Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gilbert Keith Chesterton

Gilbert K. Chesterton für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 5)

Gil­bert K. Ches­ter­ton hat nicht nur Sir Arthur Con­an Doyle beim Schrei­ben von „Sher­lock Hol­mes“ inspi­riert. Auch der bri­ti­sche Lite­rat C. S. Lewis wur­de wesent­lich durch sein Werk beein­flusst, beson­ders durch sein Werk „Der unsterb­li­che Mensch“. Er ver­fass­te in atem­be­rau­ben­der Geschwin­dig­keit Arti­kel, Essays, Fan­­ta­­sy-Roma­­ne, Thea­ter­stü­cke und Sach­bü­cher. Oft trat er als Red­ner und – noch lie­ber – als Dia­log­part­ner in öffent­li­chen Dis­kus­sio­nen auf. Ches­ter­ton ver­bin­det Tief­gang, phi­lo­so­phi­sche und lite­ra­ri­sche Exper­ti­se mit ein­zig­ar­ti­gem Witz, über­ra­schen­den, para­do­xen Ein­sich­ten und einer Beschei­den­heit bezüg­lich sich selbst. Vor allem hält er für unse­re Zeit der Spät­mo­der­ne vie­le wich­ti­ge Ein­sich­ten bereit. In 10‘000 Wor­ten erhältst du in die­sem Buch eine Ein­füh­rung in die Lebens­ge­schich­te und das Werk sowie eini­ge Impul­se für das Leben im 21. Jahr­hun­dert. Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Der Mann, der Donnerstag war — Eine Nachtmahr

Gil­bert K. Ches­ter­ton. Der Mann, der Don­ners­tag war. Eine Nacht­mahr. Ca. 176 Sei­ten. Kos­ten­lo­ser Down­load (Kin­d­­le-For­­mat.) Polit­sa­ti­re im Alb­traum­for­mat Ches­ter­ton ist im deut­schen Sprach­raum vor allem wegen sei­ner Detek­tiv­ge­schich­ten von Pater Brown bekannt gewor­den. Fast eben­so berühmt ist sein Buch „Der Mann, der Don­ners­tag war“. Es han­delt sich um eine Polit­sa­ti­re, in die schwüls­ti­gen Beschrei­bun­gen eines Alb­traums ver­packt. Ob  ein glut­ro­ter Son­nen­un­ter­gang auf einem Lon­do­ner Platz, ein üppi­ges Mahl in einer her­un­ter gekom­me­nen Taver­ne oder ein Duell auf einer Blu­men­wie­se in Frank­reich — die sorg­fäl­ti­ge, ält­li­che deut­sche Über­set­zung tat bei mir das ihre, um lust­voll  beim Lesen zu bleiben.

Ketzer: Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit

Gil­bert Keith Ches­ter­ton. Ket­zer. Ein Plä­doy­er gegen die Gleich­gül­tig­keit. Insel: Ber­lin, 2012. 263 Sei­ten. Euro 9,99. Das Inter­es­se am Buch … befiel mich unmit­tel­bar nach der Lek­tü­re der Pater Brown-Geschich­­ten. Wenn ich Ches­ter­ton lese, beschleicht mich ein Hei­mat­ge­fühl. Die­ses ist schwie­rig zu beschrei­ben, es ist eine Mischung aus Wohl­ge­fühl und Ver­traut­heit, Anre­gung und Irri­ta­ti­on. Wie bei ande­ren Wer­ken las ich im ers­ten Anlauf einen Teil, um es spä­ter wie­der her­vor­zu­ho­len und fer­tig zu lesen. Mitt­ler­wei­le geht es mir so, dass ich nach einer Rei­he ande­rer Wer­ke plötz­lich den­ke: „Jetzt muss ich wie­der ein­mal etwas von  Ches­ter­ton lesen.“ Das Buch gehört sicher­lich zur engen Aus­wahl an Wer­ken, die ich lebens­lang immer wie­der ein­mal her­vor­ho­le. Um was geht es? Ches­ter­ton schrieb die zwei Wer­ke „Ortho­do­xie“ und „Ket­zer“ in enger Ver­bin­dung. Wie er im Vor­wort zu „Ortho­do­xie“ erwähnt, war­fen ihm sei­ne Geg­ner vor, in „Ket­zer“ nur GEGEN Din­ge geschrie­ben zu haben. Er sol­le doch nun erklä­ren, wofür er ein­ste­he. Das Buch lebt von der „Kraft, nicht mit ande­ren über­ein­zu­stim­men“ (246).