Alle Artikel mit dem Schlagwort: Michael Meinert

Zehn Fragen an Michael Meinert

Wie kamen Sie dazu schrift­stel­le­risch aktiv zu wer­den? Einen rich­ti­gen Aus­lö­ser dazu gab es nicht. Ich habe schon als Jugend­li­cher wil­de Geschich­ten geschrie­ben, ohne dass sie jemand zu lesen bekam. Aber schrei­ben muss­te ich ein­fach, die Geschich­ten woll­ten raus. Irgend­wann hat mei­ne Fami­lie mei­ne Schrei­be­rei­en zu lesen bekom­men und mich ermu­tigt, mich an eini­ge christ­li­che Ver­la­ge zu wen­den. Der ers­te Ver­such ist kra­chend geschei­tert, beim BOAS-Ver­­lag hat es dann geklappt. Ist aktu­ell ein Buch­pro­jekt geplant? Ein Buch­pro­jekt? – Nein. Buch­pro­jekte? – Ja. Vie­le sogar. Ich habe kürz­lich mal aus­ge­rech­net: Wenn ich in dem Tem­po wei­ter­ar­bei­te wie bis­her und ich von einer durch­schnitt­li­chen Lebens­er­war­tung aus­ge­he, wer­de ich alle Ideen, die mir im Kopf rum­spu­ken, nicht mehr ver­ar­bei­ten kön­nen. Ich war selbst ein biss­chen geschockt dar­über, dass ich mich wohl auf mei­ne Lieb­lings­pro­jek­te beschrän­ken muss. Kon­kret gibt es natür­lich ein Pro­jekt, an dem ich gera­de arbei­te. Nach­dem der 3. Band der Hoch­­­wald-Saga (Ehr­li­cher Schwind­ler) nun erschie­nen ist, geht es direkt mit Band 4 wei­ter. Das gro­be Hand­lungs­ge­rüst steht und die ers­ten zwei, drei Sze­nen habe ich aus einer Laune …

Buchbesprechung: Gescheiterte Flucht

Schle­si­en, Mit­te des 19. Jahr­hun­derts: Das ruhi­ge Leben von Ober­förs­ter Albert Grü­ning ist jäh been­det, als ein Wild­dieb den Schnee­ber­ger Forst unsi­cher macht. Das Forst­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um macht Druck: er soll den Wild­dieb schnells­tens ding­fest machen, sonst droht ihm die Kün­di­gung. Plötz­lich taucht auch noch die hüb­sche Rahel von Bre­dow auf, die eini­ge Som­mer­wo­chen im Dorf unten ver­bringt. Wäh­rend einer ihrer aus­schwei­fen­den Spa­zier­gän­ge begeg­net sie dem ein­sa­men Son­der­ling aus dem Hoch­wald, der an chro­ni­scher Übel­lau­nig­keit lei­det. Doch Rahel lässt sich von Grü­nings Knur­rig­keit nicht beein­dru­cken und erkennt, dass die­ser eine Last mit sich her­um trägt, die ihm zu schaf­fen macht. Wäh­rend die Ver­gan­gen­heit dem Ober­förs­ter immer mehr Auf­merk­sam­keit abver­langt bemerkt er gar nicht, dass er immer mehr ins Visier des Wild­die­bes gerät…

Buchrezension: Der zerrissene Graf

Der Roman „Der zer­ris­se­ne Graf“, ist der zwei­te Band der Hoch­­­wald-Saga. Das Buch lässt sich unab­hän­gig vom ers­ten Band gut lesen. Die Per­so­nen und die Zusam­men­hän­ge der Gescheh­nis­se hat man schnell begrif­fen. Da es sich im 19. Jahr­hun­dert abspielt, sind anfangs eini­ge alt­deut­sche Begrif­fe und Aus­sa­gen erst­mals gewöh­nungs­be­dürf­tig. Lud­wig, preu­ßi­scher Leut­nant und Graf von Schlei­nitz, geht auf eine gefähr­li­che Wet­te ein, um sei­ne Spiel­schul­den los­zu­wer­den. Er soll über die feind­li­che öster­rei­chi­sche Gren­ze in Uni­form rei­ten und einen Strauß Rosen für die begehr­te Vale­ria Muti­us, Toch­ter sei­nes Gene­rals und Schwes­ter sei­nes angeb­li­chen Freun­des Juli­an, mit­brin­gen. Es gelingt ihm tat­säch­lich und trotz einer gefähr­li­chen Ver­fol­gungs­jagd schafft er es wie­der zurück nach Deutsch­land. Auf dem Rück­weg durch den Hoch­wald trifft er unter einem Baum auf eine schla­fen­de, hüb­sche jun­ge Frau. Er ist von die­sem Anblick fas­zi­niert und legt impul­siv den gepflück­ten Rosen­strauß neben ihr ab. Nach einem kur­zen Auf­ent­halt in dem Forst­haus des Hoch­wal­des lernt er die jun­ge Frau näher kennen.

Buchrezension: Der zerrissene Graf

Der zwei­te Band der Hoch­­­wald-Saga ist noch span­nen­der und bes­ser geschrie­ben als der ers­te Band. Mit sei­nen fast 600 Sei­ten, ist das Buch schon recht dick, des­halb habe ich die eBook-Ver­­­si­on auf dem iPad gele­sen. Ich muss sagen, es war sehr ange­nehm dar­auf zu lesen. Es liegt nicht so unhand­lich und schwer auf der Hand wie ein Buch und außer­dem muss­te ich mir nicht immer wie­der neue Lese­zei­chen suchen (ich ver­le­ge sie dau­ernd…). Wäh­rend ich das Buch las, kam mir der Gedan­ke, dass das Cover sehr wenig über den Inhalt der Geschich­te aus­sagt. Es hät­te mei­ner Mei­nung nach anspre­chen­der und span­nen­der gestal­tet wer­den kön­nen und wür­de den­noch dem Inhalt des Buches gerecht. Ich ach­te eigent­lich sehr auf das Cover und wenn mir das nicht gefällt, dann lese ich das Buch meis­tens auch nicht. Aber ich fand den ers­ten Band der Hoch­­­wald-Saga ganz gut, und da woll­te ich den zwei­ten auch lesen – ich habe es nicht bereut!

Gescheiterte Flucht

Frü­her war alles bes­ser – wer hat das nicht schon ein­mal gehört? Der Autor nimmt uns mit in die­se nicht immer gute alte Zeit und zeigt uns Men­schen in ande­ren Lebens­um­stän­den, aber mit ähn­li­chen Pro­ble­men wie wir heu­te. Die Hand­lung beginnt um 1850 in einem klei­nen Dorf in Schle­si­en. Albert Grü­ning ist Ober­förs­ter im Schnee­ber­ger Forst. Mit sei­ner unge­ho­bel­ten Art ver­treibt er fast jede Men­schen­see­le aus sei­nem Leben. Seit gerau­mer Zeit treibt ein Wild­dieb sein Unwe­sen. Trotz ver­schärf­ter Maß­nah­men fal­len immer wie­der Schüs­se. Zurück blei­ben ver­en­de­te Tie­re und Abdrü­cke von gena­gel­ten Schu­hen. Zur glei­chen Zeit schmie­det sein größ­ter Feind Her­mann Wit­te­mann Plä­ne, um Albert Grü­ning ein für alle Mal zu ver­nich­ten. Er will ihn büßen las­sen und da wäre ein frü­her Tod nicht in sei­nem Sin­ne. Und sei­ne schö­ne Nich­te Rahel von Bre­dow soll sein Werk­zeug sein. Wit­te­mann glaubt, dass er mit Rahel tun und las­sen kann, wie ihm beliebt. Aber er rech­net nicht mit einem mäch­ti­gen Gott, den Rahel und ihre Mut­ter von Her­zen lieben.

ceBooks.de und NIMM UND LIES verlosen „Gescheiterte Flucht“ — Dezember 2012 *BEENDET*

UPDATE: Die Gewin­ner ste­hen fest und wur­den per E‑Mail benach­rich­tigt: Peter Voth, Julia B. und Busch­mann aus Hückes­wa­gen. Herz­li­chen Glück­wunsch!!! Der letz­te Monat im Jahr bedeu­tet auch die letz­te Ver­lo­sung in die­sem Jahr. Gemein­sam mit dem heu­te (18.12.12) gestar­te­ten Shop für christ­li­che eBooks ceBooks.de ver­lo­sen wir die­se Woche drei Exem­pla­re des Debüt-Romans „Geschei­ter­te Flucht“ von Micha­el Mei­nert. Vie­len Dank an den BOAS-Ver­­lag für die Verlos-Exemplare.