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Sharon James: „Der, die, was?“

Eine Gast­re­zen­si­on von Caro­lin Schmitt: Mitt­ler­wei­le ist es kaum zu ver­mei­den, dass man mit der gen­der­ge­rech­ten Spra­che kon­fron­tiert wird und in immer mehr Tex­ten Schreib­wei­sen wie Kund:innen oder Verkäufer:innen liest. Ich ver­mu­te, dass vie­len Eltern – egal ob Chris­ten oder Nicht-Chris­­ten – über­haupt nicht bewusst ist, wie gezielt wir und vor allem die nächs­te Genera­ti­on mit die­ser Ideo­lo­gie indok­tri­niert wer­den. Sharon James gibt auf den 172 Sei­ten einen sehr guten Über­blick über die Ursprün­ge und Hin­ter­grün­de sowie die Inhal­te der Gen­­der-Ideo­­lo­­gie. Sie argu­men­tiert klar und fun­diert, dass es beim Gen­­der-Main­stre­a­­ming um eine Ideo­lo­gie geht, da die Theo­rie mit wis­sen­schaft­li­chen Argu­men­ten nicht beleg­bar ist. Die Theo­rie, die besagt, dass es zwi­schen dem bio­lo­gi­schen Geschlecht (eng­lisch sex) und einem gesell­schaft­li­chen bzw. aner­zo­ge­nen Geschlecht (eng­lisch gen­der) einen Unter­schied gibt, lässt sich in kei­ner Wei­se durch eine wis­sen­schaft­li­che Grund­la­ge bewei­sen, schreibt die Autorin. Dar­über hin­aus spre­chen für den ideo­lo­gi­schen Cha­rak­ter zahl­rei­che Bei­spie­le, die in dem Buch auf­ge­führt wer­den. Immer wie­der wer­den Fak­ten in der Öffent­lich­keit und in den Medi­en geleug­net. Berich­te von Men­schen, die nach Jah­ren eines Lebens im …

NEU: Eine biblische Sicht für das gesamte Leben gewinnen

Das Leben als Christ steht in einer drei­fa­chen Span­nung (sie­he Johan­nes 17,14−17). Wir sind »nicht von der Welt«, das heißt unse­re Iden­ti­tät soll­te nicht von den Über­le­gun­gen und Strö­mun­gen die­ser Welt ohne Gott geprägt wer­den. Gleich­zei­tig sind wir »in der Welt«. Dies ist unser gött­lich ver­ord­ne­ter Auf­ent­halts­ort. Dazu kommt der Auf­trag unse­res Schöp­fers und Erlö­sers: Wir sind »in die­se Welt« hin­ein­ge­sandt. Wir dür­fen etwas von sei­nen Vor­züg­lich­kei­ten wider­spie­geln. Um mei­nem Auf­trag nach­zu­kom­men, stu­dier­te ich neben­be­ruf­lich Theo­lo­gie. Ich ver­ste­he dies nicht als welt­frem­de Stu­­dier­s­tu­­ben-Dis­­zi­­plin, son­dern als Anwen­dung von Got­tes Wort in alle Lebens­be­rei­che. So rin­ge ich täg­lich um ange­mes­se­ne Fra­gen und ehr­li­che Ant­wor­ten. Die­se Fra­gen stel­len sich in mei­nen vier wich­tigs­ten Bezü­gen »in die­ser Welt«: Der Fami­lie, der Gemein­de, dem Beruf und inner­halb des Staa­tes. Eine Aus­wir­kung mei­ner For­schun­gen ist die Umset­zung eines Inten­­siv-Fami­­li­en-Lebens­­stils. Wir haben das Bil­dungs­ma­nage­ment unse­rer Söh­ne sel­ber an die Hand genom­men, was in unse­rem Hei­mat­land, der Schweiz, gesetz­lich zuge­las­sen ist. Unser Zuhau­se ist Dreh- und Angel­punkt unse­res gemein­sa­men Ler­nens. Die 50 Bei­trä­ge sind alle­samt durch das Auf­wer­fen von Fra­ge­stel­lun­gen ent­stan­den. Oft­mals gab …

Vor der Verlobung — Fünf Fragen, die Sie sich stellen sollten

Es gibt eini­ge Fra­gen im Leben, die man sich min­des­tens ein­mal beant­wor­ten muss: Wer­de ich nach der zehn­ten Klas­se Abitur machen, oder gehe ich von der Schu­le ab. Wer­de ich nach dem Abitur eine Aus­bil­dung star­ten oder gehe ich stu­die­ren. In wel­che Rich­tung soll mei­ne beruf­li­che Lauf­bahn gehen? Tech­nisch? Sozi­al? Kauf­män­nisch? Eine Ent­schei­dung, die noch einen grö­ße­ren Ein­fluss auf unser Leben hat, ist die Ent­schei­dung der Fami­li­en­grün­dung. Wenn man hei­ra­ten möch­te, soll­te man sich den Part­ner nach bestimm­ten Kri­te­ri­en aus­su­chen, denn nicht jede Per­son passt zu unse­rem Wesen. David Powli­son und John Yench­ko gehen in ihrem klei­nen Heft: „Vor der Ver­lo­bung – Fünf Fra­gen, die Sie sich stel­len soll­ten“ auf die­se Kri­te­ri­en ein. Denn es macht mehr Sinn, sich vor der Ver­lo­bung erns­te Gedan­ken zu machen, als in der Ehe erns­te Pro­ble­me zu bekommen.

Buchempfehlung: Lügen, die wir Frauen glauben

Kein Buch (spe­zi­ell für Frau­en) hat so vie­le gute Kri­ti­ken von den Kun­den der Christ­li­chen Buch­hand­lung Düren erhal­ten wie die­ses Buch. Nan­cy Leigh DeMo­ss legt ihren Fin­ger in klei­ne und grö­ße­re Wun­den im Leben vie­ler Chris­tin­nen hin­ein. Sie schreibt, dass vie­le christ­li­che Frau­en von Lügen geprägt sind. Das ist zuerst mal kein schö­ner Gedan­ke. Wer gibt denn ger­ne zu, dass er einer (oder gar meh­re­re) Lüge glaubt. Aber je län­ger ich das Buch las, des­to mehr erkann­te ich, wie auch ich (als Mann) an vie­le der Lügen glaub­te. Hier eine klei­ne Kost­pro­be der zahl­rei­chen Lügen, die uns in unse­rem Leben oft läh­men: „Gott ist genau wie mein Vater“, „Gott ist nicht wirk­lich aus­rei­chend“, „Ich muss ler­nen, mich selbst zu lie­ben“, „Ich kann mein Wesen nicht ändern“, „Äuße­re Schön­heit ist wich­ti­ger als inne­re“, „Man kann mir nicht zumu­ten, mit uner­füll­ten Wün­schen zu leben“, „Ich habe kei­ne Zeit, alles zu tun, was ich tun soll­te“, „Eine Berufs­kar­rie­re ist wich­ti­ger und befrie­di­gen­der als Haus­frau und Mut­ter zu sein“.

Notlage: Eltern verlieren ihre Kinder

Vie­le Kin­der christ­li­cher Eltern sind offen­sicht­lich auf dem Weg ins Ver­der­ben. Im Leben ihrer Spröss­lin­ge gibt es kei­ner­lei Anzei­chen dafür, dass sie auf dem Weg in den Him­mel sind. „Wie man einen Kna­ben gewöhnt, so lässt er nicht davon, wenn er alt wird“, heißt es in Sprü­che 22,6. Dem­nach erzie­hen („gewöh­nen“) wir unse­re Kin­der nicht so, wie wir soll­ten, denn andern­falls wür­den sie auf dem guten, ange­wöhn­ten Weg blei­ben. Wir wol­len uns nun eini­ge Grün­de anschau­en, war­um Chris­ten ihre Kin­der ver­lie­ren. 1.) Eltern ver­säu­men es, Fami­li­en­an­dach­ten zu hal­ten In den meis­ten christ­li­chen Fami­li­en gibt es über­haupt kei­ne Andach­ten. Wenn das mal zur Spra­che kommt und es den Eltern pein­lich ist, wer­den eine kur­ze Zeit lang Andach­ten gehal­ten, damit sie sagen kön­nen, sie hät­ten wel­che. Der Vater muss dafür sor­gen, dass es eine regel­mä­ßi­ge Zeit des Bibel­le­sens und Betens gibt und dazu sinn­vol­le Fra­gen gestellt und Ant­wor­ten gege­ben wer­den, von denen alle pro­fi­tie­ren. 2.) Eltern züch­ti­gen ihre Kin­der nicht „Züch­ti­ge dei­nen Sohn, so wird er dich erqui­cken und dir Freu­de machen“ (Spr 29,17). Ein Vater, der seine …