Verlagswelt, Zeitgeschehen
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Appell für mehr konservativ-evangelikale, deutschsprachige Autoren

Und gegen die Dominanz aus Amerika

Ich muss geste­hen, ich war noch nie in Ame­ri­ka. Ich habe also auch noch nie eine ame­ri­ka­ni­sche Gemein­de besucht. Ich war auch noch nie in einem ame­ri­ka­ni­schen Buch­la­den. Aber manch­mal habe ich den Ein­druck, wir wis­sen alles über ame­ri­ka­ni­sche Gemein­den ken­nen vie­le ihrer Bücher. Wir ken­nen deren wich­tigs­te Pas­to­ren. Wir wis­sen, wie das Gemein­de­le­ben bei die­sen Pas­to­ren funk­tio­niert. Wir wis­sen das alles, weil wir über das Inter­net zu tau­sen­den Pre­dig­ten ame­ri­ka­ni­scher Pre­di­ger Zugang haben. Weil wir hun­der­te gute ame­ri­ka­ni­sche Blogs lesen kön­nen. Weil wir über das Inter­net eng­li­sche Bücher fast über Nacht nach Hau­se zuge­schickt bekom­men kön­nen. Und weil mitt­ler­wei­le hun­der­te Bücher aus dem Ame­ri­ka­ni­schen ins Deut­sche über­setzt wur­den. Und wenn etwas aus Ame­ri­ka kommt, viel­leicht von einem die­ser sehr bekann­ten Pas­to­ren, dann wol­len wir es sofort haben. Das, was aus Ame­ri­ka kommt, das ist gut. Ame­ri­ka, das gelob­te Land. Deutsch­land braucht Ame­ri­ka! Wirk­lich?

Ich gebe es ehr­lich zu, dass ich vie­le amerikanische/englische Blogs und Bücher lese und unzäh­li­ge Pre­dig­ten gehört habe. Ich habe davon pro­fi­tiert. Es war für mich eine enor­me Berei­che­rung. Es war ein Segen. Und wenn ich ehr­lich bin, wür­de auch mal ger­ne über das gro­ße Was­ser flie­gen und das „gelob­te Land“ besu­chen.

Aber, und dass möch­te ich beto­nen: Wir sind nicht Ame­ri­ka! In vie­ler­lei Hin­sicht kön­nen wir uns nicht mit Ame­ri­ka ver­glei­chen. Kürz­lich las ich in einem Arti­kel bei unwi­ses­heep, in dem der Betrei­ber eini­ge Anmer­kun­gen zu den vom ihm über­set­zen Pre­dig­ten von Paul Was­her wei­ter­gibt:

Und eben weil die­se Unter­schie­de vor­han­den sind, kann ich nicht jede Aus­sa­ge, die Paul Was­her in einer Pre­digt macht, 1:1 auf unse­re eige­ne Situa­ti­on über­tra­gen. Ja, die euro­päi­sche Kul­tur wird von der ame­ri­ka­ni­schen  Kul­tur deut­lich beein­flusst, aber den­noch unter­schei­den sich die Kul­tu­ren in man­cher Hin­sicht deut­lich. Ich will nicht die teil­wei­se berech­tig­te Schär­fe aus den Pre­dig­ten her­aus­neh­men, aber eine Pre­digt wie die “Shocking Messa­ge” ist eben nicht zu 100prozent ein­fach auf die deut­sche Situa­ti­on zu über­tra­gen.

Wir kön­nen von Paul Was­her pro­fi­tie­ren und ich hof­fe, dass vie­le Chris­ten in Deutsch­land und Euro­pa von ihm wach­ge­rüt­telt wur­den und wer­den. Aber wir sind nicht Ame­ri­ka!

Im August besuch­te ich die Kon­fe­renz von Evangelium21. Es waren geseg­ne­te drei Tage. Und ich den­ke noch oft an die Bot­schaf­ten, die mich bewegt haben und an die Begeg­nun­gen mit freund­li­chen Men­schen, die mir gut taten. Matt Schmu­cker aus Washing­ton hat sehr gute Work­shops gege­ben. Die sind abso­lut hörens­wert. Beson­ders sei­ne Erzäh­lung über die Ent­wick­lung sei­ner Gemein­de in den letz­ten 20 Jah­ren hat mich gerührt. Ande­re Refe­ren­ten hat­ten exzel­len­te Vor­trä­ge gehal­ten. Ich bin ihnen sehr dank­bar. Aber ich hat­te oft den  Ein­druck, dass ich vie­les von dem Gesag­ten in ame­ri­ka­ni­schen Büchern bereits gele­sen habe. Es war gut und rich­tig. Aber nicht ori­gi­nell. Aber dann kam Ron Kubsch an die Kan­zel und begann sei­nen Vor­trag mit einem Zitat von Spe­ner, einem deut­schen Theo­lo­gen des 17. Jahr­hun­derts. Deut­sche Theo­lo­gen kann man also auch zitie­ren. Aber wer war eigent­lich Spe­ner? Ich ken­ne Jona­than Edwards und John Wes­ley. Bei Spe­ner muss­te ich erst lan­ge nach­den­ken, bis ich es auf die Rei­he bekam, wie er ein­zu­ord­nen ist. Und von sei­nen Schrif­ten habe ich bis­her auch noch nichts gele­sen.

Nächs­tes Jahr im Mai kom­men John Piper und D.A. Car­son nach Ham­burg. Ich wer­de ver­su­chen dabei zu sein. Für 2013 ver­sprach Mat­thi­as Loh­mann wie­der weni­ger bekann­te Refe­ren­ten ein­zu­la­den. Das fin­de ich gut. Ladet deut­sche Refe­ren­ten ein. Sie haben in der Regel kei­ne wei­ten Anrei­se­we­ge und müs­sen nicht über­setzt wer­den. Und sie sind zugäng­lich.

Und damit kom­me zu mei­nem letz­ten Punkt. In einem Blog­ar­ti­kel von dis­to­mos las ich John MacAr­thurs Aus­sa­ge über „Lein­wand-Gemein­den“ und „Lein­wand-Pre­di­ger“:

Gehen Sie nicht zu einer „Lein­wand-Gemein­de“. Punkt. Tun Sie das nicht. Ver­hel­fen sie sol­chen Gemein­den nicht zum Erfolg. Unter­stüt­zen sie so etwas nicht. Nun, wenn Sie vor Ort in die Gemein­de eines sol­chen Pre­di­gers gehen, wo immer der Pre­di­ger auch ist, das ist eine Opti­on. So kön­nen sie sein Leben sehen, sei­ne Fami­lie, sei­ne Kin­der und die Art und Wei­se, wie er sei­ne Her­de führt und betreut, ob er sich regel­mä­ßig mit Got­tes Wort befasst und sich dem Gebet hin­gibt, ob er sich auf­op­fert für die geist­li­che Rich­tung und die Ver­sor­gung der Her­de Got­tes. Das ist eine Mög­lich­keit für Sie. Wer­den Sie aber kein Mit­glied einer „Lein­wand-Gemein­de“ unter­stüt­zen Sie sol­che Plät­ze nicht.

Ok, John MacAr­thur ist ein Ame­ri­ka­ner. Aber las­sen wir uns das mal sagen. Ich befürch­te, dass wir im über­tra­ge­nen Sinn in vie­ler­lei Hin­sicht in Deutsch­land vie­le Lein­wand-Gemein­den haben. Pre­dig­ten, Bücher und Blog aus Ame­ri­ka schei­nen bei uns den Ton anzu­ge­ben. Bei all den posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen soll­te man die Schat­ten­sei­ten nicht über­se­hen. Denn wenn ich ein Buch eines deut­schen Autors lese, ist er für mich zugäng­lich. Ich kann ihn zu einem Kaf­fee ein­la­den, ihm eine Email schrei­ben oder ihn in sei­ner Gemein­de besu­chen. Ich kann ihm Fra­gen stel­len, ihm zuhö­ren, sei­nen Lebens­stil sehen, von ihm ler­nen und ihn kor­ri­gie­ren. All das kann man mit den Brü­dern und Schwes­tern aus Über­see nicht, oder nur mit gro­ßen Hür­den. Die Ame­ri­ka­ner sind für uns nicht zugäng­lich. Auch Email, Face­book und co. kön­nen die Distanz nicht über­win­den. „Bild­schirm-Pre­di­ger“ sind auf Dau­er kei­ne Ide­al­lö­sung. Umso dank­ba­rer war ich für die klei­ne Beta­ni­en-Kon­fe­renz letz­tes Wochen­en­de. Es waren deutsch­spra­chi­ge Refe­ren­ten ein­ge­la­den. Es war kei­ne Über­set­zung nötig. Man konn­te sie auf Deutsch anspre­chen. Ich wenn es nötig sein wird, kann man sie besu­chen, anru­fen oder ganz unkom­pli­ziert ein­la­den. Sie sind da. Ja fast „um die Ecke“. Und sie ken­nen die deut­schen Gemein­den, ihre Pro­ble­me und Sor­gen. Das sind „unse­re“ Brü­der.

Was ich sagen möch­te: Wir sind nicht Ame­ri­ka! Die Deut­schen sind anders. Die deut­sche Kul­tur und Men­ta­li­tät ist anders. Wir brau­chen kei­ne Ame­ri­ka­ni­sie­rung. Ich wünsch­te mir, dass der kon­ser­va­ti­ve deut­sche Bücher­markt von deut­schen Auto­ren domi­niert wird. Ich möch­te Theo­lo­gen, Pas­to­ren, Gemein­de­lei­ter und rei­fe Gläu­bi­ge zum Bücher­schrei­ben ermu­ti­gen. Viel­leicht ist aber auch hilf­reich mit einem Blog zu begin­nen. Die Post­mo­der­ne braucht wie­der Spe­ners, Moder­sohns und Buschs. Es gibt heu­te gute deut­sche christ­li­che Auto­ren. Nur lei­der sehr weni­ge. Wir brau­chen mehr! Viel mehr!!

23 Kommentare

  1. Dau­men hoch! (Geht auch ohne Face­book-Account! 🙂 ).

    Ziem­lich har­te Spei­se, die du da bringst, Eddi. Wird sicher­lich Eini­ges an Dis­kus­sio­nen geben.
    Ich stim­me dir aber voll und ganz zu! Vor 3 – 4 Jah­ren hör­te ich die­sen Gedan­ken zum ers­ten mal von mei­nem Bibel­schul­leh­rer, mit einer ähn­li­chen Fra­ge: Wer kennt schon Spe­ner und sei­ne Theo­lo­gie!?

  2. Dan­ke für die­sen guten Arti­kel. Bit­te mehr davon! Ich muss zuge­ben dass auch ich mich zu sehr von ame­ri­ka­ni­schen Theo­lo­gen ver­ein­nah­men hab las­sen … nicht dass es in irgend­ei­ner Form schlecht wäre, aber es gibt sehr, sehr vie­le gute deut­sche Theo­lo­gen und treue Ver­kün­di­ger die kein Mensch kennt aber nicht min­der hörens- bzw. lesens­wert sind. Auch beim Timo­theus Maga­zin möch­ten wir ver­mehrt deut­sche Auto­ren zu Wort kom­men las­sen … die brei­te Leser­schaft wünscht sich aber nach wie vor Chan, Was­her, Piper, MacAr­thur etc. … das liegt wohl auch dar­an dass die­se Män­ner ihr Bot­schaf­ten viel bes­ser kom­mu­ni­zie­ren (auch über die neu­en Medi­en) … hier sehe ich Nach­hol­be­darf. Gute deut­sche Res­sour­cen wer­den schlecht kom­mu­ni­ziert und sind nur schwer zugäng­lich.

  3. Kann dir nur zustim­men, gera­de, weil ich in mei­nem Blog extrem viel Import zugäng­lich mache /gemacht habe. Das Gan­ze aus Ame­ri­ka ist für mich sehr inter­es­sant, eben­so wie Theo­lo­gen aus der nahen und fer­nen Ver­gan­gen­heit zu lesen. Und in man­cher Hin­sicht, gibt es von der Sei­te ein­fach Mate­ri­al, was es bei uns in der Wei­se nicht gibt. Und davon habe ich pro­fi­tiert.

    Ande­rer­seits ist es — wie ich auch in mei­nem Blog schrieb — eben so, dass wir den ame­ri­ka­ni­schen Kon­text hier so nicht haben. Deutsch­land ist anders als Ame­ri­ka und die­ser kul­tu­rel­le Unter­schied macht durch­aus etwas aus.

    Und nun, all das beschäf­tigt mich schon eine Wei­le und ich wür­de es auch begrü­ßen, wenn mehr sorg­fäl­tig und gut her­aus­ge­ar­bei­te­tes Mate­ri­al aus Deutsch­land käme. Wenn ich so mei­ne Bücher durch­se­he, ist sehr wenig mit deut­schem Ursprung dabei. Der Deutsch-Anteil liegt — geschätzt — bei unter 10 Pro­zent. Das meis­te ist von eng­li­schen Auto­ren, ein wenig von fran­zö­si­schen, hol­län­di­schen Auto­ren. Das liegt zum Teil sicher­lich an mir, zum Teil aber auch dar­an, dass von deut­scher Sei­te auch nicht so viel wert­vol­les kommt — wie ich fürch­te.

    Lie­be Grü­ße und einen Dank für die­sen Bei­trag.
    Simon

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  5. Ein guter Arti­kel!
    Er bezieht sich selbst­ver­ständ­lich mehr auf „Sach“-Literatur“ als auf Roma­ne — aber ich schrei­be nun mal (christ­li­che) Roma­ne. (Wobei sich in die­sen „durch die Blu­me“ vie­le christ­li­che The­men auf­grei­fen las­sen) Den­noch wage ich hier einen Kom­men­tar:
    Das Pro­blem ist viel­leicht, dass wir zwar ver­mut­lich poten­ti­el­len Schrei­ber haben — die durch­aus etwas zu sagen hät­ten, der Pro­zess des Schrei­bens aber ZEIT kos­tet. Und wer hat die? —  denn leben lässt es sich in Deutsch­land vom Bücher schrei­ben nicht. Dafür ist der Markt zu klein. (In den USA wer­den christ­li­che Bücher in jedem Super­markt ver­kauft — hier fin­den sie sich „nur“ in christ­li­chen Buch­hand­lun­gen, und Glau­bens­the­men sind in Deutsch­land inzwi­schen fast schon tabui­siert, wäh­rend die Staa­ten ja eine Art Abo auf den Glau­ben haben. ;o) ) Wer also (außer ein paar Ver­rück­te wie ich), tut sich die­se brot­lo­se Arbeit an? Und die Ver­la­ge (über)leben nun mal von den Ver­kaufs­zah­len. (Und bereits „fer­ti­ge“ Bücher aus den Staa­ten, die nur über­setzt und schnell nach­lek­to­riert wer­den müs­sen, sind ver­mut­lich güns­ti­ger, als selbst pro­du­zier­te?) Was also läuft schief?
    Ein zu klei­nes Land? Ein stark abneh­men­des Inter­es­se an christ­li­chen The­men? Die Angst vor Ver­lust­ge­schäf­ten? Men­schen, die Schrei­ben wür­den, wenn sie dafür nicht ihre ein­träg­li­che Arbeit aufgeben/einschränken müss­ten, bzw. bei der Fami­lie, Hob­bys usw. abstri­che machen müss­ten? Ich bin gespannt auf wei­te­re Kom­men­ta­re zu die­sem The­ma, da es mich irgend­wie ja auch betrifft!

  6. Vie­len Dank für eure Kom­men­ta­re! Es ist sicher rich­tig, dass sich einer­seits ame­ri­ka­ni­sche Bücher und Auto­ren bes­ser ver­kau­fen las­sen. Und die Leser kau­fen die­se Bücher weil, die Auto­ren bekannt sind und man bereits Gutes von ihnen gele­sen hat. Ande­rer­seits stimmt es auch, dass man als Autor im deutsch­spra­chi­gen Raum nicht sei­nen Lebens­un­ter­halt ver­die­nen kann. Der deut­sche Markt ist im Ver­gleich zum eng­lisch­spra­chi­gen dafür viel zu klein. Aber — und hier sehe ich das Poten­zi­al: Es gibt bei uns zahl­rei­che Bibel­schu­len und theo­lo­gi­sche Hoch­schu­len. Die­se haben vie­le Dozen­ten, die sich beruf­lich mit vie­len The­men inten­siv aus­ein­an­der set­zen müs­sen. Ande­rer­seits gibt es noch mehr Stu­den­ten und Bibel­schü­ler, die zum Schrei­ben moti­viert wer­den könn­ten. Und wenn auch nur die bes­ten Schüler/Studenten anfan­gen wür­den zu schrei­ben, wäre schon viel gewon­nen. Dann gibt es in vie­len Gemein­den inter­ne Gemein­de­bi­bel­schu­len. Für die­se gilt das glei­che. Und es gibt pas­sio­nier­te und begab­te Gemein­de­lei­ter und Pas­to­ren. Die­se soll­ten von den Gemein­den zum Schrei­ben moti­viert wer­den. Gemein­den könn­ten dafür die nöti­gen Frei­räu­me schaf­fen. Sicher ist bei allen die­sen Per­so­nen­krei­sen Zeit eine Man­gel­wa­re. Aber wenn die­se Insti­tu­tio­nen und Gemein­den weit­sich­tig han­deln wür­den, könn­ten Bücher ent­ste­hen die nicht nur unse­rer Gene­ra­ti­on zum Segen sind, son­dern auch den kom­men­den.

  7. Obwohl ich dei­nem Anlie­gen voll und ganz fol­gen kann (!), sehe ich die Mög­lich­kei­ten nicht, es kon­se­quent umzu­set­zen. Allein schon die Tat­sa­che, dass Du in dem­sel­ben Arti­kel John MacAr­thur zitierst, spricht Bän­de. War­um kein Deut­scher? Auch betonst Du, wie sehr Du durch ame­ri­ka­ni­sche Bei­trä­ge geseg­net wur­dest genau­so wie wir alle…

    Ich will es ganz ein­fach for­mu­lie­ren, auch um nie­man­dem zu nahe zu tre­ten: Ich sehe in Deutsch­land kei­nen John MacAr­thur, D.A. Car­son oder Paul Was­her. Kei­nen, der mit sol­cher Ein­sicht und Auto­ri­tät mir so viel zu sagen hat. Auch nicht vie­le Bibel­schu­len auf hohem Niveau. Lei­der.

    In dei­nem letz­ten Kom­men­tar schreibst Du, es soll­ten mehr Chris­ten dazu ermu­tigt wer­den, zu schrei­ben. Aus mei­ner Sicht fehlt es nicht an Quan­ti­tät (die SCM för­dert das Schrei­ben). Es fehlt an Qua­li­tät, da stim­me ich Simon zu.

    In den nächs­ten Wochen wer­den wir ein­fach mal Wer­bung für Spe­ner machen. Mal sehen, ob es einer kauft… 🙂

  8. Joschie sagt

    Eddi in mei­ner Biblio­thek ste­hen kei­ne eng­lisch spra­chi­gen Bücher, der Grund dafür ist ganz banal ich beherr­sche die eng­li­sche Spra­che nicht.Ich habe eine gan­ze Rei­he von Büchern, die aus dem eng­li­schen über­setzt wur­den, die meis­ten davon kom­men aus den Puri­ta­ni­schen Umfeld.In der Geschich­te gab es öfter einen Aus­tausch zwi­schen Eng­land und Deutschland.John Wes­ley wur­de maß­ge­bend von dem hal­li­schen Pie­tis­mus (Speyer,Franke) und den Herrn­hu­ter Brü­der (Zin­zen­dorf) beeinflusst.Die Hei­li­gungs­be­we­gung ver­lief gera­de anders­rum von Eng­land nach Deutsch­land und was kaum bekannt ist das die Deut­schen Baptisten(Onken) maß­geb­lich von dem Puri­ta­ner beein­flusst wur­den. Es gibt sehr gute deutsch­spra­chi­ge Lite­ra­tur, die aber lei­der kaum noch Beach­tung fin­det wie Phil­ipp Jakob Spe­ner „Pia desideria„Umkehr in die Zukunft,D. Phil­ipp Jacob Spe­ner „Spe­ners Kate­chis­mus-Erklä­rung“ Her­mann Cremer„Die christ­li­che Leh­re von den Eigen­schaf­ten Got­tes“ Franz Delitzsch „Die Psal­men“ und C.O.Rosenius„Geheimnisse im Gesetz und Evangelium“(dieses ist bei ein Luthe­ri­schen Mis­si­ons­ver­ein zu erwer­ben) von den Büchern von Adolf Schlatter,Theodor Zahn, Adolf Zahn,Eduard Böhl ‚C.H.Kohlbrüggenur um eini­ge zu nennen.Für vie­le älte­re Bücher gibt es kei­ne Rechts­an­spruch mehr so das sie jeder herraus­bin­gen kan.Dies Bücher sind noch sehr oft noch in der Frak­tur­schrift erschienen.Für vie­le älte­re Bücher gibt es kei­nen Rechts­an­spruch mehr so das sie jeder her­aus­brin­gen kan.Dies Bücher sind noch sehr oft noch in der Frak­tur­schrift erschienen.Dieses ist aber heu­te kein Hin­der­nis mehr da es Dienst­leis­ter gibt die im Ange­bot haben die­se Bücher in der heu­ti­gen Schrift zu digi­ta­li­sie­ren und es gibt kei­ne Ver­la­ge, die die­se Bücher her­aus­brin­gen würden.Ich wer­de ver­su­chen auf die­sen Weg mit­zu­ar­bei­ten die­ses ist mir sinn­vol­ler als zu war­ten, bis die gro­ßen Ver­la­ge sol­che Bücher herausbringen.Es gibt gute und schlech­te Bücher in eng­lisch und in deutsch, dar­um ist das Prü­fen des Buches auf jeden Fall angesagt.Es gibt gute und schlech­te Bücher in Eng­lisch und in Deutsch, dar­um ist das Prü­fen des Buches auf jeden Fall angesagt.Wir soll­ten auch nicht aus jeder ame­ri­ka­ni­schen Mücke einen deut­schen Ele­fan­ten mache.Vielleicht wer­de ich ja im nächs­ten Jahr an der Beta­ni­en­kon­fe­renz teil­neh­men?
    @ Samir ich schät­ze die Bücher von John MacAr­thur, D.A. Car­son ich kann aber beim lesen kei­ne beson­de­re Ein­sicht und Auto­ri­tät feststellen.Gott gebraucht sie auf sei­ne wei­se, sie sind aber genau so fehl­ba­re Brü­der wie alle ande­ren Brü­der.

  9. Joschie sagt

    @Markus von die­sen Schrif­ten wer­den eini­ge als Buch in der nächs­ten Zeit erscheinen.Sollte jemand Inter­es­se haben an die­sen Pro­jek­ten mit­zu­ar­bei­ten mel­det euch bei http://www.Bifo.de oder bei Eddi oder Alex sie wer­den die Infos bestimmt wei­ter­lei­ten.

  10. Ich ver­mu­te dass die wich­tigs­ten Grün­de schon genannt wur­den, war­um weni­ge „deut­sche­spra­chi­ge“ Auto­ren bei den Ver­la­gen ver­tre­ten sind. Vom Schrei­ben kann man in Deutsch­land, Schweiz und Öster­reich (DACH) kaum leben. Der „christ­li­che Markt“ gibt es auf­grund sei­ner gerin­gen Grö­ße nicht her. Und neben Beruf und Fami­lie bleibt nicht viel Zeit um Bücher zu schrei­ben. So wie Peter aber auch bemerk­te, kom­mu­ni­zie­ren die deutsch­spra­chi­gen Pre­di­ger und Auto­ren ihre Bot­schaft bei wei­tem nicht so gut wie die Ame­ri­ka­ner. Wie­vie­le Ältes­te, Gemein­de­lei­ter, Pre­di­ger und Auto­ren in DACH haben eine Home­page die regel­mä­ßig aktua­li­siert wird? Von wel­chen Red­nern gibt es regel­mä­ßig Video- und Ton­auf­nah­men bei You­tube und Co.? Wie­vie­le nut­zen aktiv Soci­al Media um prä­sent und erreich­bar zu sein? Und hier muss man noch mehr ein­schrän­ken. Wie­vie­le theo­lo­gisch kon­ser­va­ti­ve Auto­ren tuen dies?

    Ich fänd es inter­es­sant zu wis­sen, wel­che Kon­fes­sio­nen als Auto­ren die Pro­duk­tivs­ten sind. Hier bestehen auch gro­ße Unter­schie­de.

    Und bei all dem muss zwi­schen Bel­le­tris­tik und Sach­buch unter­schie­den wer­den. Die Ten­denz sieht bei Roma­nen und Erzäh­lun­gen aus christ­li­chen Ver­la­gen so aus, dass der christ­lich-bibli­sche Gehalt abnimmt. Das hat wohl schon vor Jahr­zehn­ten begon­nen. Vie­le Ver­la­ge und Auto­ren geben sich Mühe, nicht zu offen­sicht­lich christ­lich zu erschei­nen um auch den säku­la­ren Markt zu errei­chen. Das ist aber, im Gegen­satz zum ame­ri­ka­ni­schen Markt, prak­tisch fast unmög­lich. Bis jetzt haben es nur sehr weni­ge Bücher aus christ­li­chen Ver­la­gen in den säku­la­ren Buch­han­del geschafft. Das liegt nun mal vor allem am christ­li­chen Inhalt. Ein Nicht­christ hat in der Regel kein Bedürf­niss, einen Roman mit aus­drück­lich christ­li­chem Inhalt zu lesen.

    Hier ver­su­chen die Ver­la­ge nun, mei­ner Ansicht nach, den Grund­was­ser­spie­gel des christ­lich-bibli­schen Inhalts in den Büchern so weit wie mög­lich abzu­sen­ken (oder zu ver­ste­cken), um vom säku­la­ren Markt ange­nom­men zu wer­den.
    Und das ist ein Punkt, der sich im Grun­de kon­tra­pro­duk­tiv aus­wirkt. Wenn sich Roma­ne und Erzäh­lun­gen aus christ­li­chen und säku­la­ren Ver­la­gen immer weni­ger unter­schei­den, war­um soll­te ein Christ ein Buch aus einem christ­li­chen Ver­lag kau­fen? Die Bücher bei Heyne, Welt­bild oder Ull­stein sind doch oft bil­li­ger und über­all ohne Extra-Bestel­lung erhält­lich. Und oft sind christ­li­che Roma­ne auch qua­li­ta­tiv schlech­ter als ande­re. Im Grun­de gra­ben sich die Ver­la­ge mit die­ser Vor­ge­hens­wei­se das Was­ser sel­ber ab.

    Der neue gegrün­de­te BOAS-Ver­lag z.B. (http://www.boas-verlag.de/index.html) will hier ent­ge­gen­wir­ken und aus­drück­lich unter­hal­ten­de Roma­ne mit bibli­schem Inhalt her­aus­ge­ben. Übri­gens sucht der Ver­lag eif­rig nach Neua­to­ren. Deutsch­spra­chi­gen Auto­ren :).

  11. Matthias Lohmann sagt

    Hal­lo Edi,

    als jemand, der ja indi­rekt im Arti­kel ange­spro­chen ist, möch­te ich mich dann auch mal zu Wort mel­den.
    Auch ich fin­de Dei­nen Arti­kel sehr gelun­gen!
    Natür­lich wür­de ich beto­nen, dass kei­ne Kon­fe­renz jemals die eige­ne loka­le Gemein­de erset­zen kann — weder E21 noch Beta­ni­en. Gera­de das was Du rich­tig von John MacAr­thur zitierst trifft letzt­end­lich ja auch auf Dt-spra­chi­ge Refe­ren­ten zu. Wenn Du nicht zufäl­lig in der glei­chen stadt wohnst, kennst Du die­se auch nur sehr bedingt. Sicher haben sie meist ein bes­se­res Ver­ständ­nis der Dt. Situa­ti­on — des­we­gen bin ich ganz bei Dir, dass wir mehr Dt. Pas­to­ren, Theo­lo­gen und Auto­ren brau­chen, die erbau­lich, hilf­reich und klar­sich­tig reden/schreiben.

    Ande­rer­seits sind vie­le theo­lo­gi­sche Ten­den­zen, die hier in Dtld Gemein­den in die Irre lei­ten eben auch aus den USA … und wer könn­te uns da bes­ser hel­fen die­se zu ver­ste­hen, als deren lands­leu­te?

    Wie dem auch sei — auch wir von Evan­ge­li­um 21 hof­fen, dass der Anteil Dt-spra­chi­ger Refe­ren­ten in zukunft grö­ßer wird. Aber wenn uns Gott schon mal beschenkt und wir Piper und Car­son zu einer Kon­fe­renz bekom­men kön­nen, dann grei­fen wir dank­bar zu und wer­den dann eben nur weni­ge Dt. Red­ner haben. Piper und Car­son ken­nen aber bei­de die Dt. Situa­ti­on erstaun­lich gut. Bei­de kön­nen Dt. lesen (auch wenn es mit dem Reden nicht so klappt) und ich bete, dass die Kon­fe­renz berei­chernd wirkt … und wir dann hilf­rei­che Impul­se in unse­re Dt. Gemein­den mit­neh­men und dort dann enga­giert, froh und mit immer mehr Evan­ge­li­um, Din­ge in unse­rem Land vor­an­brin­gen, so dass die nächs­te Gene­ra­ti­on evtl wie­der neue Spe­ners, etc. her­vor­bringt 🙂

  12. Hat jemand von euch das letz­te Jesus-Hou­se ange­se­hen und mit­ver­folgt?
    Was da abging kann sehr wohl von der ortho­do­xen US-ame­ri­ka­ni­schen sozio-kul­tu­rel­len Sei­te aus zurei­chend kri­ti­siert wer­den.

  13. Joschie sagt

    Ganz per­sön­lich: So lang­sam wird das für mich eine geis­ter Dis­kus­si­on, beson­ders wen es um den deutsch­spra­chi­gen Raum geht und irgend­wel­che ame­ri­ka­ni­schen Metho­den bei die­sen Din­gen kan ich nur mit dem Kopf schütteln.Da sind die fünf neu­en Bun­des­län­der die­ses war mal evan­ge­li­sches Kernland.Die Gemein­den haben 40, Jah­re DDR hin­ter sich und die­se Zeit hat sie stär­ker geprägt als sie das vie­le in den alten Bun­des­län­dern vor­stel­len können.Genau durch die­se Zeit wo Druck von der SED, der mal mehr oder weni­ger aber stän­dig vor­han­den war, hat die Gemein­den tief geprägt.Die Ver­wüs­tun­gen in den Köp­fen der Bevöl­ke­rung die bis heu­te anhält ganz zuschweigen.Nach 1989 haben Geschwis­ter ange­fan­gen christ­li­che Bücher anzu­bie­ten und zuver­kau­fen die­se klei­nen Anfän­ge wur­den durch die gro­ßen Anbie­ter mit ihren Prei­sen zer­stört, da ich selbst aus Bran­den­burg kom­me, habe ich all die­se Din­ge selbst miterlebt.Welche genau­en Infor­ma­tio­nen haben wir über die Gemein­den in Öster­reich und der Schweiz? @Peter du schreibst „da sind die Amis auch ein­fach viel pro­fes­sio­nel­ler“ wen ich über die Ver­flech­tung von gro­ßen Ame­ri­ka­ni­schen Ver­la­ge mit R.Murdoch und sein Medi­en­im­pe­ri­um lese kann ich auf die­se pro­fes­sio­nel­le Art sehr ger­ne Verzichten.Ich bin ganz per­sön­lich der Mei­nung wir soll­ten uns mehr Gedan­ken dar­über machen wie man die Men­schen dazu moti­viert wie­der Bücher zu lesen.

  14. @ alex: Dan­ke für Dei­nen Hin­weis dar­auf, dass wir aus­drück­lich deutsch­spra­chi­ge Auto­ren für Roma­ne und Erzäh­lun­gen suchen. Das möch­te ich noch­mal bestä­ti­gen.

    Obwohl es bei dem klei­nen christ­li­chen Buch­markt in deutsch­spra­chi­gen Raum schwie­rig ist, mit einer Über­set­zung die Kos­ten wie­der ein­zu­fah­ren, muss ich Eli­sa­beth recht geben, dass das immer noch ein­fa­cher, bil­li­ger, schnel­ler ist, als eige­ne deutsch­spra­chi­ge Auto­ren her­an­zu­zie­hen. Und das wie­der­um liegt zumin­dest mit dar­an, dass in Deutsch­land die Mei­nung weit ver­brei­tet ist, dass man um schrei­ben zu kön­nen, von der berühm­ten Muse geküsst sein muss. Lei­der haben vie­le Ein­sen­der von Manu­skrip­ten nicht ver­stan­den, dass Schrei­ben ein Hand­werk ist, das man (wenigs­tens ein Stück weit) erler­nen kann. Ent­spre­chend ist oft die Qua­li­tät der Manu­skrip­te, die man auf den Tisch bekommt. Und wenn es dann tat­säch­lich gute Ansät­ze gibt, ist immer noch inten­si­ve Arbeit mit dem Autor / der Auto­rin not­wen­dig, um etwas ver­öf­fent­li­chungs­rei­fes her­aus­zu­be­kom­men.

    Ein Bei­spiel: Mit einem deutsch­spra­chi­gen Erst­au­to­ren, der wirk­lich viel­ver­spre­chen­de Ide­en vor­ge­legt hat, arbei­ten wir jetzt bereits seit rund einem 34 Jahr und sind heu­te auf dem Stand, dass wir hof­fen, sein ers­tes Buch im Herbst 2012 her­aus­ge­ben zu kön­nen. Das heißt vom Ein­sen­den des Manu­skripts bis zur Ver­öf­fent­li­chung ste­cken rund 2 Jah­re inten­si­ve Arbeit dar­in. Wirt­schaft­lich ist so etwas nicht mög­lich, wenn man nur ein ein­zel­nes Buch ein­kal­ku­liert. Wir machen das trotz­dem, wenn wir Poten­zi­al sehen, weil unse­re Per­spek­ti­ve etwas lang­fris­ti­ger ist. Wir set­zen dar­auf, dass die Auto­ren, die wir so för­dern, wei­ter schrei­ben und im Lau­fe der Jah­re bes­ser wer­den (wir dann also beim 2. oder 3. Buch nicht mehr so viel Lek­to­rats­auf­wand betrei­ben müs­sen) … und dass sie uns dann auch treu blei­ben. — Damit haben wir als Ver­lag natür­lich eine lan­ge Durst­stre­cke vor uns, aber wir haben die­sen Weg in Angriff genom­men und set­zen dabei auf Got­tes Hil­fe und Segen.

    Des­halb möch­ten wir noch­mal alle (ange­hen­den) christ­li­chen Roman­au­to­ren ermu­ti­gen, uns ihr Manu­skript ein­zu­sen­den. Und noch ein Tipp: Beschäf­tigt euch ein wenig mit dem Hand­werk des Schrei­bens, denn der Lek­tor kann meist schon auf der ers­ten Sei­te erken­nen, ob der Autor sein Hand­werk beherrscht oder nicht. Ihr erhöht eure Chan­cen (nicht nur bei uns), wenn man auf den ers­ten Sei­ten schon merkt, dass ihr nicht nur gute Ide­en habt und moti­viert seid, son­dern auch wisst, was ihr tut.

    Wir freu­en uns dar­auf, von euch zu hören oder bes­ser gesagt zu lesen!

  15. Darf ich noch ein paar Anmer­kun­gen machen? 😉 Ok…

    1.) Ich möch­te auf inter­es­san­te Kom­men­ta­re bei Face zu mei­nem Arti­kel hin­wei­sen. Ich weiß nicht, ob man dort unan­ge­mel­det mit­le­sen kann: http://www.facebook.com/groups/evangelium21/

    2.) Alte Bücher wie­der neu auf­zu­le­gen ist eine sehr gute Idee. Was viel­leicht auch nötig wäre, dass man die­se alten Bücher sprach­lich über­ar­bei­tet und evtl. kürzt, um sie auch der moder­nen Gene­ra­ti­on zugäng­li­cher zu machen. Denn es erfor­dert etwas Über­win­dung sich in die alt­deut­sche Spra­che ein­zu­ar­bei­ten. Bei­spiels­wei­se wur­den vie­le Puri­ta­ner Bücher im Eng­li­schen sprach ange­passt und gekürzt. Wohl auch erst dadurch wur­den sie von der Mas­se und den jun­gen Leu­ten ange­nom­men.

    3.) Wenn es mir gelingt, kon­ser­va­ti­ve Chris­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum wie­der zum Schrei­ben guter Sach­bü­cher (und von mir aus auch Roma­nen 😉 ) zu moti­vie­ren, dann habe ich alles erreicht, was ich mit die­sem Arti­kel bezweckt habe. Wir brau­chen nicht nur die guten alten Bücher, son­dern auch neue.

    Ich bin übri­gens über­wäl­tigt von den Reak­tio­nen auf die­sen Arti­kel. Alle Bei­trä­ge waren für mich sehr hilf­reich und anre­gend. Ich bekam eini­ge neue Gedan­ken­an­stö­ße, die es zu ver­ar­bei­ten gilt.

  16. Pingback: Arcing « Soli Deo Gloria

  17. Als einer in Deutsch­land woh­nen­de und Deutsch­land lie­ben­de Eng­lan­der bedaue­re ich schon, dass aus dem Eng­li­schen oder Ame­ri­ka­ni­schen über­setz­ten Bucher so viel gele­sen wer­den. Natür­lich ist es klas­se, dass die Puri­ta­ner, Spur­ge­on, Car­son usw hier gele­sen wer­den, aber ich freu mich auf den Tag, wo irgend­ein Deut­scher, (nicht nur Luther!) im Ame­ri­ka oder Eng­land so geschätzt wird, wie Piper hier.

    Dan­ke für den Arti­kel!

  18. Wenn ich mir so die Kom­men­ta­re durch­le­se wür­de ich am liebs­ten mei­ne ange­fan­ge­nen Romani­de­en umset­zen. Wenn man denn die Zeit dafür hät­te ☺ Bin mal gespannt, wie die Reak­tio­nen auf mein ers­tes Buch „Der wah­re Gott der Bibel“ (http://www.cbuch.de/Muench-Der-wahre-Gott-der-Bibel-Vorschau-p3982/) aus­fal­len. Ich wür­de mich auch freu­en, wenn wir mehr deut­sche Theo­lo­gen und Pre­di­ger vom Schla­ge MacAr­Thurs und Pipers hät­ten.

  19. Eddi Klassen sagt

    Andi, auf dein ers­tes Buch bin ich auch schon sehr gespannt. Ich habe frü­her mal auf dei­ner Sei­te glau­b­e­mis­si­onschlan­gen etwas rein­ge­le­sen und fand es damals gut. Jetzt ist es bestimmt noch bes­ser gewor­den 🙂 Roma­ne von dir wür­de ich auch mal ger­ne lesen!

  20. Mei­nes Erach­tens soll­ten wir als Chris­ten nicht fra­gen, wel­che Natio­na­li­tät ein Autor hat, son­dern ihn nun anhand sei­ner Leh­re beur­tei­len. Wenn die Bücher bibel­treu sind, fra­ge ich nicht, ob Ame­ri­ka­ner oder Deut­scher, die Fra­ge ist nur, kann ich etwas von den dem Autor ler­nen, hilft er mir die Bibel bes­ser zu ver­ste­hen, wenn das der Fall ist, dann lese ich die Bücher. Die Auto­ren der Bibel waren weder Ame­ri­ka­ner, noch Deut­sche und den­noch pro­fi­tie­ren wir noch heu­te von ihren Schrif­ten. Natür­lich hat Gott alle Schrift ein­ge­ge­ben, aber sie waren ja kei­ne Mario­net­ten, er hat weder ihren kul­tu­rel­len Hin­ter­grund, noch ihre Per­sön­lich­keit aus­ge­blen­det. Alle waren sie Die­ner Got­tes und daher soll­ten wir, ler­nen es so zu sehen, wie Pau­lus, wenn er sagt:
    Wer ist nun Apol­los? Wer ist Pau­lus? Die­ner sind sie, durch die ihr gläu­big gewor­den seid, und das, wie es der Herr einem jeden gege­ben hat…Darum rüh­me sich nie­mand eines Men­schen; denn alles ist euer: Es sei Pau­lus oder Apol­los oder Kephas, es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegen­wär­ti­ges oder Zukünf­ti­ges, alles ist euer, ihr aber seid Chris­ti, Chris­tus aber ist Got­tes. (1. Kor 3, 5+21−23)

  21. Eduard Klassen sagt

    Karl-Heinz Thiel, Sie haben in Ihrem Kom­men­tar natür­lich völ­lig recht. Wie auch erwähnt, lese ich ger­ne Auto­ren aus ande­ren Län­dern. Mir ist nur die Träg­heit und viel­leicht auch die feh­len­de Unter­stüt­zung deut­scher poten­zi­el­ler Auto­ren auf­ge­fal­len. Und das habe ich moniert.

  22. Karl-Heinz Thiel sagt

    Sor­ry, dann habe ich Sie wohl etwas miss­ver­stan­den, in die­ser Hin­sicht haben Sie wahr­schein­lich Recht; wobei nach mei­ner Ein­schät­zung der Bekannt­heits­grad einer Per­son, viel­leicht noch ent­schei­den­der ist. Wenn jemand einen bekann­ten Namen hat, las­sen sich des­sen Bücher sicher viel leich­ter ver­mark­ten. Übri­gens habe ich auch eine Home­page, auf der ich christ­li­che Beträ­ge ver­öf­fent­li­che. Größ­ten­teils ver­fas­se ich die Tex­te selbst, doch es gibt auch ein paar Bei­trä­ge, von ande­ren Auto­ren, sowie Buch­emp­feh­lun­gen und eine Link­samm­lung.

    http://www.evangeliums-botschaft.de

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