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Tipp: Der Große Katechismus

Das sind die nötigs­ten Stü­cke, die man zuerst Wort für Wort her­zu­sa­gen ler­nen muß. Und zwar soll man die Kin­der dar­an gewöh­nen, dass sie täg­lich, wenn sie mor­gens auf­ste­hen, wenn sie zu Tisch gehen und wenn sie sich abends schla­fen legen, es auf­sa­gen müs­sen, und man soll ihnen nicht zu essen und zu trin­ken geben, bis sie es her­ge­sagt haben. Auch ist jeder Haus­va­ter ver­pflich­tet, es in glei­cher Wei­se mit dem Gesin­de, Knech­ten und Mäg­den zu hal­ten: er soll sie nicht bei sich behal­ten, wenn sie es nicht kön­nen oder nicht ler­nen wol­len. In typi­scher luthe­ri­scher Manier fängt der gro­ße Kate­chis­mus an. Die nötigs­ten Stü­cke sind dabei die zehn Gebo­te, das (apos­to­li­sche Glau­bens­be­kennt­nis) und das Vater Unser.  So ist auch der Gro­ße Kate­chis­mus nicht mehr und nicht weni­ger als die Erklä­rung die­ser „nötigs­ten Stü­cke“. Ich den­ke auch unse­re Zeit hät­te mehr Besin­nung auf „Kin­der­un­ter­richt“ oder Wahr­hei­ten, die jedes Kind wis­sen soll­te nötig. Wie oft sind wir uns in Fra­gen des Heils unsi­cher. Wie oft wer­den ethi­sche Fra­gen mit Glau­bens­ar­ti­keln ver­wech­selt. Wie oft fehlt uns auch …