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(Wen) sollte ein Christ wählen?

Eine Kritische Auseinandersetzung mit Lothar Gassmanns Thesen

So kurz vor der Wahl, darf ich gestehen, habe ich keine Klarheit. Meine größte Befürchtung ist, dass wir ein falsches Verständnis vom Wahlrecht haben, und alle mit unseren Stimmen was bewegen und erreichen wollen, anstatt die Partei zu wählen, die dem eigenen Empfinden am meisten entspricht. Ein Mysterium bleibt mir, warum man seine Ansichten und Vorstellungen an eine 5-Prozentklausel binden sollte. Das Gewissen ist größer als eine solche Klausel.

Damit bin ich auch schon dabei eine kritische Position zu einer Schrift zu verfassen, die mir in letzter Zeit öfter unter die Nase gekommen ist. Vor allem aus russlanddeutschen Kreisen wurde ich mehrfach auf die Thesen von Gassmann verwiesen: HIER!

Vorerst möchte ich erklären, dass ich die Arbeit von Dr. L. Gassmann sehr schätze, aber ich fürchte dass er immer wieder dazu neigt, Dinge nicht zu Ende zu denken. So auch in seinem Appell.

Ich muss zudem hinzufügen, dass sein Beitrag aus dem Jahr 2016 ist. Alexander wies mich darauf hin, dass Bruder Lothar seine Position revidiert hat (bezüglich beider diskutierten Fragen). Bereits nach einem Jahr sieht er die AfD nicht mehr so klar korrekt. Wie ist dies dann bei einer Legislaturperiode von 4 Jahren. Wie sehr können sich in diesem Zeitraum Positionen ändern?

Bereits der erste seiner sieben Punkte bereitet mir Bauchschmerzen, sagt die Schrift etwa nicht, dass unser Bürgertum im Himmel ist (Phil. 3,20). Es scheint mir nicht ganz gelungen sein, dass Br. Lothar nicht nur die Frage ob man wählen soll, beantworten möchte, sondern auch die Frage, wenn man wählen soll. Das man sich bei einer Wahl auch enthalten kann, ist sicher keine Schande, denken wir nur an viele Wahlen im alltäglichen Leben, von der Wahl des Klassensprechers bis zur Wahl eines Bruders für den Bruderrat. Wenn ich mir hier nicht sicher war, habe ich keine Skrupel gespürt mich zu enthalten. Habe ich mich dadurch bereits vor meiner christlichen Verantwortung gedrückt, ich glaube eher nicht!

Punkt zwei kann man so stehen lassen, aber bezogen auf die klare Empfehlung zur AfD muss ich einwenden, dass es salzigere und lichtere Parteien gibt…

Weiter führt Gassmann aus:

Ein Christ sollte sich bei seiner Wahlentscheidung davon leiten lassen, welche Partei in ihrem Programm den Geboten Gottes am nächsten steht und zugleich eine reelle Chance hat, in die Parlamente zu gelangen und Einfluss wahrzunehmen

Das scheint doch eine gewagte These sein, die ich gerne aus der Schrift begründet haben würde. Dem Autor fällt wohl beim Schreiben auf, dass die AfD nicht die Partei ist, deren Programm den Geboten Gottes nahe steht, und so schwingt man die Fünf-Prozent-Klausel-Keule. Ich soll mich also davon leiten lassen, dass ich möglichst viel Einfluss habe?

Den vierten Punkt kann man so stehen lassen, jedoch würde ich gerade hier die Frage stellen, ob man in einer pluralistischen Gesellschaft überhaupt Wahlpflicht für Christen fordern kann, so wie der Autor das tut.

Zum sechsten Punkt fällt es mir schwer Stellung zu nehmen, da hier der Autor bestimmte Annahmen zur Endzeit als gegeben voraussetzt. Was würde Br. Gassmann jedoch machen, wenn er gerade durch seine Stimme z.B. für die AfD oder CDU oder wen auch immer er wählt, die Tür für das Mal des Tieres öffnen würde? Was wenn uns die AfD nur veräppelt und um so schneller das Mal des Tieres einführen wird, wenn ich mal so brüsk argumentieren darf?

Es ist schließlich nicht wahr, dass die AfD die einzige Partei ist, dies wäre nur wahr, wenn man Parteien betrachtet, die über fünf Prozent kommen.

Es ist auch nicht wahr, dass die AfD die Partei mit dem gottgefälligsten Programm ist. Als mögliche Alternativen wären z.B. die ÖDP oder die Partei Bündnis C denkbar. Man könnte Punkt 1 bis 6 nehmen und mit der These schließen, man solle doch den Nachfolger der PBC wählen? Vielleicht scheitert diese Kleinstpartei nur daran, dass so viele Evangelikale denken, die AfD vertrete christliche Positionen (im übrigen mit einer Lesbe als Spitzenkanditatin…)

Die ÖDP und auch Bündnis C sind keine rechtsradikal sondern bürgerlich-konservative Parteien.

Oder um es mit den Worten unseres Bruders zu sagen:

„Auch wenn ich nicht Mitglied dieser Partei bin und nicht alle ihre Inhalte und Aussagen teilen
kann, so empfehle ich doch unter den gegenwärtigen bedrohlichen Umständen
für unser Land, die Stimme der AfD  ÖDP / Bündis C / Freie Wähler /???zu geben.“

Lieber Leser,

natürlich bist du nicht verpflichtet als Christ wählen zu gehen. Wenn du das machen müsstest, würde die Schrift darüber klar reden. Verantwortung im Staat zu übernehmen, dafür finde ich keine klare Aufforderung in der Schrift. Es gibt zwar Hinweise für Menschen die auch als Gläubige aktiv im Staatsdienst blieben, doch beschränken sich diese meist auf das Alte Testament, im Neuen Testament werden die Hinweise rarer. Was der treue Staatsdiener Kornelius nach seiner Bekehrung mit seiner Anstellung tat, wird nicht wieder ausgeführt. Wie dem auch sei: Aus der persönlichen Entscheidung von Christen kann keine grundsätzliche Regel abgeleitet werden. Auch Lothar Gassmann gelingt das nicht.

Auch im zweiten Teil der Ausführungen verfehlt der Autor den Kern der Thematik. Die AfD ist durchaus wählbar und wähle diese, wenn du möchtest. Wenn mir aber einer ernsthaft vermitteln möchte, diese Partei wäre besser / der Bibel näher/ anständiger als die anderen Parteien, dann kann ich da nicht mit. Dass die Presse über die AfD parteiisch und unfair berichtet ist eine Tatsache. Eine andere Tatsache sind grundsätzliche Missstände in der Partei und vor allem in der Jungen Alternative. Was mein christliches Leben z.B. mit Herrn Höcke zu tun haben soll, bleibt mir schleierhaft.

Info: Marsch für das Leben 2017

Herzliche Einladung zum Marsch für das Leben am Samstag, 16.09.2017, in Berlin! Start ist um 13:00 Uhr vor dem Reichstag.

Das Motto 2017 lautet: Die Schwächsten schützen: Ja zu jedem Kind. Menschenrechte gelten für alle – auch für Kinder vor der Geburt. Wir setzen uns ein für Hilfe statt Unrecht, für Solidarität, Nächstenliebe und Inklusion. Kein Kind ist „unzumutbar“. Es geht uns alle an!

Ich werde in diesem Jahr erstmals am Marsch für das Leben gegen Abtreibung und Euthanasie und für den konsequenten Lebensschutz teilnehmen. Wem es möglich ist, der sei herzlich eingeladen dabei zu sein. Beim letzten Marsch haben über 7500 Personen daran teilgenommen.

Weitere Informationen finden sich auf der Seite der Initiative Bundesverband Lebensschutz e.V.

Das Herz der Väter – Ein Plädoyer für das Vatersein

von Klaus Güntzschel

Ein Hinweis vorweg: Dieses Buch wurde hier bereits von Alexander vor gut einem Jahr vorgestellt. Doch manche Bücher können nicht oft genug weiterempfohlen werden. So wurde hier das Buch „Pflichten der Eltern“ auch zwei mal rezensiert, von Alexander und von Manuel.


Kleine Kinder können reizend sein, und wenn sie klein sind, sind sie auch schutzlos. Aus diesem Grund schauen gute Eltern gerne 24 Stunden am Tag, nicht nur voller Bewunderung auf das eigene Kind, sondern mit wachem Auge, ob nicht irgendwo eine Gefahr lauert. Die Obacht auf äußerliche Gefahren wird mit dem Wachstum der Kinder auf Gefahren für die Seele ausgedehnt. Und irgendwann fällt die Verpflichtung weg, auf äußerliche Gefahren aufzupassen. Aber die Sorge um die Seele bleibt auch dann, wenn Kinder erwachsen werden und heiraten.

Ich möchte ein Buch empfehlen, das zum einen die Gefahren für die Seele unserer Kinder aufzeigt, aber gleichzeitig auf Hilfe anbietet. Der Autor Klaus Güntzschel ist in einer Familie mit fünf Kindern aufgewachsen ist, und hat später selbst sechs Kinder bekommen. Er erinnert sich gerne an Sparziergänge mit seinem Vater und wie ihm sein Vater damals wichtige Dinge erzählte. Mit seinen eigenen Kindern hat er ebenfalls Spaziergänge unternommen, um im Vier-Augen-Gespräch Wichtiges an die nächste Generation zu übergeben. Weiterlesen

Gilbert K. Chesterton für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 5)

Einführung in Leben und Werk

Gilbert K. Chesterton hat nicht nur Sir Arthur Conan Doyle beim Schreiben von „Sherlock Holmes“ inspiriert. Auch der britische Literat C. S. Lewis wurde wesentlich durch sein Werk beeinflusst, besonders durch sein Werk „Der unsterbliche Mensch“. Er verfasste in atemberaubender Geschwindigkeit Artikel, Essays, Fantasy-Romane, Theaterstücke und Sachbücher. Oft trat er als Redner und – noch lieber – als Dialogpartner in öffentlichen Diskussionen auf.

Chesterton verbindet Tiefgang, philosophische und literarische Expertise mit einzigartigem Witz, überraschenden, paradoxen Einsichten und einer Bescheidenheit bezüglich sich selbst. Vor allem hält er für unsere Zeit der Spätmoderne viele wichtige Einsichten bereit.

In 10‘000 Worten erhältst du in diesem Buch eine Einführung in die Lebensgeschichte und das Werk sowie einige Impulse für das Leben im 21. Jahrhundert.

Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Kostenlose Bibelsoftware + App von Logos

Es ist schon länger her, dass ich etwas zu der Bibelsoftware Logos geschrieben habe. Seitdem hat sich viel getan. Logos ist schon seit einiger Zeit in der Version 7 erhältlich. Es sind deutsche Basispakete hinzugekommen (Nachtrag: deutsche Pakete sind nur in der Version 6 erhältlich). Das ist für den deutschen Markt ein gewaltiger Fortschritt. Die Basispaket Bronze, Silber und Gold enthalten zahlreiche Ressourcen und Datenbanken, die das Bibelstudium enorm bereichern. Die Preise für die Pakete fangen bei ca. 210 Euro an und das Gold-Paket kostet knappe 900 Euro.

Logos Basic – Die kostenlose Version

Wer bislang nur kostenlose oder sehr günstige Bibelsoftware benutzt hat, wird vielleicht bei den Preisen für die Basispakete zurückschrecken. Auch wenn ich mir sicher bin, dass jeder in Logos investierte Euro es wert ist, kann ich verstehen, dass man zunächst nicht bereit ist, so viel Geld auszugeben. Für alle, die die Preise bisher abgeschreckt haben, gibt es jetzt gute Nachrichten. Es gibt von Logos auch eine kostenlose Version. Logos Basic ist mit grundlegenden Funktionen ausgestattet und enthält folgende Werke in der Bibliothek: Weiterlesen

Rezension zu „Liebevoll Grenzen setzen“

von Henry Cloud und John Townsend, Gerth Medien 2001

Liebevoll Grenzen setzen von Henry Cloud und John Townsend, Gerth Medien 2001Bei einem christlichen Erziehungsratgeber, versuche ich immer zuerst das Menschenbild der Autoren herauszufinden. Manchmal ist es offensichtlich, doch meistens wird erst nach vollständiger Lektüre des Buches klar, woher die Autoren ihre Ratschläge beziehen und wohin die Erziehung zielt. Bei dem Buch „Liebevoll Grenzen setzen“ findet man ziemlich am Anfang auf S. 38 (ich beziehe mich auf die 1. Auflage von 2001) eine klare Positionierung:

„Als Christen und Psychologen leben wir in zwei total unterschied liehen Welten. Die religiöse Welt schiebt Probleme oftmals auf die sündige Natur des Kindes. Die psychologische Welt dagegen beschuldigt immer die Eltern und begründet jedes schlechte Verhalten des Kindes mit dem, was in seiner Kindheit alles falsch gelaufen ist. In beiden Fällen gibt es jeweils einen klar identifizierbaren Bösen und Guten.

Doch keine dieser Sichtweisen ist komplett richtig. Eigentlich ist es viel schlimmer: Wer wir heute sind, ist im Grunde das Ergebnis von zwei Einflüssen – unserem Umfeld und unserer Reaktion hierauf. Unsere Erziehung, unsere Beziehungen und die Umstände formen auf machtvolle Weise unseren Charakter und unser Verhalten. Doch wie wir auf diese Beziehungen und Umstände reagieren, beeinflusst ebenfalls die Person, die wir werden.“ (S. 38)

Und am Ende des Buches finde ich folgenden Hinweis:

„Ausnahmslos alle Kinder sind unreife Sünder; dies ist der Normalzustand unserer menschlichen Existenz.“ (S. 218)

Den Autoren fällt es im gesamten Buch schwer, dass Wort „Sünder“ zu erwähnen, auch wenn sie zuletzt einsehen, dass das der Normalzustand ist. Doch was sind „unreife“ Sünder? In den darauffolgenden Abschnitten wird deutlich, dass damit ein „Grenzenproblem“ gemeint ist, oder „Verhaltensmängel“ oder Fehlerhaftigkeit“. Weiterlesen

Besprechung: Information – Der Schlüssel zum Leben

Ein Grundlagenwerk von Werner Gitt

Dieses äußerst lesenswerte Standardwerk zum Thema „Schöpfung oder Evolution“ ist letztes Jahr in einer neuen Auflage erschienen und war mir bereits unter dem alten Titel bekannt.

Die Vorgehensweise bei der Argumentation des Autors finde ich besonders gelungen. Der Informationsansatz bietet eine umfassende Argumentation für einen Schöpfergott. Hierbei zeigt sich, dass das Buch kein wissenschaftliches sondern ein geistliches Werk ist. Das ist für mich die große Stärke des Buches, dass der Autor so klar und deutlich Stellung zum Gott der Bibel nimmt, wie man das in Deutschland kaum noch zu hören bekommt.

„(…) aber ohne den Geist Gottes kann niemand die Welt richtig verstehen, auch wenn er die Frage nach der Herkunft der Information logisch korrekt beantworten kann. Wenn es stimmt, dass die Bibel das Buch der Wahrheit ist – und das bezeugt sie auf vielfache Weise -, dann ist sie der eigentliche Schlüssel, um die Welt deuten zu können. Seite 42

Weiterhin werden wir durch das vorbildliche Zeugnis von Menschen zum Lesen (der Schrift, Anm. vom Rezensent) ermuntert. Die Leute von Beröa „nahmen das Wort ganz willig auf und forschten täglich in der Schrift“ Seite 359

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Tipp: J. I. Packer für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 4)

Einführung in Leben und Werk

James I. Packer, geboren 1926, gebürtiger Brite und eingebürgerter Kanadier, darf mit Recht als eine führende Person des Evangelikalismus im 20. Jahrhundert bezeichnet werden. Er gelangte vor allem durch sein Buch „Gott erkennen“ (engl. „Knowing God“) zu großer Bekanntheit. Vor kurzem verabschiedete sich der 90-Jährige von der Öffentlichkeit. Seine tiefe Freude an Christus, sein geradliniger Lebensmarathon und seine erstaunliche schriftliche Hinterlassenschaft sind es wert näher betrachtet zu werden.

Packer weist einer neuen Generation den Weg: Die unermüdliche Betonung der Bedeutung von Jesus‘ stellvertretendem Sühnetod, seine Hochachtung vor der Autorität der Heiligen Schrift und dem Nachdruck auf einer biblisch verstandenen Bedeutung der Heiligung legen den Boden für eine gesunde geistliche Entwicklung für Einzelne, Kirchgemeinden und Gemeindebünde.

In 10‘000 Worten erhältst du in diesem Buch eine Einführung in die Lebensgeschichte und das Werk sowie einige Impulse für das Leben im 21. Jahrhundert.

Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Tipp: Was lernen unsere Kinder? (Axel Volk)

Schulsysteme und ihre Erziehungsziele - Gefahren für unsere Kinder?!

Axel Volk ist Lehrer an einer christlichen Bekenntnisschule und hat auf einer christlichen Familienkonferenz Vorträge gehalten. Aus diesen Vorträgen ist das Buch Was lernen unsere Kinder? entstanden.

Aber wir müssen im Auge behalten, dass diese uns umgebende Kultur nicht etwas Wertneutrales ist (wo wir hineingestellt sind, ohne etwas dagegen tun zu müssen), sondern etwas Feindliches! Und das Schulsystem, in dem unsere Kinder groß werden, ist dazu da, sie für diese Kultur passend zu machen. S. 13

Unsere Schulsysteme sind Teil einer nach-christlichen Kultur, einer Kultur, die sich endgültig von ihren christlichen Wurzeln lösen möchte bzw. größtenteils gelöst hat und die geradewegs auf den moralischen Zustand von Sodom und Gomorra zusteuert, auf völlige Gottlosigket und Zügellosigkeit. S. 13

Er merkt an, dass in vielen der Landesschulgesetze gute und wohlklingende Formulierungen enthalten sind. Dem Schulgesetz von NRW gemäß sollen die Schüler in „Ehrfurcht vor Gott“ unterrichtet werden. Der Alltag an deutschen Schulen klingt weniger schön. Gewaltprobleme, Drogenprobleme, Medienkonsumprobleme, Leistungsprobleme dominieren an vielen Schulen in Deutschland.

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Besprechung: Die Arche Noah – Mythos oder Wahrheit?

Ein Buch von Dr. Stefan Drüeke

Kaum etwas aus der Bibel wird von Bibelkritikern stärker angegriffen als der Sintflutbericht. Eine weltweite Flut wird abgelehnt, ebenso der Bericht über die Arche und die Rettung der Tiere. Im Gegensatz dazu ist der Autor Dr. Stefan Drüeke davon überzeugt, dass die Bibel das Wort Gottes ist und die Berichte voll vertrauenswürdig sind. (S. 9)

Die Bibel beinhaltet nur einen groben Bericht, über viele Details macht die Bibel kaum Angaben. Anscheinend hielt es Gott nicht für notwendig, uns Einzelheiten mitzuteilen. Außerdem ist die Bibel nicht in wissenschaftlicher Fachsprache, sondern in der Sprache des täglichen Lebens verfasst.

Das ist verständlich, denn die Bibel wurde nicht geschrieben, um Kenntnisse über Geologie zu vermitteln, sondern um den Menschen die Gedanken Gottes kundzutun. (S. 10)

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