Jahr: 2012

Martin Luther über Bücher

„Ger­ne hät­te ich es gese­hen, wenn mei­ne Bücher alle­samt ver­bor­gen geblie­ben und unter­ge­gan­gen wären. Unter ande­rem ist ein Grund dafür der, daß es mir vor dem Vor­gang graut. Denn ich sehe wohl, was für ein Nut­zen in der Kir­che geschafft wur­de, daß man ange­fan­gen hat, außer und neben  der Hei­li­gen Schrift vie­le Bücher und gro­ße Biblio­the­ken zu sam­meln, ins­be­son­de­re ohne allen Unter­schied alle mög­li­chen Väter, Kon­zi­li­en und Leh­rer auf­zu­spei­chern. Damit ist nicht nur die edle Zeit und das Stu­di­um in der Schrift ver­säumt wor­den, son­dern auch die rei­ne Erkennt­nis des gött­li­chen Worts für immer ver­lo­ren gegan­gen, bis die Bibel- wie es mit dem fünf­ten Buch Moses zur Zeit der Köni­ge Judas (2. Kön. 22,8) geschah — unter der Bank im Staub ver­ges­sen wurde.“

Kotsch, Michael: Es muss nicht immer Schokolade sein

Um Weih­nach­ten ran­ken sich vie­le Bräu­che. Und es kom­men immer wie­der neue dazu. Man­che sind befrem­dend und merk­wür­dig. Ande­re wecken war­me Erin­ne­run­gen und haben einen direk­ten Bezug zum Sinn des erfolg­reichs­ten Fes­tes über­haupt. Ich fin­de es inter­es­sant, dass beken­nen­de Chris­ten mit vie­len ande­ren das Fest ähn­lich fei­ern. Chris­ten tun es, weil sie die Bedeu­tung des Fes­tes ken­nen und die ver­schie­de­nen Bräu­che christ­lich deu­ten. Die ande­ren fei­ern ein­fach aus Tra­di­ti­on und weil es so schön fei­er­lich ist. Hier kön­nen sich wun­der­ba­re Gele­gen­hei­ten erge­ben, auf die ursprüng­li­che Bedeu­tung des Fes­tes hinzuweisen.

Blognews: ceBooks.de schließt Verträge ab — Petition zur Senkung der Steuer für eBooks — Neu bei Betanien: Gutscheine — mediaKern geht zu Kawohl

ceBooks.de schließt Ver­träge ab – Die Vor­be­rei­tun­gen für den christ­li­chen eBook-Shop ceBooks.de lau­fen auf Hoch­tou­ren. Inzwi­schen konn­ten Ver­träge mit sie­ben Ver­la­gen und Pri­vat­per­so­nen aus­ge­han­delt wer­den. Für das Design des Logos wur­de Peter Voth vom Timo­theus Maga­zin enga­giert. Ab dem 01.12.2012 erhal­tet ihr lau­fend Infor­ma­tio­nen über die Ent­wick­lung von ceBooks.de auf der Face­­book-Sei­­te facebook.com/ceBooks.de. Klickt „Gefällt mir“ um nichts zu ver­pas­sen! Peti­tion zur Sen­kung der Steu­er für eBooks – Es ist eine gute Sache, dass für Bücher der ver­min­derte Steu­er­satz von 7 % gilt. Für mich nicht nach­voll­zieh­bar ist, dass für elek­tro­ni­sche Bücher, also eBooks, die vol­le Mehr­wert­steuer von 19 % zu zah­len ist. Des­halb habe ich die Peti­tion zur Sen­kung der Steu­er für eBooks unter­schrie­ben. Du bist auch für den nied­ri­gen Steu­er­satz? Dann kannst du hier unter­schrei­ben. Neu bei Beta­nien: Gut­scheine  – Buch­ge­schenke sind gera­de zu Weih­nach­ten eine gute Idee. Wer jedoch Schwie­rig­kei­ten hat sich für ein bestimm­tes Buch zu ent­schei­den, kann in der Online-Buch­han­d­­lung www.cbuch.de seit eini­gen Wochen Gut­schein­karten im Wert von 10, 15, 25, 50, 75 und 100 EUR erwer­ben. Die Kar­ten kön­nen beim Shop vor Ort oder online eingelöst …

Bibliographie zu Charles H. Spurgeon

Im Fol­gen­den möch­te ich alle Bücher auf­lis­ten, wel­che es von Charles Had­don Spur­ge­on in deut­scher Spra­che gibt. Da es auch unzäh­li­ge anti­qua­risch erhält­li­che Wer­ke gibt, liegt der Schwer­punkt auf Büchern, wel­che noch neu erwor­ben wer­den kön­nen. Spur­ge­on ist der Lieb­lings­au­tor mei­ner Fami­lie. Das Beson­de­re an sei­nen Büchern ist die ein­fa­che Ver­kün­di­gung des Evan­ge­li­ums für jeder­mann. Ergän­zun­gen und Kor­rek­tu­ren kön­nen im Kom­men­tar­feld hin­ter­las­sen wer­den. Ich habe auch ver­sucht auf freie PDFs zu ver­lin­ken. EDIT: 2012 erschien die­se Biblio­gra­phie zum ers­ten Mal. In etwas mehr als zwei Jah­ren sind nun eini­ge neue Bücher von Spur­ge­on erschie­nen, was eine Aktua­li­sie­rung der Biblio­gra­phie nötig macht. Auch sind mir per­sön­lich neue Früch­te sei­nes Diens­tes bewusst gewor­den. Für wei­te­re Hin­wei­se bin ich dank­bar. Die neu­en Ein­trä­ge sind kur­siv dargestellt.

Hörspiel: David — ein Leben in Gottes Schule

Das Leben Davids ist eine Bio­gra­phie, wel­che Groß und Klein glei­cher­ma­ßen fas­zi­niert. Dem oben genann­ten Hör­spiel des CMV-Ver­­la­­ges in Bie­le­feld ist es gelun­gen eine schö­ne Hör­spiel­fas­sung über das Leben die­ses Königs zu gestal­ten. Der Plot ist kurz auf­ge­zeigt: Kurz vor sei­nem Tod ruft David sei­nen Sohn Salo­mo zu sich und erzählt ihm ver­schie­de­ne Bege­ben­hei­ten aus sei­nem Leben. Die geschil­der­ten Lebens­sta­tio­nen wer­den nicht über­trie­ben inter­pre­tiert, son­dern ori­en­tie­ren sich stark an der Dar­stel­lung aus der Bibel. Der Schwer­punkt liegt auf dem Gedan­ken, wie David von Gott zu einem Man­ne Got­tes gestal­tet wur­de. Jede Lebens­er­fah­rung wird mit schö­nen Lie­dern umrahmt, wel­che in guter Sound- und Text­qua­li­tät inter­es­san­te Inter­pre­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten der Geschich­te anbieten. 

Tipp: „Der unfehlbare Weg“

„Nun gibt es noch eine Merk­wür­dig­keit, auf die ich hin­wei­sen möch­te: Trotz ihres sünd­haf­ten Lebens haben  die Chris­ten in Korinth Pau­lus in ihren Brie­fen theo­lo­gi­sche Fra­gen gestellt. Ich habe erlebt, dass Men­schen nur sehr sel­ten die eigent­li­che Wur­zel ihres Pro­blems auf­de­cken, wenn sie den Rat eines Seel­sor­gers ein­ho­len. Statt­des­sen erör­tern sie lie­ber theo­lo­gi­sche Fra­gen. Genau das war auch in Korinth der Fall.“ Die­ses Buch trägt den Unter­ti­tel „Seel­sor­ger­li­che Stu­di­en über den 1. Korin­ther­brief“.  Der Autor Alan Red­path war mir bis dato völ­lig unbe­kannt. Es han­delt sich hier­bei um einen bri­ti­schen Evan­ge­lis­ten, wel­cher in den 50er Jah­ren Pas­tor der Moo­­dy-Church in Chi­ca­go war. Die­ses Buch ist ein Teil einer gan­zen Rei­he Aus­le­gun­gen über ein­zel­ne Bücher der Bibel. Wobei es dem Autor vor allem dar­um geht, die Bedeu­tung die­ses Brie­fes  für die Gemein­de heu­te dar­zu­stel­len. Pau­lus führt die Korin­ther bei allen Fra­gen zuerst zum Kreuz Chris­ti zurück. Da müs­sen auch unse­re Fra­gen hin. Pau­lus weißt die Korin­ther in den Fra­gen zurecht, in denen wir eben­falls zurecht­ge­wie­sen wer­den sollten.

NIMM UND LIES verlost Fritz Binde-Biografien — November 2012 *BEENDET*

UPDATE: Die Gewin­ner ste­hen fest und wer­den im Lau­fe des Tages per E‑Mail benach­rich­tigt: Fried­rich, Sven und Fred. Herz­li­chen Glück­wunsch!!! Ihr lie­ben Leser des NIMM UND LIES-Blogs. Es geht wei­ter mit den monat­li­chen Ver­lo­sun­gen. Der Ver­lag Linea hat uns freund­li­cher­wei­se drei Exem­pla­re der eben im Ver­lag erschie­ne­nen Fritz Bin­­de-Bio­­­gra­­fie zur Ver­fü­gung gestellt.   Der inner­lich von Unru­he getrie­be­ne Uhr­ma­cher Fritz Bin­de (1867 – 1921) schloss sich frei­den­ke­ri­schen Krei­sen an und hoff­te, hier sei­ne Idea­le vom Guten und Schö­nen zu ver­wirk­li­chen. Doch mehr und mehr ent­wi­ckel­te er sich zum kri­ti­schen Den­ker und Zweif­ler. Dann fei­er­te er Erfol­ge in der Arbei­ter­be­we­gung – als Schrift­stel­ler und Red­ner. Doch letzt­lich blieb er unzu­frie­den und uner­füllt. Schließ­lich wird gera­de ein per­sön­li­cher Zusam­men­bruch zu einem neu­en Anfang: Fritz Bin­de fin­det zum Glau­ben an den ver­bor­ge­nen und doch leben­di­gen Gott. Die­ses Mal machen wir es nicht so leicht, an ein Exem­plar zu kom­men. Ein sinn­frei­er Kom­men­tar reicht nicht aus ;). Wir möch­ten von Dir wis­sen: Hast Du einen E‑Book-Rea­­der oder planst Du dem­nächst einen Rea­der zu erwer­ben? Oder nutzt du dein Tablet um E‑Books zu lesen?

Welch: Depression — Die hartnäckige Dunkelheit

Band 1 der Buch­rei­he „Die klei­ne Seel­sor­ge­rei­he“ vom 3L-Ver­­lag behan­delt das The­ma Depres­si­on. Edward T. Welch beschreibt sehr per­sön­lich auf 23 Sei­ten, wie man als Christ aus der Dun­kel­heit der Depres­si­on aus­bre­chen kann. Depres­si­on wird oft als Krank­heit bezeich­net, wel­che nur medi­ka­men­tös behan­del­bar ist oder unter Ein­satz von Psy­cho­the­ra­pie. Welch zeigt hier jedoch einen ande­ren Weg. Er for­dert dazu auf, dass man sich selbst prü­fen und unter Got­tes Wort stel­len soll, denn in ers­ter Linie muss man nicht die Sym­pto­me der Depres­si­on behan­deln, son­dern die Ursa­che muss ange­gan­gen wer­den. So kön­nen mög­li­che Ursa­chen sowohl Krank­hei­ten als auch Neben­wir­kun­gen von Medi­ka­men­ten sein. Was aber wohl die häu­figs­te Ursa­che ist, ist Sün­de und die Angst davor, damit kon­fron­tiert zu wer­den. Welch zeigt Fra­ge­stel­lun­gen, wel­che man sich selbst stel­len soll­te, um an den Kern der Depres­si­on zu kom­men. Er zeigt anschlie­ßend den Weg auf, um dar­aus aus­zu­bre­chen. Zur Ermu­ti­gung kom­men Men­schen zu Wort, die selbst an Depres­si­on litten.

Meine persönliche „Top-Ten“ Auswahl christlicher Werke

Man kennt sowas ja min­des­tens von M. Reich-Rani­­cki, der mit sei­nem „Kanon“, die lesens­wer­tes­ten Wer­ke klas­si­scher und zeit­ge­nös­si­scher Lite­ra­tur zusam­men­ge­tra­gen hat. Man ver­sucht mit einem sol­chen Kanon die größt­mög­lichs­te und bes­te Anzahl an Sti­len und Moti­ven der Lite­ra­tur abzu­de­cken. Als Laie habe ich mich in der Tat an sol­cher­lei Lis­ten ori­en­tiert, um mei­ne klas­si­sche Bil­dung abzu­de­cken. Mei­ne Idee ist es nun, eine Art „Top-Ten“-Liste von christ­li­chen Büchern zu erstel­len, die z.B. wenig Zeit haben vie­le Bücher zu lesen oder sich gene­rell kei­ne ‚Bücher­wür­mer‘ sind. Ich möch­te jedoch von vorn­her­ein zwei Bemer­kun­gen ein­fü­gen: Ich sehe mich nicht als Kri­ti­ker über geist­li­che Lite­ra­tur. Da fehlt mir ein­fach der Umfang der Bücher, die ich las. Des­wei­te­ren ist die­se Lis­te vor allem sub­jek­tiv; ich möch­te Bücher vor­stel­len, die vor allem mir hal­fen. Jeder kommt aus ganz ver­schie­de­nen Ver­hält­nis­sen und Stand­punk­ten und wür­de ganz ande­re Wer­ke wäh­len, da bin ich mir gewiss. Jedoch habe ich die­se Lis­te schon eini­gen in mei­nem Bekann­ten­kreis mit Erfolg emp­feh­len kön­nen. Lei­der ist das Lesen eini­ger Bücher schon so lan­ge her, dass ich nicht mehr …

Christliche Verlage im „Facebook-Ranking“ 1112

Im ver­gan­ge­nen Monat ist das gesche­hen, was ich kaum ver­mu­tet hät­te. Erst­mals wur­de Gerth Medi­en Buch im Face­­book-Ran­­king über­holt. Auf dem ers­ten Platz steht jetzt der christ­li­che Post­kar­ten­ver­lag Edi­ti­on Kat­zen­stein. Ganz neu im Ran­king ist der in die­sem Jahr gegrün­de­te Ver­lag Riga­tio. Riga­tio (lat. für Bewäs­se­rung) bie­tet Kurs­ma­te­ri­al an, das im Glau­ben wei­ter­brin­gen und „struk­tu­riert bibli­sche Leh­re“ ver­mit­teln will. Das ers­te Buch ist auch schon da — „Den Spu­ren Jesu fol­gen“. Wei­te­re Neu­erschei­nun­gen sol­len noch vor Weih­nach­ten fol­gen. Die Bücher und das umfang­rei­che Online-Mate­­ri­al von Riga­tio ist vor allem auf die Klein­­grup­­pen- und Haus­kreis­ar­beit aus­ge­rich­tet. Der Ver­lag für Kul­tur und Wis­sen­schaft (VKW) hat nach einer Zeit der Face­­book-Absti­­nenz einen neu­en Online-Shop nebst Face­­book-Sei­­te eingerichtet.