Alle Artikel mit dem Schlagwort: Edition Nehemia

Ebertshäuser: Der priesterliche Auftrag der Gemeinde

Wozu dient eigentlich eine christliche Gemeinde? Was ist ihr Auftrag und wozu gehen wir Sonntag für Sonntag zur Gemeindestunde? Oft mache ich mir Gedanken, wie eine Gemeinde aufgebaut sein sollte, über Konflikte oder heikle Lehrfragen. Dabei geht die grundlegende Frage „Wozu?“ leider schnell vergessen. Eine gute Hilfestellung, um dieser Fragestellung nachzugehen, ist das Buch von Rudolf Ebertshäuser mit dem Titel: „Der priesterliche Auftrag der Gemeinde und sein endzeitliche Gefährdung“. Auf den ersten 80 Seiten wird die biblische Lehre aufgearbeitet, beginnend beim aaronitischen Priesterdienst bis zu den Lehrbriefen des Neuen Testaments. Weiter wird behandelt, was der Dienst der Anbetung für Gott bedeutet und wie dies in unseren Gemeinden und in unseren persönlichen Leben verwirklicht werden kann. Diese Fragen werden auf ungefähr 40 Seiten erörtert.

Tipp: Im Bilde Gottes schuf ER ihn

Das Jahr ist zwar schon ein paar Tage alt, aber ich möchte es mir nicht nehmen lassen auf ein ungewöhnliches Andachtsbuch von Holger Klaewer hinzuweisen. Klaewer ist unter anderem Autor der Kinderbuch-Reihe Nordlicht und der Großen Rätselsammlung zum AT und NT. Das Cover mit dem Titel Im Bilde Gottes schuf ER ihn hat mich zuerst etwas irregeführt. Es handelt sich nicht um eine Art Ehebuch sondern um ein Andachtsbuch welches 350 Kurzbiografien über biblische Personen enthält. Es beginnt mit Adam und streift die Leben so bekannter Personen wie Saul, Lukas oder Judas um auf den nächsten Seiten aus dem Leben nahezu unbekannter Persönlichkeiten wie Addi, Benaja und Ketura zu erzählen. Nicht so wie üblich steht am Anfang der Tageslese kein Bibelvers. Es beginnt unmittelbar mit der Kurzbiografie, wobei der Autor nah an den biblischen Berichten bleibt und es doch gelingt eindrückliche Bilder der so unterschiedlichen Menschen der Bibel zu zeichnen. Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben, dass 350 Biografien für ein Jahr von 365 nicht ausreicht. An den fehlenden Tagen behandelt Holger Klaewer kurz und …

Gedanken über die Ehe & Gedanken über den Ehealltag

In der Reihe Alltag & Familie ist bereits das Heft Gedanken über den Umgang mit der Zeit erschienen. Für Wenigleser eine gute Gelegenheit, sich mit den Grundlagen des jeweiligen Themas vertraut zu machen. In Gedanken über die Ehe legt John Grant in kurzen Kapiteln die Grundlagen der Ehe dar. Dass die Ehe von Gott eingesetzt ist und eine Heirat gemäß der Bibel nur unter gläubigen Christen möglich ist. Er betont, dass die Ehe eine „Liebesbeziehung“ auf drei Ebenen ist. Eine Beziehung der selbstlosen Liebe, der freundschaftlichen Liebe und der erotischen Liebe. Anhand konkreter Bibelworte führt der Autor die grundlegenden Verpflichtungen von Ehefrau und Ehemann in einer Ehe an, bevor er mit einigen Ratschlägen aus den Sprüchen endet. Das Heft Gedanken über den Ehealltag ist die Fortsetzung. Auf 45 Seiten geht John Grant auf die allgemeinen Gründe ein, die zu unglücklichen und kriselnden Ehen führen ein. Er stellt die These auf, dass „Eheprobleme aller Art die Folge von geistlichen Problemen sind“ (S. 10). Eine falsch ausgerichtete Liebe kann ebenso zum Verhängnis werden wie das „Sich auseinanderleben“. Die Stärke …

Tipp: Gott leben – „Lehre trennt, Liebe eint“?

Benedikt Peters ruft in diesem kleinen Heft dazu auf, den Wert der biblischen Lehre zu erkennen. Eine gesunde Lehre im persönlichen Glaubensleben und im Leben der Gemeinde ist die Grundlage für ein gottwohlgefälliges Leben. Der Autor verweist auf Anweisungen im Neuen Testament, die zum Festhalten und das Eintreten biblischer Lehre auffordern. Dabei warnt er davor, die Lehre gegen die Liebe auszuspielen. Lehre ist nichts ohne die Liebe und Liebe kann nicht sein ohne die Lehre. Der kurze Aufsatz verzichtet darauf, Grenzen zu ziehen, welche Lehrdifferenzen „toleriert“ werden können und welche Lehren eine Trennung nötig machen. Denn auch in der bibeltreusten Gemeinde gibt es zumindest in Detailfragen unterschiedliche Erkenntnisse. Der Autor will hier keine Klärung schaffen sondern vor allem eins: Dass Evangelikale den Vorrang der Lehre erkennen. Das Heft hat ein handliches Format (12 x 12 cm), 32 Seiten und kostet einzeln 1,50 EUR. Der Mengenpreis liegt bei 1,20 EUR. Auch bei cbuch.de erhältlich.

Tipp: Maliks Clique – The decision

In diesem Buch geht es um eine Bande, die aus fünf Jungen besteht. Sie treiben viel gefährlichen Unsinn und ärgern ihre Mitschüler, wo sie nur können. Doch langsam beginnt Gott die Jungen zu verändern. Dieses Buch, veranschaulicht sehr schön, was heute an vielen Schulen der Fall ist. Die Älteren und Stärkeren ärgern die Kleinen und Schwachen. Vielleicht ist es nicht an allen Schulen so extrem wie hier, denn hier geht das Ärgern oft in Sachbeschädigung über. Jedoch gibt es auch an christlichen Schulen eigentlich immer jemanden, der einen anderen ärgert. Nur eine der vielen Sachen, die dieses Buch lesenswert machen, ist, dass nach jedem Kapitel eine Frage an den Leser gestellt wird. Dadurch bekommt der Leser das Gefühl zum Buch dazu zu gehören.

Übersicht: Verlage stellen sich vor

Viele gerade bibel­treu aus­ge­richtete kleine Ver­lage wer­den in der brei­ten evan­ge­li­ka­len Öffent­lich­keit (noch) nicht aus­rei­chend wahr­ge­nom­men. Diesen Verlagen wollen wir hier auf NIMM UND LIES eine Plattform bieten. In der Vergangenheit haben bereits einige Verleger Fragen beantwortet und dabei einen Einblick in die Arbeit und Herausforderungen von kleinen Verlagen gewährt. In diesem Beitrag sind alle bisher erschienenen Interviews aufgeführt. Weitere werden bald folgen. CLKV / Patrick Tschui / Das Lesen verliert an Bedeutung CLV / Ewald Epp / Um der Notwendigkeit des Themas veröffentlichen wir es trotzdem CMD / Wilfried Plock / Mit einem betont heils­ge­schicht­li­chen Ansatz eine gewisse Gegen­stimme bilden CMV / Heinrich Töws / Wir tuen (fast) alles, um die Preise gering zu halten CSV / Gerrid Setzer / Die Intoleranz der Toleranten wird die Arbeit christlicher Verlage einschränken Daniel Verlag / Klaus Güntzschel / „Die größte Herausforderung? Die Lesefaulheit!“ Edition Nehemia / Christoph Berger / Die größte Her­aus­for­de­rung ist es wohl, unse­rem HERRN treu zu bleiben Herold Verlag / Benjamin Schmidt / Derzeit in einer gewissen Neuausrichtung inner cube / Martin Severin / Interesse an wichtigen Themen wecken …

Berger: Die größte Her­aus­for­de­rung ist es wohl, unse­rem HERRN treu zu bleiben

NIMM UND LIES: Lie­ber Herr Ber­ger, „Edi­tion Nehe­mia“ ist ein jun­ger Ver­lag. Wie kamen Sie dazu, einen neuen Ver­lag zu gründen? Christoph Berger: Ich würde nicht sagen, dass wir die Idee hat­ten, einen Ver­lag zu grün­den. Er wuchs viel mehr aus einer loka­len Bücher­ar­beit her­aus. Den Ver­lag Edi­tion Nehe­mia in die­ser Form als Stif­tung gibt es seit dem Jahr 2013. Die Arbeit mit den Büchern hat das im Kern bis jetzt fast unver­än­derte Team jedoch schon 2002 in einer gemein­d­ein­ter­nen Bücher­ar­beit auf­ge­nom­men. Auch ich sel­ber arbeite seit die­ser Zeit mit. Im Jahr 2005 wurde uns eine Ver­sand­buch­hand­lung mit­samt Ver­lag zur Pflege anver­traut. Im Zuge einer Neu­ori­en­tie­rung grün­de­ten wir dann die Stif­tung Edi­tion Nehemia. NIMM UND LIES: Warum gerade „Edi­tion Nehe­mia“? Warum haben Sie sich für die­sen Namen entschieden? Christoph Berger: Die bib­li­sche Per­son Nehe­mia ist ein gro­ßes Vor­bild für uns. In einer Zeit, wo viele der Juden lie­ber in Baby­lon blie­ben, als sich für das Wohl der Stadt Got­tes ein­zu­set­zen. In einer Zeit, wo selbst die in Jeru­sa­lem übrig geblie­be­nen Juden durch ihre Feinde bestimmt und …

Buchvorstellung: Maliks Clique – The decision

In der Klasse 9B geht es drunter und drüber – Malik und seine vier Freunde machen ihren Mitschülern das Leben schwer. Dieses Mal haben sie sich Olam als Opfer ausgesucht. Die Clique nutzt jede Gelegenheit, um ihn zu demütigen oder zu verletzen. Olam erträgt alles schweigend, weil er von Malik erpresst wird. Dieser weiß nämlich etwas über Olam, was niemand wissen darf und droht damit, es zu verraten. Als dann ein neuer Lehrer die Klasse übernimmt, richten sich die Attacken der Clique auch auf ihn. Herr Rahimonov, ein überzeugter Christ, steht auf nämlich Olams Seite. Er findet schnell heraus, wer wirklich in der Klasse für die ganzen Streiche und Sachbeschädigungen verantwortlich ist.

Gedanken über den Umgang mit der Zeit

Zeit ist begrenzt und kostbar – das wissen wir. In der Wirtschaft werden deswegen ganze Systeme geschaffen, die bei der optimalen Nutzung der Zeit helfen sollen. Auch im Privatleben planen und organisieren wir viel um die Vielzahl an Aktivitäten kompakt unterzubringen. Es werden viele Methoden und Techniken angeboten um die Zeit noch besser zu nutzen. Als ich auf das Büchlein „Gedanken über den Umgang mit der Zeit“ gestoßen bin war ich neugierig: Was schreibt ein christlicher Autor zu diesem Thema? Nennt er Zeitmanagementstechniken? Wie stützt er seine Aussagen auf die Bibel? Auf gezielte Techniken wird in diesem Büchlein nicht eingegangen, stattdessen konzentriert sich John Grant auf eine geistlich-biblische Betrachtung. Er unterstreicht dass Zeit vergeht und begrenzt ist, so wie auch unser Leben. Zeit ist ein von Gott gegebenes Gut, das wie als Haushalter klug verwalten sollen. Gott wird von uns Rechenschaft fordern für den Umgang mit der Zeit. Es gibt dabei keine unnötige Zeit, Gott sieht jeden Tag.

Echt schön! – Ratgeber für Mädchen

Wenn ich an meine Teeny-Zeit zurück denke, dann hätte ich im Nachhinein – was Jungs angeht – einiges anders gemacht. So wie auch ich hatten und haben viele Mädchen gerade in dieser Zeit eine falsche Vorstellung vom anderen Geschlecht. Wenn ein Mädchen verliebt ist, deutet sie oft jede kleine Handlung und jeden Blick des einen Jungen zum eigenen Guten oder Schlechten. Und dieser besagte Junge denkt sich aber überhaupt nichts dabei und weiß vielleicht noch nicht einmal dass er dem Mädchen gefällt. Oder es ist für ihn einfach nur ein Spiel, ein bisschen Abwechslung vom Alltag. Aber nicht nur Mädchen haben in dieser Zeit Schwierigkeiten, auch die Eltern, insbesondere die Mütter, wissen oft nicht, wie sie mit ihren „pubertierenden“ Töchtern umgehen sollen.