Alle Artikel in: evangelistische Medien

Schatzsucher … eine verblüffende Entdeckung

Dieses Buch des bekannten Wissenschaftlers ist recht ungewöhnlich zusammengestellt: Der erste Teil enthält eine anschauliche Auslegung des Gleichnisses vom „Schatz im Acker“, mit dem Ergebnis, dass es nichts Lohnenderes und Erstrebenswerteres gibt als den himmlischen „Schatz“. Es folgt ein Teil mit fünf Kapiteln über den Himmel selber, in dem W. Gitt anhand vieler Bibelstellen und persönlicher Begegnungen zeigt, wie schön und spannend es wohl im Himmel sein muss – im Reich des gütigsten und liebevollsten aller Herrscher. Ein dritter Teil ist eine Zusammenstellung verschiedener interessanter Erlebnisse, die auch meist mit der Suche oder der Ablehnung des Himmels zu tun haben. Und der große letzte Teil, der über die Hälfte des Buches ausmacht, enthält zehn Zeugnisse von Menschen, denen der Autor durch seine Vortrags- und Reisetätigkeiten begegnet ist. Ganz unterschiedliche Menschen aus Europa beschreiben darin, wie sie Jesus begegnet sind und dadurch verändert wurden:

Wolfgang Dyck – Der große Auftrag

Als uneheliches Kind geboren und in Heimen und Erziehungshäusern aufgewachsen wurde Wolfgang Dyck schon als Jugendlicher wiederholt straffällig und verbrachte elf Jahre seines Lebens hinter Gefängnis- und Zuchthausmauern. Durch den Kontakt zur Heilsarmee erlebte Dyck 1960 in Stuttgart seine Umkehr zu Jesus Christus, die sein Leben total veränderte. Aus dem ehemaligen Schwerverbrecher wurde nun ein leidenschaftlicher Rufer zu Jesus Christus. In Kneipen, Nachtlokalen, Gefängnissen und auf der Straße verkündigte er die Frohe Botschaft vom Kreuz. 1970 verstarb er bei einem tragischen Autounfall mit gerade erst 39 Jahren. Trotzdem sind seine Predigten auch heute noch äußerst aktuell. Sein Stil ist einfach, lebendig und erfrischend. An dieser Stelle, sollen die heute noch verfügbaren Werke von und über Wolfgang Dyck vorgestellt werden. 1. Der große Auftrag Ich war überrascht, dieses Buch in verschiedenen Internetbuchhandlungen (z.B. leseplatz.de) zu finden. Für gerade einmal einen Euro bekommt man vier Predigten von Wolfgang Dyck über den Missionsbefehl. Ein kleiner Auszug aus dem Buch: Nein, Gott hat nicht angeordnet, dass wir uns gegenseitig die Köpfe waschen sollen. Deine Gedanken sind biblisch rein, orthodox, fundamentalistisch, …

Das Glück der Verlorenen

Das Buch Das Glück der Ver­lo­re­nen ist ein äußerst lesens­wer­tes Buch, das ich jedem wei­ter­emp­feh­len kann. Hier berich­ten fünf ver­schie­dene Men­schen (Hans Gün­ter, Tim, Carina, Tasso und Yusuf) über ihre Ver­gan­gen­heit. Es sind Men­schen mit ver­schie­de­nen Lebens­ge­schich­ten und ver­schie­de­nen kul­tu­rel­len und sozia­len Hin­ter­grün­den, die aber eines gemein­sam haben: Sie sind voll Hoff­nungs­lo­sig­keit und ken­nen Gott nicht. Über ver­schie­dene Umstände, meist nach beson­ders schwie­ri­gen Situa­tio­nen, fin­den sie Gott und über­ge­ben ihm ihr altes, kaput­tes Leben, das von Ent­täu­schung, Hass, Ver­zweif­lung und Sehn­sucht geprägt ist. Und Gott hilft ihnen. Er nimmt ihnen die Last, die sie tra­gen ab und hilft, ein neues Leben zu begin­nen. Der Anfang ist nicht immer sehr ein­fach, da eini­ges im Leben geklärt und umge­stellt werden muss. Die alten Gewohn­hei­ten abzu­le­gen, um sich neue anzu­eig­nen, den Spott der Fami­lie zu ertra­gen und den Schwie­rig­kei­ten zu trot­zen fällt den fünf nicht immer leicht. Doch sie wis­sen, wofür sie es tun und gehen mit Got­tes Hilfe mutig auf dem ein­ge­schla­ge­nen Weg voran, weil sie wis­sen, dass die­ser Weg allein der Beste ist.

Moody Adams: Der letzte Held der Titanic

Als vor 100 Jahren die Titanic ihre erste und gleichsam letzte Fahrt aufnahm, war wahrscheinlich nur ein evangelischer Prediger an Bord. Es war John Harper. Witwer, Vater einer kleinen Tochter und hingegebener Verkündiger. Um diesen Mann Gottes und Helden geht es in Moody Adams Lektüre „Der letzte Held der Titanic“. Dabei ist es beeindruckend das Leben eines Mannes zu erfahren, dass von Ernsthaftigkeit und Hingabe geprägt war. Nicht erst auf dem Schiff bewies er seine völlige Selbstaufgabe und große Sorge um die Seelen der Verlorenen. Noch bevor er Pastor wurde, war er durch Straßenpredigten bekannt geworden. Ständig erzählte er Menschen von Jesus. Aber erst in den letzten Stunden und Minuten zeigte sich seine wahre „Größe“.

Bühne: Roms herzlicher Hardliner

„Wir sind Papst“ – so titelte die Zeitung mit den großen Buchstaben bei der Wahl von Kardinal Josef Ratzinger zum Papst. Seitdem sind einige Jahre ins Land gezogen und Papst Benedikt der XVI. bewegte abermals viele Gemüter in Deutschland. Besuchte er doch sein Heimatland und durfte als erster Papst überhaupt im Deutschen Bundestag zu Wort kommen. Pünktlich zum Papstbesuch erschien bei der Christlichen Buchhandlung Wolfgang Bühne eine Give-Away-CD mit Vortrag über den deutschen Papst. Ich habe reingehört um einen besseren Eindruck von „Roms herzlichem Hardliner“ zu gewinnen. Unter diesem Titel hielt Wolfgang Bühne diesen Vortrag und gab einen Einblick in den Werdegang und die Theologie von Josef Ratzinger, Papst Benedikt XVI.

Buchrezension: Wie wird es in der Hölle sein?

Die Hölle als Gesprächsthema oder als Inhalt in christlichen Zeitschriften ist wahrlich alles andere als ausgereizt. Und auch die christlichen Verleger halten sich bei diesem unangenehmen Thema eher zurück. Dieser Eindruck entsteht zumindest wenn man nach Literatur zur Hölle sucht. Aktuell sind meines Wissen im Wesentlichen nur zwei Titel erhältlich. „Die Wirklichkeit der Hölle“ mit David Hilborn als Herausgeber und ein Buch von Hans-Werner Deppe, welches ich hier vorstellen möchte. Wie wird es in der Hölle sein? ist im Jahre 2005 erschienen und ist jetzt in der vierten, überarbeiteten Auflage erhältlich. In seinem gerade einmal 94 Seiten dünnen Büchlein wendet sich der Autor gleichsam an Christen und Nichtchristen. Dabei stellt er zuerst fest, wie wenig die Wahrheit der Hölle in der Gesellschaft und unter vielen Christen präsent ist. Darüber wird nicht gerne gesprochen. Es passt scheinbar nicht zum „lieben Gott“. Der natürliche Mensch hört lieber, dass Gott unendlich gut und lieb ist. So fürchten sich nicht wenige Prediger und Pastoren im Land  von einem Gott zu reden, der seinen Zorn über die Sünder ausschütten wird.