Alle Artikel mit dem Schlagwort: Prediger

Martin Luther: Ob man vor dem Sterben fliehen möge

1525 wüte­te in Bres­lau die Pest. Wer konn­te, floh vor der Seu­che und ver­ließ die Stadt. So ent­stand auch bei evan­ge­li­schen Pfar­rern das Pro­blem, ob man vor die­sem Ster­ben flie­hen dür­fe? Man stell­te die­se Fra­ge Luther zur Klä­rung, und er ver­fass­te die­se Schrift. Als die Pest zwei Jah­re spä­ter auch in Wit­ten­berg aus­brach, blieb Luther und ver­sorg­te als Seel­sor­ger die Bedürf­ti­gen. H.C. Knuth schreibt dazu: „Die Schrift zeigt klar, wie der Glau­be die Frei­heit zum Han­deln, die Lie­be aber die Frei­heit zum Lei­den gibt. Luther geht einen Weg, der Feig­heit genau­so wie Fata­lis­mus ver­mei­det.“ Dies ist ein äußerst inter­es­san­tes Werk, dass ich vor län­ge­rer Zeit eigent­lich nur des inter­es­san­ten Titels hal­ber gele­sen habe.  Für unser Jubi­lä­ums­jahr möch­te ich das Buch jeder­mann ans Herz legen, gelingt es doch Luther aus die­ser äußerst spe­zi­fi­schen Fra­ge, einen wich­ti­gen Grund­satz her­zu­lei­ten: Hat ein Mensch Ver­ant­wor­tung zu sei­nem nächs­ten, da er z. B. Bür­ger­meis­ter oder Pfar­rer ist, so darf er sei­ne Schäf­chen nicht ver­las­sen, denn er wür­de Ihnen scha­den und nicht nach der Lie­be handeln.

Sei zufrieden — Studien des Alten Testaments: Prediger

„Nich­tig­keit der Nich­tig­kei­ten“, klag­te Salo­mo, „Alles ist Nich­tig­keit!“ Salo­mo gefiel die­ses Wort. Er benutz­te es im Pre­di­ger etwa 37 Mal, wäh­rend er über das Leben unter der Son­ne schrieb (…). Aus mensch­li­cher Sicht erscheint das Leben sinn­los, und man kann leicht pes­si­mis­tisch wer­den. Der jüdi­sche Schrift­stel­ler Sho­lom Alei­chem beschrieb das Leben einst als „ein Furun­kel auf einer Bla­se auf einem Krebs­ge­schwür.“ Die­se Defi­ni­ti­on kann man fast kör­per­lich spü­ren! Der amer­ki­na­sche Dich­ter Carl Sand­burg ver­glich das Leben mit „einer Zwie­bel — man schält die Lagen nach und nach ab, und manch­mal weint man dabei.“ Mit die­sen anre­gen­den — oder bes­ser pes­si­mis­ti­schen — Zita­ten fängt die Aus­le­gung zum Buch Pre­di­ger an. Schon die ein­zel­nen Titel der gan­zen Kom­men­tar­rei­he regen mit einer „Sei…“-Aufforderung zum Lesen an. So auch die­ser Titel, der einen anregt, sich tie­fer mit dem Buch Pre­di­ger zu beschäftigen.

Anlässlich des 30. Todestages von Martin Lloyd-Jones

Am 1. März 1981 starb Mar­tyn Lloyd-Jones unter gro­ßer Anteil­nah­me von Chris­ten aus aller Welt. Der bekann­te Pre­di­ger und lang­jäh­ri­ge Pas­tor der West­mins­ter Cha­pel in Lon­don wur­de 1899 in Süd­wales gebo­ren. Er war wahr­schein­lich der bemer­kens­wer­tes­te Pre­di­ger des 20. Jahr­hun­derts. Mit die­sem Buch­pa­ket erhal­ten Sie nicht nur eine über­aus inter­es­san­te Bio­gra­fie über D. Mar­tyn Lloyd Jones, son­dern auch noch vier Bücher vol­ler Trost, Ermu­ti­gung, gesun­der Leh­re und geist­li­cher Auf­er­bau­ung.  Das Buch­pa­ket beinhal­tet fol­gen­de Bücher: 1. Ich bin gewiss 2. Mit gan­zem Ein­satz 3. Schritt für Schritt 4. Gott allein genügt 5. D.M. Lloyd-Jones pri­vat Statt 61,85 EUR nur 30,00 EUR Die­ses Ange­bot gilt nur für End­kun­den aus Deutsch­land. Die Lie­fe­rung erfolgt ver­sand­kos­ten­frei. Hier gehts zum Shop.

Harold St. John – Reisender in Sachen Gottes

Heu­te stel­le ich euch ein Buch vor, dass bereits 1989 das ers­te Mal (in Deutsch­land) erschie­nen, und abso­lut wert ist, mehr­mals gele­sen zu wer­den. The­ma und Inhalt  Es geht um Harold St. John. Er scheint sich bei allen von mir gele­se­nen Bio­gra­phien beson­ders her­vor­zu­he­ben. Die Lebens­ge­schich­te die­ses Ori­gi­nals ist the­ma­tisch geglie­dert. Das sieht dann so aus: das Kind, der Evan­ge­list, der Lie­ben­de, Vater von fünf Kin­dern, der Mann der Gemein­de, der Bibel­stu­dent, der Pre­di­ger usw. Jedes der 14 Kapi­tel beschränkt sich somit auf ein bestimm­tes Gebiet im Leben von St. John. Mehr als zwan­zig Jah­re arbei­te­te er bei einer Bank. Und allei­ne die­se Tat­sa­che sagt eine Men­ge über ihn und sein Leben aus. Ein Leben gefüllt mit Selbst­dis­zi­plin und Ein­satz für den Herrn. Ich habe nie­mals gese­hen, dass Harold durch die Stra­ßen oder durchs Leben geschlen­dert wäre. Er sah immer aus, als wäre er von einer Auf­ga­be getrie­ben. S. 18 Er war immer in Bewe­gung, arbei­te­te für zwei und hin­ter­ließ immer den Ein­druck, dass er begrif­fen hat­te, das die Auf­trä­ge unse­res himm­li­schen Königs eile erfor­dern. S. 20 Zumin­dest in …

Susannah Spurgeon — Die Frau an der Seite des Predigerfürsten

Das Leben Charles Had­don Spur­ge­on ist vie­len bekannt. Vie­le sei­ne Pre­dig­ten sind heu­te noch erhält­lich und wer­den immer wie­der neu auf­ge­legt. Er gilt als Fürst unter den Pre­di­gern. Eher unbe­kannt ist die Frau an sei­ner Sei­te: Susan­nah Spur­ge­on. Am 15.01.1832 wird Susan­nah Thomp­son gebo­ren. Es ist eine from­me Fami­lie und ein Freun­des­kreis von erns­ten Gläu­bi­gen die sie in ihrer Jugend prä­gen. Sie bekehrt sich, aber es man­gelt an Gleich­ge­sinn­ten und nütz­li­che, christ­li­che Beschäf­ti­gung. Ihre ers­te Begeg­nung mit Spur­ge­on ist von allem ande­ren als Zunei­gung geprägt. Doch es dau­er­te nicht lan­ge bis sei­ne erns­ten Pre­dig­ten sie wach­rüt­teln und sie merkt, dass ihr frucht­lo­ses Leben nicht rich­tig ist.