Interviews, Medien, Verlagswelt
Kommentare 16

Dr. Lothar Gassmann – Theologe und Publizist im Gespräch

Wie nur weni­ge im evan­ge­li­ka­len Raum beschäf­tigt sich Dr. Lothar Gas­s­mann bereits seit drei Jahr­zehn­ten mit bib­li­scher Apo­lo­ge­tik, der Ver­tei­di­gung des christ­li­chen Glau­bens. In einem Inter­view mit NIMM UND LIES mach­te Dr. Gas­s­mann deut­lich, dass er dar­in kei­nes­wegs sei­nen ein­zi­gen Auf­trag sieht.

NIMM UND LIES: Herr Dr. Gas­s­mann, seit 2009 arbei­ten Sie im Dienst des Christ­li­chen Gemein­de­diens­tes (CGD). Was sind die Zie­le des Ver­eins?

Dr. Gas­s­mann: Die Zie­le des CGD sind in sei­ner Sat­zung und auf sei­ner Home­page zusam­men­ge­fasst. Ich zitie­re fol­gen­des dar­aus:

„Der Christ­li­che Gemein­de-Dienst (CGD) e.V. wur­de im Jah­re 2009 in Pforz­heim (Deutsch­land) gegrün­det. Er ist gemein­nüt­zig tätig, um christ­li­che Gemein­den und Wer­ke in Deutsch­land, Euro­pa und welt­weit zu för­dern. Er ver­folgt fol­gende Zie­le:

  1. Zweck des Ver­eins ist die Ver­brei­tung, För­de­rung und Pfle­ge des christ­li­chen Glau­bens auf der Grund­lage der Bibel.
  2. Die­ses Ziel soll ins­be­son­dere erreicht wer­den durch:
    1. Ver­brei­tung christ­li­cher Lite­ra­tur, Zeit­schrif­ten, Ton­trä­ger und ähnli­cher Medi­en.
    2. Ver­an­stal­tung von Vor­trä­gen, Semi­na­ren und der­glei­chen, Evan­ge­li­sa­tion und Schu­lung christ­li­cher Gemein­den und Wer­ke.
    3. Unter­stüt­zung mis­sio­na­risch-dia­ko­ni­scher Tätig­kei­ten.

Der CGD arbei­tet allein auf der Grund­lage der Hei­li­gen Schrift, ist von Dach­ver­bän­den jeder Art unab­hän­gig und steht Gemein­den und Ein­zel­per­so­nen zur Ver­fü­gung, die sei­nen Rat suchen. Mit der ins Anti­christ­li­che mün­den­den ökume­ni­schen Bewe­gung hat er nichts zu tun, son­dern er warnt die klei­ne Her­de‚ der wahr­haft Gläu­bi­gen vor ihr.
Zur Auf­klä­rung über Zeit­strö­mun­gen und zur War­nung vor Sek­ten, Kul­ten und Ideo­lo­gien betreibt er ein Apo­lo­ge­ti­sches Insti­tut. Gleich­zei­tig möch­te er der ange­foch­te­nen Gemein­de der End­zeit gesun­de bib­li­sche Leh­re zur Stär­kung ver­mit­teln.
Zu die­sem Zweck ver­öf­fent­licht der CGD vier­tel­jähr­lich die Zeit­schrift DER SCHMALE WEG. Ori­en­tie­rung im Zeit­ge­sche­hen in einer gedruck­ten Auf­lage von etli­chen Tau­send Exem­pla­ren und zusätz­lich der Mög­lich­keit, sie im Inter­net her­un­ter­zu­la­den.“

NIMM UND LIES: Wel­che Tätig­keit erfül­len Sie in die­sem Werk?

Dr. Gas­s­mann: In der Nach­folge von Jesus Chris­tus ist es mein Haupt­auf­trag, als Pre­di­ger, Leh­rer und Evan­ge­list dort zu die­nen, wo Gemein­den, Wer­ke und Haus­kreise mich ein­la­den. Damit ist auch Seel­sorge an suchen­den, ange­schla­ge­nen und geist­lich hei­mat­lo­sen Men­schen ver­bun­den. Es ist immer wie­der eine Freu­de, wenn Men­schen zu Jesus fin­den oder auf dem schma­len Weg mit Ihm bewahrt wer­den.

Um Men­schen zu hel­fen, aus Ver­füh­run­gen her­aus­zu­kom­men, und sie vor fal­schen Pro­phe­ten zu war­nen, füh­re ich eine umfang­rei­che Kor­re­spon­denz über Irr­leh­ren, Reli­gio­nen, Sek­ten und eso­te­ri­sche Strö­mun­gen. Dies ist nicht immer ein­fach, aber not­wen­dig, und benö­tigt viel Gebet.

Als Publi­zist schrei­be ich Auf­sätze und Bücher und stel­le alle drei Mona­te Bei­trä­ge für unse­re CGD-Zeit­schrift DER SCHMALE WEG zusam­men. Die Her­aus­gabe die­ser neu­en Zeit­schrift (sie erscheint seit dem Jah­re 2009) prak­tisch aus dem Stand her­aus war ein Glau­bens­wag­nis, aber Gott hat es bestä­tigt. Vie­le bewe­gende Leser­zu­schrif­ten ermu­ti­gen uns wei­ter­zu­ma­chen, auch wenn vie­les, was wir ver­öf­fent­li­chen, heut­zu­tage unpo­pu­lär ist. Aber wir möch­ten nicht den Leu­ten nach dem Mund reden, son­dern treu Got­tes Wort ver­kün­di­gen und es in eine immer gott­lo­ser wer­dende Welt und laue Chris­ten­heit klar und deut­lich hin­ein­ru­fen, solan­ge Jesus uns dafür noch Zeit und Kraft schenkt.

NIMM UND LIES: Sie haben in den letz­ten Jahr­zehn­ten rund 100 Bücher ver­fasst und her­aus­ge­ge­ben. Oft sind es sehr spe­zi­elle The­men. Wie schafft man es, so vie­le bib­lisch fun­dierte Bücher zu ganz unter­schied­li­chen Fra­gen zu ver­fas­sen?

Dr. Gas­s­mann: Ich habe dies als Auf­trag vom HERRN erfah­ren. Er hat mich in jedes ein­zelne The­ma hin­ein­ge­führt. Vie­les in mei­nen Büchern ist sel­ber durch­lebt und wur­de anschlie­ßend von mir anhand der Bibel in Form eines Buches auf­ge­ar­bei­tet. Es soll dadurch eine Hil­fe für die Men­schen sein, die ähnli­che Ent­wick­lun­gen durch­ma­chen und ähnli­che Situa­tio­nen erle­ben.

NIMM UND LIES: Wor­über schrei­ben Sie meis­tens? Was sehen Sie als Ihre Beru­fung?

Dr. Gas­s­mann: Mei­ne Beru­fung sehe ich dar­in, Men­schen zu hel­fen, dass sie Chris­ten wer­den, und Chris­ten zu hel­fen, dass sie Chris­ten blei­ben. Alle mei­ne Bücher und Arti­kel beinhal­ten die­se Ziel­set­zung.

Die ein­zel­nen The­men sind dabei recht unter­schied­lich und doch gibt es einen „roten Faden“ dar­in. Mei­ne ers­ten Bücher in den 80er Jah­ren befass­ten sich mit The­men wie Grup­pen­dy­na­mik, Die Grü­nen, Eso­te­rik, New Age und Anthro­po­so­phie, da ich mit allen die­sen Strö­mun­gen Kon­takt hat­te bzw. sel­ber zeit­wei­lig in sie ein­ge­bun­den war. Ich habe mich dann von der Bibel her mit die­sen Strö­mun­gen aus­ein­an­der­ge­setzt und mich von ihnen gelöst. Durch mei­ne Bücher möch­te ich, wie schon gesagt, auch ande­ren Men­schen hel­fen, von unbib­li­schen Ein­flüs­sen frei­zu­kom­men und zu Jesus Chris­tus zu fin­den.

In den Jah­ren 1993 bis 2008 war ich zuerst Dozent an einer theo­lo­gi­schen Aka­de­mie und danach Sek­ten– und Welt­an­schau­ungs­be­auf­trag­ter bei einer evan­ge­li­ka­len Arbeits­ge­mein­schaft. In die­ser Zeit habe ich mei­ne Beschäf­ti­gung mit theo­lo­gi­schen und apo­lo­ge­ti­schen The­men (also Fra­gen, die die Ver­tei­di­gung des christ­li­chen Glau­bens betref­fen) wei­ter ver­tie­fen kön­nen, wor­aus durch Got­tes Gna­de meh­rere Buch­rei­hen ent­stan­den sind: die „Rei­he Auf­klä­rung“, die Rei­he „Klei­nes Hand­buch“, Die „Aktu­elle Rei­he“ u.a.; außer­dem das „Hand­buch Ori­en­tie­rung“ und „Christ­wiki“ im Inter­net. Dar­an haben auf mei­ne Initia­tive hin auch ande­re Auto­ren, zum Bei­spiel frü­here Stu­den­ten von mir, mit­ge­ar­bei­tet.

Dies hat mir viel Freu­de gemacht, doch kam es im Jah­re 2009 zu einer neu­en Wei­chen­stel­lung in mei­nem Dienst. Die­se mün­dete dann in die Grün­dung des CGD ein und ermög­lichte es mir, mich noch stär­ker auf die Aus­le­gung des Wor­tes Got­tes zu kon­zen­trie­ren. Dar­in sehe ich mei­nen eigent­li­chen Haupt­auf­trag, wäh­rend die Aus­ein­an­der­set­zung mit unbib­li­schen Strö­mun­gen zwar wich­tig, aber letzt­lich doch nur not­wen­di­ges Bei­werk ist. Wer die Bibel kennt und sie in einer unver­fälsch­ten, urtext­na­hen Über­set­zung liest, ist vor Ver­füh­rung am bes­ten geschützt. Des­halb ver­kün­dige ich die Bot­schaft der Bibel mit gro­ßer Freu­de und hof­fent­lich anste­cken­der Begeis­te­rung.

NIMM UND LIES: Wel­ches Ihrer Bücher bedeu­tet Ihnen am meis­ten?

Dr. Gas­s­mann: Ich lese inzwi­schen fast nur noch die Bibel und im Ver­gleich dazu nur noch sel­ten die Bücher ande­rer Auto­ren, auch nicht mei­ne eige­nen Bücher, sobald sie ver­öf­fent­licht sind. Da Sie mich aber nach dem bevor­zug­ten Buch unter mei­nen eige­nen Ver­öf­fent­li­chun­gen fra­gen, wür­de ich ant­wor­ten: Am meis­ten bedeu­tet mir mein Andachts­buch mit dem Titel „Jesus Chris­tus allein“, weil die­ser Titel mei­nem Lebens­motto ent­spricht. Zudem habe ich in die­sem Andachts­buch die Quint­es­senz mei­ner ande­ren Ver­öf­fent­li­chun­gen sowie mei­ne Gedich­te zusam­men­ge­fasst.

NIMM UND LIES: Ist es nicht depri­mie­rend oder zumin­dest oft undank­bare Arbeit, sich stän­dig mit inne­revan­ge­li­ka­len Fehl­ent­wick­lun­gen zu beschäf­ti­gen?

Dr. Gas­s­mann: Das tue ich doch nicht stän­dig, son­dern nur da, wo es nicht mehr anders geht! Aber ich geste­he: Sie spre­chen da ein sehr trau­ri­ges The­ma an. Noch Ende der 90er Jah­re sag­te ich zu mei­nem frü­he­ren Ver­le­ger, Bru­der Fried­rich Häns­s­ler, in einem per­sön­li­chen Gespräch, dass ich froh sei, mich nur mit Sek­ten außer­halb des christ­li­chen Lagers und nicht mit inne­revan­ge­li­ka­len Pro­ble­men beschäf­ti­gen zu müs­sen. Ich hat­te dies auch nie vor­ge­habt. Aber vor allem seit der Jahr­tau­send­wende sind nach mei­ner Mei­nung so vie­le Fehl­ent­wick­lun­gen und zeit­geis­tige Strö­mun­gen ins Lager der Evan­ge­li­ka­len ein­ge­drun­gen, dass ich — wie auch meh­rere ande­re Brü­der — von mei­nem Gewis­sen her dazu nicht mehr schwei­gen konn­te. Dar­aus sind dann Bücher wie „Pie­tis­mus wohin?“ (mit einer War­nung vor Zeit­geist, Öku­me­ne, Spaß­ge­sell­schaft und Bibel­kri­tik bei Evan­ge­li­ka­len) und „Pro­jekt Ein­heit. Rom, Öku­me­ne und die Evan­ge­li­ka­len“ ent­stan­den. Aber wie schon gesagt: Dies ist nur ein klei­ner Teil mei­ner The­men. Ins­ge­samt über­wie­gen nach wie vor ande­re The­men, Bibel­aus­le­gun­gen und auch christ­li­che Lie­der, die Gott mir geschenkt hat.

NIMM UND LIES: Ihre Bücher sind schon bei sehr vie­len Ver­la­gen erschie­nen. Bei Häns­s­ler, Gerth­Me­dien, VLM, Ste­pha­nus, Mabo, Licht­zei­chen, Beta­nien, Ver­lag für refor­ma­to­ri­sche Erneue­rung usw. Wel­che Ent­wick­lun­gen beob­ach­ten Sie auf dem christ­li­chen Ver­lags­markt?

Dr. Gas­s­mann: Ich beob­achte einer­seits seit eini­gen Jah­ren eine Kon­zen­tra­tion des evan­ge­li­ka­len Ver­lags­we­sens in immer weni­ger Hän­den, ja zum Groß­teil inzwi­schen eine Mono­po­li­sie­rung nur unter einem Dach­ver­band, was für die Mei­nungs­viel­falt kata­stro­phal ist. Ande­rer­seits neh­me ich eine Zer­split­te­rung in klei­ne und kleins­te Ver­lage wahr, die oft­mals so kon­fes­sio­na­lis­tisch geprägt sind, dass sie kei­nen oder kaum Kon­takt mit­ein­an­der haben. Bei­des macht mich sehr betrof­fen und trau­rig und ich bete für eine Umkehr.

NIMM UND LIES: Auf der einen Sei­te stel­len Sie „libe­rale Fehl­ent­wick­lun­gen“ fest und ande­rer­seits kri­ti­sie­ren Sie „kon­fes­sio­na­lis­tisch gepräg­te Ver­lage“. Wie kon­fes­si­ons­ge­bun­den soll­te ein Ver­lag sein?

Dr. Gas­s­mann: Mit „kon­fes­sio­na­lis­tisch“ mei­ne ich kon­fes­sio­nelle Son­der­leh­ren, die über den kla­ren Wort­laut der Bibel hin­aus­ge­hen und neue Leh­ren zu ihr hin­zu­fü­gen. Man könn­te hier zum Bei­spiel die Tauf­wie­der­ge­burts­lehre bei Katho­li­ken und vie­len Luthe­ra­nern, die dop­pelte Prä­des­ti­na­tion (Vor­her­be­stim­mung) bei vie­len Cal­vi­nis­ten oder die Leh­re der „Unver­lier­bar­keit des Heils“ bei vie­len Dar­bys­ten nen­nen. Ich leh­ne Leh­ren ab, die nicht klar in der Bibel ste­hen. Nun habe ich sel­ber ein Glau­bens­be­kennt­nis für unab­hän­gige bibel­treue Gemein­den ver­fasst, habe aber in der Ein­lei­tung zu die­sem Bekennt­nis aus­drück­lich betont, dass ich mich stets von der Bibel her kor­ri­gie­ren las­se, wenn mir jemand auf­zeigt, dass eine Aus­sage dar­in in kla­rem Wider­spruch zur Hei­li­gen Schrift ste­hen soll­te. Die­sen Ein­druck hat man bei man­chen Leh­ren im tra­di­tio­nel­len kirch­li­chen und frei­kirch­li­chen Lager lei­der nicht, son­dern eher den Ein­druck einer lehr­mä­ßi­gen Ver­här­tung und feh­len­den Kor­rek­tur­be­reit­schaft. Der Maß­stab für Leh­re und Leben soll­te dage­gen für einen Chris­ten allein die Bibel in ihrem Wort­sinn und Kon­text und ihrer heils­ge­schicht­li­chen Ent­fal­tung sein. Unser aller Erkennt­nis ist Stück­werk, und so soll­ten wir bei unter­schied­li­chen Erkennt­nis­sen in nicht heils­ent­schei­den­den Fra­gen als Chris­ten barm­her­zig mit­ein­an­der sein und brü­der­lich mit­ein­an­der umge­hen.

NIMM UND LIES: Ihre letz­ten Bücher sind im Fromm Ver­lag erschie­nen. Die Prei­se lie­gen bei knapp 50 Euro und die Bücher wer­den aus­schließ­lich über Ama­zon ver­trie­ben. Sind das nicht alles Grün­de, die den Absatz doch sehr gering hal­ten wer­den? Beim Ver­lag Samen­korn erscheint doch aktu­ell Ihre Aus­le­gung zur Offen­ba­rung in der Rei­he „Bibel aktu­ell“?

Dr. Gas­s­mann: Ich bin sehr dank­bar, dass der Ver­lag Samen­korn, der von russ­land­deut­schen Men­no­ni­ten gegrün­det wur­de, mei­ne neue Aus­le­gungs­reihe „Bibel aktu­ell“ ver­öf­fent­licht. Außer der Offen­ba­rung erschei­nen dar­in ja auch ande­re Aus­le­gun­gen von mir, zum Bei­spiel über die Zehn Gebo­te, den Jako­bus­brief und jetzt aktu­ell über Psal­men, Gleich­nisse, Sprü­che und das Buch Pre­di­ger. Der Ver­lag Samen­korn ist aber mit die­ser Rei­he voll aus­ge­las­tet.

Ger­ne wür­de ich daher, wenn Gott es schenkt, wei­tere Bücher, zum Bei­spiel über theo­lo­gi­sche The­men, Glau­bens­fra­gen, Zeit­strö­mun­gen oder Sek­ten, zusätz­lich bei ande­ren Ver­la­gen ver­öf­fent­li­chen. Aber bis­her hat sich lei­der noch nicht der pas­sende Ver­lag gefun­den. Somit ver­öf­fent­li­che ich zur Zeit eini­ge wis­sen­schaft­li­che Wer­ke von mir, die seit län­ge­rem ver­grif­fen waren (z.B. über ein­fluss­rei­che Theo­lo­gen der Neu­zeit und Anthro­po­so­phie), in über­ar­bei­te­ter und aktua­li­sier­ter Fas­sung beim Fromm-Ver­lag, einem rei­nen Print-on-Demand-Ver­lag, damit sie über­haupt wie­der zugäng­lich sind. Sie wer­den immer nur auf Nach­frage gedruckt, wor­aus sich die hohen Prei­se erklä­ren. Ich kann dies momen­tan lei­der nicht ändern.

NIMM UND LIES: Das bedeu­tet, dass Sie unter Umstän­den einen wei­te­ren kon­ser­va­tiv-bibel­treu gepräg­ten Ver­lag grün­den wer­den?

Dr. Gas­s­mann: Nicht ich sel­ber. Dazu habe ich momen­tan weder Zeit noch Auf­trag. Aber sobald Gott es bib­lisch klar ste­hen­den und muti­gen Geschwis­tern aufs Herz legt, wür­de ich ger­ne einen Ver­lag unter­stüt­zen, der sich ohne ökume­ni­sche Ver­fla­chung einer­seits und ohne kon­fes­sio­na­lis­ti­sche Eng­füh­rung ande­rer­seits allein um die bibel­treue Aus­le­gung des Wor­tes Got­tes und die Abwehr unbib­li­scher Zeit­strö­mun­gen bemüht. War­ten wir ab, was Gott tut und ob er jemand in die­se Auf­gabe beruft. Jeden­falls bete ich dafür.

NIMM UND LIES: Noch eine letz­te Fra­ge. Wel­che Bücher haben Sie neben der Bibel am meis­ten geprägt und wel­che Bücher emp­feh­len Sie den jun­gen Gene­ra­tio­nen beson­ders?

Dr. Gas­s­mann: Vie­le Bücher! Ich kann Ihnen hier nicht alle Titel, aber die Auto­ren nen­nen: Mar­tin Luther, Phil­ipp Jakob Spe­ner, John Bun­yan, Lud­wig Hof­acker, Carl Olof Rose­nius, Charles Had­don Spur­geon, Aiden Wil­son Tozer, Arthur Ernest Wil­der-Smith, Her­bert Jant­zen, Dave Hunt, John MacAr­thur, Wer­ner Gitt und ande­re. Von allen die­sen Brü­dern habe ich geist­lich man­ches gelernt, aber von kei­nem sein Lehr­sys­tem als Gan­zes über­nom­men. Vie­les, was die­se Brü­der schrei­ben, könn­te auch für die jun­ge Gene­ra­tion eine Hil­fe für einen neu­en geist­li­chen Auf­bruch sein. Aber bei allen mensch­li­chen Auto­ren, so auch bei mir, gilt: Prü­fet alles, und das Gute behal­tet! Obers­te Richt­schnur ist und bleibt allein die Hei­lige Schrift, das Wort des leben­di­gen Got­tes! Die­se soll­te auch von der jun­gen Gene­ra­tion in einer guten, unver­fälsch­ten Über­set­zung, die nahe am Urtext ist, gele­sen und beher­zigt wer­den.

NIMM UND LIES: Herr Dr. Gas­s­mann, wir dan­ken Ihnen für das Gespräch.

www.l-gassmann.de - Home­page von Dr. Lothar Gas­s­mann
www.cgd-online.de - Christ­li­cher Gemein­de-Dienst
www.cvsamenkorn.de - Christ­li­cher Schrif­ten- und Lie­der­ver­lag Samen­korn

16 Kommentare

  1. Joschie sagt

    Das Inter­view mit Lothar Gas­s­mann ist schon sehr bemer­kens­wert. Als erst kommt einen ver­ba­len Rund­um­schlag gegen alle mög­li­chen Ver­la­ge und danach wird die Leh­re von der Tauf­wie­der­ge­burt, die dop­pel­te Prä­de­sti­na­ti­on und die Unver­lier­bar­keit des Heils in einem Atem­zug als Son­der­leh­ren also Irr­leh­ren bezeichnet.Es ist schon erstaun­lich das Lothar Gas­s­mann sei­ne neu­en Bücher bei Fromm-Ver­lag herausbringt.Ich habe mir mal die­sen Ver­lag etwas genau ange­se­hen, dort kom­men auch streng katho­li­sche Bücher her­aus und Bücher, die irgend­wie einen christ­li­chen Anstrich haben.Dass Lothar Gas­s­mann sei­ne neu­en Bücher gemein­sam mit katho­li­sche Bücher im sel­ben Ver­lag erschei­nen ent­behrt nicht einer gewis­sen Iro­nie, da er ja stän­dig von der Öku­me­ne und der katho­li­schen Kir­che warnt.Ich hat­te mich mit Lothar Gas­s­mann über e-mail in Ver­bin­dung gesetzt wegen eines Bei­tra­ges, wo er als Quel­le den Kopp-Ver­lag ange­ge­ben hatte.Ich ihnen mei­ne Beden­ken wegen die­ses Ver­la­ges mit­ge­teilt es ist von Lothar Gas­s­mann eine sehr aus­wei­chen­de Ant­wor­te gekom­men.

  2. Herr Dr. Gas­s­mann macht eine in vie­ler­lei Hin­sicht sehr gute Arbeit und trotzt dabei den Wider­stän­den. Er scheut das Inter­net und die Öffent­lich­keit nicht, und auch die­ses Inter­view ist ein Bei­spiel dafür. Sei­ne kla­ren Posi­tio­nen bie­ten immer wie­der — wie auch hier — Mög­lich­kei­ten, ihn zu kri­ti­sie­ren, und den­noch macht er wei­ter. Durch Email-Aus­tausch ken­ne ich Herrn Dr. Gas­s­mann aber als jeman­den, der trotz Hek­tik und Zeit­not fair mit sei­nen Geschwis­tern umzu­ge­hen ver­sucht. Ich wün­sche Herrn Dr. Gas­s­mann Schutz und Freu­de an der Arbeit, aber auch Weis­heit im Umgang mit sei­nen kla­ren Posi­tio­nen sowie Men­schen, die ihm zur Sei­te ste­hen.

  3. @ Rami
    Dan­ke für dein aus­ge­wo­ge­nes State­ment. Ich sehe es ähn­lich. Lothar Gas­s­mann äußert sich auch dort zu Fehl­ent­wick­lun­gen, wo die meis­ten ande­ren sich nicht mehr fest­le­gen wol­len. Ich wün­sche Lothar Gas­s­mann eben­falls, dass er sei­nen Dienst der Auf­er­bau­ung und Kor­rek­tur in Weis­heit und Lie­be tun kann.

  4. Joschie sagt

    Ich fin­de es schon erstaun­lich das weder @RamiA. noch @Alex auf mei­ne Fra­ge­stel­lung ein­ge­gan­gen sind. Lothar Gas­s­mann bringt sei­ne neue Bücher durch einen Ver­lag her­aus, der auch streng katho­li­sche Bücher her­aus­bringt, was hat das mit sei­nen kla­ren Posi­tio­nen zu tun.Genau, wie er Ver­öf­fent­li­chung aus dem Kopp-Ver­lag wei­ter ver­brei­tet der auch für sei­ne eso­te­ri­schen Bücher und sei­ne Verschwörung.Dieses ist von mir kei­ne Kri­tik, son­dern Fra­gen, die sich mir in die­sen Fall aufdrängen.Sollen die­se Fra­gen hier nicht erwünscht sein sagt ganz ein­fach bescheid.

  5. Hal­lo Joschie,

    ich bin mir nicht sicher, was du mit „ver­ba­len Rund­um­schlag gegen alle mög­li­chen Ver­lage“ meinst. Der ist mir nicht auf­ge­fal­len.

    Soweit ich das nach­voll­zie­hen kann, hat Lothar Gas­s­mann sei­ne Bücher beim Fromm-Ver­lag im Pro­gramm, damit die Bücher für Inter­es­sier­te über­haupt erhält­lich sind. Wer sei­ne zeit­geist­kri­ti­schen Bücher kennt, weiß, dass Gas­s­mann kei­nes­wegs hin­ter katho­li­schen oder ähn­li­chen Titeln aus dem Ver­lag steht. Ich bin mir sicher, dass Gas­s­mann bei Inter­es­se eines evan­ge­li­ka­len Ver­la­ges viel lie­ber in so einem Ver­lag sei­ne Bücher ver­öf­fent­li­chen wür­de.

    Ich weiß nicht, wel­che Bücher Gas­s­mann aus dem Kopp-Ver­lag emp­foh­len oder wo er die­sen Ver­lag als Quel­le ange­ge­ben hat. Dass der Kopp-Ver­lag auch für eso­te­ri­sche Publi­ka­tio­nen steht, ist rich­tig. Das bedeu­tet jedoch nicht grund­sätz­lich, dass alle Bücher eso­te­risch und falsch sei­en.

    Ich wür­de mir bei kri­ti­schen Kom­men­ta­ren eben­falls ger­ne mehr Dif­fe­ren­zie­rung wün­schen.

    Lie­ben Gruß
    alex

  6. Joschie sagt

    Hal­lo Alex!
    Von Lothar Gas­s­mann sind ja schon in sehr vie­len Ver­la­gen Bücher erschienen.Es scheint aber so das die Zusam­men­ar­beit mit die­sen Ver­la­gen kei­ne lan­ge Zeit gedau­ert hat.Ob die­ses immer an den Ver­la­gen gele­gen hat, da habe ich so mei­ne Zweifel.Es gibt auch christ­li­che Ver­la­ge die Bücher auf Bestel­lung dru­cken und es gibt auch ande­re Ver­triebs­we­ge.
    Das L.Gassmann die Leh­re von der Tauf­wie­der­ge­burt, die dop­pel­te Prä­de­sti­na­ti­on und die Unver­lier­bar­keit des Heils in einem Atem­zug als Son­der­leh­ren also Irr­leh­ren bezeich­net ist mehr als befremd­lich zumal er anscheint fest­legt, was biblisch ist und was nicht. Aus den Kopp-Ver­lag hat er in die­sem Fall einem Arti­kel gebracht mit dem Titel „Ein Mili­tär­putsch in Grie­chen­land ste­hen unmit­tel­bar bevor“ Es sind Wochen sind ver­gan­gen und nichs von einem Mili­tär­putsch in Griechenland.Genau mit die­sem Din­gen beschä­digt L.Gassmann sei­ne eig­ne Glaub­wür­dig­keit als Apo­lo­get und sonst nie­mand.

  7. Ich den­ke du sprichst gera­de mit der Kopp-Ange­le­gen­heit einen wich­ti­gen Punkt an. Alle Spe­ku­la­tio­nen (die oft auf sehr dubio­se Quel­len basie­ren) und dann auch noch nicht ein­tref­fen, beschä­di­gen die Glaub­wür­dig­keit eines Apo­lo­ge­ten. Hier ist eine gesun­de Nüchern­heit unab­ding­bar. Zu schnell kann man sich ver­gal­lop­pie­ren und mehr Scha­den anrich­ten als Nut­zen brin­gen…

  8. Die Koope­ra­ti­on zur Ver­brei­tung gesell­schafts­re­le­van­ter Mei­nun­gen mit KOPP oder noch schlim­mer mit pi-news habe ich auch schon kri­ti­siert und muss hier erwäh­nen, dass Herr Gas­s­mann mir auch recht gege­ben hat. Nicht nur er, auch ande­re die ihm hel­fen wol­len sind für sol­che Aktio­nen mit­ver­ant­wort­lich. Die Kri­tik ist jeden­falls ange­kom­men und man soll­te das nicht zu hoch hän­gen.

    Ande­rer­seits muss man in der prak­ti­schen Arbeit wohl immer Kom­pro­mis­se ein­ge­hen, indem man z.B. mit Ver­la­gen zusam­men­ar­bei­tet, die nicht nur Bücher glei­cher Qua­li­tät und Mei­nung her­aus­brin­gen. Oder man grün­det sei­nen eige­nen Ver­lag und star­tet eine eige­ne, völ­lig iso­lier­te Arbeit, was ungleich schwie­ri­ger ist. Inso­fern wün­sche ich „Weis­heit im Umgang mit den kla­ren Posi­tio­nen“. Jeder darf sei­ne Mei­nung haben. Wie er sie dann äußert, wem gegen­über und wel­che prak­ti­schen Kon­se­quen­zen er zieht, ist eine ande­re Sache.

    @Joschie An wel­che alter­na­ti­ven Ver­la­ge und Ver­triebs­we­ge denkst Du?

  9. Joschie sagt

    Rami Eine Mög­lich­keit ist einen Ver­lag zu grün­den, dazu muss man nur ein Gewer­be anmel­den und die ISBN beantragen.Es besteht auch die Mög­lich­keit Bücher zusam­men mit ande­ren Ver­la­gen zu ver­öf­fent­li­chen, die­se Vari­an­te wird jetzt öfter genutzt.So bei VTR/RVB-Ver­lag, RVB/VKW-Ver­lag, Fran­ke/VTR-Ver­lag und CV/CLV-Verlag.Für das Her­stel­len der Bücher nach bedarf gibt es auch ganz neu­tra­le Anbie­ter, es gibt auch die Mög­lich­keit die­se beim dem BOD Ver­lags­ser­vice/RVB-Ver­lag her­stel­len zu lassen.Bei den Ver­triebs­we­gen sind mir die­se bekannt http://www.cbuch.de http://www.leseplatz.de und auch http://www.zeltmacher-nachrichten.eu bie­tet Bücher an.Die Macht­kon­zen­tra­ti­on weni­ger gro­ßer Anbie­ter auf den christ­li­chen Bücher­markt bringt es mit sich, dass Sie Vor­ge­ben, was für Bücher sie in ihr Sor­ti­ment auf­neh­men Auf­neh­men oder nicht und dazu auch noch die Prei­se diktieren.Daher liegt die Zukunft in dem Online­han­del in wel­cher Form auch immer!

  10. Es macht mich trau­rig, dass „Joschi“ mei­ne Publi­ka­tio­nen beim Fromm-Ver­lag kri­ti­siert. Der Fromm-Ver­lag ist Part­ner des Süd­west­deut­schen Ver­lags für Hoch­schul­schrif­ten und hat mir als sol­cher die Ermög­li­chung von wis­sen­schaft­li­chen Publi­ka­tio­nen ange­bo­ten. Die­ses Ange­bot habe ich erst ange­nom­men, nach­dem sämt­li­che evan­ge­li­ka­len Ver­la­ge, die ich gefragt hat­te, die Publi­ka­ti­on mei­ner Schrif­ten abge­lehnt hat­ten. Ich ste­he nach wie vor kri­tisch zur Röm.-Kath. Kir­che und zur Öku­me­ne!
    Übri­gens: Auch der Beta­ni­en-Ver­lag, mit dem „Joschi“, wie aus sei­nen Mails her­vor­geht, zusam­men­ar­bei­tet, hat­te die Publi­ka­ti­on mei­ner Schrif­ten abge­lehnt. Inso­fern ist es gera­de­zu gemein, mich jetzt wegen der punk­tu­el­len Zusam­men­ar­beit mit dem Fromm-Ver­lag zu kri­ti­sie­ren, nach­dem Joschis „Ver­lag“ mir eine Zusam­men­ar­beit ver­wei­gert hat­te.

  11. Joschie sagt

    @ Herr Gas­s­mann, ich bin Mod. bei http://www.Bifo.de, das ist das Forum des Beta­ni­en-Ver­la­ges. Ob die­se Tätig­keit schon eine Zusam­men­ar­beit mit dem Beta­ni­en-Ver­lag bedeu­tet, mag jeder für sich beur­tei­len. Der Fromm-Ver­lag bie­tet ein brei­tes Spek­trum an Büchern https://www.frommverlag.de/site/fromm-verlag/27, da ist halt alles vor­han­den, was sich christ­lich nennt. Ich habe kei­ne Kennt­nis, war­um sämt­li­che evan­ge­li­ka­len Ver­la­ge, die sie gefragt haben, die Publi­ka­ti­on ihrer Schrif­ten abge­lehnt haben. Viel­leicht liegt es ganz ein­fach dar­an, das es zu gro­ße Unter­schie­de in der Erwar­tung (Autor) auf der einen Sei­te und der Rea­li­tät (Ver­lag) auf der ande­ren Sei­te gibt. Das mit dem Fromm-Ver­lag, ist ihre Ent­schei­dung Herr Gas­s­man und sie allein müs­sen die­se Ent­schei­dung als Apo­lo­get ver­ant­wor­ten.

  12. Die Zusam­men­ar­beit mit dem Fromm-Ver­lag lässt dar­auf schlie­ßen, dass die Erwar­tun­gen des Autors nicht all­zu hoch sind. Er will ein­fach nur sein Buch ver­öf­fent­li­chen. Inso­fern kann man ihm kei­nen Vor­wurf machen, wenn es nicht zu einer Zusam­men­ar­beit mit evan­ge­li­ka­len Ver­la­gen kam. Gleich­zei­tig wird ihm nun vor­ge­wor­fen, er sol­le höhe­re Ansprü­che stel­len und nicht zu Fromm gehen…

  13. Joschie sagt

    @Ramir A. War­um es zu kei­ner Zusam­men­ar­beit von Herrn Gas­s­mann und den ver­schie­de­nen Ver­la­gen gekom­men ist kön­nen nur die betei­lig­ten beant­wor­ten. Mir geht es nicht um höhe­re Ansprü­che, son­dern um die Bücher, die der Fromm­ver­lag in sei­nem Ver­lags­pro­gramm hat.Herr Gas­s­mann schreibt ja vie­le Bei­trä­ge als Apologet.Dabei sind auch vie­le sehr kri­ti­sche Bei­trä­ge über die römisch katho­li­sche Kir­che und die Öku­me­ne, das jetzt sei­ne Bücher in einem Ver­lag Erschei­nen der auch Bücher aus die­sen Rich­tun­gen anbie­te hat für mich per­sön­lich einen sehr bit­te­ren Nach­ge­schmack.

  14. Zeit für einen neu­en Ver­lag, so wie ich das sehe. Abschlie­ßend möch­te ich viel­leicht noch ein­mal Herrn Dr. Gas­s­man selbst zitie­ren:

    „Sobald Gott es bib­lisch klar ste­hen­den und muti­gen Geschwis­tern aufs Herz legt, wür­de ich ger­ne einen Ver­lag unter­stüt­zen, der sich ohne ökume­ni­sche Ver­fla­chung einer­seits und ohne kon­fes­sio­na­lis­ti­sche Eng­füh­rung ande­rer­seits allein um die bibel­treue Aus­le­gung des Wor­tes Got­tes und die Abwehr unbib­li­scher Zeit­strö­mun­gen bemüht. War­ten wir ab, was Gott tut und ob er jemand in die­se Auf­gabe beruft. Jeden­falls bete ich dafür.“

    Die­se Aus­sa­ge, da bin ich ganz ehr­lich, hat mich schon über­rascht. Beson­ders der Zusatz „ohne kon­fes­sio­na­lis­ti­sche Eng­füh­rung“. Genau die­sen Spa­gat brau­chen wir, eine star­ke Ein­heit von Chris­ten inner­halb bibli­scher Gren­zen, die weder zu weit noch zu eng defi­niert sind. Und genau das ist, so scheint es, was heu­te nicht mehr recht gelin­gen will. Ich bete auch dafür.

Hinterlasse einen Kommentar!