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Wer liest schon so ein altes Buch?!

Seit­dem ich die­se Sei­te ken­ne, habe ich immer ger­ne einen Blick dar­auf gewor­fen und eif­rig mit­ge­le­sen.
Ab jetzt möch­te ich jedoch das tun was Eddi im ers­ten Bei­trag Novem­ber 2006 schrieb:

„Falls du auch inter­es­san­te Bei­trä­ge auf die­ser Sei­te ver­öf­fent­li­chen, d.h. Bücher aus dei­ner Biblio­thek vor­stel­len willst, mel­de dich ein­fach per Email und ich schal­te dich frei: ed.kl@web.de“

Über Kom­men­ta­re und Rück­mel­dun­gen freue ich mich…

Kennt ihr die­se Bücher mit ver­gilb­tem Papier und ein­ge­ris­se­nen Buch­de­ckeln? Meis­tens schon etwas älter. Oft nur nur noch als Deko im Bücher­schrank im Gebrauch. Vie­le tra­gen eine Schrift, die heu­te fast nur noch Groß­müt­ter und Groß­vä­ter ken­nen.
Dar­un­ter sind vie­le Bücher, die ein­mal vor 30, 50 oder 80 Jah­ren gekauft, gele­sen und einen gro­ßen Segen gespen­det haben.
Was an die­sen Jahr­gän­gen jedoch auf­fällt – sie wer­den immer sel­te­ner. Sie haben kei­ne Ver­wen­dung mehr in Zei­ten von Mar­ke­ting und Ver­kaufs­stra­te­gie. Wer liest schon so ein altes Buch?! Das muss doch ver­al­tet sein.
Kürz­lich kam ich zur gro­ßen Freu­de, direkt meh­re­re Hun­dert die­ser mir wert­vol­len Bücher zu erhal­ten. Es war der Nach­lass einer klei­nen Bibel­schu­le. Es betrüb­te mich, als ich die Bücher mit den Wor­ten erhielt: „Der Pfar­rer hat sich die Bücher ange­schaut und als über­holt bewer­tet.“

Jedes Jahr wer­den im deutsch­spra­chi­gen Raum Hun­der­te von christ­li­chen Büchern ver­öf­fent­licht. Aber wel­ches The­ma wur­de noch nicht behan­delt? Es sind wahr­schein­lich nur noch weni­ge. Para­do­xer­wei­se steigt die Zahl der Neu­erschei­nun­gen aber jähr­lich an. In den letz­ten 15 Jah­ren wur­den mehr neue christ­li­che Ver­la­ge gegrün­det als in 30 Jah­ren zuvor.
Und doch rei­zen mich gera­de die alten Bücher. Die Bücher, die schon lan­ge nicht mehr erhält­lich sind. Oft ver­stau­ben sie im Regal, da die­se Bücher nicht „zeit­ge­mäß“ gestal­tet sind. Äußer­lich erschei­nen sie lang­wei­lig, unin­ter­es­sant. Sie sind nicht für den heu­ti­gen Kon­su­men­ten gestal­tet. Aber ihr Inhalt ist äußerst wert­voll.

Vie­le der Bücher, die ich in den letz­ten Jah­ren las, gehö­ren zu die­ser Grup­pe von nicht mehr erhält­li­chen Büchern. Ich mag die­se Bücher nicht mehr mis­sen und freue mich wenn ich eine Neu­auf­la­ge die­ser Bücher ent­de­cke.

Ich möch­te euch ein­la­den, eure Rega­le zu durch­fors­ten und nach den Unan­sehn­li­chen, schlicht gehal­te­nen Büchern aus­zu­schau­en. Und wer weiß, viel­leicht lässt sich ein klei­ner Schatz fin­den…

Wenn nichts dazwi­schen kommt, wer­de ich ab und an ein Buch aus mei­ner Biblio­thek vor­stel­len und hof­fent­lich nütz­li­che Gedan­ken zur Welt des Lesens und Schrei­bens wei­ter­ge­ben.

Herz­lichst,

Alex

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NIMM UND LIES - dieser Aufforderung möchte ich selbst nachkommen und andere dazu motivieren und anleiten. NIMM UND LIES zuerst die Bibel und dann gute christliche Literatur. Denn beim Lesen lässt sich vortrefflich denken (nach Leo Tolstoi). Ich lebe mit meiner Frau und unseren vier Kindern in Baden-Württemberg.

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