Alle Artikel in: Blognews

Literaturhinweise auf Lesendglauben

Henrik Mohn von lesendglauben.de hat eine Menge lesenswerter neu aufgelegter Bücher besprochen. Eine Auswahl: Geisler, Zukeran: Wie kann ich meinen Glauben verteidigen? Das Autorenduo legt eine Arbeit vor, die sich mit dem apologetischen Methoden Jesu Christi beschäftigt und stellt damit den Versuch dar, eine Lücke im Bereich der Apologetik zu schließen. „Überall demonstriert Jesus, dass er bereit ist, jedem aufrichtig Suchenden Beweise zu liefern für das, was er lehrte“. Die insgesamt zwölf Kapitel richten ihren Blick auf das Handeln Jesus und setzen dabei die Brille eines Apologeten auf. Bei all den Gründen und Ausführungen ist sich das Autorenduo aber folgender Tatsache bewusst: „Apologetische Beweise sind entscheidend für den Glauben, dass Christus der Sohn Gottes ist. Aber der Heilige Geist ist unverzichtbar für einen Glauben an Christus als den Sohn Gottes. Apologetik kann intellektuelle Zustimmung herbeiführen, aber nur der Heilige Geist kann das Herz verändern“. Mehr… Coyle: Sie ist in Pornographie verstrickt Bilder mit sexuellem Inhalt haben Hochkonjunktur. Bildungspläne möchten möglichst früh Kinderherzen mit Sexualität konfrontieren. Pornografie ist der beispiellose Ausdruck unserer dekadenten Epoche. Doch längst …

4 Blogs über den Tellerrand

Es ist mir ja fast peinlich, aber ich habe erst vor kurzem angefangen Blog-Artikel zu lesen. Sie ersetzen zunehmend meine Frustration der täglichen Nachrichtenschau. Entsprechend möchte ich 4 meiner Neu-Entdeckungen vorstellen, die allesamt über meinen Teller als Evangeliums-Christ hinausgehen: 1. Lutherisches Lärmen Es gibt viele Gründe, warum man diesen sehr ungewöhnlichen Blog lesen sollte: Zunächst wird der Freikirchliche Leser damit konfrontiert, dass Luther in einigen Punkten nicht so „evangelikal“ war, wie wir es hoffen würden (z.B. dieser Artikel über das Übergabegebet) und ich habe eine gewisse Freude am Zerlegen von Worthaus, (z.b. hier). Überhaupt ist es der Blog zu dem ich greife, wenn ich wissen möchte, wie eigentlich Lutheraner das erklären würden. Trotz der generellen Leseempfehlung bleibt zumindest für mich immer eine gewisse Irritation darüber, dass es ja eigentlich überhaupt keine Bedeutung hätte, den Autoren völlig recht zu geben. Fast bei jedem Artikel frage ich mich: Ok, und jetzt? Ich wüsste nicht wie es möglich sein sollte, in Deutschland auf diese Weise lutherisch orthodox zu werden, wie die Autoren es schildern. Wenn es sowohl die EKD, …

Not a Fan!

Ich habe mir schon länger überlegt über dieses Thema einen Artikel zu schreiben. Der Skandal um Ravi Zacharias macht mir deutlich, dass ich eher unnötig lang gezögert habe: Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. (Mt. 23,9) Was kann aus Nazareth schon Gutes kommen? (Joh. 1,46) Manchmal frage ich mich, ob gerade die Abwesenheit eines formellen Papsttums uns Evangelikale derart anfällig für den Personenkult macht? Bevor ich hier überhaupt wage, auf jemand anderen mit dem Finger zu zeigen, wird mir mein götzendienerisches Herz auf beschämende Weise bewusst. Mir ist es neulich beim Lesen von„Schmeckt und Seht“ aufgefallen, dass John Piper völlig überflüssige und unnötige Hinweise auf C.S. Lewis gibt. Auf S. 76 und 78 z.B. findet sich zuerst ein Verweis darüber, wie wichtig es ist über die „gewöhnliche alltägliche Schöpfung“, wie Bäume zu staunen, und im zweiten Fall, wie wichtig es ist, gute Bücher zu lesen. In beiden Fällen hielt Piper einen Verweis auf Lewis für notwendig, obwohl der Artikel explizit über das Leben eines völlig …

Wie können wir denn lesen?

Wenn ich von der Ethik des Lesens sprechen soll, kann ich das nur als Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes verstehen. Das bedeutet nicht, dass man nicht auch einen Roman oder ein Sachbuch lesen kann. Es bedeutet viel mehr, dass die Offenbarung Gottes in der Bibel die Grundlage für das Verständnis eines Sachbuches oder eben eines Romans ist. Wenn ich mit den zahlreichen ausgefeilten Personenstudien Dostojewskis in seinen Werken konfrontiert werde, dann ist die Bibel Grundlage dafür, um die einzelnen Charaktere zu qualifizieren, sie als gut und böse zu verstehen oder eben wie die Wahrheit so oft ist: Als ein Gemisch von Gut und Böse. Ohne den absoluten Maßstab des Wortes Gottes besäße ich keine andere Grundlage für eine Qualifizierung. Im  Folgenden möchte ich ausgehend von Eph. 5,16 einige Überlegungen über eine christliche Kultur des Lesens entwickeln: Fang jetzt an! Ich bin kein Idealist. Ich weiß, dass viele Menschen überhaupt nichts anderes lesen, als Facebook-Kommentare und ihre WhatsApp-Nachrichten. Und das Jahrein, jahraus. Eine Buchempfehlung bekommt dabei stets das gleiche Urteil: „Gerade habe ich keine Zeit! Vielleicht …

Deutschsprachige Beiträge zu den goldenen Honigtöpfen

Vielleicht kennt jemand meinen Beitrag über die goldenen Honigtöpfe. Darunter verstehe ich Material, dass hilft die Bibel besser zu verstehen und den Willen Gottes zu erkennen. Predigten, Beiträge, Bücher, Zeitschriften die auf Christus hinweisen und die Ehre Gottes hochschätzen. Es gibt eine wunderbare Menge davon! Welch Segen! Zunehmend versuche ich daran zu arbeiten, solches Material auch auf Deutsch zugänglich zu machen und auch zu verbreiten.  Entsprechend möchte ich heute auf drei deutschsprachige Podcasts hinweisen. Kommentar zum Heidelberger Katechismus von Hanniel Strebel Ich bin dankbar dafür, dass ich Hanniel überzeugen konnte, seine wertvollen Beiträge auch in das Podcast-Format zu bringen.  Ich meine: Wer nutzt schon Soundcloud? Ich habe mir ehrlich gesagt  nur aus Liebe zu Hanniel dafür einen Zugang beschafft 🙂 . Neuerdings gibt es jetzt Hanniels Kommentar zum Heidelberger Katechismus auch als Podcast! Höre unter: Spotify iTunes Google Podcast Android Email RSS-Feed Blubrry Warum sollte man gerade diesen Podcast hören? Jeder, der alleine oder in Gruppe den Heidelberger Katechismus durcharbeitet findet hier zahlreiche Hinweise, historische Hintergründe und praktische Anwendungen. Wenn Gott Gnade schenkt werden in …

Gratis-eBook bei ceBooks.de

Liebe Leser dieses Blogs, neben diesem Blog betreiben wir seit mehreren Jahren den eBook-Shop ceBooks.de. Zuletzt gab es einige technische Schwierigkeiten und so nahmen wir dies zum Anlass um den Shop neu aufzustellen. Wir haben in ein neues Shopsystem investiert und ceBooks.de damit von Grund auf erneuert und zukunftsfähig gemacht. Um auf die alten Bestellungen zugreifen zu können, ist es jetzt erforderlich, sich einmalig im Shop mit der bisherigen E-Mail-Adresse neu zu registrieren. Die Registrierung erfolgt unter https://cebooks.de/account/register und muss nach Erhalt einer Aktivierungs-Mail bestätigt werden. Aufgrund der besonderen Situation bieten wir befristet für die Zeit bis zum 31.03.2020 die eBook-Biografie Mary Slessor – Die weiße Königin von Okoyong kostenlos zum Download an. Nutzt die Zeit zuhause um die Bibel und gute christliche Literatur zu lesen. Besonders schnell und bequem geht das mit einem eBook aus unserem Sortiment. Neben vielen eBooks bieten wir auch Hörspiele, Hörbücher und spannende Multimedia-Geschichten von Aseba für Kinder an. Alles bequem und in wenigen Minuten von zuhause erhältlich. Beste Grüße Alexander Rempel, Christian Neufeld, Eduard Klassen

Vorstellung: „Das Herman Bavinck Projekt“

Normalerweise möchte ich darauf verzichten, Artikel doppelt zu veröffentlichen. Aber an dieser Stelle erlaube ich mir eine Ausnahme (Dieser Artikel erschien am 9.12.2019 bereits auf meiner Homepage): Wie alles begann… Ich stieß über eine Notiz aus dem Jahr 2014(!!!), in der die Rede davon war, dass eine deutsche Übersetzung von Bavincks Dogmatik kurz vor der Fertigstellung steht. Meine Recherche ergab: Das Problem ist ein Flaschenhals. Germanisten und Theologen werden für ein sattelfestes Lektorat gesucht. Dabei wurde der Text von Dr. Jürgen-Burkhard Klautke bereits übersetzt. Ein kurzes Gespräch in unserer Katechismus-Runde machte klar: Das Ding muss durchkommen. Für den deutschen Markt wäre Bavincks Dogmatik jetzt wie Honig für das Maul eines hungrigen Bären! Übrigens, eine kurze Recherche beim Bavinck-Institut ergab, dass es selbst auf Chinesisch oder Russisch mehr Werke von Bavinck gibt als auf deutsch. Die reformierte Dogmatik gibt es bereits auf Koreanisch und Indonesisch. Was können wir tun? Ich kann die Leser dieser Zeilen somit nur zur Unterstützung dieses Projektes aufrufen. Ich denke die Möglichkeiten sind hierfür vielfältig. Vielleicht kennen Sie einen geeigneten Lektor oder …

Rahda-Station

„Seit Oktober 2013 leben wir mit unsern drei Kindern in einer kleinen Stadt im Norden von Albanien. Wir leiten ein Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, in dieser Stadt Gemeinde Jesu zu gründen.  Was uns antreibt ist das, was Jesus seinen Jüngern als Auftrag hinterlassen hat:  „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern.“ (Matthäus 28,18-19) Dieser Aufforderung sind wir gefolgt, als wir uns auf den Weg gemacht haben. Und jeden Tag wollen wir diesen Auftrag neu ins Auge fassen. Neben diesem überragenden Anliegen, Gemeinde zu gründen und Jünger zu machen, wollen wir als Team den Menschen natürlich auch praktisch helfen.“ – Rahel und Danny von Rahda-Station Das ist doch mal eine schöne Webseite! Aber das Material hat mir viel mehr gefallen. Wo findet sich sonst noch eine Webseite, welche die missionarische Arbeit einer Familie, möchte sagen Großfamilie, in Albanien schildert. Da finden sich zunächst zahlreiche Predigten von Danny. Was hier beeindruckt ist der Wunsch am biblischen Text entlang zu predigen. …

Licht und Recht

Eher zufällig bin ich über diese wunderbare und liebevoll zusammengestellte Sammlung an reformierter Literatur aus deutschen Kreisen des 19ten Jahrhunderts gestoßen. Gibt es wirklich Zufälle, ich meine natürlich, dass Gott es so führte und mich reich beschenkte mit diesem guten Material! Andreas Gramlich, von dem auf TheoBlog ein umfangreiches Interview zu finden ist, sammelte und bereitete Unmengen an hilfreichem Material von H.F. Kohlbrügge, Adolf Zahn, J. Wichelhaus, Eduard Böhl und vielen weiteren Reformierten Theologen auf. Eine kleine Auswahl: Christologie des Alten Testaments von Eduard Böhl Streifzüge durch das Gebiet der reformierten Dogmatik von Eduard Böhl Zwölf messianische Psalmen von Eduard Böhl Calvins Urteile über Luther von Adolph Zahn Betrachtungen über das zwölfte Kapitel des Römerbriefes von Adolph Zahn Das dritte Kapitel des ersten Buches Mose von H.F. Kohlbrügge Schließlich darf die Dogmatik von Eduard Böhl nicht unerwähnt bleiben. Ich habe mich gleich ins Lesen gestürzt. Vor allem die Christologie in Böhls Dogmatik beeindruckte mich sehr. Darüber erfolgt hier demnächst ein eigener Beitrag.    

Chestertons Orthodoxie als Bilderbuch

Chestertons Orthodoxie ist eine humorvolle, ja geradezu fröhliche Abrechnung mit dem Atheismus, Rationalismus und sonstigen Schreckgespenstern des frühen 20ten Jahrhunderts. Philipp Keller, der auf seiner Homepage vor allem mit einer schonungslosen Analyse über das Thema Smartphone zu hören ließ, brachte nun bereits vor einigen Jahren ein Bilderbuch zu Chestertons Orthodoxie heraus. Die zahlreichen Bon-Mots Chesterton laden ja geradezu ein, so suchte Philipp Keller sich 16 Zitate aus, die er zudem mit Erklärungen versah. Neben einer animierten Variante existiert auch eine PDF-Version zum freien Download.