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“Gemeinde wiederentdecken” von Collin Hansen und Jonathan Leeman
Warum die Ortsgemeinde so wichtig ist

Ich bin auf die­sen Buch­hin­weis von Dani­el auf philemonblog.de gesto­ßen, den ich euch nicht vor­ent­hal­ten woll­te (Ich emp­feh­le auch die­sen Arti­kel von Dani­el): „Eines der Din­ge, die ich in der Zeit der Pan­de­mie ganz neu gelernt habe, ist mit Sicher­heit die Bedeu­tung von Gemein­de und Got­tes­diens­ten vor Ort. Es stimmt, auch unse­re Gemein­de ist zunächst not­ge­drun­gen auf den Live­stream-Zug auf­ge­sprun­gen und nun genie­ßen wir und Gemein­de­mit­glie­der, die auf­grund von Krank­heit oder Rei­sen nicht per­sön­lich teil­neh­men kön­nen, die Vor­zü­ge der Tech­no­lo­gie. Aber Gemein­de, die die Schön­heit ihres Designs und die Wich­tig­keit ihres Wesens, das die Bibel zeich­net und beschreibt, ver­gisst und zu einem blo­ßen You­Tu­be-Kanal ver­kommt, kann und wird kei­ne Frucht brin­gen. Häu­fig kom­men Men­schen “wegen der Viren” oder “wegen der Mas­­ken- und Anmel­dungs­pflicht” nicht, jedoch wird schnell klar, dass ande­re Grün­de vor­lie­gen, nicht mehr früh­mor­gens zum Got­tes­dienst zu fah­ren, und die Pan­de­mie nur eine wun­der­ba­re Mög­lich­keit der Aus­re­de dar­stellt, die zudem nicht groß­ar­tig erklärt wer­den muss. Col­lin Han­sen und Jona­than Lee­man ver­su­chen daher in ihrem neu­en Buch, kurz und prä­gnant dar­zu­stel­len, was Gemein­de über­haupt ist, wer …

Schriftstücke gesucht!

Hel­mut Hen­schel hat das Anlie­gen, die Geschich­te der russ­land­deut­schen Gemein­den, Ver­bün­de und Bru­der­schaf­ten zu sichern. Wer kann dabei hel­fen? Seit dem Zwei­ten Welt­krieg und zuneh­mend nach dem Zer­fall der Sowjet­uni­on sind Russ­land­deut­sche in die Bun­des­re­pu­blik über­ge­sie­delt. Die Erfor­schung ihrer Geschich­te wird seit­dem von ver­schie­dens­ten Initia­ti­ven und Ein­zel­per­so­nen vor­an­ge­trie­ben; stell­ver­tre­tend sei­en das Muse­um für Russ­land­deut­sche Kul­tur­ge­schich­te in Det­mold und der kürz­lich ver­stor­be­ne John N. Klas­sen genannt. Aber auch auf expli­zit aka­de­mi­scher Ebe­ne fin­det durch die Juni­or­pro­fes­sur „Migra­ti­on und Inte­gra­ti­on der Russ­land­deut­schen“ an der Uni­ver­si­tät Osna­brück eine Aus­ein­an­der­set­zung mit der Geschich­te der Russ­land­deut­schen statt. Um klas­si­sche Geschichts­schrei­bung zu betrei­ben ist es zwin­gend not­wen­dig, die dafür erfor­der­li­chen Quel­len zu sichern und letzt­end­lich auch nutz­bar zu machen… (Wei­ter­le­sen auf Christusallein.com)

Literaturhinweise auf Lesendglauben

Hen­rik Mohn von lesendglauben.de hat eine Men­ge lesens­wer­ter neu auf­ge­leg­ter Bücher bespro­chen. Eine Aus­wahl: Geis­ler, Zukeran: Wie kann ich mei­nen Glau­ben ver­tei­di­gen? Das Autoren­duo legt eine Arbeit vor, die sich mit dem apo­lo­ge­ti­schen Metho­den Jesu Chris­ti beschäf­tigt und stellt damit den Ver­such dar, eine Lücke im Bereich der Apo­lo­ge­tik zu schlie­ßen. „Über­all demons­triert Jesus, dass er bereit ist, jedem auf­rich­tig Suchen­den Bewei­se zu lie­fern für das, was er lehr­te“. Die ins­ge­samt zwölf Kapi­tel rich­ten ihren Blick auf das Han­deln Jesus und set­zen dabei die Bril­le eines Apo­lo­ge­ten auf. Bei all den Grün­den und Aus­füh­run­gen ist sich das Autoren­duo aber fol­gen­der Tat­sa­che bewusst: „Apo­lo­ge­ti­sche Bewei­se sind ent­schei­dend für den Glau­ben, dass Chris­tus der Sohn Got­tes ist. Aber der Hei­li­ge Geist ist unver­zicht­bar für einen Glau­ben an Chris­tus als den Sohn Got­tes. Apo­lo­ge­tik kann intel­lek­tu­el­le Zustim­mung her­bei­füh­ren, aber nur der Hei­li­ge Geist kann das Herz ver­än­dern“. Mehr… Coyle: Sie ist in Por­no­gra­phie ver­strickt Bil­der mit sexu­el­lem Inhalt haben Hoch­kon­junk­tur. Bil­dungs­plä­ne möch­ten mög­lichst früh Kin­der­her­zen mit Sexua­li­tät kon­fron­tie­ren. Por­no­gra­fie ist der bei­spiel­lo­se Aus­druck unse­rer deka­den­ten Epo­che. Doch längst …

4 Blogs über den Tellerrand

Es ist mir ja fast pein­lich, aber ich habe erst vor kur­zem ange­fan­gen Blog-Arti­­kel zu lesen. Sie erset­zen zuneh­mend mei­ne Frus­tra­ti­on der täg­li­chen Nach­rich­ten­schau. Ent­spre­chend möch­te ich 4 mei­ner Neu-Ent­­­de­­ckun­­­gen vor­stel­len, die alle­samt über mei­nen Tel­ler als Evan­­ge­­li­ums-Christ hin­aus­ge­hen: 1. Luthe­ri­sches Lär­men Es gibt vie­le Grün­de, war­um man die­sen sehr unge­wöhn­li­chen Blog lesen soll­te: Zunächst wird der Frei­kirch­li­che Leser damit kon­fron­tiert, dass Luther in eini­gen Punk­ten nicht so „evan­ge­li­kal“ war, wie wir es hof­fen wür­den (z.B. die­ser Arti­kel über das Über­ga­be­ge­bet) und ich habe eine gewis­se Freu­de am Zer­le­gen von Wort­haus, (z.b. hier). Über­haupt ist es der Blog zu dem ich grei­fe, wenn ich wis­sen möch­te, wie eigent­lich Luthe­ra­ner das erklä­ren wür­den. Trotz der gene­rel­len Lese­emp­feh­lung bleibt zumin­dest für mich immer eine gewis­se Irri­ta­ti­on dar­über, dass es ja eigent­lich über­haupt kei­ne Bedeu­tung hät­te, den Autoren völ­lig recht zu geben. Fast bei jedem Arti­kel fra­ge ich mich: Ok, und jetzt? Ich wüss­te nicht wie es mög­lich sein soll­te, in Deutsch­land auf die­se Wei­se luthe­risch ortho­dox zu wer­den, wie die Autoren es schil­dern. Wenn es sowohl die EKD, die …

Not a Fan!

Ich habe mir schon län­ger über­legt über die­ses The­ma einen Arti­kel zu schrei­ben. Der Skan­dal um Ravi Zacha­ri­as macht mir deut­lich, dass ich eher unnö­tig lang gezö­gert habe: Und sollt nie­mand Vater hei­ßen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Him­mel ist. (Mt. 23,9) Was kann aus Naza­reth schon Gutes kom­men? (Joh. 1,46) Manch­mal fra­ge ich mich, ob gera­de die Abwe­sen­heit eines for­mel­len Papst­tums uns Evan­ge­li­ka­le der­art anfäl­lig für den Per­so­nen­kult macht? Bevor ich hier über­haupt wage, auf jemand ande­ren mit dem Fin­ger zu zei­gen, wird mir mein göt­zen­die­ne­ri­sches Herz auf beschä­men­de Wei­se bewusst. Mir ist es neu­lich beim Lesen von„Schmeckt und Seht“ auf­ge­fal­len, dass John Piper völ­lig über­flüs­si­ge und unnö­ti­ge Hin­wei­se auf C.S. Lewis gibt. Auf S. 76 und 78 z.B. fin­det sich zuerst ein Ver­weis dar­über, wie wich­tig es ist über die „gewöhn­li­che all­täg­li­che Schöp­fung“, wie Bäu­me zu stau­nen, und im zwei­ten Fall, wie wich­tig es ist, gute Bücher zu lesen. In bei­den Fäl­len hielt Piper einen Ver­weis auf Lewis für not­wen­dig, obwohl der Arti­kel expli­zit über das Leben eines völ­lig anderen …

Wie können wir denn lesen?

Wenn ich von der Ethik des Lesens spre­chen soll, kann ich das nur als Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Wort Got­tes ver­ste­hen. Das bedeu­tet nicht, dass man nicht auch einen Roman oder ein Sach­buch lesen kann. Es bedeu­tet viel mehr, dass die Offen­ba­rung Got­tes in der Bibel die Grund­la­ge für das Ver­ständ­nis eines Sach­bu­ches oder eben eines Romans ist. Wenn ich mit den zahl­rei­chen aus­ge­feil­ten Per­so­nen­stu­di­en Dos­to­jew­skis in sei­nen Wer­ken kon­fron­tiert wer­de, dann ist die Bibel Grund­la­ge dafür, um die ein­zel­nen Cha­rak­te­re zu qua­li­fi­zie­ren, sie als gut und böse zu ver­ste­hen oder eben wie die Wahr­heit so oft ist: Als ein Gemisch von Gut und Böse. Ohne den abso­lu­ten Maß­stab des Wor­tes Got­tes besä­ße ich kei­ne ande­re Grund­la­ge für eine Qua­li­fi­zie­rung. Im  Fol­gen­den möch­te ich aus­ge­hend von Eph. 5,16 eini­ge Über­le­gun­gen über eine christ­li­che Kul­tur des Lesens ent­wi­ckeln: Fang jetzt an! Ich bin kein Idea­list. Ich weiß, dass vie­le Men­schen über­haupt nichts ande­res lesen, als Face­­book-Kom­­men­­ta­­re und ihre Whats­App-Nach­­­rich­­ten. Und das Jahr­ein, jahr­aus. Eine Buch­emp­feh­lung bekommt dabei stets das glei­che Urteil: „Gera­de habe ich kei­ne Zeit! Viel­leicht später …

Deutschsprachige Beiträge zu den goldenen Honigtöpfen

Viel­leicht kennt jemand mei­nen Bei­trag über die gol­de­nen Honig­töp­fe. Dar­un­ter ver­ste­he ich Mate­ri­al, dass hilft die Bibel bes­ser zu ver­ste­hen und den Wil­len Got­tes zu erken­nen. Pre­dig­ten, Bei­trä­ge, Bücher, Zeit­schrif­ten die auf Chris­tus hin­wei­sen und die Ehre Got­tes hoch­schät­zen. Es gibt eine wun­der­ba­re Men­ge davon! Welch Segen! Zuneh­mend ver­su­che ich dar­an zu arbei­ten, sol­ches Mate­ri­al auch auf Deutsch zugäng­lich zu machen und auch zu ver­brei­ten.  Ent­spre­chend möch­te ich heu­te auf drei deutsch­spra­chi­ge Pod­casts hin­wei­sen. Kom­men­tar zum Hei­del­ber­ger Kate­chis­mus von Han­ni­el Stre­bel Ich bin dank­bar dafür, dass ich Han­ni­el über­zeu­gen konn­te, sei­ne wert­vol­len Bei­trä­ge auch in das Pod­­cast-For­­mat zu brin­gen.  Ich mei­ne: Wer nutzt schon Sound­cloud? Ich habe mir ehr­lich gesagt  nur aus Lie­be zu Han­ni­el dafür einen Zugang beschafft 🙂 . Neu­er­dings gibt es jetzt Han­niels Kom­men­tar zum Hei­del­ber­ger Kate­chis­mus auch als Pod­cast! Höre unter: Spo­ti­fy iTu­nes Goog­le Pod­cast Android Email RSS-Feed Blub­rry War­um soll­te man gera­de die­sen Pod­cast hören? Jeder, der allei­ne oder in Grup­pe den Hei­del­ber­ger Kate­chis­mus durch­ar­bei­tet fin­det hier zahl­rei­che Hin­wei­se, his­to­ri­sche Hin­ter­grün­de und prak­ti­sche Anwen­dun­gen. Wenn Gott Gna­de schenkt wer­den in weni­gen Tagen auch …

Gratis-eBook bei ceBooks.de

Lie­be Leser die­ses Blogs, neben die­sem Blog betrei­ben wir seit meh­re­ren Jah­ren den eBook-Shop ceBooks.de. Zuletzt gab es eini­ge tech­ni­sche Schwie­rig­kei­ten und so nah­men wir dies zum Anlass um den Shop neu auf­zu­stel­len. Wir haben in ein neu­es Shop­sys­tem inves­tiert und ceBooks.de damit von Grund auf erneu­ert und zukunfts­fä­hig gemacht. Um auf die alten Bestel­lun­gen zugrei­fen zu kön­nen, ist es jetzt erfor­der­lich, sich ein­ma­lig im Shop mit der bis­he­ri­gen E‑Mail-Adres­­se neu zu regis­trie­ren. Die Regis­trie­rung erfolgt unter https://cebooks.de/account/register und muss nach Erhalt einer Akti­­vie­­rungs-Mail bestä­tigt wer­den. Auf­grund der beson­de­ren Situa­ti­on bie­ten wir befris­tet für die Zeit bis zum 31.03.2020 die eBook-Bio­­­gra­­fie Mary Sles­sor — Die wei­ße Köni­gin von Oko­yong kos­ten­los zum Down­load an. Nutzt die Zeit zuhau­se um die Bibel und gute christ­li­che Lite­ra­tur zu lesen. Beson­ders schnell und bequem geht das mit einem eBook aus unse­rem Sor­ti­ment. Neben vie­len eBooks bie­ten wir auch Hör­spie­le, Hör­bü­cher und span­nen­de Mul­­ti­­me­­dia-Geschich­­ten von Ase­ba für Kin­der an. Alles bequem und in weni­gen Minu­ten von zuhau­se erhält­lich. Bes­te Grü­ße Alex­an­der Rem­pel, Chris­ti­an Neu­feld, Edu­ard Klassen

Vorstellung: „Das Herman Bavinck Projekt“

Nor­ma­ler­wei­se möch­te ich dar­auf ver­zich­ten, Arti­kel dop­pelt zu ver­öf­fent­li­chen. Aber an die­ser Stel­le erlau­be ich mir eine Aus­nah­me (Die­ser Arti­kel erschien am 9.12.2019 bereits auf mei­ner Home­page): Wie alles begann… Ich stieß über eine Notiz aus dem Jahr 2014(!!!), in der die Rede davon war, dass eine deut­sche Über­set­zung von Bavincks Dog­ma­tik kurz vor der Fer­tig­stel­lung steht. Mei­ne Recher­che ergab: Das Pro­blem ist ein Fla­schen­hals. Ger­ma­nis­ten und Theo­lo­gen wer­den für ein sat­tel­fes­tes Lek­to­rat gesucht. Dabei wur­de der Text von Dr. Jür­­gen-Bur­k­hard Klaut­ke bereits über­setzt. Ein kur­zes Gespräch in unse­rer Kate­chis­­mus-Run­­­de mach­te klar: Das Ding muss durch­kom­men. Für den deut­schen Markt wäre Bavincks Dog­ma­tik jetzt wie Honig für das Maul eines hung­ri­gen Bären! Übri­gens, eine kur­ze Recher­che beim Bavinck-Insti­­tut ergab, dass es selbst auf Chi­ne­sisch oder Rus­sisch mehr Wer­ke von Bavinck gibt als auf deutsch. Die refor­mier­te Dog­ma­tik gibt es bereits auf Korea­nisch und Indo­ne­sisch. Was kön­nen wir tun? Ich kann die Leser die­ser Zei­len somit nur zur Unter­stüt­zung die­ses Pro­jek­tes auf­ru­fen. Ich den­ke die Mög­lich­kei­ten sind hier­für viel­fäl­tig. Viel­leicht ken­nen Sie einen geeig­ne­ten Lek­tor oder sind es …

Rahda-Station

„Seit Okto­ber 2013 leben wir mit unsern drei Kin­dern in einer klei­nen Stadt im Nor­den von Alba­ni­en. Wir lei­ten ein Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, in die­ser Stadt Gemein­de Jesu zu grün­den.  Was uns antreibt ist das, was Jesus sei­nen Jün­gern als Auf­trag hin­ter­las­sen hat:  „Mir ist gege­ben alle Macht im Him­mel und auf der Erde. Dar­um geht zu allen Völ­kern und macht die Men­schen zu mei­nen Jün­gern.“ (Mat­thä­us 28,18−19) Die­ser Auf­for­de­rung sind wir gefolgt, als wir uns auf den Weg gemacht haben. Und jeden Tag wol­len wir die­sen Auf­trag neu ins Auge fas­sen. Neben die­sem über­ra­gen­den Anlie­gen, Gemein­de zu grün­den und Jün­ger zu machen, wol­len wir als Team den Men­schen natür­lich auch prak­tisch hel­fen.“ — Rahel und Dan­ny von Rah­­da-Sta­­ti­on Das ist doch mal eine schö­ne Web­sei­te! Aber das Mate­ri­al hat mir viel mehr gefal­len. Wo fin­det sich sonst noch eine Web­sei­te, wel­che die mis­sio­na­ri­sche Arbeit einer Fami­lie, möch­te sagen Groß­fa­mi­lie, in Alba­ni­en schil­dert. Da fin­den sich zunächst zahl­rei­che Pre­dig­ten von Dan­ny. Was hier beein­druckt ist der Wunsch am bibli­schen Text ent­lang zu pre­di­gen. Zudem schrei­ben in …