Alle Artikel mit dem Schlagwort: Christenverfolgung

Tipp: Zhang hat Angst!

Es dringen nicht viele Informationen aus dem abgeschotteten Nordkorea ins Ausland. Umso interessierter hörte ich das neue Hörbuch „Zhang hat Angst!“, um einen kleinen Einblick in das Land zu gewinnen, welches seit Jahren auf Platz 1 der Christenverfolgung steht. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und berichtet aus der Kindheit von Zhang. Als Hörer gewinnt man einen bleibenen Eindruck. Mit welchen perfiden Methoden nach heimlichen Christen gesucht wird, wie die Kinder benutzt werden, zu Verrätern ihrer eigenen Eltern zu werden. Und wie schwierig es für christliche Eltern in einem Land wie Nordkorea ist, ihre Kinder im Glauben an Jesus Christus zu erziehen. Das Hörbuch ist mit seinen 65 Minuten schnell zu Ende und alles andere als langweilig. Das Ende kam für mich etwas plötzlich. Gerne hätte ich mehr Details aus dem Leben der Familie und der Flucht erfahren. Manche Fragen bleiben offen. Die fehlenden Details sind womöglich zum Schutz der Familie weggelassen worden. Der Sprecher Daniel Kopp macht seine Arbeit wie gewohnt sehr gut und ist angenehm zu hören. Das Hörbuch eignet sich für …

Tipp: Niemals allein – Samuel Lamb

Das Buch Niemals allein – Samuel Lamb von Ken Anderson erzählt eine überaus beeindruckende wahre Geschichte über die Entstehung einer großen Gemeinde in dem von Kommunisten regierten China. Man kann die Geschichte dieses mutigen Chinesen nicht lesen, ohne davon unberührt zu bleiben. Es ist einfach erstaunlich, wie Samuel Lamb trotz Verfolgung und 20 Jahren Gefängnis an seinem Glauben festhält. Die Kommunisten tun ihr Möglichstes, um ihn umzuerziehen. Jeden Abend nach stundenlanger, schwerer körperlicher Arbeit muss er sich wiederum stundenlang ihr kommunistisches Propaganda anhören. Doch alles ohne Erfolg! Samuel Lamb bleibt seinem Gott treu! Dabei entsteht die Frage: Wie hat er das geschafft? – Ohne Bibel, ohne Glaubensgeschwister, die ihn ermutigen und ohne Gottesdienste, die ihn im Glauben stärken? Möglich war es ihm nur aufgrund seiner engen Beziehung zu seinem himmlischen Vater, der immer treu an seiner Seite war und ihn nie verlassen hat. Wie der Titel des Buches es ja schon zum Ausdruck bringt: „Niemals allein“.

Tipp: Paläste und Katakomben

In einem Gebrauchtwarenladen bin ich auf zahlreiche hochwertige Bücher gestoßen, darunter eine 21-bändige Reihe zur Weltgeschichte, zwar nicht vollständig erhalten, dafür umso günstiger. Diesen Kauf sollte ich nicht bereuen. Zwar 1951 erschienen, zeichnen sich diese Werke durch hohe Genauigkeit und zahlreiche Quelltexte aus. Ich griff zu dem Band, der die Zeit beschreibt, die mir am wenigsten bekannt zu sein scheint, was zumindest die Geschichte Europas angeht: Das Zeitalter, das der Apostolischen Zeit folgt. Da es sich um ein säkulares Werk handelt, wird vor allem das Leben, die Bildung, die Kunst und natürlich vor allem die Herrscher im römischen Reich erläutert. Dies geschieht in einer bildlichen und erzählenden Sprache. Somit müsste man dieses Werk als nicht mehr zeitgemäß bezeichnen, da zeitgenössische Historiker Geschichte dynamisch und als Objekt kühler und kritischer Interpretation sehen. Moralische Schlussfolgerungen bleiben zweitrangig (interessanterweise spielt die ethische Anwendung der Geschichte heutzutage nur beim Thema „drittes Reich“ eine relevante Rolle).

Buchbesprechung: Das Haus mit dem Zeichen

Bereits seit über 13 Jahren steht Nordkorea an erster Stelle des Weltverfolgungsindex. Was dahinter steckt und was es wirklich bedeutet, in Nordkorea Christ zu sein, bringt uns das Buch „Das Haus mit dem Zeichen“ von OpenDoors besonders deutlich nahe. Das Buch umfasst 240 Seiten und erschien im August 2011. Es beruht auf wahren Begebenheiten und ist zusammengefasst als eine Beispielgeschichte, wie sie Christen in Nordkorea tatsächlich erleben.

Immer wieder freitags…

Immer wieder freitags bekomme ich die Gebetsmail von Open Doors. Darin berichtet das Hilfswerk wöchentlich über verfolgte Christen und ruft zum Gebet für sie auf. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, mindestens einmal pro Woche für verfolgte Christen zu beten. Denn es ist für mich schockierend, wie es unseren Brüdern und Schwestern in verschiedenen Ländern der Erde geht. Das mindeste, was wir für sie tun können, ist das Gebet zu unserem himmlischen Vater. Gleichzeitig sind die Gebetsaufrufe für mich eine große Ermutigung, weil ich sehe, wie diese Christen unerschütterlich ihren Glauben bezeugen. Es ist überwältigend, welche Mühen sie auf sich nehmen, Gottesdienste durchzuführen, um im Glauben zu wachsen. Wenn ich ihre Zeugnisse und Erfahrungen lese, frage ich mich immer wieder, welchen Wert meine Bibel und mein Glaube an Jesus Christus für mich haben. In einem freien und demokratischen Land zu leben, hat für die Ausübung des Glaubens unendlich viele Vorteile. Wenn man jedoch diese Vorteile nicht zu nutzen weiß, können diese positiven Umstände katastrophale Folgen haben und zur Gleichgültigkeit, Trägheit und Stagnation im Glaubenswachstum …