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Wolfgang Bühne: „Ein gutes Buch erweitert den Verstand, erwärmt das Herz und fordert den Christen heraus.“

Interview-Reihe: Christen im Gespräch

wolfgang_buehne

Bild­quel­le: pri­vat

In der Inter­view-Rei­he: „Chris­ten im Gespräch“ beant­wor­ten Auto­ren, Ver­le­ger und Ver­ant­wor­tungs­trä­ger aus dem bibel­treu­en Bereich Fra­gen zu sich selbst und zur christ­li­chen Lite­ra­tur. 

NIMM UND LIES: Bru­der Wolf­gang, wie sind Sie zum Glau­ben an Chris­tus gekom­men?

Wolf­gang Büh­ne: Im gläu­bi­gen Eltern­haus auf­ge­wach­sen kann­te ich von klein auf das Evan­ge­li­um. Aber erst im Alter von etwa 16 Jah­ren erleb­te ich die Wie­der­ge­burt und konn­te mit dem Her­zen das Glau­ben, was ich von klein auf theo­re­tisch kann­te. Gott benutz­te dazu die Bücher von Wil­helm Busch.

NIMM UND LIES: Eine Schwä­che, die Sie durch den Glau­ben bes­ser in den Griff bekom­men haben:

Wolf­gang Büh­ne: Ich hof­fe: Men­schen­furcht, Selbst­lie­be, Geiz, — die Lis­te kann man fort­set­zen, obwohl es sich meist um Sün­den und nicht um Schwä­chen han­delt.

NIMM UND LIES: Wie kamen Sie dazu, Bücher zu schrei­ben? Was war Ihr ers­tes Buch?

Wolf­gang Büh­ne: Es waren meist aktu­el­le Her­aus­for­de­run­gen, Man­gel­er­schei­nun­gen oder bedenk­li­che Fehl­ent­wick­lun­gen unter den Chris­ten, die mich dazu geführt haben. Das ers­te Buch war: „Kann denn Lie­be Sün­de sein?“- zuerst unter dem Titel: „Sich selbst lie­ben?“

NIMM UND LIES: Was zeich­net für Sie ein gutes Buch aus?

Wolf­gang Büh­ne: Ich zitie­re Wil­liam Mac­Do­nald: „Ein gutes Buch erwei­tert den Ver­stand, erwärmt das Herz und for­dert den Chris­ten her­aus.“

NIMM UND LIES: Was sind Ihre drei Lieb­lings­bü­cher, abge­se­hen von der Bibel?

Wolf­gang Büh­ne: In bestimm­ten Jah­ren oder Situa­tio­nen waren mir vie­le Bücher eine ent­schei­den­de Hil­fe. Wenn ich nur drei Bücher neben der Bibel mit auf eine Insel mit­neh­men könn­te, wären es wahr­schein­lich fol­gen­de: C.H. Spur­ge­on: Alt­tes­ta­ment­li­che Bil­der ; Johann Jakob Ram­bach: die Lei­den unse­res Herrn Jesus Chris­tus sowie Bene­dikt Peters: Geor­ge White­field.

NIMM UND LIES: Schrei­ben Sie aktu­ell an einem wei­te­ren Buch oder haben Sie Plä­ne ein Buch zu einem bestimm­ten The­ma zu schrei­ben?

Wolf­gang Büh­ne: Ich bete täg­lich dafür, dass der Herr mir deut­lich zeigt, wel­ches der vie­len The­men, die mir auf dem Her­zen lie­gen, ich zu Papier brin­gen soll.

NIMM UND LIES: Wel­che Per­son aus der Kir­chen­ge­schich­te schät­zen Sie am meis­ten und war­um?

Wolf­gang Büh­ne: Es fällt mir schwer, eine Per­son aus der Anzahl der vie­len in den ver­schie­de­nen Epo­chen der Kir­chen­ge­schich­te zu wäh­len. Wenn ich nur eine Per­son nen­nen darf, dann Geor­ge White­field. Sei­ne Hin­ga­be, Demut, Selbst­lo­sig­keit, Lie­be, Beschei­den­heit und Freund­lich­keit, ver­bun­den mit sei­ner Ehr­furcht vor dem Herrn und sei­nem Wort, sind mir eine stän­di­ge Her­aus­for­de­rung und Ermu­ti­gung.

NIMM UND LIES: Wo sehen Sie in der christ­li­chen Gemein­de die größ­te Not? Was ist die größ­te Her­aus­for­de­rung für uns Chris­ten im 21. Jahr­hun­dert?

Wolf­gang Büh­ne: Die Gering­schät­zung des Herrn und der Hei­li­gen Schrift; die all­ge­mei­ne Ver­welt­li­chung und Ober­fläch­lich­keit zu über­win­den ist eine gro­ße Her­aus­for­de­rung.

NIMM UND LIES: Wel­ches Buch der Bibel lesen Sie am liebs­ten und war­um?

Wolf­gang Büh­ne: Kaum zu beant­wor­ten! Aber wenn es nur ein Buch sein darf, dann wahr­schein­lich das Luka­sevan­ge­li­um. Hier leuch­tet die Herr­lich­keit, Voll­kom­men­heit, Lie­be und Barm­her­zig­keit unse­res Herrn in wun­der­ba­rer Wei­se auf.

NIMM UND LIES: Vie­len Dank für das Gespräch!

Hin­weis: eBooks von Wolf­gang Büh­ne gibt es bei ceBooks.de.

4 Kommentare

  1. Julian sagt

    Klas­se, dan­ke für das Inter­view mit Wolf­gang. Passt ja genau zur aktu­el­len Rezen­si­on. 😉

  2. Schön, dass Ihr sol­che Inter­views macht. Ist immer inter­es­sant zu lesen wie bekann­te christ­li­che Auto­ren über bestimm­te Din­ge den­ken.

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