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Wann bin ich gesetzlich? – Ein Einblick von John Colquhoun

Wenn ein Mensch zu Taten des Gehorsams gedrängt ist, weil er den Zorn Gottes fürchtet, der sich im Gesetz offenbart und nicht weil er an Seine Liebe glaubt, die sich im Evangelium offenbart… Wenn er Gott wegen Seiner Macht und Gerechtigkeit fürchtet und nicht aufgrund Seiner Güte, wenn er in Gott viel eher einen rächenden Richter, als einen leidenschaftlichen Freund und Vater sieht, und und wenn er Gott als fürchterliche Majestät vor sich sieht, statt unendlich gnädig und barmherzig wird dadurch sichtbar, dass er unter der Herrschaft eines gesetzlichen Geistes ist, oder zumindest daran leidet… Er zeigt, dass er unter dem Einfluss dieses hasserfüllten Versuchers steht … wenn sein Vertrauen auf göttliches Erbarmen durch die Lebendigkeit seiner Pflichten und nicht durch die Entdeckungen der Freiheit und der Reichtümer erlösender Gnade geprägt sind, die ihm im Evangelium angeboten werden, oder wenn er das ewige Leben nicht als Gabe Gottes durch Jesus Christus erwartet, sondern als Gottes Rekompensation für seinen Gehorsam und sein Leiden, wird schmerzhaft deutlich, dass er sich unter der Macht eines gesetzlichen Geistes befindet.

gefunden in „The Whole Christ“ von Sinclair Ferguson, der hier aus dem Werk „Treatise on the Law and Gospel“ des Purtianers John Colquhoun zitiert. 

2 Kommentare

  1. David Tissen sagt

    Ein interessanter Gedankenanstoss. Wenn es die Aussagen mit Bibelstelle fundierten wurde, ein super Artikel.

  2. Sergej Pauli sagt

    Morgen David; ein berechtigter und wichtiger Einwand, die entsprechende Fundierung findet sich in beiden genannten Büchern, an denen man kaum vorbei kommt, wenn man sich auch in die Logik so zu argumentieren, einlassen möchte.
    Grüße

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