Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kinder

Literatur für den Nachwuchs

Vor weni­gen Wochen bin ich Vater gewor­den. Schon bevor es soweit war, habe ich eini­ge Bücher zum The­ma Kin­der­er­zie­hung gele­sen. Es ist eine gro­ße Her­aus­for­de­rung und Lebens­auf­ga­be, ein Kind zu erzie­hen. Uns als Eltern ist es des­halb wich­tig, unse­rem Sohn Theo, Jesus lieb zu machen. Was bie­tet sich dabei bes­ser an (neben einem christ­li­chen Vor­bild), als das Vor­le­sen von bibli­schen Geschich­ten? Der Christ­li­che Mis­­si­ons-Ver­­lag hat Ende letz­ten Jah­res „Mei­ne bibli­schen Lieb­lings­ge­schich­ten“ im Groß­for­mat (18 x 24 cm) auf­ge­legt. Inge­samt sind es 18  ver­schie­de­ne Geschich­ten aus der Bibel, die kind­ge­recht nach­er­zählt wer­den. Ich freue mich jetzt schon, wenn Theo etwas älter ist, und wir ihm die Bücher vor­le­sen kön­nen. Die Geschich­ten sind für Kin­der zwi­schen 3 und 8 Jah­ren geeig­net. Die ganz­sei­ti­gen Illus­tra­tio­nen sind sehr natür­lich gemalt und die Bücher ins­ge­samt spa­ren mit Aus­schmü­ckung des bibli­schen Tex­tes. Als „Bonus“ befin­den sich bei eini­gen der Bücher the­ma­tisch pas­sen­de, ein­fa­che Kin­der­lie­der. Wer also ein wenig Noten lesen kann, wird hier eine gute Ergän­zung zur Geschich­te fin­den. Außer­dem sind es über­wie­gend sehr bekann­te Lie­der, zum Teil von Mar­gret Bir­ken­feld. Die Anzahl der Seiten …

Notlage: Eltern verlieren ihre Kinder

Vie­le Kin­der christ­li­cher Eltern sind offen­sicht­lich auf dem Weg ins Ver­der­ben. Im Leben ihrer Spröss­lin­ge gibt es kei­ner­lei Anzei­chen dafür, dass sie auf dem Weg in den Him­mel sind. „Wie man einen Kna­ben gewöhnt, so lässt er nicht davon, wenn er alt wird“, heißt es in Sprü­che 22,6. Dem­nach erzie­hen („gewöh­nen“) wir unse­re Kin­der nicht so, wie wir soll­ten, denn andern­falls wür­den sie auf dem guten, ange­wöhn­ten Weg blei­ben. Wir wol­len uns nun eini­ge Grün­de anschau­en, war­um Chris­ten ihre Kin­der ver­lie­ren. 1.) Eltern ver­säu­men es, Fami­li­en­an­dach­ten zu hal­ten In den meis­ten christ­li­chen Fami­li­en gibt es über­haupt kei­ne Andach­ten. Wenn das mal zur Spra­che kommt und es den Eltern pein­lich ist, wer­den eine kur­ze Zeit lang Andach­ten gehal­ten, damit sie sagen kön­nen, sie hät­ten wel­che. Der Vater muss dafür sor­gen, dass es eine regel­mä­ßi­ge Zeit des Bibel­le­sens und Betens gibt und dazu sinn­vol­le Fra­gen gestellt und Ant­wor­ten gege­ben wer­den, von denen alle pro­fi­tie­ren. 2.) Eltern züch­ti­gen ihre Kin­der nicht „Züch­ti­ge dei­nen Sohn, so wird er dich erqui­cken und dir Freu­de machen“ (Spr 29,17). Ein Vater, der seine …

Tipp: Kalebs Lamm (CD)

Es freut mich, dass in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so vie­le Chris­ten den Mut gefun­den haben, neue Ver­la­ge zu grün­den. Gera­de weil es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so star­ke Ver­lags­kon­zen­tra­tio­nen gege­ben hat. Heu­te will ich mir eine Pro­duk­ti­on aus dem recht jun­gen Ver­lag Hir­ten­stim­me anse­hen. Oder bes­ser, anhö­ren … Kal­eb ist ein Hir­ten­jun­ge. Er lebt zur Zeit der Gefan­gen­schaft Isra­els in Ägyp­ten. Nur ungern hütet er die Scha­fe. War­um sind sie oft so unge­hor­sam, fragt er sich. Weil Kal­eb die Scha­fe nicht liebt, und nicht sorg­fäl­tig auf­passt, ver­liert er ein Schaf und sein Lamm. Fie­ber­haft beginnt er zu suchen. Zu groß ist die Angst vor sei­nem Vater. Kal­eb fin­det das Lamm und befreit es aus den Dor­nen. Das Mut­ter­schaf ist jedoch ver­lo­ren. Die Gei­er haben es gefressen.