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Tipp: Darf die Evolution in Frage gestellt werden?

Ein Buch für Kinder ab 8 Jahren

Darf die Evo­lu­ti­on in Fra­ge gestellt wer­den? Mit die­sem Titel hat der Her­aus­ge­ber der Kin­der­zeit­schrift „bio­tee­ny“ sein ers­tes Buch ver­öf­fent­licht und den Inhalt sehr genau getrof­fen. Auf jeder Sei­te stellt der Autor Johann Wiens jeweils eine Aus­sa­ge der Evo­lu­ti­ons­theo­rie in Fra­ge und zeigt auf, was dage­gen spricht.

Sind (ver­meint­lich) unnö­ti­ge Orga­ne ein Beweis für eine evo­lu­tio­nä­re Ent­wick­lung und bedeu­tet eine (ver­meint­lich) hohe Über­ein­stim­mung des Erb­guts zwi­schen Men­schen und Affen, dass sie von ein­an­der abstam­men? Auf die­se und vie­le ande­re Annah­men der Evo­lu­ti­ons­theo­rie gibt die­ses Buch in weni­gen Sät­zen Ant­wort. Jun­ge Leser, die mit einem evo­lu­tio­nis­ti­schen Welt­bild auf­ge­wach­sen sind, wer­den dadurch zum Zwei­fel ermu­tigt und zuletzt auf die bibli­sche Sicht der Din­ge hin­ge­wie­sen.

Die­ses Buch eig­net sich für Kin­der ab 8 Jah­ren und ist nütz­lich für Kin­der mit und ohne christ­li­chen Hin­ter­grund. Es ist für 12 EUR beim KLB-Ver­lag erhält­lich.

Verlosung: MacArthur, Cahill und Jantz van Braght

2 Buch-Pakete

Drei Bücher ver­lo­sen wir die­se Woche. Ein Buch des Bibel­leh­rers John MacAr­thur über die ers­ten Kapi­tel der Bibel: Der Kampf um den Anfang. Dann ein Buch von Mark Cahill zum The­ma Ver­ant­wor­tung der Chris­ten gegen­über den Ver­lo­re­nen: Was du im Him­mel nicht mehr tun kannst. Und zuletzt ein meh­re­re Hun­dert Jah­re altes Buch von Thie­le­mann Jantz van Bright, dass Georg Wal­ter aus dem Mär­ty­rer­spie­gel zusam­men­ge­tra­gen hat.

Der Kampf um den Anfang, John F. MacAr­thur

Der Kampf um eine wah­re Sicht des Welt­an­fangs lässt kei­ne Wahl­mög­lich­kei­ten zu. Unser Glau­be und die Zukunft unse­rer Welt hän­gen von der Wahr­heit über die Schöp­fung ab. Dr. MacAr­thur weist mit Nach­druck dar­auf hin, dass bibel­gläu­bi­ge Chris­ten „die Pflicht haben, sol­che Lügen als das zu ent­lar­ven, was sie sind und sich ener­gisch dage­gen zu stel­len”, wann immer natu­ra­lis­ti­sche und athe­is­ti­sche Annah­men aggres­siv ver­tre­ten wer­den, als wenn es sich dabei um wis­sen­schaft­lich beleg­te Tat­sa­chen han­del­te. Wie den­ken Sie über den Schöp­fungs­be­richt? Wären Sie in der Lage Ihre Sicht der Din­ge ande­ren gegen­über zu ver­tei­di­gen, die den Bericht in Gene­sis ver­leug­nen? In die­sem Buch sind die Ant­wor­ten auf schwie­ri­ge Fra­gen. Erfah­ren Sie, was die Bibel über die Ent­ste­hung unse­res Uni­ver­sums berich­tet.

Was du im Him­mel nicht mehr tun kannst, Mark Cahill

Was ist es, was du im Him­mel nicht mehr tun kannst? – Du kannst Ver­lo­re­nen nicht mehr zei­gen, wie sie erret­tet wer­den kön­nen! Gehörst du zu denen, die beim Zeug­nis­ge­ben ein Defi­zit emp­fin­den? Mög­li­cher­wei­se hast du schon eine Lis­te mit Aus­re­den parat, war­um das für dich nichts ist. Oder sagst du dir: Man müss­te eigent­lich …? Nach der Lek­tü­re die­ses Buches wird aus dem „Man müss­te …“ ein„Ich darf!“.

Wir haben die bes­te Bot­schaft der Welt, wir wis­sen, dass es ein Zu-spät gibt und wir schwei­gen trotz­dem. Aus Bequem­lich­keit, aus Angst oder Faul­heit. Die­ses Buch rüt­telt auf und moti­viert zum Evan­ge­li­sie­ren. Nach der Lek­tü­re die­ses Buches wird aus dem „Man müss­te …“ ein„Ich darf!“.

Gute Nacht, gute Nacht, Gott gebe Gna­de!

Zeug­nis­se aus dem Mär­ty­rer­spie­gel von Thie­le­mann Jantz van Braght — zusam­men­ge­tra­gen von Georg Wal­ter.
Der Hol­län­der Thie­le­mann Jantz van Braght (1625−1664) ist Autor des Mär­ty­rer­spie­gels, einer detail­lier­ten Geschich­te der christ­li­chen Mär­ty­rer von der Zeit der Urchris­ten bis ins 16. Jahr­hun­dert. Beson­de­ren Schwer­punkt legt der Mär­ty­rer­spie­gel auf die Geschich­te der Wie­der­täu­fer. Einer von ihnen, Raphel von dem Fel­de, schrieb am 25. Mai 1576 aus dem Gefäng­nis an sei­ne Frau: „Gute Nacht, gute Nacht, Gott gebe Gna­de, dass wir uns der­einst erfreu­en mögen.“ Ange­sichts sei­nes kurz bevor­ste­hen­den Mär­ty­rer­to­des schrieb er fer­ner: „Die­ses habe ich geschrie­ben, nach­dem ich die Bot­schaft emp­fan­gen hat­te, dass ich ster­ben soll­te, was mir, dem Geis­te nach, eine fröh­li­che Bot­schaft war …“ In dem vor­lie­gen­den Buch wur­den vie­le der Zeug­nis­se der Wie­der­täu­fer unver­än­dert über­nom­men, zum Teil aber auch durch eige­ne Recher­chen ergänzt. Das vor­lie­gen­de Buch gibt einen Ein­blick in die freu­di­ge Glau­bens­zu­ver­sicht der ers­ten Täu­fer.

Teil­nah­me­be­din­gun­gen:

  1. Beant­wor­te die fol­gen­de Fra­ge: Wel­ches Buch willst du die­ses Jahr unbe­dingt lesen?
  2. Unter allen Ant­wor­ten wer­den zwei Pake­te mit je drei Büchern ver­lost.
  3. Teil­nah­me­schluss: 4. Mai 2018, 23.59 Uhr
  4. Ver­sen­dung kann nur an deut­sche Adres­sen erfol­gen.

Los geht’s! Die Ver­lo­sung hat hier­mit begon­nen.

Tipp: Letzte Briefe eines Wehrdienstverweigerers 1943 (Jost Müller-Bohn)

Letz­te Brie­fe eines Wehr­dienst­ver­wei­ge­rers 1943 zei­gen den schwe­ren Gewis­sens­kon­flikt eines ein­zel­nen unter dem Schre­ckens­re­gime Hit­lers im Zwei­ten Welt­krieg.

Die fürch­ter­li­chen Erfah­run­gen von Sta­lin­grad und Aus­schwitz, von Dres­den und Hiro­shi­ma und ande­ren Stät­ten der Ver­nich­tung bewe­gen unse­re Jugend heu­te sehr.

Die ato­ma­re Hoch­rüs­tung hat die Mög­lich­keit geschaf­fen, die Zivi­li­sa­ti­on mit­samt der Schöp­fung voll­stän­dig zu zerstören.Dürfen Chris­ten Wehr­dienst leis­ten?

Die­se Fra­ge wird seid Jahr­hun­der­ten heiß dis­ku­tiert. Alfred Herbst blieb sei­ner Über­zeu­gung bis in den Mär­ty­rer­tod treu: „Ich habe kei­ne Fein­de – ich kann auf kei­nen Men­schen schie­ßen.“

Fol­gen Ver­lag, als eBook 2,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Tipp: Abenteuer Schulgründung

Für angehende Schulgründer und Interessierte

Der pen­sio­nier­te Leh­rer Hans-Wal­ter Euhus war maß­geb­lich an der Grün­dung einer christ­li­chen Pri­vat­schu­le in Nie­der­sach­sen betei­ligt. Im ers­ten Teil des vor­lie­gen­den Buches hat er sei­ne „aben­teu­er­li­chen“ Erfah­run­gen in Wor­te gefasst und gibt damit ange­hen­den Schul­grün­dern und Inter­es­sier­ten einen prak­ti­schen Ein­blick, wel­chen Her­aus­for­de­run­gen ein Schul­grün­dungs­pro­jekt begeg­nen kann.

Im zwei­ten Teil führt der Autor aus, wie sich die „evan­ge­li­sche Unter­wei­sung“ in den Schu­len zum „Reli­gi­ons­un­ter­richt“ wan­del­te und dadurch ein gänz­lich ande­rer Schwer­punkt gesetzt wur­de. Zita­te aus Lehr­mit­teln und dem Wis­sen­schafts­be­trieb zei­gen wei­ter auf, wel­che Ideo­lo­gi­en den Ein­gang in die Schu­len gefun­den haben und immer mehr christ­li­che und wert­kon­ser­va­ti­ve Eltern ver­an­lasst, sich für alter­na­ti­ve Schu­len ein­zu­set­zen.

Der drit­te, kür­zes­te Teil weist auf die Grund­la­gen hin, die zu einer „Bil­dung nach bibli­schem Men­schen­bild“ gehö­ren Ange­fan­gen bei wie­der­ge­bo­re­nen Leh­rern über sorg­fäl­tig aus­ge­wähl­te Schul­bü­cher bis zu einem Unter­richt, in der die Bibel als his­to­risch glaub­wür­di­ges Buch ange­se­hen wird.

Das Buch ist bei CV Dil­len­burg erschie­nen und kos­tet 8,90 EUR.

Tipp: Neue Posterserie von Priscilla Kuhs

Für den Schaukasten und privat

Ein Jahr lang hin­gen an der Ein­gangs­tür zur Buch­hand­lung und Biblio­thek mei­ner Hei­mat­ge­mein­de die 95 The­sen, pas­send zum Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um. Es war nun Zeit für etwas Abwechs­lung und da stieß ich beim Stö­bern in christ­li­chen Online-Shops auf eine neue Pos­ter-Serie aus dem Dani­el-Ver­lag. Es sind fünf Pla­ka­te im hoch­wer­ti­gen Digi­tal­druck (250 g/m²) in matt und sind in zwei For­ma­ten ver­füg­bar: DIN A3 (8 EUR) und DIN A 2 (10 EUR).

Die Bibel­ver­se sind den Bibel­aus­ga­ben Neue evan­ge­li­sche Über­set­zung (NeÜ) und Neue Gen­fer Über­set­zung (NGÜ) ent­nom­men. Die Künst­le­rin hin­ter den Pla­ka­ten ist Pri­scil­la Kuhs. Seit die­sem Wochen­en­de zie­ren zwei ihrer Pla­ka­te den Ein­gangs­be­reich der Buch­hand­lung und eini­ge Exem­pla­re lie­gen für die Schau­käs­ten der Gemein­de bereit.

Die Pla­ka­te sind beim Dani­el-Ver­lag erhält­lich.

Tipp: In Gottesfurcht stehen (Georg Walter)

Betrachtungen, die herausfordern & Andachten, die erbauen

Got­tes­furcht bedeu­tet mehr, als Gott in sei­ner Herr­lich­keit und Macht anzu­er­ken­nen. Es ist die vom Hei­li­gen Geist gewirk­te Frucht und Tugend, die Got­tes­kin­der fähig macht, als Pil­ger in die­ser Welt wür­dig vor ihrem Gott zu wan­deln.

Welch wun­der­ba­re Ver­hei­ßung ist es, wenn der Gott des Him­mels zu sei­nen Erlös­ten spricht: „Ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söh­ne und Töch­ter sein, spricht der Herr, der All­mäch­ti­ge“ (2Kor 6,18). „Weil wir nun die­se Ver­hei­ßun­gen haben, Gelieb­te, so wol­len wir uns rei­ni­gen von aller Befle­ckung des Flei­sches und des Geis­tes zur Voll­endung der Hei­lig­keit in Got­tes­furcht!“ (2Kor 7,1). Die­ses Andachts­buch will eine Hil­fe sein, die Hei­lig­keit in Got­tes­furcht zu voll­enden.

Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Tipp: Schöpfer:Hand:Werk

21 beeindruckende Schöpfungsandachten

Ein außer­ge­wöhn­li­cher Bild­band ist vom Bio­lo­gen Alex­an­der vom Stein im Dani­el-Ver­lag erschie­nen. Dar­in ent­hal­ten sind 21 Arti­kel über erstaun­li­che Beob­ach­tun­gen in der Schöp­fung.

Von Amei­sen in der Wüs­te, über den Bio­film im Dusch­schlauch bis zu mör­de­ri­schen Schat­ten­spen­dern und Bio-Inva­sio­nen, beim Lesen wur­de ich über­rascht, wel­che ein­drucks­vol­len Geheim­nis­se durch For­schung und Wis­sen­schaft auf­ge­deckt wur­den. Es ist dabei eine Stär­ke des Buches, dass der Autor sich auf neu­es­te For­schungs­er­geb­nis­se stützt, und es sich somit nicht um oft wie­der­käu­te Erkennt­nis­se han­delt.

Vom Stein ver­knüpft die Beob­ach­tun­gen aus Pflan­zen- und Tier­welt in gering dosier­ter Form an das geist­li­che Leben von Chris­ten und berück­sich­tigt dabei Aus­sa­gen der Bibel über Flo­ra und Fau­na. Die­ses groß­for­ma­ti­ge Werk (22,5 x 18 cm) hat 176 Sei­ten und ist reich bebil­dert. Die Spra­che ist leben­dig und spart mit Fach­be­grif­fen.

Ich habe es mit kur­zen Unter­bre­chun­gen in einem Zug durch­ge­le­sen. Dank Inhalts-und Art­ver­zeich­nis kön­nen bequem ein­zel­ne Kapi­tel ange­steu­ert wer­den um in die beein­dru­cken­de Schöp­fung hin­ein zu tau­chen. Da es nicht güns­tig ist (20 EUR) eig­net es sich beson­ders gut als Geschenk für nahe­zu jeden Anlass.

Das im Hard­co­ver gebun­de­ne Buch ist beim Dani­el-Ver­lag erhält­lich.

In eigener Sache

Änderung beim Newsletter

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Statt einer Benach­rich­ti­gung bei jeder Ver­öf­fent­li­chung eines Arti­kels, bün­deln wir die Arti­kel und ver­sen­den ein­mal wöchent­lich einen News­let­ter über die zuletzt erschie­ne­nen Arti­kel.

Ach­tung. Du willst/Sie wol­len den wöchent­li­chen News­let­ter erhal­ten? Dann trage/tragen Sie die E-Mail-Adres­se auf der Start­sei­te auf der rech­ten Sei­te und bestätige/n Sie den E-Mail-Emp­fang. (Eine auto­ma­ti­sche Umstel­lung erfolgt nicht.) Oder nut­ze die­ses For­mu­lar:

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Tipp: Fröhliche Reise, Herr Minister! (Eckart zur Nieden)

27 Interviews mit Zeitgenossen der Bibel

„Fröh­li­che Rei­se, Herr Minis­ter!“ Das braucht dem hoch­ge­stell­ten Beam­ten aus Äthio­pi­en eigent­lich nie­mand zu wün­schen, nach­dem er von Phil­ip­pus erfah­ren hat, wer Jesus Chris­tus ist. „Ich ver­traue nicht dar­auf, dass die Löwen kei­nen Hun­ger haben. Ich ver­traue auf Gott!“ erklärt Dani­el, der in Kür­ze den Bes­ti­en vor­ge­wor­fen wer­den soll.

So und ähn­lich reden und ant­wor­ten Men­schen der Bibel in den in die­sem Buch zusam­men­ge­stell­ten Inter­views. Es sind oft Sze­nen von unge­heu­rer Span­nung, manch­mal auch vol­ler Tra­gik. Aber auch Humor blitzt da und dort durch. In die­sen Dia­lo­gen wer­den all die Zwei­fel und Fra­gen unse­rer Zeit an Gestal­ten der Bibel sicht­bar — an Men­schen, die uner­schüt­ter­lich mit dem unsicht­ba­ren. aber leben­di­gen Gott gerech­net haben.

Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Tipp: Der Große Katechismus

Eine Lehrschrift von Martin Luther

Das sind die nötigs­ten Stü­cke, die man zuerst Wort für Wort her­zu­sa­gen ler­nen muß. Und zwar soll man die Kin­der dar­an gewöh­nen, dass sie täg­lich, wenn sie mor­gens auf­ste­hen, wenn sie zu Tisch gehen und wenn sie sich abends schla­fen legen, es auf­sa­gen müs­sen, und man soll ihnen nicht zu essen und zu trin­ken geben, bis sie es her­ge­sagt haben. Auch ist jeder Haus­va­ter ver­pflich­tet, es in glei­cher Wei­se mit dem Gesin­de, Knech­ten und Mäg­den zu hal­ten: er soll sie nicht bei sich behal­ten, wenn sie es nicht kön­nen oder nicht ler­nen wol­len.

In typi­scher luthe­ri­scher Manier fängt der gro­ße Kate­chis­mus an. Die nötigs­ten Stü­cke sind dabei die zehn Gebo­te, das (apos­to­li­sche Glau­bens­be­kennt­nis) und das Vater Unser.  So ist auch der Gro­ße Kate­chis­mus nicht mehr und nicht weni­ger als die Erklä­rung die­ser „nötigs­ten Stü­cke“. Ich den­ke auch unse­re Zeit hät­te mehr Besin­nung auf „Kin­der­un­ter­richt“ oder Wahr­hei­ten, die jedes Kind wis­sen soll­te nötig. Wie oft sind wir uns in Fra­gen des Heils unsi­cher. Wie oft wer­den ethi­sche Fra­gen mit Glau­bens­ar­ti­keln ver­wech­selt. Wie oft fehlt uns auch die Kraft eine rech­te Bewer­tung zwi­schen Recht und Unrecht zu fäl­len. So schließt auch Luther sei­ne Bespre­chung der Zehn Gebo­te mit die­ser Anmer­kung ab:

So haben wir nun die Zehn Gebo­te, einen Aus­zug gött­li­cher Leh­re, was wir tun sol­len, daß unser gan­zes Leben Gott gefal­le, und den rech­ten Born und Kanal, aus und in wel­chem alles quel­len und gehen muß, was gute Wer­ke sein sol­len; so daß außer den Zehn Gebo­ten kein Werk noch Wesen gut und Gott gefäl­lig kann sein, es sei so groß und köst­lich vor der Welt, wie es wol­le. Laß nun sehen, was unse­re gro­ßen Hei­li­gen von ihren geist­li­chen Orden und gro­ßen, schwe­ren Wer­ken rüh­men kön­nen, die sie erdacht und auf­ge­wor­fen haben und die­se hier haben fah­ren las­sen, gera­de als wären die­se viel zu gering oder schon längst aus­ge­rich­tet. Ich mei­ne wenigs­tens, man soll­te hier alle Hän­de voll zu schaf­fen haben, daß man die­se­hiel­te: Sanft­mut, Geduld und Lie­be gegen Fein­de, Keusch­heit, Wohl­tat usw. und was sol­che Stü­cke mit sich brin­gen. Aber sol­che Wer­ke gel­ten und leuch­ten nicht vor der Welt Augen, denn sie sind nicht sel­ten und auf­ge­bla­sen, an beson­de­re eige­ne Zeit, Stät­te, Wei­se und Gebär­de gehef­tet, son­dern all­ge­mei­ne, täg­li­che Haus­wer­ke, die ein Nach­bar gegen den andern trei­ben kann, dar­um haben sie kein Anse­hen. Jene aber sper­ren (den Men­schen) Augen und Ohren auf, dazu hel­fen sie selbst mit gro­ßem Geprän­ge, Unkos­ten und herr­li­chem Bau­werk und schmü­cken sie her­vor, daß alles glei­ßen und leuch­ten muß. Da räu­chert man, da sin­get und klin­get man, da zün­det man Ker­zen und Lich­te an, daß man vor die­sen kei­ne ande­re hören noch sehen kön­ne. Denn daß da ein Pfaff in einem gol­de­nen Meß­ge­wand steht oder ein Laie den gan­zen Tag in der Kir­che auf den Kni­en liegt, das hei­ßet ein köst­lich Werk, das nie­mand genug loben kann. Aber daß ein armes Maid­lein eines jun­gen Kin­des war­tet und treu­lich tut, was ihr befoh­len ist, das muß nichts hei­ßen Was sol­len sonst Mön­che und Non­nen in ihren Klös­tern suchen?
[Mar­tin Luther: Der gro­ße Kate­chis­mus (1529). Mar­tin Luther: Gesam­mel­te Wer­ke, S. 1819
(vgl. Luther-W Bd. 3, S. 75 – 76) © Van­den­hoeck und Ruprecht
http://www.digitale-bibliothek.de/band63.htm ]

Prä­di­kat: Beson­ders Wert­voll!