Medien, Verlagswelt
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Amazon verliert deutsche Kunden

Folgen der Negativ-Schlagzeilen

Die Nega­tiv-Bericht­erstat­tung in Fol­ge der ARD-Repor­ta­ge über Ama­zon ist nicht ohne Spu­ren am größ­ten Online-Händ­ler der Welt vor­über­ge­gan­gen. Nach Recher­chen von You­Gov haben die Vor­wür­fe gegen Ama­zon „zu einer deu­li­chen Abwan­de­rung“ geführt:

        • Fast jeder fünf­te (19%) Online-Käu­fer ände­re auf­grund der Medi­en­be­richt­erstat­tung über Ama­zon sein Kaufverhalten.
        • Davon gäben sogar 12% an, gar nicht mehr beim Ver­sand­han­dels­rie­sen ein­kau­fen zu wollen.
        • Rund 7% ver­such­ten, wie­der häu­fi­ger in Filialen/Geschäften und weni­ger im Inter­net einzukaufen.
        • Jeder 8. Online-Käu­fer (12%) habe bewusst einen ande­ren Händ­ler genutzt oder aus­pro­biert, anstatt bei Ama­zon ein­zu­kau­fen (davon pro­fi­tie­ren ins­be­son­de­re Ebay und Otto).
        • Beson­ders im Oster­ge­schäft sei die Image­k­rie­se des Kon­zerns spür­bar gewe­sen (ein Hin­weis dar­auf, dass dies das Plus im Buch­han­del mit ver­ur­sacht haben kann): 8% der Online-Käu­fer gaben an, ihre Oster­ge­schen­ke die­ses Jahr bewusst nicht mehr bei Ama­zon gekauft zu haben.

Mehr Infor­ma­ti­on im Bericht von buch­re­port.

Hat die Bericht­erstat­tung euer Ein­kauf-Ver­hal­ten beein­flusst? Kauft ihr jetzt ver­stärkt oder aus­schließ­lich bei ande­ren Händlern?

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