Monate: Mai 2016

Tipp: Bibellese am Morgen und am Abend

Spur­ge­on gehört wahr­schein­lich zu den meist­ge­druck­ten Pre­di­gern des 18. Jahr­hun­derts. Ser­gej Pau­li hat hier im Blog in 2015 eine Über­sicht mit allen Büchern und ande­ren Medi­en erstellt, die im Zusam­men­hang mit Spur­ge­on ste­hen. Und die­se Biblio­gra­phie ist bei wei­tem nicht voll­stän­dig. Regel­mä­ßig erschei­nen wei­te­re Bücher. Zuletzt hat der Ver­lag CLV meh­re­re sehr schön gemach­te Bücher im hand­li­chen For­mat mit fes­tem Ein­band ver­öf­fent­licht. Es sind nicht alle Jäger, die das Horn bla­sen, Guter Rat für aller­lei Leu­te, Die herz­li­che Barm­her­zig­keit, Es steht geschrie­ben und Ich bin der Herr, dein Arzt. Ich möch­te auf ein Andachts­buch von Spur­ge­on hin­wei­sen, wel­ches bereits in 2012 erschie­nen ist. Bibel­le­se am Mor­gen und am Abend ist bei Licht­zei­chen erschie­nen und ver­rät schon im Titel, dass es sich hier­bei um ein unge­wöhn­li­ches Andachts­buch han­delt. Das ist auch am Umfang zu bemer­ken, so ist es gan­ze 760 Sei­ten dick. Statt nur 366 Andach­ten ent­hält das Buch 2 x 366 Andach­ten, für jeden Mor­gen und für jeden Abend im Jahr. Jede Andacht beginnt mit einem Vers, der im Wei­te­ren von Spur­ge­on aus­ge­legt wird. Das Buch hat einen …

CSV mit neuem Online-Shop

Der Ver­lag Christ­li­che Schrif­ten­ver­brei­tung (CSV) hat sei­nen Online-Shop von Grund auf über­ar­bei­tet und fällt jetzt auch in der mobi­len Shop-Ver­­­si­on sehr nut­zer­freund­lich auf. Der Ver­lag stellt sich vor: Die Christ­li­che Schrif­ten­ver­brei­tung ist kei­ner kirch­li­chen Orga­ni­sa­ti­on ange­schlos­sen und ver­tritt kei­ne bestimm­te Kon­fes­si­on.
 Unser Ziel ist es, die gute Bot­schaft von Jesus Chris­tus vie­len Men­schen bekannt zu machen. Des­halb ver­le­gen und
ver­trei­ben wir Bücher mit Bot­schaft. Außer­dem wol­len wir Chris­ten durch bibel­treue Aus­le­gun­gen und Kom­men­ta­re Hil­fe­stel­lung geben. 
Des­halb ver­le­gen und ver­trei­ben wir Bücher mit Tief­gang. Im Mit­tel­punkt unse­rer ver­le­ge­ri­schen Tätig­keit ste­hen Kalen­der. 
Wir bie­ten zehn ver­schie­de­ne Kalen­der an, die hohe Auf­la­gen erzie­len und weit­hin bekannt sind. 
Beson­ders unser Kalen­der „Die gute Saat“ erfreut sich seit Jah­ren gro­ßer Beliebt­heit. Alle in unse­rem Inter­net­shop ange­bo­te­nen Kalen­der, Bücher und Zeit­schrif­ten stel­len sich dem Anspruch, 
die Lese­rin­nen und Leser zu dem Wort Got­tes hin­zu­füh­ren. Zur Inter­­net-Sei­­te des Ver­lags: CSV.

Thorsten Hebel – der „Evangelist“, der seinen evangelikalen Glauben ablegte

Das wesent­li­che Ziel von NIMM UND LIES ist, emp­feh­lens­wer­te Bücher und ande­re christ­li­che Medi­en zu bespre­chen und somit Gutes bekannt zu machen. Manch­mal sehe ich es jedoch für not­wen­dig, auch deut­li­che Kri­tik an Büchern und Autoren zu üben. Beson­ders dann, wenn Autor und Buch eine gewis­se Bekannt­heit genie­ßen, der Inhalt des Buches jedoch das Poten­zi­al hat, gro­ßen geist­li­chen Scha­den anzu­rich­ten. Um so ein Buch soll es in die­sem Bei­trag gehen. Thors­ten Hebel zählt zu den bekann­te­ren jün­ge­ren „Evan­ge­lis­ten“ in der evan­ge­li­ka­len Bewe­gung; er hat sich beson­ders durch sei­ne Bot­schaf­ten bei dem Pro-Christ-Jugend­­e­­vent „Jesus House“ bei vie­len Chris­ten einen Namen gemacht. Vor eini­ger Zeit hat er durch die Ver­öf­fent­li­chung eines Bekennt­nis­bu­ches [Frei­schwim­mer, Anm. von A.R.] von sich reden gemacht, in dem er sich von sei­nem tra­di­tio­nel­len evan­ge­li­ka­len Glau­ben distan­ziert und bekennt: „Mein Glau­be an Gott war irgend­wann weg“. In einem Idea-Inter­­view sag­te Hebel, der heu­te eine sozi­al­dia­ko­ni­sche Arbeit unter Ber­li­ner Jugend­li­chen lei­tet: „Auf mei­ner Glau­bens­rei­se hat­te ich ein spi­ri­tu­el­les Erleb­nis, mit dem ich nicht gerech­net habe. Ich habe eine ganz neue Wei­te gefun­den, ein Bewußt­sein für die Gegenwart …

Folgen Verlag: 100. eBook veröffentlicht

Der christ­li­che eBook-Ver­­lag Fol­gen Ver­lag hat das 100. eBook ver­öf­fent­licht. Es han­delt sich um Impul­se von Han­ni­el Stre­bel (hanniel.ch) für eine Erzie­hung, die sich am Wort Got­tes und nicht am Kon­sum­zeit­al­ter ori­en­tiert. Das eBook ist bei ceBooks.de erhält­lich. Kin­der auf­zu­zie­hen ist Pri­vi­leg und ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be in einem. Seit eini­gen Jah­ren bin ich gefor­der­ter Vater von mitt­ler­wei­le fünf Jun­gen. Mit einem Seuf­zen geste­he ich: Die Fül­le der Ange­bo­te über­wäl­tigt mich. Ange­fan­gen bei den Spiel­wa­ren, wei­ter gegan­gen zur Viel­falt an Lebens­mit­teln, eben­so an Frei­zeit­pro­gram­men und – »last but not least« – an media­len Kon­ser­ven. Bei uns zu Hau­se gibt es Bücher, Kin­der­kas­set­ten, CD’s, Lern­pro­gram­me und Vide­os. Was sol­len Eltern da nur sagen? Sie sind platt von der schie­ren Unend­lich­keit der Mög­lich­kei­ten, dau­ernd beschäf­tigt mit einer sinn­vol­len Aus­wahl, ge- und oft über­for­dert mit der Abstim­mung von heh­ren Wer­ten, kon­kre­ten Erzie­hungs­zie­len und einem stets gefüll­ten Ter­min­ka­len­der. Gera­de weil mich das platt macht, gebe ich mich nicht mit dem Ist-Zustand zufrie­den. Weder Nost­al­gie (»Frü­her war alles viel bes­ser!«) noch Zukunfts­angst (»Wie wird das alles nur noch wer­den?«) schei­nen mir geeignete …

Tipp: Das Geheimnis von Schloss Morillion

Mit „Uli“ von Andre­as Schwant­ge und den „5 Geschwis­tern“  bin ich auf­ge­wach­sen und habe bis heu­te nicht auf­ge­hört Hör­spie­le auf Auto­fahr­ten oder bei ein­tö­ni­gen Arbei­ten zu hören. Und selbst­ver­ständ­lich kann ich nicht anders, als mei­nen eige­nen Kin­dern alte und neue Hör­spie­le mög­lichst mit einem „Prä­di­kat: Wert­voll“ anzu­bie­ten. Beson­ders hell­hö­rig wer­de ich, wenn ein Ver­lag sich erst­mals in den Bereich des Hör­spiels wagt. Und tat­säch­lich hat die Christ­li­che Ver­lags­ge­sell­schaft in Dil­len­burg (CV) das ers­te Hör­spiel einer neu­en Rei­he rund um die „Roth­stein-Kids“ ver­öf­fent­licht. Die Geschich­te basiert auf dem gleich­na­mi­gen Buch von Anke Hil­leb­ren­ner, die bereits meh­re­re Kin­der­bü­cher geschrie­ben hat und sich in die­sem Seg­ment offen­bar wohl fühlt. Zwei wei­te­re Bän­de sind auch schon erschie­nen und wer­den im Sep­tem­ber eben­falls als Hör­spie­le erhält­lich sein.

Hirtenkonferenz 2016 in Wittenberg

Das The­ma der dies­jäh­ri­gen Hir­ten­kon­fe­renz vom EBTC wird sehr span­nend, vor allem auch mit den leben­di­gen Pre­di­gern die dort sein wer­den. Wer das Buch „Die Kraft des Evan­ge­li­ums“ von Paul Was­her kennt, weiß schon unge­fähr, was er sich in etwa vor­stel­len kann. Ich kann die­se Kon­fe­ren­zen nur wärms­tens emp­feh­len. Außer­dem kann der Kon­fe­renz per Live­stream gefolgt wer­den. Zur Anmel­dung. Und der Link zur Website.

Neuerscheinung im Betanien Verlag: Mutterglück mit Gott im Blick

Letz­ten Sonn­tag war der offi­zi­el­le Mut­ter­tag. Die­ser beson­de­re Tag ist nun vor­bei. Aber die Arbeit der Müt­ter geht wei­ter. Tag für Tag immer das glei­che. So kommt das einer Mut­ter bestimmt vor. Aber in all dem Glei­chen kom­men mit zuneh­men­den Alter der Kin­der neue Her­aus­for­de­run­gen, neue Ver­hal­tens­wei­sen und auch neue Freu­den hin­zu. Zeit zur Ruhe zu kom­men, bleibt sel­ten. Doch umso nöti­ger sind Momen­te der Ruhe, der Besin­nung und der Gemein­schaft mit Gott. Zei­ten der Neu­ori­en­tie­rung und der Kor­rek­tur. Zei­ten, um Kraft zu schöp­fen und um Weis­heit zu beten. Im Beta­ni­en Ver­lag ist ein Buch erschie­nen, das mit gestal­te­ri­schen Ele­men­ten und inhalt­lich tie­fen Tex­ten zum Ver­wei­len, Nach­den­ken und Mut schöp­fen ein­lädt. Der Titel lau­tet: Mut­ter­glück mit Gott im Blick. Tref­fen­der könn­te der Titel nicht gewählt werden.

Jerobeam, König von Israel

Mit die­sem Arti­kel ver­fol­ge ich vor allem zwei Zie­le: Zum einen möch­te ich auf die Viel­sei­tig­keit und Far­be bibli­scher Berich­te hin­wei­sen. Per­sön­lich­kei­ten und his­to­ri­sche Bege­ben­hei­ten wer­den mit einer ein­ma­li­gen Deut­lich­keit und Klar­heit aus­ge­ar­bei­tet. Dies möch­te ich am Bei­spiel Jero­beams dar­stel­len. Zudem möch­te ich auch an ent­schei­den­den Stel­len auf wei­ter­füh­ren­de Lite­ra­tur ver­wei­sen, die oft ein Schlüs­sel sein kann, bibli­sche Tex­te bes­ser zu ver­ste­hen. Immer dann ist Lite­ra­tur gut, wenn Sie uns Zugang zur hei­li­gen Schrift gibt und uns hilft Zusam­men­hän­ge bes­ser zu erken­nen. Dazu Jero­beam, der Sohn Nebats, ein Ephrai­mi­ter von Zere­da, Salo­mos Knecht (und sei­ne Mut­ter hieß Zeru­ga, eine Wit­we), der hob auch die Hand auf wider den König. Und das ist die Sache, dar­um er die Hand wider den König auf­hob: da Salo­mo Mil­lo bau­te, ver­schloss er die Lücke an der Stadt Davids, sei­nes Vaters. Und Jero­beam war ein streit­ba­rer Mann. Und da Salo­mo sah, dass der Jüng­ling tüch­tig war, setz­te er ihn über alle Last­ar­beit des Hau­ses Joseph. (1. Kön 11, 26 – 28)