Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lord Peter Wimsey

Eine Auswahl meiner Audible-Bibliothek
Was wir hören:

Seit 8 Jahren nutze ich Audible und gegenwärtig sind knapp knapp 110 Werke Teil meiner Bibliothek . In den lezten Jahren habe ich mit Freude wahrgenommen, dass die Auswahl christlicher Werke in Audible zugenommen hat, was ein Argument für ein Abo sein kann. Persönlich höre ich Hörbücher fast ausschließlich bei drei Szenarien: Bei langen Autofahrten Mit den Kindern zusammen Vor dem Schlafengehen vor allem in den langen Winternächten. Entsprechend ist auch  meine Hörbibliothek in einer gewissen Weise dreigeteilt. Das Hör-Buch der Mitte Die große Hörbibel, die die Deutsche Bibelgesellschaft herausgebracht hat, ist eine wirkliche Perle. Durch die szenische Lesung wird die Aufmerksamkeit dem Text gegenüber deutlich erhöht. Wir hören immer wieder  mittlere und kleinere Abschnitte, ich habe mich aber auch schon dabei erwischt, dass ich das neue Testament in wenigen Tagen vollständig durchgehört habe (Zur ausführlicheren Rezension geht es hier lang). Klassik In den ersten Jahren habe ich vor allem Klassiker gehört. Vor allem Kurzgeschichten und Erzählungen der Weltliteratur höre ich bis heute gerne: Amerikanische Kurzgeschichten von Mark Twain bis Herman Melville: Eine gelungene Auswahl. …

„Ich finde, du solltest nicht so viel Theologie lesen“

Was liest man, wenn man in Westengland unterwegs ist? Nun ich empfand Lord Peter Death Bredon Wimsey als die richtige Wahl. Dorothy L. Sayers  (vgl. auch zahlreiche Beiträge von hanniel.ch zu Sayers Werk) aller erster Roman „Der Tote in der Badewanne“ (auch „Ein Toter zu wenig“) hat mir besonders gut gefallen. Sayers lässt Detektiv Parker zur Entspannung einen Kommentar zum Galaterbrief lesen. Fantastisch! Tatsächlich hat Sayers ihr christliches Bekenntnis nie verschwiegen, was man in ihrem Werk regelmäßig sieht. Ihr Werk lebt von einer ehrlichen aber auch selbst ironischen Analyse Brittaniens zwischen den  zwei Weltkriegen. Einige Zitate: Wimsey hat offensichtlich Geldressourcen ohne Ende für sein Hobby, und einen Diener, der aber eher wie ein väterlicher Freund agiert: „“Hier bin ich, Mylord“, antwortete Mr. Bunter mit respektvollem Tadel, „aber wenn Sie mir die Bemerkung gestatten…““ Dass der britische Adel oft mehr Schein als Sein bot, verschweigt Sayers nicht: „Die Unterhaltung schleppte sich mühsam dahin, bis der Ehrenwerte Freddy eine Gräte im Seezungenfilet entdeckte und den Oberkellner kommen ließ, um sich ihr Vorhandensein erklären zu lassen.“ So argumentiert …