Alle Artikel mit dem Schlagwort: Klassiker

Eine Auswahl meiner Audible-Bibliothek
Was wir hören:

Seit 8 Jah­ren nut­ze ich Audi­ble und gegen­wär­tig sind knapp knapp 110 Wer­ke Teil mei­ner Biblio­thek . In den lez­ten Jah­ren habe ich mit Freu­de wahr­ge­nom­men, dass die Aus­wahl christ­li­cher Wer­ke in Audi­ble zuge­nom­men hat, was ein Argu­ment für ein Abo sein kann. Per­sön­lich höre ich Hör­bü­cher fast aus­schließ­lich bei drei Sze­na­ri­en: Bei lan­gen Auto­fahr­ten Mit den Kin­dern zusam­men Vor dem Schla­fen­ge­hen vor allem in den lan­gen Win­ter­näch­ten. Ent­spre­chend ist auch  mei­ne Hör­bi­blio­thek in einer gewis­sen Wei­se drei­ge­teilt. Das Hör-Buch der Mit­te Die gro­ße Hör­bi­bel, die die Deut­sche Bibel­ge­sell­schaft her­aus­ge­bracht hat, ist eine wirk­li­che Per­le. Durch die sze­ni­sche Lesung wird die Auf­merk­sam­keit dem Text gegen­über deut­lich erhöht. Wir hören immer wie­der  mitt­le­re und klei­ne­re Abschnit­te, ich habe mich aber auch schon dabei erwischt, dass ich das neue Tes­ta­ment in weni­gen Tagen voll­stän­dig durch­ge­hört habe (Zur aus­führ­li­che­ren Rezen­si­on geht es hier lang). Klas­sik In den ers­ten Jah­ren habe ich vor allem Klas­si­ker gehört. Vor allem Kurz­ge­schich­ten und Erzäh­lun­gen der Welt­li­te­ra­tur höre ich bis heu­te ger­ne: Ame­ri­ka­ni­sche Kurz­ge­schich­ten von Mark Twain bis Her­man Mel­vil­le: Eine gelun­ge­ne Aus­wahl. Ich will Irwings Legende …

Warum du christliche Klassiker lesen solltest

Denn befra­ge nur das frü­he­re Geschlecht und ach­te auf das, was ihre Väter erforscht haben! Denn wir sind nur von ges­tern her und wis­sen nichts, weil unse­re Tage nur ein Schat­ten auf Erden sind; sie aber wer­den dich sicher­lich beleh­ren, wer­den dir’s sagen und aus der Tie­fe ihrer Ein­sicht die Wor­te her­vor­ge­hen las­sen. Hiob 8,8−10

Ich liebe Bücher!

Schon als Kind ging ich regel­mä­ßig in die Stadt­bü­che­rei. „Die fünf Freun­de“ und „Die Schwar­ze Sie­ben“ von Enid Bly­ton habe ich eben­so ver­schlun­gen wie „Die drei Fra­ge­zei­chen“ von Alfred Hitch­cock. In der Zeit der Ober­stu­fe kam die Aus­ein­an­der­set­zung mit der Lite­ra­tur dazu. Es fas­zi­nier­te mich, wenn Autoren wie Hein­rich Böll, Max Frisch oder Fried­rich Dür­ren­matt grund­sätz­li­che Fra­gen des Mensch­seins stell­ten. Wir — die Chris­ten — hat­ten die Ant­wor­ten. Lei­der kann­ten wir häu­fig die Fra­gen nicht mehr. Ich war damals schon Christ. So wur­de der Deutsch­un­ter­richt zur Platt­form fürs Zeug­nis­ge­ben. Ganz unge­plant und ohne Krampf. Das konn­te sogar schrift­lich — in Auf­sät­zen — gesche­hen. Mein Leh­rer war Sozi­al­de­mo­krat und über­zeug­ter Athe­ist. Aber er war fair. Ich kann mich an man­che Stun­de erin­nern, wo wir minu­ten­lang zu zweit dis­ku­tier­ten. Die Klas­se hör­te gespannt zu.