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Wie können wir denn lesen?

Wenn ich von der Ethik des Lesens spre­chen soll, kann ich das nur als Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Wort Got­tes ver­ste­hen. Das bedeu­tet nicht, dass man nicht auch einen Roman oder ein Sach­buch lesen kann. Es bedeu­tet viel mehr, dass die Offen­ba­rung Got­tes in der Bibel die Grund­la­ge für das Ver­ständ­nis eines Sach­bu­ches oder eben eines Romans ist. Wenn ich mit den zahl­rei­chen aus­ge­feil­ten Per­so­nen­stu­di­en Dos­to­jew­skis in sei­nen Wer­ken kon­fron­tiert wer­de, dann ist die Bibel Grund­la­ge dafür, um die ein­zel­nen Cha­rak­te­re zu qua­li­fi­zie­ren, sie als gut und böse zu ver­ste­hen oder eben wie die Wahr­heit so oft ist: Als ein Gemisch von Gut und Böse. Ohne den abso­lu­ten Maß­stab des Wor­tes Got­tes besä­ße ich kei­ne ande­re Grund­la­ge für eine Qua­li­fi­zie­rung. Im  Fol­gen­den möch­te ich aus­ge­hend von Eph. 5,16 eini­ge Über­le­gun­gen über eine christ­li­che Kul­tur des Lesens ent­wi­ckeln: Fang jetzt an! Ich bin kein Idea­list. Ich weiß, dass vie­le Men­schen über­haupt nichts ande­res lesen, als Face­­book-Kom­­men­­ta­­re und ihre Whats­App-Nach­­­rich­­ten. Und das Jahr­ein, jahr­aus. Eine Buch­emp­feh­lung bekommt dabei stets das glei­che Urteil: „Gera­de habe ich kei­ne Zeit! Viel­leicht später …

Deutschsprachige Beiträge zu den goldenen Honigtöpfen

Viel­leicht kennt jemand mei­nen Bei­trag über die gol­de­nen Honig­töp­fe. Dar­un­ter ver­ste­he ich Mate­ri­al, dass hilft die Bibel bes­ser zu ver­ste­hen und den Wil­len Got­tes zu erken­nen. Pre­dig­ten, Bei­trä­ge, Bücher, Zeit­schrif­ten die auf Chris­tus hin­wei­sen und die Ehre Got­tes hoch­schät­zen. Es gibt eine wun­der­ba­re Men­ge davon! Welch Segen! Zuneh­mend ver­su­che ich dar­an zu arbei­ten, sol­ches Mate­ri­al auch auf Deutsch zugäng­lich zu machen und auch zu ver­brei­ten.  Ent­spre­chend möch­te ich heu­te auf drei deutsch­spra­chi­ge Pod­casts hin­wei­sen. Kom­men­tar zum Hei­del­ber­ger Kate­chis­mus von Han­ni­el Stre­bel Ich bin dank­bar dafür, dass ich Han­ni­el über­zeu­gen konn­te, sei­ne wert­vol­len Bei­trä­ge auch in das Pod­­cast-For­­mat zu brin­gen.  Ich mei­ne: Wer nutzt schon Sound­cloud? Ich habe mir ehr­lich gesagt  nur aus Lie­be zu Han­ni­el dafür einen Zugang beschafft 🙂 . Neu­er­dings gibt es jetzt Han­niels Kom­men­tar zum Hei­del­ber­ger Kate­chis­mus auch als Pod­cast! Höre unter: Spo­ti­fy iTu­nes Goog­le Pod­cast Android Email RSS-Feed Blub­rry War­um soll­te man gera­de die­sen Pod­cast hören? Jeder, der allei­ne oder in Grup­pe den Hei­del­ber­ger Kate­chis­mus durch­ar­bei­tet fin­det hier zahl­rei­che Hin­wei­se, his­to­ri­sche Hin­ter­grün­de und prak­ti­sche Anwen­dun­gen. Wenn Gott Gna­de schenkt wer­den in weni­gen Tagen auch …

Gratis-eBook bei ceBooks.de

Lie­be Leser die­ses Blogs, neben die­sem Blog betrei­ben wir seit meh­re­ren Jah­ren den eBook-Shop ceBooks.de. Zuletzt gab es eini­ge tech­ni­sche Schwie­rig­kei­ten und so nah­men wir dies zum Anlass um den Shop neu auf­zu­stel­len. Wir haben in ein neu­es Shop­sys­tem inves­tiert und ceBooks.de damit von Grund auf erneu­ert und zukunfts­fä­hig gemacht. Um auf die alten Bestel­lun­gen zugrei­fen zu kön­nen, ist es jetzt erfor­der­lich, sich ein­ma­lig im Shop mit der bis­he­ri­gen E‑Mail-Adres­­se neu zu regis­trie­ren. Die Regis­trie­rung erfolgt unter https://cebooks.de/account/register und muss nach Erhalt einer Akti­­vie­­rungs-Mail bestä­tigt wer­den. Auf­grund der beson­de­ren Situa­ti­on bie­ten wir befris­tet für die Zeit bis zum 31.03.2020 die eBook-Bio­­­gra­­fie Mary Sles­sor — Die wei­ße Köni­gin von Oko­yong kos­ten­los zum Down­load an. Nutzt die Zeit zuhau­se um die Bibel und gute christ­li­che Lite­ra­tur zu lesen. Beson­ders schnell und bequem geht das mit einem eBook aus unse­rem Sor­ti­ment. Neben vie­len eBooks bie­ten wir auch Hör­spie­le, Hör­bü­cher und span­nen­de Mul­­ti­­me­­dia-Geschich­­ten von Ase­ba für Kin­der an. Alles bequem und in weni­gen Minu­ten von zuhau­se erhält­lich. Bes­te Grü­ße Alex­an­der Rem­pel, Chris­ti­an Neu­feld, Edu­ard Klassen

Vorstellung: „Das Herman Bavinck Projekt“

Nor­ma­ler­wei­se möch­te ich dar­auf ver­zich­ten, Arti­kel dop­pelt zu ver­öf­fent­li­chen. Aber an die­ser Stel­le erlau­be ich mir eine Aus­nah­me (Die­ser Arti­kel erschien am 9.12.2019 bereits auf mei­ner Home­page): Wie alles begann… Ich stieß über eine Notiz aus dem Jahr 2014(!!!), in der die Rede davon war, dass eine deut­sche Über­set­zung von Bavincks Dog­ma­tik kurz vor der Fer­tig­stel­lung steht. Mei­ne Recher­che ergab: Das Pro­blem ist ein Fla­schen­hals. Ger­ma­nis­ten und Theo­lo­gen wer­den für ein sat­tel­fes­tes Lek­to­rat gesucht. Dabei wur­de der Text von Dr. Jür­­gen-Bur­k­hard Klaut­ke bereits über­setzt. Ein kur­zes Gespräch in unse­rer Kate­chis­­mus-Run­­­de mach­te klar: Das Ding muss durch­kom­men. Für den deut­schen Markt wäre Bavincks Dog­ma­tik jetzt wie Honig für das Maul eines hung­ri­gen Bären! Übri­gens, eine kur­ze Recher­che beim Bavinck-Insti­­tut ergab, dass es selbst auf Chi­ne­sisch oder Rus­sisch mehr Wer­ke von Bavinck gibt als auf deutsch. Die refor­mier­te Dog­ma­tik gibt es bereits auf Korea­nisch und Indo­ne­sisch. Was kön­nen wir tun? Ich kann die Leser die­ser Zei­len somit nur zur Unter­stüt­zung die­ses Pro­jek­tes auf­ru­fen. Ich den­ke die Mög­lich­kei­ten sind hier­für viel­fäl­tig. Viel­leicht ken­nen Sie einen geeig­ne­ten Lek­tor oder sind es …

Rahda-Station

„Seit Okto­ber 2013 leben wir mit unsern drei Kin­dern in einer klei­nen Stadt im Nor­den von Alba­ni­en. Wir lei­ten ein Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, in die­ser Stadt Gemein­de Jesu zu grün­den.  Was uns antreibt ist das, was Jesus sei­nen Jün­gern als Auf­trag hin­ter­las­sen hat:  „Mir ist gege­ben alle Macht im Him­mel und auf der Erde. Dar­um geht zu allen Völ­kern und macht die Men­schen zu mei­nen Jün­gern.“ (Mat­thä­us 28,18−19) Die­ser Auf­for­de­rung sind wir gefolgt, als wir uns auf den Weg gemacht haben. Und jeden Tag wol­len wir die­sen Auf­trag neu ins Auge fas­sen. Neben die­sem über­ra­gen­den Anlie­gen, Gemein­de zu grün­den und Jün­ger zu machen, wol­len wir als Team den Men­schen natür­lich auch prak­tisch hel­fen.“ — Rahel und Dan­ny von Rah­­da-Sta­­ti­on Das ist doch mal eine schö­ne Web­sei­te! Aber das Mate­ri­al hat mir viel mehr gefal­len. Wo fin­det sich sonst noch eine Web­sei­te, wel­che die mis­sio­na­ri­sche Arbeit einer Fami­lie, möch­te sagen Groß­fa­mi­lie, in Alba­ni­en schil­dert. Da fin­den sich zunächst zahl­rei­che Pre­dig­ten von Dan­ny. Was hier beein­druckt ist der Wunsch am bibli­schen Text ent­lang zu pre­di­gen. Zudem schrei­ben in …

Licht und Recht

Eher zufäl­lig bin ich über die­se wun­der­ba­re und lie­be­voll zusam­men­ge­stell­te Samm­lung an refor­mier­ter Lite­ra­tur aus deut­schen Krei­sen des 19ten Jahr­hun­derts gesto­ßen. Gibt es wirk­lich Zufäl­le, ich mei­ne natür­lich, dass Gott es so führ­te und mich reich beschenk­te mit die­sem guten Mate­ri­al! Andre­as Gram­lich, von dem auf Theo­Blog ein umfang­rei­ches Inter­view zu fin­den ist, sam­mel­te und berei­te­te Unmen­gen an hilf­rei­chem Mate­ri­al von H.F. Kohl­brüg­ge, Adolf Zahn, J. Wichel­haus, Edu­ard Böhl und vie­len wei­te­ren Refor­mier­ten Theo­lo­gen auf. Eine klei­ne Aus­wahl: Chris­to­lo­gie des Alten Tes­ta­ments von Edu­ard Böhl Streif­zü­ge durch das Gebiet der refor­mier­ten Dog­ma­tik von Edu­ard Böhl Zwölf mes­sia­ni­sche Psal­men von Edu­ard Böhl Cal­vins Urtei­le über Luther von Adolph Zahn Betrach­tun­gen über das zwölf­te Kapi­tel des Römer­brie­fes von Adolph Zahn Das drit­te Kapi­tel des ers­ten Buches Mose von H.F. Kohl­brüg­ge Schließ­lich darf die Dog­ma­tik von Edu­ard Böhl nicht uner­wähnt blei­ben. Ich habe mich gleich ins Lesen gestürzt. Vor allem die Chris­to­lo­gie in Böhls Dog­ma­tik beein­druck­te mich sehr. Dar­über erfolgt hier dem­nächst ein eige­ner Beitrag. 

Chestertons Orthodoxie als Bilderbuch

Ches­ter­tons Ortho­do­xie ist eine humor­vol­le, ja gera­de­zu fröh­li­che Abrech­nung mit dem Athe­is­mus, Ratio­na­lis­mus und sons­ti­gen Schreck­ge­spens­tern des frü­hen 20ten Jahr­hun­derts. Phil­ipp Kel­ler, der auf sei­ner Home­page vor allem mit einer scho­nungs­lo­sen Ana­ly­se über das The­ma Smart­pho­ne zu hören ließ, brach­te nun bereits vor eini­gen Jah­ren ein Bil­der­buch zu Ches­ter­tons Ortho­do­xie her­aus. Die zahl­rei­chen Bon-Mots Ches­ter­ton laden ja gera­de­zu ein, so such­te Phil­ipp Kel­ler sich 16 Zita­te aus, die er zudem mit Erklä­run­gen ver­sah. Neben einer ani­mier­ten Vari­an­te exis­tiert auch eine PDF-Ver­­­si­on zum frei­en Download.

ceBooks.de veröffentlicht 300. eBook

Der christ­li­che eBook-Ver­­lag ceBooks.de (Fol­gen Ver­lag) hat das 300. eBook ver­öf­fent­licht. Es han­delt sich um Band 2 der Rei­he „All­tag aus christ­li­cher Welt­sicht“ von Han­ni­el Stre­bel (hanniel.ch) für eine Erzie­hung, die sich am Wort Got­tes und nicht am Kon­sum­zeit­al­ter ori­en­tiert. Das eBook ist bei ceBooks.de erhält­lich. In der Rei­he „All­tag aus christ­li­cher Welt­sicht“ gehe ich Tätig­kei­ten nach, die bedeu­ten­den Raum ein­neh­men. Vie­le Chris­ten, und mögen sie das frömms­te Bekennt­nis haben, wer­den durch zwei gesell­schaft­li­che Wand­lun­gen „ein­ge­sackt“: Die por­no­gra­fi­sche Epi­de­mie und die in jeden Win­kel unse­res Lebens vor­drin­gen­de Web­tech­no­lo­gie. In der vor­lie­gen­den Abhand­lung geht es um unse­ren Umgang mit der Sexua­li­tät in ver­schie­de­nen Lebens­pha­sen. Heu­te wird so viel von Sex und so wenig über Sex gespro­chen. Men­schen sind weni­ger an Selbst­be­herr­schung und viel mehr an unmit­tel­ba­rer Lust­be­frie­di­gung inter­es­siert. Chris­ten ken­nen den Begrün­der der Sexua­li­tät per­sön­lich. Er ihnen alles mit­ge­ge­ben, was sie zu einem erfül­len­den Leben vor Ihm benö­ti­gen – also auch im Umgang mit ihrer Sexua­li­tät. Es geht dabei um viel­mehr als den Geschlechts­akt, näm­lich um Ehe, Fami­lie, Kin­der, aber auch um Geschlech­ter­rol­len, Geburt und Tod. Jeder Abschnitt kann in einem …

Blog: hanniel.ch

Heu­te ein unge­wöhn­lich per­sön­li­cher Blog-Tipp. Und alles fing so an: Übli­cher­wei­se fin­de ich gutes Mate­ri­al und bekom­me spä­ter das Inter­es­se auch mal den Autor ken­nen zuler­nen. Beim Blog von Han­ni­el Stre­bel habe ich die­se Erfah­rung zum ers­ten Mal umge­kehrt gemacht. Ich bin mehr­fach auf eini­ge sei­ner Arti­kel gesto­ßen, die mich eigent­lich stets nur irri­tiert zurück­ge­las­sen haben. Viel zu Intel­lek­tu­ell! Ech­te Chris­ten wür­den nichts mit BWL machen! Und schon wie­der die olle Kamel­le Home-Schoo­­ling. Und wer bit­te schön sol­len Kuy­per und Bavinck sein? Ver­wirrt surf­te man wei­ter! Als Fol­­gen-Ver­­lag dann ein Buch von Han­ni­el ver­öf­fent­lich­te, gab ich mir erneut einen Ruck, doch tat ich das Werk bald als all­zu extra­va­gant ab. Nun, wie kam es zum Umbruch? Alex­an­der Rem­pel, war ein­mal bei mir zu Gast und arran­gier­te ein Tref­fen mit Han­ni­el in Zürich. Ich war mäßig begeis­tert, aber doch hin­rei­chend inter­es­siert. Und nun, wow! Was mich wirk­lich gleich erreicht hat, war der ers­te Satz. Noch bevor wir ins Haus gelas­sen wur­den, erzähl­te uns Han­ni­el von einer Gebets­er­hö­rung! Ich mei­ne, ein Intel­lek­tu­el­ler, der beten muss? wo gibt es denn sowas? …

In eigener Sache

Lie­be Abon­nen­ten des NIMM UND LIES-New­s­­le­t­­ters. Bis­her war es so, dass Emp­fän­ger bei jeder Ver­öf­fent­li­chung eines Arti­kels hier im Blog eine Benach­rich­ti­gung per E‑Mail erhal­ten haben. Wir haben Rück­mel­dung erhal­ten, dass man­che Leser es vor­zie­hen wür­den, weni­ger E‑Mails zu bekom­men. Daher stel­len wir unse­ren News­let­ter um. Statt einer Benach­rich­ti­gung bei jeder Ver­öf­fent­li­chung eines Arti­kels, bün­deln wir die Arti­kel und ver­sen­den ein­mal wöchent­lich einen News­let­ter über die zuletzt erschie­ne­nen Arti­kel. Ach­tung. Du willst/Sie wol­len den wöchent­li­chen News­let­ter erhal­ten? Dann trage/tragen Sie die E‑Mail-Adres­­se auf der Start­sei­te auf der rech­ten Sei­te und bestätige/n Sie den E‑Mail-Emp­­fang. (Eine auto­ma­ti­sche Umstel­lung erfolgt nicht.) Oder nut­ze die­ses For­mu­lar: Die bis­he­ri­gen E‑Mail-Benach­­­rich­­ti­­gun­­­gen kön­nen in jeder Benach­­­rich­­ti­­gungs-E-Mail abge­mel­det werden.