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Leserunde: Lernen, zu beten (9)

Eigent­lich woll­te ich jede Woche ein Kapi­tel aus dem Buch Ler­nen, zu beten von D.A. Car­son bespre­chen. Den Bei­trag von letz­ter Woche möch­te ich heu­te nach­ho­len. Der Arti­kel zum 10. Kapi­tel erscheint dann Ende die­ser Woche. Damit möch­te ich allen denen ent­ge­gen­kom­men, die sich vor­ge­nom­men haben, ein Kapi­tel pro Woche zu lesen. Ab nächs­te Woche pla­ne ich wie­der jeden Mitt­woch ein Kapi­tel zu reflek­tie­ren. In Kapi­tel 9 beschäf­tigt sich Car­son mit der wohl geheim­nis­volls­ten Eigen­schaft Got­tes — mit dem sou­ve­rä­nen Gott. Dem Begriff Sou­ve­rä­ni­tät bin ich nur sehr spät in mei­nem Glau­bens­le­ben begeg­net. Die­ses Wort wur­de in mei­ner Gemein­de nicht ver­wen­det.  Und wer mit dem Wort nicht viel anfan­gen kann, der sei getrös­tet: die­ses Wort kommt in der Bibel nicht vor. Doch was in die­sem Wort kom­pri­miert aus­ge­drückt wird, ist die bibli­sche Leh­re von Gott, dem König in sei­ner Welt. Die Hei­li­ge Schrift lehrt vom Anfang bis zum Ende aus­drück­lich sei­ne unum­schränk­te Herr­schaft. Wer sich mit die­ser Eigen­schaft Got­tes beschäf­tigt, wird schnell fest­stel­len, dass sie schein­bar mit der Ver­ant­wor­tung des Men­schen kol­li­diert. Doch beim genau­en hin­se­hen, lässt sich …