Alle Artikel mit dem Schlagwort: Vater

Standardwerk zur Heiligen Dreieinigkeit Gottes

Ich glau­be in der letz­ten Zeit hat mich kaum ein The­ma mehr beschäf­tigt als die Drei­ei­nig­keit. Es gab hier so viel Unklar­heit, dass man vor lau­ter Bäu­men den Wald nicht mehr sehen konn­te. Eini­ge Bei­spie­le. Im Grun­de genom­men wäre das Modell das ich aus der Drei­ei­nig­keit zeich­nen wür­de in etwa so etwas wie eine „Zwei­ei­nig­keit“ von Vater und Sohn + einem in irgend einer Wei­se unter­ge­ord­ne­ten Hei­li­gen Geist. Ehr­lich gesagt ken­ne ich auch kaum einen aus dem kon­ser­va­ti­ven Milieu der nicht in irgend einer Wei­se die Sub­or­di­na­ti­on des Soh­nes leh­ren wür­de. Der Sohn weiß ja schließ­lich nicht, wann das Ende der Zei­ten anbre­chen soll (Mt. 24,36). So ein Modell endet schließ­lich im Trithe­is­mus: Die Leh­re von drei gött­li­chen Wesen, die sich zudem im Umfang ihrer Gött­lich­keit unter­schei­den wür­den. Ein kla­rer Ver­stoß gegen die Ein­heit Got­tes, die an so vie­len Stel­len der Schrift gelehrt wird. Zudem muss man ein­ge­ste­hen, dass die Drei­ei­nig­keit so gut wie kei­ne Rol­le im Evan­ge­li­ka­lis­mus spielt. Man wird zwar im Namen des Vaters, des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes getauft, aber das die …

Besprechung: Das Herz der Väter

Mit gro­ßem Genuss habe ich die Neu­erschei­nung von Klaus Günt­z­schel gele­sen und kam nicht umhin, immer wie­der mei­nen Blei­stift zu zücken, um beson­ders wert­vol­le Stel­len zu mar­kie­ren. Das Buch nimmt den Leser auf einen Spa­zier­gang, auf einen Spa­zier­gang den ein Vater vor lan­ger Zeit mit sei­nem Sohn unter­nom­men hat. Es war der König Salo­mo vor drei­tau­send Jah­ren. In den ers­ten 9 Kapi­teln des Sprü­che-Buchs fin­den wir die Wor­te, die dabei Salo­mo an sei­nen Sohn wei­ter­gab. Klaus Günt­z­schel hat eini­ge der Ver­se näher ange­se­hen und führt sie auf eine sehr leben­di­ge Art aus. Vie­le Zita­te, eige­ne Erleb­nis­se und aktu­el­le Ereig­nis­se berei­chern das Buch und machen Lust immer wei­ter zu lesen. Ich muss­te mich dabei zurück­hal­ten um inne­zu­hal­ten und über das Gele­se­ne nach­zu­den­ken. Vie­le der meist kur­zen Kapi­tel enden mit einem prä­gnan­ten Fazit. Das Buch ist gespickt mit vie­len ganz kon­kre­ten Auf­for­de­run­gen, wie es nicht nur beim Vater­wer­den bleibt, son­dern wie christ­li­ches und bibli­sches Vater­sein tat­säch­lich aus­se­hen kann. Die Mit­te des Buches hat der Autor der Bibel gewid­met. Er ermu­tigt den Leser die Bibel lie­ben zu ler­nen. Wir wer­den anfan­gen, die …