Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kinderbuch

Tipp: Das fremde Vogelbaby

Unge­fähr 1 % aller Kin­der und Jugend­li­chen in Deutsch­land befin­den sich in Pfle­ge­ver­hält­nis­sen. Das bedeu­tet, dass über 120.000 Min­der­jäh­ri­ge nicht bei ihren eigent­li­chen Eltern son­dern in Ein­rich­tun­gen oder in Pfle­ge­fa­mi­li­en auf­wach­sen. Die Autorin Nel­li Suckau hat bereits mehr­fach mit ihrem Mann Pfle­ge­kin­der aus schwie­ri­gen Ver­hält­nis­sen für eine befris­te­te Zeit auf­ge­nom­men. Zusam­men mit Nata­lie Schmidt ent­stand die Idee zu dem vor­lie­gen­den Buch, in dem es um eine Vogel­ba­by in einem frem­den Nest geht. Kin­der ab 3 Jah­ren erfah­ren hier auf eine kind­ge­rech­te Wei­se, wie es dazu kommt, dass ein Kind nicht mehr bei den ursprüng­li­chen Eltern sein kann, und von Pfle­ge­el­tern auf­ge­nom­men wird. „Das frem­de Vogel­ba­by“ hat ein mit­tel­gro­ßes Bil­der­buch­for­mat (21 x 21 cm), in dem die lie­be­voll und natür­lich gestal­te­ten Illus­tra­tio­nen von Swet­la­na Mach­leit gut zur Gel­tung kom­men. Das Buch ist 22 fes­te Sei­ten dick und ver­fügt über ein Hard­co­ver. Es kos­tet 7,95 EUR und ist bei Licht­zei­chen erschienen.

Tipp: Maliks Clique — The decision

In die­sem Buch geht es um eine Ban­de, die aus fünf Jun­gen besteht. Sie trei­ben viel gefähr­li­chen Unsinn und ärgern ihre Mit­schü­ler, wo sie nur kön­nen. Doch lang­sam beginnt Gott die Jun­gen zu ver­än­dern. Die­ses Buch, ver­an­schau­licht sehr schön, was heu­te an vie­len Schu­len der Fall ist. Die Älte­ren und Stär­ke­ren ärgern die Klei­nen und Schwa­chen. Viel­leicht ist es nicht an allen Schu­len so extrem wie hier, denn hier geht das Ärgern oft in Sach­be­schä­di­gung über. Jedoch gibt es auch an christ­li­chen Schu­len eigent­lich immer jeman­den, der einen ande­ren ärgert. Nur eine der vie­len Sachen, die die­ses Buch lesens­wert machen, ist, dass nach jedem Kapi­tel eine Fra­ge an den Leser gestellt wird. Dadurch bekommt der Leser das Gefühl zum Buch dazu zu gehören.

Der Friseur, der das Beten lernen wollte

Vor eini­gen Tagen wur­de hier schon ein Kin­der­buch von R.C. Sproul vor­ge­stellt. Heu­te möch­te ich ein wei­te­res vor­stel­len, auf wel­ches ich vor kur­zem zufäl­lig beim Stö­bern an einem Bücher­tisch gesto­ßen bin. Man stel­le sich fol­gen­de Situa­ti­on vor: Wäh­rend einer Fami­li­en­an­dacht fragt eines der Kin­der die Eltern, wie es ler­nen kann zu beten. Der Vater erzählt nun die Geschich­te, die ihm half bes­ser zu beten. Es ist die Geschich­te des Fri­seurs, Meis­ter Peter. Eines Tages hat er einen „Aus­ge­sto­ße­nen“ zum Kun­den: Die Tür öff­ne­te sich und ein neu­er Kun­de betrat den Laden. Meis­ter Peter erkann­te den Mann sofort, denn er war ein Aus­ge­sto­ße­ner. Der Kai­ser jenes Lan­de hat­te jedem eine gro­ße Beloh­nung ver­spro­chen, der die­sen Mann aus­lie­fern wür­de — tot oder lebendig!

Buchbesprechung: Der Giftbecher des Prinzen

Für die Kin­der bin ich immer auf der Suche nach christ­li­chen Kin­der­bü­chern. Die­ses Buch ist ein ganz beson­ders schö­nes Exem­plar mit Bil­dern, die es auch für klei­ne­re Kin­der inter­es­sant machen. Auf knapp 40 Sei­ten fin­det man hier eine gleich­nis­haf­te Erzäh­lung vom Prin­zen, der für die Erlö­sung sei­nes Vol­kes im Auf­trag sei­nes Vaters, den König des Lebens ‚den Gift­be­cher trin­ken muss. Die Kin­der erken­nen anhand der Geschich­te, die Geschich­ten aus der Bibel und set­zen Par­al­le­len. Uns hat die­ses Bil­der­buch sehr gut gefal­len. Wir haben dar­über gespro­chen, wel­che Bedeu­tung die ein­zel­nen Per­so­nen in der Geschich­te die­ses Buches haben. Ein­zel­ne Aspek­te kann man ver­tie­fen, z.B. dass die Freun­de des Prin­zes alle weg­ge­lau­fen sind, als sie gese­hen haben, wie schreck­lich der Ort ist, an dem der Prinz sei­nen Kelch mit Gift trin­ken muss.