Erzählungen, evangelistische Medien
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Schatzsucher … eine verblüffende Entdeckung

von Werner Gitt

256245

Die­ses Buch des bekann­ten Wis­sen­schaft­lers ist recht unge­wöhn­lich zusam­men­ge­stellt: Der ers­te Teil ent­hält eine anschau­li­che Aus­le­gung des Gleich­nis­ses vom „Schatz im Acker“, mit dem Ergeb­nis, dass es nichts Loh­nen­de­res und Erstre­bens­wer­te­res gibt als den himm­li­schen „Schatz“. Es folgt ein Teil mit fünf Kapi­teln über den Him­mel sel­ber, in dem W. Gitt anhand vie­ler Bibel­stel­len und per­sön­li­cher Begeg­nun­gen zeigt, wie schön und span­nend es wohl im Him­mel sein muss – im Reich des gütigs­ten und lie­be­volls­ten aller Herr­scher. Ein drit­ter Teil ist eine Zusam­men­stel­lung ver­schie­de­ner inter­es­san­ter Erleb­nis­se, die auch meist mit der Suche oder der Ableh­nung des Him­mels zu tun haben.

Und der gro­ße letz­te Teil, der über die Hälf­te des Buches aus­macht, ent­hält zehn
Zeug­nis­se von Men­schen, denen der Autor durch sei­ne Vor­trags- und Rei­se­tä­tig­kei­ten begeg­net ist. Ganz unter­schied­li­che Men­schen aus Euro­pa beschrei­ben dar­in, wie sie Jesus begeg­net sind und dadurch ver­än­dert wur­den:

Eine Frau aus Schle­si­en, die als Kind unter einem bru­ta­len Stief­va­ter zu lei­den hat­te und spä­ter von Bezie­hun­gen ent­täuscht wur­de. Ein Bul­ga­re, der auf der Suche nach Gott zunächst ortho­do­xer Pries­ter wer­den woll­te, dann aber – vom Stu­di­um der ortho­do­xen Theo­lo­gie ent­täuscht – Medi­zin stu­dier­te. Als Medi­zi­ner begeg­ne­te er an einer deut­schen Uni Chris­ten und schließ­lich wur­de er eine Schlüs­sel­fi­gur, um Bibeln und christ­li­che Lite­ra­tur in das damals kom­mu­nis­ti­sche Bul­ga­ri­en zu brin­gen, auch zu Poli­ti­kern, Minis­tern und Bür­ger­meis­tern. Ein Athe­ist, der spä­ter Geschäfts­leu­te mis­sio­nier­te. Ein Tsche­che, der den „Pra­ger Früh­ling“ erleb­te und als Stu­dent die Flucht in den Wes­ten und in die „Frei­heit“ schaff­te, wo er durch Vor­trä­ge von Wer­ner Gitt zum Glau­ben kam und spä­ter mit der Fami­lie wie­der nach Tsche­chi­en zog, um sei­nen des­il­lu­sio­nier­ten Lands­leu­ten das Evan­ge­li­um vor­zu­le­ben. Eine tür­ki­sche Mus­li­min, die in Deutsch­land auf­wuchs, aber zwangs­ver­hei­ra­tet wur­de, schreck­li­che Ehen und eine Abtrei­bung erleb­te, bis sie bei Jesus end­lich wah­re Lie­be fand. Ein Top­ma­na­ger, den eine inne­re Lee­re quäl­te. Eine Fami­lie, die ihren jugend­li­chen Sohn ver­lor usw.

Alle Berich­te sind sehr inter­es­sant zu lesen und ver­mit­teln neben den unter­schied­lichs­ten per­sön­li­chen Schwie­rig­kei­ten und den ver­schie­de­nen Wegen, die Gott benutz­te, auch noch inter­es­san­te Infor­ma­tio­nen über ande­re Kul­tur­krei­se, ande­re poli­ti­sche Sys­te­me und die Situa­ti­on in Deutsch­land von der Hit­ler­zeit bis heu­te.

Die Kapi­tel über den Him­mel wir­ken auch für einen „alten“ Gläu­bi­gen sehr moti­vie­rend. Skep­ti­ker und dem Glau­ben Fern­ste­hen­de wer­den even­tu­ell etwas Mühe haben, die sehr vie­len­Bi­bel­zi­ta­te ein­zu­ord­nen. Dafür sind die Bei­spie­le aus Geschich­te, Gegen­wart und Wis­sen­schaft und die Zeug­nis­se umso ver­ständ­li­cher.

Fazit: Lesens­wert, aber nicht für jeden Außen­ste­hen­den wird alles nach­voll­zieh­bar sein.

Micha­el Büh­ne, www.fest-und-treu.de

Titel: Schatz­su­cher
Unter­ti­tel: … eine ver­blüf­fen­de Ent­de­ckung
Autor: Wer­ner Gitt
Sei­ten: 352
For­mat: 14 x 21 cm
Ein­band: Paper­back
Jahr: 2013
Ver­lag: CLV
ISBN: 978−3−86699−245−0
Preis: 6,50 EUR
Lese­probe: CLV
erhält­lich bei: CLV, cvbh.de

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