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Ist Jesus unsere ganze Leidenschaft?

Ausschnitt aus dem Buch "Wahre Jüngerschaft" von William MacDonald

Wahre Jüngerschaft Vie­le Chris­ten fühl­ten sich sehr betrof­fen, als Bil­ly Gra­ham den fol­gen­den Brief ver­las, den ein ame­ri­ka­ni­scher Stu­dent geschrie­ben hat­te, der sich in Mexi­ko dem Kom­mu­nis­mus zuwand­te. Der Zweck des Schrei­bens war, sei­ner Ver­lob­ten zu erklä­ren, war­um er das Ver­hält­nis lösen müs­se:

»Wir Kom­mu­nis­ten haben eine ver­hält­nis­mä­ßig hohe Unfall­ra­te. Wir sind die­je­ni­gen, die erschos­sen, erhängt, gelyncht, geteert, gefe­dert, ein­ge­sperrt, ver­leum­det und ver­höhnt und aus unse­rer Stel­lung gewor­fen wer­den, denen man auf alle erdenk­li­che Wei­se das Leben schwer macht. Ein bestimm­ter Pro­zent­satz von uns wird getö­tet. Wir leben buch­stäb­lich in Armut. Wir über­mit­teln jeden Pfen­nig unse­rer Par­tei, außer dem Aller­not­wen­digs­ten, das wir brau­chen, um uns am Leben zu erhal­ten. Wir Kom­mu­nis­ten haben weder Zeit noch Geld für vie­le Kino- oder Kon­zert­be­su­che, für gro­ße Kote­letts oder ein anstän­di­ges Heim und neue Wagen. Wir wer­den als Fana­ti­ker beschrie­ben. Wir sind es! Unser Leben wird regiert von einem gro­ßen, alles über­schat­ten­den Fak­tor: Dem Kampf für den Welt­kom­mu­nis­mus. Wir Kom­mu­nis­ten haben eine Lebens­phi­lo­so­phie, die mit kei­ner noch so gro­ßen Geld­sum­me zu erkau­fen ist. Wir haben eine gerech­te Sache, für die wir kämp­fen, und ein kla­res Ziel für unser Leben. Unser eige­nes klei­nes Ich wird der gro­ßen mensch­li­chen Bewe­gung unter geord­net, und wenn unser per­sön­li­ches Leben hart zu sein und unser Ich an der Unter­ord­nung unter die Par­tei zu lei­den scheint, so wer­den wir doch reich­lich ent­schä­digt durch den Gedan­ken, dass jeder Ein­zel­ne von uns zu etwas Neu­em, Wah­rem und Bes­se­rem für die Mensch­heit bei­trägt. Es gibt nur eines, womit ich es tod­ernst mei­ne, und das ist der Kom­mu­nis­mus. Er ist mein Leben, mei­ne Arbeit, mei­ne Reli­gi­on, mein Hob­by, mein Schatz, mei­ne Frau und Gelieb­te, mein Brot und mein Fleisch. Ich arbei­te des Tages dafür und träu­me davon in der Nacht. Die­se Beschlag­nah­mung ist stän­dig im Wach­sen begrif­fen und wird nie­mals abneh­men. Des­halb kann ich kei­ne Freund­schaft, kei­ne Lie­bes­af­fä­re oder auch nur eine Unter­hal­tung auf­recht erhal­ten, ohne sie in Bezie­hung zu die­ser Macht zu brin­gen, die mein Leben führt und lei­tet. Ich bewer­te Men­schen, Bücher, Ide­en und Hand­lun­gen danach, wie sie das Ziel des Kom­mu­nis­mus beein­flus­sen und wie sie dazu ste­hen.
Ich war schon im Gefäng­nis wegen mei­ner Idea­le, und wenn nötig, bin ich auch bereit, mich dafür vor das Exe­ku­ti­ons­kom­man­do stel­len zu las­sen.«

Wenn Kom­mu­nis­ten so ihrer Sache hin­ge­ge­ben sein kön­nen, wie sehr viel mehr soll­ten Chris­ten sich ihrem Herrn in lie­ben­der, fröh­li­cher Hin­ga­be schen­ken.

Aus­zug aus dem Buch „Wah­re Jün­ger­schaft“ (S.40 ff.)

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