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Calwer Luther Ausgabe in 10 Bänden

Ein Überblick

Auf diese nur noch antiquarisch erhältliche Auswahl der Werke Luthers bin ich leider erst vor kurzem aufmerksam geworden. Wahrscheinlich sollte ich anfangen öfter mal ein paar Verlagskataloge durchzuschauen.

Um sich einen Einblick in das Werk Luthers zu verschaffen, scheint mir die Auswahl recht gelungen zu sein. Es folgt ein kurzer Überblick über die einzelnen Bände.

Band 1 fängt mit der klassisch lutherischen Lehre mit dem großen Katechismus an. Dieser ist neben dem kleinen Katechismus eine der beiden Gelegenheiten, die Luther wahrnahm um ein Überblick über die protestantische Lehre zu geben. Im Grunde liegt hier eine kleine Dogmatik vor. In vielen Punkten einfach gehalten, waren doch auch Geistliche jener Zeit oftmals nicht für starke Speise reif. Die Schmalkaldischen Artikel wiederspiegeln dasselbe Thema, aber eher aus einem apologetischen Anliegen, nämlich in der Abgrenzung gegenüber Schwärmern und Katholiken.

Die Anfänge der Reformation reißen einen Prediger mitten aus der Lehrstube und von der Kanzel hinein in das Weltgeschehen. Entsprechend beinhaltet Band 2 Predigten und Auslegungen Luthers. Zentral an diesem Band ist die Wuchtschrift “ Von der Freiheit eines Christenmenschen„.

Die Auslegung des Vaterunser ist mir persönliche noch unbekannt und ich habe mir vorgenommen diese zu lesen. Band 3 enthält zu dem die Schrift „Eine einfältige Weise zu beten, für einen guten Freund“, in der Luther eine Praxis des schriftgemäßen Betens vorstellt. Ebenfalls findet sich auch der „Sermon von den guten Werken“. Weiterlesen

Das Problem mit dem Kanon…

...welches keines ist.

Die Problemstellung ist einfach: Offensichtlich schrieb der Bischof Athanasius 367 einen Osterbrief, in welchem er die 27 Bücher des NT definierte. Die Fragen liegen auf der Hand.

War also fast 350 Jahre Unklarheit darüber, welche Bücher inspiriert waren und welche nicht?

Konnte, als die Kirche bereits verstaatlicht wurde (313 wurde Konstantin der Große Oberhaupt der Kirche), mehrere arianische Kaiser geherrscht haben, und die Urkirche am Abklingen war, festgestellt werden, welche Schriften inspiriert sind? Wer gibt dann Gewähr, dass Athanasius in diesem Punkt recht hatte. Selbst wenn man auf den Konzil von Nizäa verweisen möchte, wird die Angelegenheit nicht besser. Und im Ernst, schon der Titel „Bischof“ macht einen skeptisch. Im Übrigen nutzt die katholische Kirche genau diese These, um zu untermauern, dass kirchliche Autorität und Schrift gemeinsam Hand in Hand gehen. Die Größere Hand hat dabei natürlich die Kirche. Siehe hier einen zugegebenermaßen wirren Artikel der Piusbrüder.

Lange blieb es für mich ein Rätsel, wie man diesen Knoten löst. Nicht das Zweifel an der Autorität des Wortes aufkamen, aber ein seltsames Gefühl, seine ganze Hoffnung doch nicht auf das Wort Gottes setzen zu dürfen, sondern auf Beschlüsse einiger frommer Bischöfe. Die Lösung war denkbar einfach. Hier muss ich eine Begebenheit erzählen. Manchmal höre ich Predigten eines englischen Pastors Namens Chris Buss. (Hier ist ein Link zu seiner Gemeinde.) Es sieht zwar komisch aus, wenn man mit Kopfhörern in der Garage aufräumt, aber es scheint mir eine sinnvoller Zeitvertreib zu sein. Nun hörte ich das Thema „The Canon of the Bible“. Eigentlich wollte mir das gar nicht zu sagen, da ich Vorträge zu diesem Thema schon oftmals gehört habe und mich bereits mit meiner oben beschriebenen Unklarheit abgefunden hatte. Doch beim Hören wurde genau auf diesen Punkt eingegangen und nun konnte ich klar sehen.

Die Lösung ist derart: Athanasius hielt nur fest, was üblich ist. Die Notwendigkeit, eine Definition zu verfassen, wurde erst nötig, als Arianer und andere Irrlehrer aktiv Abweichungen von den in den Gemeinden üblichen Büchern vornahmen. Manche Gruppen wollten z.B. nur noch die Paulusbriefe und die Evangelien dulden, einige sogar nicht einmal alle der vier Evangelium. Andere wiederum fügten weitere pseudochristliche Schriften hinzu. Athanasius reagierte, wie jeder gute Hirte reagieren würde: Er stellte sich hinter den klar bekannten und üblichen Kanon. Im Grunde bekannte er nur das, was schon seit Jahrhunderten jedem klar war. Vielleicht darf ich parallele Beispiele einfügen. Bei der Recherche verschiedener Mittelalterlicher Bräuche stieß ich immer wieder darauf, dass die üblichsten Bräuche am wenigsten beschrieben sind, da jeder von diesen wusste. Als bekanntes Beispiel sei das Beilager genannt, eine für uns skurril anmutender Brauch während der Eheschließung. Details hierzu lassen sich Wikipedia entnehmen. Hier heißt es interessanterweise:

Das rituelle Beilager ist im Hochmittelalter sehr selten bezeugt, da kaum Hochzeitsbeschreibungen überliefert sind. Man vermutet, dass es so alltäglich war, dass man es nicht beschreiben musste.

Alltäglich war auch der Gebrauch der Neutestamentlichen Schriften in den Gottesdiensten der ersten Christen. Hier war kein Machtwort von Bischof oder Konzil nötig. Welch Trost in solch einfachen Wahrheit verborgen ist.

Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit… (2. Tim. 3,16)

Der Tendenz liberaler Theologen, alles möglichst spät anzusetzen, so dass die Petrusbriefe fast schon ein Produkt des Frühmittelalters werden, trat sogar einer ihrer eigenen und gelehrtesten Vertreter entgegen. So schrieb Kurt Aland:

„Die erste sichere Bezeugung bei den Kirchenvätern bedeutet gleichzeitig ein Indiz für die Entstehungszeit der Schrift, die zwei bis drei Jahrzehnte vorher angesetzt werden muß, jedenfalls nach den Durchschnittswerten, mit denen der Historiker rechnet.“ (Aus: Methodische Bemerkungen zum Corpus Paulinum)

Doch die Datierung der Heiligen Schrift ist ein Thema, dem ich mich bei einer anderen Gelegenheit intensiver widmen werde.

Rezension: Dein Wort war mir zu mächtig – Die Bekenntnisse des Propheten Jeremia

Von Helmut Lamparter

Helmut Lamparter (1912-1991) war ein evangelisch-lutherischer Theologe der Nachkriegszeit. Neben seinem Jeremia-Kommentar „Prophet wider Willen“ in der Reihe „Die Botschaft des Alten Testaments“ beleuchtet er mit diesem Buch auf knappen 79 Seiten in allgemeinverständlicher Sprache die sogenannten Bekenntnisse oder Klagen des Propheten Jeremia. Die verschriftlichten Auslegungen der Bekenntnisse wurden ursprünglich auf einer Studientagung für Vikare der Württembergischen Landeskirche als Andacht gehalten und sind als Buch ein Jahr später herausgegeben worden, mit dem Ziel, diejenigen, „die als Prediger in ihrem Amt verzagen, eine Ermutigung und Hilfe“ (S. 6) zu sein. Außerdem will der Autor anhand der Bekenntnisse zeigen, dass „zum Boten- und Zeugendienst für den lebendigen Gott die Anfechtung wesensmäßig hinzugehört und wie schwer diese Anfechtung werden kann“ (S. 16).

Das Buch ist in neuen Kapitel gegliedert, wobei die ersten beiden Kapitel auf die Berufung des Propheten eingehen und die weiteren sieben Kapitel die Bekenntnisse auslegen. Die Kapitel werden mit einer Anwendung auf heutige Prediger abgerundet und enden jeweils mit einem Liedvers aus dem evang. Kirchengesangbuch. Lamparter nimmt in seinen Ausführungen zu den sonst üblichen fünf Bekenntnissen, die sich zwischen Jeremia Kapitel 11 und 20 befinden, noch die Klage in Jeremia 8,18-23 hinzu. Außerdem behandelt er das fünfte Bekenntnis aus Jeremia 20 in zwei Kapiteln und kommt somit auf insgesamt sieben Klagen. Weiterlesen

Was die Reformatoren nicht zu Ende dachten

Ein persönlicher Durchbruch

Die Fünfhundert-Jahr-Feier zur Reformation habe ich persönlich genutzt, um mich ausführlicher mit verschiedenen Positionen Luthers und auch anderer Reformatoren zu befassen. Luther ist in der Tat in vielen Fragen als Pionier zu sehen, andererseits jedoch sind von anderen Streitgenossen noch weniger Schriften verfügbar. Generell will unsere Zeit sich nicht allzu viel von den Reformatoren reinreden lassen. Nun habe ich mich auch lange genug vor einer intensiven Befassung mit der Reformation gescheut, da man tief in seinem Inneren eine Angst spürt, Antworten zu hören, die einem nicht gefallen könnten. Positionen, die einem nicht gefallen könnten, hat man ja an Luther genug, der (angebliche) Antisemitismus Luthers wurde ja in den Medien passend zur Jahrhunderfeier oft genug erwähnt. Vielleicht ist auch eine typisch freikirchliche Haltung in mir tief schlummernd, die generell sich hütet, allzu vielen Fragen nachzugehen. Eine Haltung übrigens, die ich natürlich immer verwerfen würde, die aber doch im Stillen mitklingt, auch in Gesprächen mit anderen. Jedoch halte ich an einem fest, nämlich dem, dass es keine Frage geben kann, die nicht in einen Bezug oder Zusammenhang zu Christus stehen kann.

Diese allzu lange Einleitung habe ich eingefügt, um deutlich zu machen, dass es sich für mich gelohnt hat, länger und tiefer zu bohren, auch in rein geschichtliche Fragen. Schon länger haben mich verschiedene, doch zweifelhafte Positionen Luthers zu schaffen gemacht, und ich habe mich gefragt, wo hier der Wurm der Sache, des Pudels Kern ist. Gibt es in diesen Positionen ein System? Ich komme zum Ergebnis, das es dieses in der Tat gibt. Wenn es eine Position gibt, in der sich die Reformatoren geirrt haben (welch hartes Wort!), – oder vielleicht besser, in der Sie nicht wirklich den Durchblick hatten, oder sich nicht klar genug positioniert haben, offensichtlich auch in ihrem Leben geschwankt haben, dann ist das die Frage, welcher Zusammenhang zwischen Gemeinde und Gesellschaft besteht. Weiterlesen

Tipp: Als Fremdling in des Vaters Welt

Christliche Weltsicht, Band 5

Dieses eBook enthält über 50 Beiträge, die zuerst auf meinem Blog erschienen sind. Hinter diesen kurzen Aufsätzen steht das andauernde Bewusstsein einer Grundspannung, in der ich mich befinde: Ich bewege mich in der Welt meines Vaters. Er hat alles gemacht, es gehört Ihm. So sagt es schon David in Psalm 24,1-2. Diese Erkenntnis stimmt mich äußerst zuversichtlich.

Gleichzeitig wandere ich als „Pilger“ durch diese Welt. Das heißt, ich bin auf der Durchreise zur „ewigen Seligkeit“. Das Grundgefühl, in dieser Zeit nur „Fremdling“ zu sein, bewahrt mich davor, zu stark im Hier und Jetzt aufzugehen bzw. die Erfüllung im Diesseits zu suchen.

Hanniel Strebel

Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Das Herz der Väter – Ein Plädoyer für das Vatersein

von Klaus Güntzschel

Ein Hinweis vorweg: Dieses Buch wurde hier bereits von Alexander vor gut einem Jahr vorgestellt. Doch manche Bücher können nicht oft genug weiterempfohlen werden. So wurde hier das Buch „Pflichten der Eltern“ auch zwei mal rezensiert, von Alexander und von Manuel.


Kleine Kinder können reizend sein, und wenn sie klein sind, sind sie auch schutzlos. Aus diesem Grund schauen gute Eltern gerne 24 Stunden am Tag, nicht nur voller Bewunderung auf das eigene Kind, sondern mit wachem Auge, ob nicht irgendwo eine Gefahr lauert. Die Obacht auf äußerliche Gefahren wird mit dem Wachstum der Kinder auf Gefahren für die Seele ausgedehnt. Und irgendwann fällt die Verpflichtung weg, auf äußerliche Gefahren aufzupassen. Aber die Sorge um die Seele bleibt auch dann, wenn Kinder erwachsen werden und heiraten.

Ich möchte ein Buch empfehlen, das zum einen die Gefahren für die Seele unserer Kinder aufzeigt, aber gleichzeitig auf Hilfe anbietet. Der Autor Klaus Güntzschel ist in einer Familie mit fünf Kindern aufgewachsen ist, und hat später selbst sechs Kinder bekommen. Er erinnert sich gerne an Sparziergänge mit seinem Vater und wie ihm sein Vater damals wichtige Dinge erzählte. Mit seinen eigenen Kindern hat er ebenfalls Spaziergänge unternommen, um im Vier-Augen-Gespräch Wichtiges an die nächste Generation zu übergeben. Weiterlesen

Gilbert K. Chesterton für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 5)

Einführung in Leben und Werk

Gilbert K. Chesterton hat nicht nur Sir Arthur Conan Doyle beim Schreiben von „Sherlock Holmes“ inspiriert. Auch der britische Literat C. S. Lewis wurde wesentlich durch sein Werk beeinflusst, besonders durch sein Werk „Der unsterbliche Mensch“. Er verfasste in atemberaubender Geschwindigkeit Artikel, Essays, Fantasy-Romane, Theaterstücke und Sachbücher. Oft trat er als Redner und – noch lieber – als Dialogpartner in öffentlichen Diskussionen auf.

Chesterton verbindet Tiefgang, philosophische und literarische Expertise mit einzigartigem Witz, überraschenden, paradoxen Einsichten und einer Bescheidenheit bezüglich sich selbst. Vor allem hält er für unsere Zeit der Spätmoderne viele wichtige Einsichten bereit.

In 10‘000 Worten erhältst du in diesem Buch eine Einführung in die Lebensgeschichte und das Werk sowie einige Impulse für das Leben im 21. Jahrhundert.

Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Kostenlose Bibelsoftware + App von Logos

Es ist schon länger her, dass ich etwas zu der Bibelsoftware Logos geschrieben habe. Seitdem hat sich viel getan. Logos ist schon seit einiger Zeit in der Version 7 erhältlich. Es sind deutsche Basispakete hinzugekommen (Nachtrag: deutsche Pakete sind nur in der Version 6 erhältlich). Das ist für den deutschen Markt ein gewaltiger Fortschritt. Die Basispaket Bronze, Silber und Gold enthalten zahlreiche Ressourcen und Datenbanken, die das Bibelstudium enorm bereichern. Die Preise für die Pakete fangen bei ca. 210 Euro an und das Gold-Paket kostet knappe 900 Euro.

Logos Basic – Die kostenlose Version

Wer bislang nur kostenlose oder sehr günstige Bibelsoftware benutzt hat, wird vielleicht bei den Preisen für die Basispakete zurückschrecken. Auch wenn ich mir sicher bin, dass jeder in Logos investierte Euro es wert ist, kann ich verstehen, dass man zunächst nicht bereit ist, so viel Geld auszugeben. Für alle, die die Preise bisher abgeschreckt haben, gibt es jetzt gute Nachrichten. Es gibt von Logos auch eine kostenlose Version. Logos Basic ist mit grundlegenden Funktionen ausgestattet und enthält folgende Werke in der Bibliothek: Weiterlesen

Rezension zu „Liebevoll Grenzen setzen“

von Henry Cloud und John Townsend, Gerth Medien 2001

Liebevoll Grenzen setzen von Henry Cloud und John Townsend, Gerth Medien 2001Bei einem christlichen Erziehungsratgeber, versuche ich immer zuerst das Menschenbild der Autoren herauszufinden. Manchmal ist es offensichtlich, doch meistens wird erst nach vollständiger Lektüre des Buches klar, woher die Autoren ihre Ratschläge beziehen und wohin die Erziehung zielt. Bei dem Buch „Liebevoll Grenzen setzen“ findet man ziemlich am Anfang auf S. 38 (ich beziehe mich auf die 1. Auflage von 2001) eine klare Positionierung:

„Als Christen und Psychologen leben wir in zwei total unterschied liehen Welten. Die religiöse Welt schiebt Probleme oftmals auf die sündige Natur des Kindes. Die psychologische Welt dagegen beschuldigt immer die Eltern und begründet jedes schlechte Verhalten des Kindes mit dem, was in seiner Kindheit alles falsch gelaufen ist. In beiden Fällen gibt es jeweils einen klar identifizierbaren Bösen und Guten.

Doch keine dieser Sichtweisen ist komplett richtig. Eigentlich ist es viel schlimmer: Wer wir heute sind, ist im Grunde das Ergebnis von zwei Einflüssen – unserem Umfeld und unserer Reaktion hierauf. Unsere Erziehung, unsere Beziehungen und die Umstände formen auf machtvolle Weise unseren Charakter und unser Verhalten. Doch wie wir auf diese Beziehungen und Umstände reagieren, beeinflusst ebenfalls die Person, die wir werden.“ (S. 38)

Und am Ende des Buches finde ich folgenden Hinweis:

„Ausnahmslos alle Kinder sind unreife Sünder; dies ist der Normalzustand unserer menschlichen Existenz.“ (S. 218)

Den Autoren fällt es im gesamten Buch schwer, dass Wort „Sünder“ zu erwähnen, auch wenn sie zuletzt einsehen, dass das der Normalzustand ist. Doch was sind „unreife“ Sünder? In den darauffolgenden Abschnitten wird deutlich, dass damit ein „Grenzenproblem“ gemeint ist, oder „Verhaltensmängel“ oder Fehlerhaftigkeit“. Weiterlesen

Besprechung: Information – Der Schlüssel zum Leben

Ein Grundlagenwerk von Werner Gitt

Dieses äußerst lesenswerte Standardwerk zum Thema „Schöpfung oder Evolution“ ist letztes Jahr in einer neuen Auflage erschienen und war mir bereits unter dem alten Titel bekannt.

Die Vorgehensweise bei der Argumentation des Autors finde ich besonders gelungen. Der Informationsansatz bietet eine umfassende Argumentation für einen Schöpfergott. Hierbei zeigt sich, dass das Buch kein wissenschaftliches sondern ein geistliches Werk ist. Das ist für mich die große Stärke des Buches, dass der Autor so klar und deutlich Stellung zum Gott der Bibel nimmt, wie man das in Deutschland kaum noch zu hören bekommt.

„(…) aber ohne den Geist Gottes kann niemand die Welt richtig verstehen, auch wenn er die Frage nach der Herkunft der Information logisch korrekt beantworten kann. Wenn es stimmt, dass die Bibel das Buch der Wahrheit ist – und das bezeugt sie auf vielfache Weise -, dann ist sie der eigentliche Schlüssel, um die Welt deuten zu können. Seite 42

Weiterhin werden wir durch das vorbildliche Zeugnis von Menschen zum Lesen (der Schrift, Anm. vom Rezensent) ermuntert. Die Leute von Beröa „nahmen das Wort ganz willig auf und forschten täglich in der Schrift“ Seite 359

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