Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gemeindebau

Tipp: … und sehe eure Ordnung (Armin Mauerhofer)

Die vor­lie­gen­de Stu­die ent­spricht einem wach­sen­den Bedürf­nis, sich im Gemein­­de-Auf­­­bau und in der Auf­trags­set­zung ganz neu nach der Bibel zu ori­en­tie­ren. Der Ver­fas­ser bestä­tigt nicht eine bestehen­de Norm, son­dern ver­sucht, die Pro­ble­me des Gemein­de­le­bens ganz neu ins rich­tungs­wei­sen­de Licht der Hei­li­gen Schrift zu stel­len. Das zei­gen schon die ein­lei­ten­den Gedan­ken über die Zuge­hö­rig­keit zur Gemein­de Jesu, die in Über­ein­stim­mung mit Got­tes Wort einer jahr­hun­der­te­al­ten Tra­di­ti­on ent­ge­gen­ste­hen. Wich­tig ist der Blick­punkt, dass Gaben und Funk­tio­nen in unzer­trenn­li­chem Zusam­men­hang ste­hen. Die­se bibli­sche Schau dient als not­wen­di­ges Kor­rek­tiv allen »Gaben-Bewe­­gun­­­gen« gegen­über, die eine gan­ze Theo­lo­gie der Cha­ris­ma­ta neben die Haupt­ak­zen­te der Heils­ver­kün­di­gung stellt. Ande­rer­seits die­nen die Aus­füh­run­gen als ech­te Her­aus­for­de­rung einem fes­ten Amts­den­ken gegen­über, wo mensch­li­che Ein­rich­tun­gen weit­ge­hend die Gna­den­ga­ben und gött­li­che Beru­fung »ersetzt« haben und für »über­flüs­sig« erklä­ren. Außer­or­dent­lich wich­tig ist das vom Ver­fas­ser skiz­zier­te Anlie­gen der bewuss­ten För­de­rung des Jugend­un­ter­richts bis hin zur vor­ge­schla­ge­nen Grün­dung von christ­lich geführ­ten Schu­len. Die ver­schie­de­nen Skiz­zen fas­sen das Anlie­gen des Ver­fas­sers hilf­reich zusam­men und zei­gen die Not­wen­dig­keit einer echt hel­fen­den Kri­tik an fest­ge­fah­re­nen Sys­te­men, eröff­nen aber zugleich vie­le Mög­lich­kei­ten zu …

Interview mit Mirko Merten: Plötzlich führt man geistliche Gespräche

NIMM UND LIES: Lie­ber Mir­ko Mer­ten, wie lan­ge gibt es die riga­tio Stif­tung gGmbH? Erzäh­len Sie uns etwas über die Grün­dung und viel­leicht ver­ra­ten Sie uns, wo der Name her­kommt! riga­tio gibt es jetzt seit fast sechs Jah­ren. Es fing damit an, dass ein Unter­neh­mer aus dem Sie­ger­land einen evan­ge­lis­ti­schen Bibel­kreis für sei­ne Mit­ar­bei­ter anbot. Als Ein­zel­ne dadurch zum Glau­ben kamen und sich der Nut­zen guter Kur­se zeig­te, sah der Unter­neh­mer eine Auf­ga­be dar­in, sol­che Arbeits­bü­cher her­zu­stel­len und zu ver­brei­ten. Der Name riga­tio ist Latei­nisch und bedeu­tet Bewäs­se­rung. Wie Pflan­zen Was­ser zum Wach­sen brau­chen, wächst auch der Glau­be nicht ohne geist­li­che „Bewäs­se­rung“. Dabei sol­len unse­re Kur­se hel­fen. NIMM UND LIES: Wo oder wie haben Sie das Hand­werks­zeug eines Ver­le­gers gelernt? Ich habe zehn Jah­re bei der Christ­li­chen Ver­lags­ge­sell­schaft in Dil­len­burg gear­bei­tet. Dabei konn­te ich sowohl die Arbeit im Lek­to­rat als auch die christ­li­che Ver­lags­land­schaft in Deutsch­land ken­nen­ler­nen. NIMM UND LIES: Wie sieht Ihr Ver­lags­pro­gramm aus? Wo lie­gen die Schwer­punk­te? Wir kon­zen­trie­ren uns auf Bibel­kur­se und geben in den Rubri­ken Bibel, Pra­xis und Impuls – das …

Buchrezension: Biblische Prinzipien des Gemeindewachstums

Gemein­de­wachs­tum ist ein wich­ti­ges The­ma. Gera­de in unse­rer Zeit, aus­ge­rich­tet auf Erfolg und Ergeb­nisse, ist es sehr  aktu­ell. Ent­spre­chend gibt es ver­schie­dene Ansät­ze und Stra­te­gien die beschrei­ben wie Gemein­den wach­sen kön­nen. Haben wir uns schon ein­mal gefragt, wie es in der Zeit der ers­ten Gemein­den war? Damals wur­den in ver­schie­de­nen Städ­ten Gemein­den gegrün­det und Gott gab viel Wachs­tum. Wie sah das Gemein­de­le­ben zu der dama­li­gen Zeit aus? Wel­che Prin­zi­pien waren in den Gemein­den wich­tig? Wie war es mög­lich, dass inner­halb kur­zer Zeit in gott­lo­ser Umge­bung leben­dige Gemein­den ent­ste­hen konn­ten die Got­tes Evan­ge­lium ver­kün­de­ten? In sei­nem Buch „Bib­li­sche Prin­zi­pien des Gemein­de­wachs­tums“ betrach­tet Ken Fle­ming die Gemein­den aus dem Neu­en Tes­ta­ment. Ins­ge­samt sechs Gemein­den (Antio­chia, Gala­tien, Phil­ippi, Thes­sa­lo­nich, Korinth, Ephe­sus) wer­den ein­ge­hend betrach­tet und dabei die Prin­zi­pien her­aus­ge­ar­bei­tet, die für eine gesun­de, leben­dige Gemein­de wich­tig sind. Gott hat uns in sei­nem Wort alles not­wen­dige für die Nach­folge hin­ter­las­sen, auch wie sei­ne Gemein­de auf Erden sein soll. Die Gemein­den aus dem Neu­en Tes­ta­ment sind Bei­spiele für uns, von denen wir ler­nen sollen.