Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wahre Jüngerschaft

Ist Jesus unsere ganze Leidenschaft?

Vie­le Chris­ten fühl­ten sich sehr betrof­fen, als Bil­ly Gra­ham den fol­gen­den Brief ver­las, den ein ame­ri­ka­ni­scher Stu­dent geschrie­ben hat­te, der sich in Mexi­ko dem Kom­mu­nis­mus zuwand­te. Der Zweck des Schrei­bens war, sei­ner Ver­lob­ten zu erklä­ren, war­um er das Ver­hält­nis lösen müs­se: »Wir Kom­mu­nis­ten haben eine ver­hält­nis­mä­ßig hohe Unfall­ra­te. Wir sind die­je­ni­gen, die erschos­sen, erhängt, gelyncht, geteert, gefe­dert, ein­ge­sperrt, ver­leum­det und ver­höhnt und aus unse­rer Stel­lung gewor­fen wer­den, denen man auf alle erdenk­li­che Wei­se das Leben schwer macht. Ein bestimm­ter Pro­zent­satz von uns wird getö­tet. Wir leben buch­stäb­lich in Armut. Wir über­mit­teln jeden Pfen­nig unse­rer Par­tei, außer dem Aller­not­wen­digs­ten, das wir brau­chen, um uns am Leben zu erhal­ten. Wir Kom­mu­nis­ten haben weder Zeit noch Geld für vie­le Kino- oder Kon­zert­be­su­che, für gro­ße Kote­letts oder ein anstän­di­ges Heim und neue Wagen. Wir wer­den als Fana­ti­ker beschrie­ben. Wir sind es! Unser Leben wird regiert von einem gro­ßen, alles über­schat­ten­den Fak­tor: Dem Kampf für den Welt­kom­mu­nis­mus. Wir Kom­mu­nis­ten haben eine Lebens­phi­lo­so­phie, die mit kei­ner noch so gro­ßen Geld­sum­me zu erkau­fen ist. Wir haben eine gerech­te Sache, für die wir kämp­fen, und …

William MacDonald: Seiner Spur folgen

Im Jahr 2007 ver­starb eine für mich sehr wesent­li­che Per­son. Wil­liam Mac­Do­nald, der in über 80 Büchern das wei­ter­ge­ge­ben hat, was ihn sel­ber so sehr beweg­te und es in gro­ßen Tei­len selbst aus­leb­te. Bis­her habe ich eini­ge weni­ge dün­ne­re Bücher von ihm gele­sen. Dar­un­ter „Wah­re Jün­ger­schaft“, „Zer­brich mich, Herr“, das Andachts­buch „Licht für den Weg“. Auch sei­ne Bibel­kom­men­ta­re gebrau­che ich. Als eines der letz­ten sei­ner Bücher erschien Sei­ner Spur fol­gen. Eine Anlei­tung zur Jün­ger­schaft und eine Art Ver­mächt­nis eines Got­tes­man­nes. Sei­ner Spur fol­gen ist mit gut 430 Sei­ten wahr­schein­lich sein umfang­reichs­tes Werk. Von den Kom­men­ta­ren ein­mal abgesehen.

Gute Gaben, alles haben?

Das The­ma Christ und Geld wird ger­ne behan­delt. Man schaue sich nur an, wie vie­le Bücher dazu bereits geschrie­ben wur­den. Und viel­leicht ist das auch ganz gut so. Man beach­te: 16 der 38 Gleich­nis­se Jesu han­deln vom Umgang mit irdi­schem Besitz. Jetzt also die­ses Buch. Ich habe es ganz beson­ders güns­tig im Paket bei der Akti­on zum 10-jäh­­ri­­gen Jubi­lä­um vom 3L Ver­lag bestellt. The­ma und Inhalt  Das Buch ist in zehn Kapi­tel ein­ge­teilt. Fast jedes Kapi­tel stützt sich dabei auf einen län­ge­ren Bibel­ab­schnitt. Dabei macht John Ben­ton direkt am Anfang klar, dass wir Men­schen in einer vom Kon­sum­den­ken beherrsch­ten Welt leben. Wie soll­te nun unse­re Grund­aus­rich­tung als Chris­ten aus­se­hen? Wir soll­ten unse­re Hoff­nung auf Gott set­zen und nicht auf mate­ri­el­le Din­ge. S. 16 Wir sol­len die mate­ri­el­len Güter die­ser Welt im Licht der kom­men­den Welt gebrau­chen. S. 20 Er nennt die Pro­ble­ma­tik der Post­mo­der­ne. Nichts ist wahr. Nichts ist falsch. Alles steht zur Debat­te. Alles ist rela­tiv. Wie soll man dabei als durch­schnitt­li­cher Mensch hin­durch­bli­cken? Wer kann einem noch sagen was wirk­lich rich­tig oder falsch ist? Die­se Orientierungslosigkeit …