf NIMM UND LIES häufiger aufgerufen, als das Zeugnis eines ehemaligen Zeugen Jehovas. Das fasziniert mich. Offensichtlich verweist Google bei der Suchanfrage“Zeugen Jehovas“ auf NIMM UND LIES. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um einen öffentlichen Aufruf zu starten. Falls Sie ein Zeuge Jehova sind, dann möchte ich Sie bitten, die folgenden Zeilen zu lesen. Der Weg der Zeugen Jehovas ist nicht Christi Weg, weil er den Weg der Werksgerechtigkeit führt. Es ist nicht biblisch sich durch eigene Gerechtigkeit erretten zu wollen, denn 1 Petrus  1:13 lehrt uns: (…)Setzet eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird durch die Offenbarung Jesu Christi, weil Christus nicht das Zentrum der Verkündigung ist, obwohl Christus im Neuen Testament überall als Kyrios (griechisch für Adonai = Gottesname) angesprochen wird und obwohl Christus das fleischgewordene Wort Gottes ist. (Apg 4:12: Und ist in keinem anderen Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.) er sich auf Details konzenriert, wie den rechten Namen Gottes, statt auf den Weg des …

Wenn Tiere reden könnten

Manchmal kommt es vor, dass man allgemein bekannte Bücher weniger erwähnt, dabei haben die Bücher von Werner Gitt einen beachtlichen Einfluss auf meine Jugend gehabt. Die positive Schreibweise von Werner Gitt ist einfach ermutigend.  Über die Schöpfung zu staunen ist heute eine vergessene Tugend, dabei wissen wir mehr über die Dinge dieser Welt, als alle Generationen zuvor. Bücher wie Wenn Tiere reden könnten sind hier ein guter Anfang. In zehn einfach verständlichen Kapiteln werden unterschiedliche Wunderwerke der Schöpfung vorgestellt! Halt, eigentlich stellen sie sich selbst vor, darunter der so gewöhnliche Sperling, der total ungewöhnliche Wal und das aus allen Rahmen fallende Schnabeltier. Eine Kostprobe: Hätten Sie gewusst, dass mein gesamter Schädel leichter ist als meine beiden Augäpfel?! Daraus brauchen Sie jetzt nicht etwa boshafte Schlüsse auf mein Spatzenhirn zu ziehen. Meine Augen sind weitaus besser als die Ihrigen. Wir Vögel haben sieben- bis achtmal mehr Sehzellen pro Flächeneinheit als Sie. Dadurch entsteht in unserem Gehirn ein viel schärferes Bild. Wenn Sie z. B. einen Gegenstand so genau erkennen wollen, wie ihn ein Bussard wahrnimmt, müssten …

Tipp: Bibel und Wissenschaft

Dr. Roger Liebi hat Aussagen aus der Bibel mit wissenschaftlichen Erkenntnissen verglichen und dabei festgestellt, dass eine bedeutende Zahl biblischer Aussagen erst in den letzten Jahrhunderten durch die Wissenschaft bestätigt wurden. Die Bibel ist kein wissenschaftliches Buch sondern Gottes schriftliche Offenbarung an uns Menschen. Daher beschreibt die Bibel naturwissenschaftliche Fakten ganz nebenbei und ohne viel Aufhebens. Eben darum, weil es Gott nicht um die Vermittlung von wissenschaftlichen Kenntnissen ging. Dr. Liebi nennt Beispiele aus sehr unterschiedlichen Gebieten wie den Geowissenschaften, der Biologie oder der Hygiene. Zum Beispiel, dass die jüdische Beschneidung von Jungen exakt am 8. Tag erfolgen sollte, heute weiß man, warum. Oder dass das Licht sich bewegt, eine Erkenntnis, die erst durch Isaac Newton nachgewiesen wurde. Manche der 30 aus der Bibel abgeleiteten wissenschaftlichen Aussagen werden Skeptiker nicht überzeugen. Dafür sind andere umso verblüffender. Gottesferne Leser, die mit Offenheit für Gottes Offenbarung an die Lektüre dieses optisch ansprechenden Buches herangehen, werden sich kaum der Erkenntnis verschließen können, dass die Bibel ein Buch übernatürlicher Quelle sein muss. Das Buch hat 80 Seiten und ist bei …

Tipp: Außer Thesen nichts gewesen?

Der Verlag CLV, bekannt für kostengünstige evangelistische Medien, hat zum Reformationsjubiläum ein sehr schönes Verteilheft herausgegeben. Der Autor Jan Klein formuliert in gut verständlichen Sätzen die Wiederentdeckung Martin Luthers: Die Sündenvergebung allein aus Gnade durch Glauben an Jesus Christus. Zentrale Begriffe sind im Text farblich hervorgehoben. Der Text verwendet den persönlichen „Du“-Stil und ist lebendig-zeitgemäß geschrieben, vermeidet es aber, flapsig-cool zu klingen. Es eignet sich also für nahezu jedes Erwachsenen-Alter. Jede zweite Seite ist grafisch sehr attraktiv gestaltet, das ganze Heft macht einen hochwertigen Eindruck. Das Heft hat ein handliches Format (12 x 12 cm), 32 Seiten und kostet einzeln 1,50 EUR. Die Mengenpreise beginnen mit 0,50 EUR/Stück.

Süßes oder Saures? + Lass den Spuk beginnen

In wenigen Tagen werden als Hexen, Skelette und Zauberer verkleidete Kinder und Jugendliche durch die Straßen ziehen und an Türen klingeln um etwas Süßes zu erbitten. Thomas Lange hat sich mit dem an 31. Oktobern dominierenden „Halloween“ befasst und informiert in der 24-Seiten-Schrift Süßes oder Saures? über die Hintergründe des „Festes“. Kürbisköpfe und Skelette, Totenköpfe und Sensenmänner, Hexen- und Teufels- Kostüme sorgen jeden Oktober für knisternd-gruselige Stimmung! Kinder ziehen um die Häuser in der Erwartung auf „Süßes“ und bei Verweigerung gibt es „Saures“. Halloween steht vor der Tür! Ist das alles nur ein „Mordsspass“? Thomas Lange zeigt in diesem informativen Heftchen die Herkunft und die Gefahren dieses Festes, welches auch in unseren Breitengraden immer beliebter wird. Dieses ansprechend gestaltete Heft eignet sich sehr gut als Verteilartikel für Büchertische oder zur Weitergabe an verkleidete Besucher, die am 31. Oktober an Ihre Haustüre klopfen. (Verlagstext) Das Verteilheft ist unter cbuch.de für einen Euro erhältlich. Bei Abnahme ab zehn Stück gibt es einen Rabatt. Eine ideale Möglichkeit zum Weitergeben an Tür und Tor. Neu in diesem Jahr ist ein Verteilheft, …

Buchrezension: … und er schweigt nicht

Francis Schaeffer. … und er schweigt nicht. R. Brockhaus Verlag: Wuppertal, 1991 (1. Taschenbuchauflage). 95 Seiten. Antiquarisch. Vorsicht mit einem formal-philosophischen Ansatz Es ist angebracht daran zu erinnern, dass Francis Schaeffer kein Philosoph war. Also gilt es weder auf einem gewissen Vorgehen oder Terminologie zu beharren noch Schaeffer nach strengen philosophischen Vorgaben zu qualifizieren. Schaeffer war Evangelist mit Leib und Seele; sein Erfahrungsschatz aus Tausenden von Gesprächen ist nicht zu unterschätzen. Unter diesen Vorzeichen gehe ich an dieses Buch – Teil der berühmten Trilogie von Schaeffer – heran. Schaeffer hat sich im Vorwort zum Zusammenhang der Trilogie geäussert. „Gott ist keine Illusion“ bildet die Grundlage, die in „Preisgabe der Vernunft“ insbesondere „auf die philosophische von Natur und Gnade übertragen“ wird. Die inhaltliche „Verklammerung“ von „The God Who Is There“ und „He Is There and He Is Not Silent“ (engl. Originaltitel) ist wichtig zu erkennen. Die zentrale Frage des vorliegenden Buches lautet: “Wie können wir etwas wissen, und wie können wir wissen, dass wir etwas wissen?” Es geht also um die Erkenntnistheorie.

Buchrezension: Gott ist keine Illusion

Francis Schaeffer. Gott ist keine Illusion. Haus der Bibel/R. Brockhaus Verlag: Zürich/Genf/Basel/Wuppertal, 1974. Antiquarisch. Dieses Buch (engl. Originaltitel „The God Who Is There“, 1968) enthält die wesentlichen Erläuterungen der christlichen Weltsicht, wie sie von Francis Schaeffer entwickelt worden ist. Mit Entwicklung meine ich „in zahllosen Gesprächen erarbeitet und verfeinert“. Manche dieser Diskussionen spielten sich in Schaeffers Haus ab, wo Menschen aus aller Welt abstiegen und über die Sinnfrage nachdachten. Erster Teil: Das intellektuelle Klima in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Schaeffer beginnt mit der Feststellung: Die Kluft ist befestigt. Die einheitlichen, vom Christentum geprägten Denkvoraussetzungen waren verschwunden. Nichtchristen verfielen eine Zeit lang noch der Illusion optimistischer Antworten, ohne nach ausreichenden Grundlagen zu fragen. Sie handelten einfach noch nach den christlichen Massstäben ohne jedoch zu wissen, warum (9). Zur Grundausrüstung gehörte, dass man mit absoluten Massstäben rechnen konnte. Dieses Absolute schloss die Antithese mit ein. (Es scheint mir, dass es bei Kindern aus christlichen Elternhäusern eine solche Phase gibt. Doch diese dauert in der Regel nur kurz.) Wenn wir die Veränderungen in den Denkvoraussetzungen – …