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Lesen?

Lesen!

Lesen (Alltag aus christlicher Weltsicht, Band 3)Jeder, der etwas über das The­ma „Lesen“ ler­nen möch­te, hat man mit Han­ni­el Stre­bel einen geeig­ne­ten Lehr­meis­ter gefun­den. Bereits fast 700 Rezen­sio­nen fin­den sich von ihm auf Amazon.de, zumeist über Bücher! Ent­spre­chend pas­send wur­de nun in der Rei­he „All­tag aus christ­li­cher Welt­sicht“ das The­ma Lesen vom lang­jäh­ri­gen Blog­ger bespro­chen.  Nun, bereits der Unter­ti­tel ist Pro­gramm: Ist Lesen wirk­lich noch All­tag? Hat Lesen gegen die Dau­er-Berie­se­lung „beweg­li­cher Medi­en“ noch eine Chan­ce. Der Autor setzt dem ent­ge­gen, dass wir mehr­fach auf­ge­ru­fen wer­den, Gott auch mit dem Ver­stand zu lie­ben!

Ich gehe von einem per­sön­lich-unend­li­chen Gott aus. Das heißt: Er ist Per­son und sucht die Bezie­hung zu mir als Mensch. Und er ist gleich­zei­tig unend­lich erhaben.Unser Den­ken ist kein Selbst­zweck, son­dern Mit­tel, um Gott und Men­schen zu lie­ben. Gott mit dem Ver­stand zu lie­ben bedeu­tet, die Fül­le des von Gott geschenk­ten Reich­tums wahr­zu­neh­men und aus­zu­drü­cken. Eine wich­ti­ge Art um zu den­ken geschieht durch Lesen. Wer liest, muss den­ken. (Kap.2)

Dabei geht es nie dar­um, blo­ße Daten zu sam­meln, son­dern, wie es der Autor nennt, dar­um „ein Buch zu erobern“ und in „einem Buch leben“. Das erfor­dert Selbst­dis­zi­plin. Han­ni­el führt nun zahl­rei­che Hin­wei­se auf, wie er Zugän­ge auch zu schwie­ri­gen Wer­ken fin­det — so nimmt er z.B. zunächst Inhalts­ver­zeich­nis, Ein­lei­tung und Lite­ra­tur­ver­zeich­nis­se ins Blick­feld und beharrt kon­sis­tent an einem per­sön­li­chen Mar­kie­rungs­sys­tem. Noti­zen wer­den zen­tral in einem Notiz­block gesam­melt.

Ich tei­le die Mei­nung des Autors, dass auch Hören eine Art des Lesens dar­stellt. Hör­bü­cher bie­ten eine wun­der­ba­re Mög­lich­keit, sich z.B. beim Auto­fah­ren zu erbau­en. Durch E-Reader ergibt sich zu dem die Mög­lich­keit ent­we­der ver­güns­tigt oder gar voll­stän­dig kos­ten­frei an gute Lite­ra­tur zu gelan­gen. Ins­ge­samt wird klar: Lesen ist an vie­len Orten und mit unter­schied­lichs­ten Mit­teln mög­lich.

Nicht jedes Buch muss zu Ende gele­sen wer­den. Ich tei­le die Beob­ach­tung des Autors:

Eini­ge Bücher lese ich ohne bestimm­te zeit­li­che Vor­ga­ben. Nach einer gewis­sen Anzahl Sei­ten (oft­mals sind es 100 bis 150) lässt mein Inter­es­se plötz­lich nach. Ich ken­ne nur zwei Grün­de ein Buch ganz zu lesen: Ich will den gan­zen Inhalt unbe­dingt erfas­sen und/oder es packt mich ein­fach. Vie­le Auto­ren begin­nen sich zu wie­der­ho­len. Da muss ich nicht jede Wen­dung mit­ma­chen bis zum Ende.

Rezen­siert man ein gutes Werk pro­fi­tiert man auch als Leser dadurch, dass man gera­de­zu gezwun­gen ist, den Inhalt zu wie­der­ho­len.  — Liest man viel, drängt es sich bereits von allei­ne an, sich an ein Gesamt­werk zu wagen. Hier hat Han­ni­el hilf­rei­che Hin­wei­se gesam­melt:

Lies die 1 — 3 wich­tigs­ten Wer­ke jähr­lich. Besor­ge dir dafür jeweils ein neu­es Exem­plar, in dem du wich­ti­ge Erkennt­nis­se und Stel­len mar­kierst.

  1. Keh­re immer wie­der zu wich­ti­gen Pas­sa­gen zurück. Lies sie lang­sam, lies sie laut. Gehe dazu an schö­ne Orte, wo sich die Din­ge bes­ser ein­prä­gen.

  2. Lies alle Bio­gra­fi­en, derer du hab­haft wer­den kannst. Stel­le mit Infor­ma­tio­nen, die dir wich­tig erschei­nen, ein Doku­ment zusam­men, das du fort­lau­fend erwei­terst.

  3. Notie­re dir alle Namen, die sich mit der Per­son inten­siv aus­ein­an­der­ge­setzt haben. Suche nach Sekun­där­wer­ken und Arti­keln in Zeit­schrif­ten. Oft­mals sind sie irgend­wo online erhält­lich (archive.org).

  4. Samm­le Dis­ser­ta­tio­nen, die über die Jahr­zehn­te ent­stan­den sind. Eini­ge wirst du nur in Biblio­the­ken oder über die Biblio­the­ka­re bekom­men (die sie evtl. ein­ge­scannt haben).

  5. Lege dir eine Abla­ge mit Zita­ten an. Ver­giss nicht die genaue Quel­len­an­ga­be.

  6. Lege dir eine Abla­ge mit Ide­en für Auf­sät­ze an.

  7. Lege dir eine Lis­te mit inter­es­san­ten Aus­le­gun­gen von Bibel­stel­len an.

  8. Lege dir eine Lis­te mit umstrit­te­nen Thesen/Aussagen an. (…)

Fast auto­ma­tisch ent­steht neben­bei eine Biblio­thek. Klar ist, die Biblio­thek soll­te in die Brei­te (the­ma­tisch) gehen, aber auch in die Tie­fe. Nicht von allem etwas haben, son­dern wich­ti­ge Kern­punk­te, die man soli­de immer wei­ter aus­baut. Han­ni­el führt zahl­rei­che Auto­ren auf, die ihn per­sön­lich präg­ten.

Beson­ders dank­bar bin ich schließ­lich für das muti­ge und nöti­ge The­ma: „Die Bibel lesen“. Was für das Lesen von Lite­ra­tur gilt, gilt umso mehr für das Lesen der Bibel. Hier ist nicht nur Spaß ange­sagt, son­dern oft­mals har­te Arbeit! Kei­nes­falls soll­te man auf­hö­ren oder die Auf­ga­be an die Gemein­de dele­gie­ren.

Wozu sol­len wir die Bibel lesen? (…) Die pla­ka­ti­ve Ant­wort lau­tet: Ohne Erkennt­nis Got­tes ver­fällt eine Fami­lie.

Abge­schlos­sen wird das Werk mit zahl­rei­chen Hin­wei­sen wie man Kin­der (Jungs) an das The­ma Lesen her­an­führt

Dem Autor bin ich per­sön­lich zu Dank ver­pflich­tet, ermu­tig­te er mich doch viel­fach zum Lesen von anspruchs­vol­ler Lite­ra­tur! Das Buch ist für 3,99EUR als e-Book bei ceBooks.de erhält­lich und ist Teil eines Fünf­tei­lers: „All­tag aus christ­li­cher Welt­sicht“.

Auch lesens­wert: 10+1 Fra­gen an Han­ni­el Stre­bel.

Licht und Recht

Riesiges Archiv reformierter Literatur aus Deutschland

Bildergebnis für kohlbrüggeEher zufäl­lig bin ich über die­se wun­der­ba­re und lie­be­voll zusam­men­ge­stell­te Samm­lung an refor­mier­ter Lite­ra­tur aus deut­schen Krei­sen des 19ten Jahr­hun­derts gesto­ßen. Gibt es wirk­lich Zufäl­le, ich mei­ne natür­lich, dass Gott es so führ­te und mich reich beschenk­te mit die­sem guten Mate­ri­al! Andre­as Gram­lich, von dem auf Theo­Blog ein umfang­rei­ches Inter­view zu fin­den ist, sam­mel­te und berei­te­te Unmen­gen an hilf­rei­chem Mate­ri­al von H.F. Kohl­brüg­ge, Adolf Zahn, J. Wichel­haus, Edu­ard Böhl und vie­len wei­te­ren Refor­mier­ten Theo­lo­gen auf.

Eine klei­ne Aus­wahl:

Ich habe mich gleich ins Lesen gestürzt. Vor allem die Chris­to­lo­gie in Böhls Dog­ma­tik beein­druck­te mich sehr. Dar­über erfolgt hier dem­nächst ein eige­ner Bei­trag.

 

 

Chestertons Orthodoxie als Bilderbuch

Ein Werk Philipp Kellers

Ches­ter­tons Ortho­do­xie ist eine humor­vol­le, ja gera­de­zu fröh­li­che Abrech­nung mit dem Athe­is­mus, Ratio­na­lis­mus und sons­ti­gen Schreck­ge­spens­tern des frü­hen 20ten Jahr­hun­derts. Phil­ipp Kel­ler, der auf sei­ner Home­page vor allem mit einer scho­nungs­lo­sen Ana­ly­se über das The­ma Smart­pho­ne zu hören ließ, brach­te nun bereits vor eini­gen Jah­ren ein Bil­der­buch zu Ches­ter­tons Ortho­do­xie her­aus. Die zahl­rei­chen Bon-Mots Ches­ter­ton laden ja gera­de­zu ein, so such­te Phil­ipp Kel­ler sich 16 Zita­te aus, die er zudem mit Erklä­run­gen ver­sah. Neben einer ani­mier­ten Vari­an­te exis­tiert auch eine PDF-Ver­si­on zum frei­en Down­load.

Tipp: Die große Hörbibel

Gedanken über meine erste Hörbibel

Rich­tig auf­merk­sam wur­de ich auf die­se Hör­bi­bel­va­ri­an­te durch den ERF. Hier wird meis­tens der Bibel­text zu einer Pre­digt aus die­ser Hör­bi­bel vor­ge­tra­gen. Was soll ich sagen, die stän­dig wech­seln­de Red­ner­stim­men wecken einen immer wie­der zum Zuhö­ren auf. Das als leben­dig insze­nier­tes Hör­buch rea­li­sier­te Pro­jekt hat mir gleich zuge­sagt. Die Wahl der Luther 1984- Revi­si­on ist eben­falls sinn­voll und sagt mir als Luther-Bibel-Lieb­ha­ber sowie­so beson­ders zu.

Wie höre ich?

Nun, ich habe ange­fan­gen zur Arbeit zu radeln und habe so die Mög­lich­keit zum hören! Jeweils etwas mehr als 40 Minu­ten am Tag. Dadurch hört man in kür­zes­ter Zeit die Evan­ge­li­en durch. Das sehe ich als einen beson­de­ren Vor­teil, dass die­se Hör­bi­bel auf Kapi­tel und Vers­an­ga­ben ver­zich­tet, dadurch ist man gera­de­zu gezwun­gen die Bibel am Stück zu hören.

entsetzt und getröstet

Das zeig­te auch bald Frucht. Zunächst war ich neu ent­setzt über die unfass­bar har­ten Reden Jesu. Einer der stän­dig von Sün­de, Ver­der­ben und Höl­le sprach, der völ­lig erbar­mungs­los mit Heu­che­lei und Men­schen­furcht ins Gericht zog. Der zu einer bedin­gungs­lo­sen Nach­fol­ge auf­rief, der nicht Net­tig­keit und ein freund­li­ches Lächeln for­der­te, son­dern völ­li­ge Lie­be zu Gott. Ja, das Gesetz woll­te er nicht auf­lö­sen, son­dern erfül­len! Selbst zu sei­nen treus­ten Jün­gern rief er, dass sie ihm ein Ärger­nis sind, als es nötig wur­de! Wow, das gab mir viel zu den­ken.

Gleich­zei­tig aber auch die gro­ße Lie­be Chris­ti. Kein Fall zu hoff­nungs­los für ihn, lie­ber hun­ger­te er sel­ber, als dass er das Volk hun­gern ließ. Selbst der Klein­glau­be sei­ner Jün­ger hielt ihn nicht ab, Ihnen zu hel­fen. Und den Jai­rus beru­hig­te er, nicht auf die Umstän­de zu schau­en, son­dern ein­fach IHM zu ver­trau­en. Jeden ermu­tig­te er dazu, zu glau­ben und zu ver­trau­en, und er beherrsch­te jede Lage sou­ve­rän. Kein Dämon zu mäch­tig, kein Sturm zu stark, kein Sün­der zu hoff­nungs­los ver­lo­ren. Auf die Fra­ge: Wie kann ich wis­sen, ob Jesus mich anneh­men will, gibt es also nur eine Ant­wort: Fal­sche Fra­ge! Jesus nimmt jeden an, der zu ihm kommt!

Eine Mög­lich­keit rela­tiv kos­ten­güns­tig an die­ses Pro­dukt zu kom­men ist ein drei-mona­ti­ges Test-Abo bei Audi­ble. So muss man nicht ein­mal 15 EUR für die­ses hoch­wer­ti­ge Werk aus­ge­ben und behält es auch nach Kün­di­gung des Abos wei­ter­hin.

Ver­glei­che auch:

Vier Hör­bi­beln im Ver­gleich.

The Difficult Doctrine of the Love of God

Eine Betrachtung in vier Kapiteln

The Difficult Doctrine of the Love of God - Carson, D. A.Das war das ers­te Buch Car­sons was ich bis­her gele­sen habe und  es hat mich in mehr­fa­cher Hin­sicht von der Qua­li­tät Car­sons als Bibel­leh­rer über­zeugt. In vier Kapi­teln zeigt er eine hohe Qua­li­tät als Aus­le­ger auf, erhält den Lese­fluss durch eine kla­re Argu­men­ta­ti­on auf­recht, ver­knüpft auch (heu­te) kom­pli­ziert gewor­de­ne Dok­trin mit einer Lebens­nä­he und argu­men­tiert dabei immer mit einem gro­ßen Ver­ständ­nis für alter­na­ti­ve Ver­ständ­nis­se. Nicht umsonst führt zelt­ma­cher aus: Car­son ist unstrei­tig einer der füh­ren­den Theo­lo­gen unse­rer Zeit, sei­ne Repu­ta­ti­on her­aus­ra­gend. Sei­ne Bücher loh­nen sich, sein Leben ist mehr als nur ein Vor­bild.

Zunächst unter­schei­det Car­son zwi­schen fünf Arten über die Lie­be Got­tes zu reden:

  • die inner­tri­ni­tä­re Lie­be in Gott
  • die Lie­be in der Vor­se­hung zur Schöp­fung
  • Got­tes Erlö­ser­lie­be zu sei­ner gefal­le­nen Welt
  • Got­tes bestimm­te und effek­ti­ve Lie­be zu sei­nen Erwähl­ten
  • Got­tes Lie­be, die an Bedin­gun­gen geknüpft ist

Car­son führt  aus, dass die aus­schließ­li­che Fixie­rung auf eine die­ser Kom­po­nen­ten schäd­lich ist:

If the love of God is exclu­si­ve­ly por­tray­ed as an invi­ting, yearning, sin­ner-see­king, rather love­sick pas­si­on, we may streng­t­hen the hands of Armi­ni­ans, semi-Pel­agi­ans, Pel­agi­ans, and tho­se more inte­rested in God’s inner emo­tio­nal life than in his jus­ti­ce and glo­ry, but the cost will be mas­si­ve. The­re is some truth in this pic­tu­re of God, as we shall see, some glo­rious truth. (…)  If the love of God refers exclu­si­ve­ly to his love for the elect, it is easy to drift toward a simp­le and abso­lu­te bifur­ca­ti­on: God loves the elect and hates the repro­ba­te. Right­ly posi­tio­ned, the­re is truth in this asser­ti­on; strip­ped of com­ple­men­ta­ry bibli­cal truths, that same asser­ti­on has engen­de­red hyper-Cal­vi­nism. I use the term advi­sed­ly, refer­ring to groups wit­hin the Refor­med tra­di­ti­on that have for­bid­den the free offer of the Gos­pel. (…)  If the love of God is con­strued ent­i­re­ly wit­hin the kind of dis-cour­se that ties God’s love to our obedience (e.g., “Keep your­sel­ves in the love of God”), the dan­gers threa­ten­ing us chan­ge once again. True, in a church cha­rac­te­ri­zed rather more by per­so­nal pre­fe­rence and anti­no­mia­nism than god­ly fear of the Lord, such pas­sa­ges surely have some­thing to say to us. But divorced from com­ple­men­ta­ry bibli­cal utter­an­ces about the love of God, such texts may dri­ve us back­ward toward merit theo­lo­gy, end­less fret­ting about whe­ther or not we have been good enough today to enjoy the love of God — to be free from all the par­o­xysms of guilt from which the cross alo­ne may free us. (S.21 f). In short, we need  all  of what Scrip­tu­re says on this sub­ject, or the doc­tri­nal and pas­to­ral rami­fi­ca­ti­ons will pro­ve dis­astrous.

Spä­ter räumt Car­son mit dem Vor­ur­teil auf, man kön­ne einem bes­se­ren Ver­ständ­nis der Lie­be Got­tes durch eine Simp­le Wort­stu­die näher kom­men. Wer hat das schon nicht mal gehört, die übli­che drei­tei­lung: Eros, Aga­pe und Phi­leo. Dabei über­baut man Aga­pe mit der Bedeu­tung einer „über­mensch­li­chen gött­li­chen Lie­be“, obwohl aga­pe auch ver­wen­det wird, um die schänd­li­che Lie­be Amnons zu Tha­mar zu beschrei­ben ( LXX 2 Sa  13,14) , die Lie­be des  Vaters zum Soh­ne aber auch mit phi­leo (Joh 5,20).   Wie­der­um wird aga­pe ver­wen­det, als Pau­lus schreibt, dass Demas die Welt lieb gewon­nen hat. Car­son geht sogar der his­to­ri­schen Ent­wick­lung die­ser Hal­tung nach und ent­deckt, dass die­se Fixie­rung auf den Ratio­na­lis­mus zurück­führt, der kei­ner­lei Emo­tio­nen in Gott dul­den woll­te. Dabei haben Chris­ten immer wie­der auch betont, dass Gott „lei­den­schafts­los“ ist, eine gute und wei­ße Dif­fe­ren­zie­rung ist nötig, um hier Waa­ge zu hal­ten: Wei­ter­le­sen

Entdecke die Bibel

Kinderbibel und Kunstwerk

Die­se Kin­der­bi­bel ist nicht nur ein Kunst­werk, son­dern half mir letz­ten Endes auch, Sta­bi­li­tät und Gleich­mä­ßig­keit in die abend­li­che Fami­li­en­an­dacht zu brin­gen:

Die Bibel zeich­net sich durch vie­le Vor­zü­ge aus:

a) Ins­ge­samt 365 Erzäh­lun­gen, eine für jeden Tag des Jah­res, davon ein drit­tel zum Neu­en Tes­ta­ment

b) Sprach­lich eine hohe Nähe zum bibli­schen Text (Schlach­ter und Neue Luther 2009)

c) auch übli­cher­wei­se weni­ger inten­siv bespro­che­ne Geschich­ten wer­den aus­führ­lich behan­delt. So beschäf­ti­gen sich über 30 Geschich­ten mit dem Wir­ken der Apos­tel, und über 10 mit 2. Köni­ge.

d) Beson­ders her­vor­he­ben möch­te ich die Abbil­dun­gen zu jedem ein­zel­nen Kapi­tel, von gera­de­zu rem­brandt­scher Qua­li­tät. Die Abbil­dun­gen in den Kata­lo­gen, las­sen die Qulai­tät gar nicht erah­nen, stellt sich doch beim Lesen her­aus, dass für jedes Gemäl­de ein Lein­wand­bild erstellt wur­de. In den Bil­dern zieht sich eine ‚Gleich­mä­ßig­keit durch, so bleibt Petrus immer als Petrus und Johan­nes immer als Johan­nes iden­ti­fi­ziert, was den Dia­log mit den Kin­dern stärkt

e) Jeweils drei Fra­gen zum wei­ter nach­den­ken run­den jedes der 365 Kapi­tel ab

f) Meh­re­re gut prä­pa­rier­te und kin­der­ge­rech­te Land­kar­ten und ein Kapi­tel zum Ret­tungs­plan Got­tes run­den das zwei­bän­di­ge Werk ab.

g) Schließ­lich kommt das Buch mit einem stra­pa­zier­ba­ren Umschlag daher

Die Auf­tei­lung in zwei Bän­de ist eher dem Umfang geschul­det, somit emp­fiehlt sich der Erwerb des zwei­tei­li­gen Buch-Sets für 30EUR.

K. Hipke: CD’s sind in ein paar Jahren wahrscheinlich nur noch was für Liebhaber

Der Verlag Hipke Music stellt sich vor

NIMM UND LIES: Lie­ber Herr Hip­ke, seit wann gibt es den Ver­lag Hip­ke Music und wie kommt man dazu, einen neu­en Ver­lag zu grün­den?

Klaus Hip­ke: Hip­ke Music gibt es offi­zi­ell seit 2015 und ist ent­stan­den, indem ich mei­ne Lei­den­schaft zum (Neben-) Beruf gemacht habe.
Musik war immer ein wich­ti­ger Teil mei­nes Lebens. In den letz­ten zehn Jah­ren ent­wi­ckel­te es sich zur Regel­mä­ßig­keit, neue Lie­der und Arran­ge­ments zu schrei­ben. Und dann kam der Zeit­punkt, wo ich mehr damit beschäf­tigt war, Noten per Mail zu ver­sen­den, als zu kom­po­nie­ren. Also ent­schloss ich mich, eine Web­sei­te mit einem Web­shop auf­zu­bau­en. Dann kam eins zum ande­ren …

NIMM UND LIES: Wie sieht Ihr Ver­lags­pro­gramm aus? Wo lie­gen die Schwer­punk­te?

Unser Ver­lags­pro­gramm fokus­siert sich auf geist­li­che Lie­der für die Gemein­de. Mit unse­rem Noten­re­per­toire bedie­nen wir des­we­gen auch vie­le ver­schie­de­ne Klang­kör­per: Gesangs­grup­pen, Kin­der­chö­re, Jugend­chö­re, Kir­chen- / Gemein­de­ch­ö­re, Streich­or­ches­ter, Sin­fo­nie­or­ches­ter …

Neben der Kom­po­si­ti­on neu­er Lie­der pro­du­zie­ren wir regel­mä­ßig neue Alben mit unse­ren Lie­dern.

NIMM UND LIES: Neben Ihrem Ver­lag gibt es eini­ge wei­te­re kon­ser­va­tiv-evan­ge­li­ka­le Ver­la­ge, die sich auf Hör­me­di­en spe­zia­li­siert haben. Was unter­schei­det Ihren Ver­lag von den ande­ren Ver­la­gen? Macht es nicht eher Sinn, einen bestehen­den Ver­lag zu unter­stüt­zen?

Der Unter­schied liegt in der Sti­lis­tik, der musi­ka­li­schen Spra­che. Für vie­le Ver­la­ge ist dies ein iden­ti­täts­stif­ten­des Merk­mal. Das möch­te man bewah­ren.

NIMM UND LIES: Wel­cher Arti­kel im ver­gan­ge­nen Jahr war der Top­ti­tel Ihres Ver­lags, und wel­cher war eher eine Ent­täu­schung? Wel­chen Arti­keln wün­schen Sie eine beson­ders gro­ße Ver­brei­tung?

Wir haben im ver­gan­ge­nen Jahr zwei Alben mit Vocal­ensem­ble und Sin­fo­nie­or­ches­ter pro­du­ziert: „Wun­der­din­ge“ und „Frie­de, Freu­de, Weih­nach­ten“. Bei­de Pro­duk­tio­nen haben uns viel Spaß gemacht und sind sehr beliebt. Mit der Kin­der­kan­ta­te „Zum Abschied noch eine Rede!?“ hät­ten wir ger­ne mehr Kin­der erreicht. Die Hand­lung bewegt sich nicht (wie für Kin­der üblich) im Bereich von Action oder Aben­teu­er, statt­des­sen liegt der Fokus auf der Ver­mitt­lung bibli­scher Bot­schaf­ten.

NIMM UND LIES: Nach wel­chen Kri­te­ri­en ent­schei­den Sie über neue Pro­duk­te? Wel­ches Pro­jekt steht bei Ihnen als nächs­tes an?

Es muss einen Bedarf für das Pro­dukt geben und zu unse­rer Phi­lo­so­phie pas­sen.
Über den Win­ter lag der Fokus auf der Kom­po­si­ti­on eines gro­ßen Chor­werks: „Den Has­sern zulie­be“.
Das ist ein Pas­si­ons­o­ra­to­ri­um, was in die­sem Jahr zur Oster­zeit von den Moun­ta­in­SpringSin­gers urauf­ge­führt wird.

Für den Früh­som­mer ist ein Kin­deral­bum in Pla­nung.

NIMM UND LIES: Man­chen Kun­den sind die Prei­se für christ­li­che Lite­ra­tur und Medi­en zu hoch. Was mei­nen Sie dazu?

Das kann ich aus der Pra­xis nicht bestä­ti­gen – bei uns hat sich nie­mand beschwert. Wir erle­ben das Gegen­teil. Die Kun­den haben vor allem durch Soci­al Media viel Ein­blick in unse­re Arbeit, z. B. bei einer CD-Pro­duk­ti­on, und erken­nen den Auf­wand, der dahin­ter steckt an. Sie wis­sen auch, dass jede Pro­duk­ti­on nur mit ehren­amt­li­chen Ein­satz mög­lich ist.

NIMM UND LIES: Christ­li­che Hör­spie­le wer­den fast aus­schließ­lich für Kin­der pro­du­ziert. Pla­nen Sie Hör­spie­le für Erwach­se­ne zu ver­öf­fent­li­chen?

Die­ses The­ma ist sehr inter­es­sant, aber aktu­ell nicht spruch­reif …

NIMM UND LIES: Die evan­ge­li­ka­le Ver­lags­welt hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine enor­me Kon­zen­tra­ti­on erlebt. Beson­ders die tra­di­tio­nel­len Ver­la­ge haben sich in weni­gen Ver­lags­grup­pen gebün­delt, um über­haupt noch bestehen zu kön­nen. Was mei­nen Sie, wie wird es auf dem christ­li­chen Medi­en­markt in zehn Jah­ren aus­se­hen? Wird Hip­ke Music dann Teil einer Ver­lags­grup­pe sein?

Bün­de­lung ist bei glei­cher oder ähn­li­cher Aus­rich­tung meh­re­rer Ver­la­ge sicher sinn­voll. Das sehe ich bei uns aktu­ell nicht unbe­dingt. Wir bedie­nen mit unse­rem Ange­bot einen klei­nen aber fei­nen Markt. Eine Aus­sa­ge dazu, was in zehn Jah­ren sein wird kann ich nicht tref­fen – das wäre ein ande­rer Beruf 😊.

NIMM UND LIES: Wel­che Her­aus­for­de­run­gen beschäf­ti­gen Sie als Ver­lag zur­zeit beson­ders stark?

Die Digi­ta­li­sie­rung der Musik­in­dus­trie. CD’s sind in ein paar Jah­ren wahr­schein­lich nur noch was für Lieb­ha­ber. Je mehr Smart­pho­nes, Gad­gets und Fahr­zeu­ge online sind, des­to weni­ger CD’s wer­den gekauft. Der Umsatz durch Strea­ming­diens­te hat in Deutsch­land den CD-Ver­kauf zwar noch nicht über­trof­fen, steigt aber immer wei­ter an. Damit man von die­sem Kuchen etwas abbe­kommt, benö­tigt man Mil­lio­nen von Klicks. Aber die sind in einer Markt­ni­sche schwer zu errei­chen. Klei­nes Rechen­bei­spiel: Es wer­den 3500 Auf­ru­fe bei Spo­ti­fy benö­tigt, damit man mit Strea­ming auf den glei­chen Umsatz wie mit einer CD kommt. Das beein­flusst lei­der auch die Kal­ku­la­ti­on für neue Pro­duk­tio­nen.

NIMM UND LIES: Vie­len Dank.

Klaus Hipke_www.hipkemusic.de

Die Nachkommen von Sem, Ham und Japhet

Eine interessante Entdeckung im Diercke Weltatlas

Mei­nen Schul­at­las von Diercke, auf­ge­legt im Jahr 1992 durf­te ich nach mei­ner Schul­zeit behal­ten. Fas­zi­niert hat mich damals schon eine beson­de­re Sei­te:

Diercke konn­te damals nicht wis­sen, dass heu­te Sprach­wäch­ter Begrif­fe wie „Ras­se“ bewa­chen und auch nicht wün­schen, dass man die­se ver­al­te­te Spra­che ver­wen­det (Das man Sozi­al­dar­wi­nis­mus als ver­al­tet ablehnt ist an sich ein Grund zur Hoff­nung für uns Chris­ten, dass man auch den bio­lo­gi­schen Dar­wi­nis­mus irgend­wann als olle irri­ge Kamel­le  abtun wird und end­lich anfängt einen Schöp­fer­gott zu ehren) , man lese nur den Wiki­pe­dia-Arti­kel. Doch um die­se Debat­te geht es mir nicht im min­des­ten, und ich möch­te an die­ser Stel­le auch klar zum  Arti­kel 2, Absatz 1 der Erklä­rung über „Ras­sen“ und ras­sis­ti­sche Vor­ur­tei­le der UNESCO beken­nen.  Mir geht es um eine inter­es­san­te Par­al­le­le mit dem bibli­schen Bericht.

Diercke bestä­tigt den bibli­schen Bericht mehr­fach:

  1. Diercke erkennt drei gro­ße Lini­en der Mensch­heit an
  2. Ein genau­er Blick auf die Kar­te zeigt auch den Berüh­rungs­punkt die­ser drei Lini­en, näm­lich im Nahen Osten. Ob man das eher Rich­tung Ara­rat oder Kana­an ein­ord­nen möch­te über­las­se ich mei­nen Lesern. Aber eine sehr ähn­li­che Kar­te fin­det man im Bibel­at­las von Yohan­an Aha­ro­ni (mei­nem abso­lu­ten Lieb­lings­at­las, abso­lu­te Kauf­emp­feh­lung 6 von 5 mög­li­chen Ster­nen):

Diercke bestä­tigt, was eigent­lich jeder Christ weiß: Der Bibli­sche Bericht ist der­art zuver­läs­sig, dass selbst sei­ne Aus­sa­gen aus aller­ferns­ter Zeit durch ihre Genau­ig­keit und Zuver­läs­sig­keit über­zeu­gen.

Ein christliches Lied, das Deutschland zur Buße ermahnt

Ein Lied von Johann Walter aus dem Jahr 1561

Es ist schon eini­ge Jahr­hun­der­te her, es war im Jahr 1561, da ver­fass­te Johann Wal­ter im Rück­blick auf die damals gera­de von Gott geschenk­te Refor­ma­ti­on das fol­gen­de Gedicht:

 1. Wach auf, wach auf, du deut­sches Land!
Du hast genug geschla­fen,
bedenk, was Gott an dich gewandt,
wozu er dich erschaf­fen.
Bedenk, was Gott dir hat gesandt
und dir ver­traut sein höchs­tes Pfand,
drum magst du wohl auf­wa­chen.

2. Gott hat dich, Deutsch­land, hoch geehrt
mit sei­nem Wort der Gna­den.
Ein gro­ßes Licht dir auch beschert
und hat dich las­sen laden
zu sei­nem Reich, welchs ewig ist,
dazu du denn gela­den bist,
will hei­len dei­nen Scha­den.

3. Gott hat dir Chris­tus, sei­nen Sohn,
die Wahr­heit und das Leben,
sein lie­bes Evan­ge­li­um
aus lau­ter Gnad gege­ben;
denn Chris­tus ist allein der Mann,
der für der Welt Sünd gnug getan,
kein Werk hilft sonst dane­ben.

Wei­ter­le­sen

Empfehlung: Im Irrgarten

Gedanken und Notizen zur geistigen Lage in Kirche und Staat

Hans Tho­mas, Im Irr­gar­ten. Gedan­ken und Noti­zen zur geis­ti­gen Lage in Kir­che und Staat, Sach­buch, 1. Auf­la­ge Ber­lin 2017, Pro BUSINESS 2017, 202 Sei­ten, 10,80 €, ISBN 978−3−86460−638−0, Pro BUSINESS, Schwe­den­stra­ße 14, 13357 Ber­lin.

Es ist nicht das ers­te Mal, dass Hans Tho­mas, lang­jäh­ri­ger evan­ge­li­scher Pfar­rer, zur Feder greift und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in Kir­che, Staat und Gesell­schaft auf­greift und mit bei­ßen­der Kri­tik ver­sieht. Wenn ein gelehr­ter Mann, in der Mit­te des neun­ten Lebens­jahr­zehnts ste­hend, sich nicht zurück­lehnt und den Din­gen ein­fach unkom­men­tiert ihren Lauf lässt, so ruft dies doch die Fra­ge wach, was ihn dazu antreibt. Bei Hans Tho­mas lässt sich dies leicht beant­wor­ten: Er ist von tie­fer Besorg­nis um Zukunft von Kir­che und Gemein­we­sen umge­trie­ben; es ist die Sor­ge um die, die das, was da zu befürch­ten steht, voll tref­fen wird.

Für Hans Tho­mas ist klar, wenn es so wei­ter­läuft, dann führt dies unwei­ger­lich zu kata­stro­pha­len, anar­chis­ti­schen Zustän­den – und das schon bald. Hans Tho­mas spricht die reli­giö­se, kul­tu­rel­le und eth­ni­sche Über­frem­dung unse­res Lan­des an, die wohl nicht aus­ge­löst, aber gera­de­zu unheim­lich ver­stärkt durch die Poli­tik der offe­nen Gren­zen, gezielt und gewollt durch bun­des­re­pu­bli­ka­ni­sche Poli­ti­ker (etwa Schäub­le), Wirt­schafts­bos­se und Kir­chen­funk­tio­nä­re geschieht. Er kri­ti­siert die Hal­tung Mer­kels in ihrer Unent­schlos­sen­heit, Sprung­haf­tig­keit, Oppor­tu­ni­tät und Ego­is­mus; sie tut, was ihr für ihre Per­son und zu ihrem Macht­er­halt gera­de gut und rich­tig erscheint, was frei­lich nicht auf Cha­rak­ter­stär­ke schlie­ßen lässt.

An den Kir­chen, beson­ders der/den evan­ge­li­schen, kri­ti­siert Hans Tho­mas, dass sich deren obers­te Reprä­sen­tan­ten (an der Basis sieht es oft ganz anders aus) in die Pha­lanx derer, die die Über­frem­dung und Ver­frem­dung för­dern, naht­los ein­rei­hen, eine Ver­brü­de­rung mit dem Islam erscheint die­sen ange­bracht, Mis­si­on ist längst obso­let gewor­den. Hin­zu kommt all das Ver­sa­gen auf ethi­schem Gebiet, etwa, dass seit inzwi­schen vie­len Jah­ren „Homo­sex“ ent­ge­gen bibli­scher Wei­sung geför­dert wird, und kirch­li­che Seg­nun­gen solch unfrucht­ba­rer Part­ner­schaf­ten wenn nicht gar kirch­li­che Trau­un­gen mit Ein­tra­gung im Kir­chen­buch vor­ge­nom­men wer­den. Der nicht unab­hän­gig von der „Schwu­len­be­we­gung“ zu ver­ste­hen­de „Gen­de­ris­mus“, der von ganz oben „ver­ord­net“ in Staat, Gesell­schaft und Kirch(n) geför­dert wird, führt zur Auf­lö­sung der von Gott geschaf­fe­nen Geschlech­ter, was einen frei­lich nicht fol­gen­los blei­ben­den Ver­such der Abschaf­fung der Schöp­fungs­ord­nung dar­stellt.

Trotz all die­ses so bedroh­lich wir­ken­den Wet­ter­leuch­tens steht für Hans Tho­mas und alle ernst­haf­ten Chris­ten unver­rück­bar fest, was der gro­ße schwä­bi­sche Pie­tist Johann Chris­toph Blum­hardt (1805−1880) in die Lied­zei­le gefasst hat: „Dass Jesus siegt, bleibt ewig aus­ge­macht, sein wird die gan­ze Welt“ (Evan­ge­li­sches Gesang­buch Nr. 375, Stro­phe 1; die Stro­phen 2 bis 4 begin­nen jeweils mit „Ja, Jesus siegt!“). „Dar­um“, und dar­in ist dem Ver­fas­ser die­ses so ver­dienst­vol­len und gut recher­chier­ten Weck­rufs unein­ge­schränkt zuzu­stim­men, „kann es [für Chris­ten] kei­ne letz­te Ver­zweif­lung und Hoff­nungs­lo­sig­keit geben“ (S. 190).

Das kraft­vol­le und kla­re Buch bie­tet zahl­rei­che und gewich­ti­ge Infor­ma­tio­nen, die man ken­nen soll­te, wenn man die geis­ti­ge Lage in Kir­che und Staat rich­tig beur­tei­len und sich aus dem Irr­gar­ten befrei­en will.

Georg Wal­ter