Alle Artikel mit dem Schlagwort: Watchman Nee

Geistliche Realität oder Wahnvorstellung

Ein inter­es­san­ter Bei­trag, wel­chen ich bei Watch­man Nee ent­deckt habe: Das (…) gilt für das Brot­bre­chen. In der Nacht, da er ver­ra­ten ward, „nahm Jesus das Brot, sprach den Lob­preis, brach das Brot und gab es den Jün­gern mit den Wor­ten: ‚Neh­met, esset! Dies ist mein Leib.‘ Dann nahm er einen Becher, sprach das Dank­ge­bet und gab ihnen den­sel­ben mit den Wor­ten: ‚Trin­ket alle dar­aus! Denn dies ist mein Blut, das Blut des Bun­des, das für vie­le ver­gos­sen wird zur Ver­ge­bung der Sün­den. Ich sage euch aber: Ich wer­de von nun an von die­sem Erzeug­nis des Wein­stocks nicht mehr trin­ken.‘ “ (Matth. 26,26−29). Man­che betrach­ten dies von der stoff­li­chen Sei­te her und ver­tre­ten beharr­lich die Ansicht, dass, wäh­rend Brot und Kelch geseg­net wur­den, sich das Brot in den Leib des Herrn und der Wein in das Blut des Herrn ver­wan­delt habe. Ande­re betrach­ten das Gan­ze von der Ver­nunft her und wen­den ein, dass Brot und Wein nicht stoff­lich ver­wan­delt wur­den, son­dern nur bild­lich den Leib und das Blut des Herrn dar­stel­len. Von des Herrn eige­nem Wort her …

Zur Ehre Gottes leben

„Zur Ehre Got­tes leben“ war das Ziel, das Watch­man Nees Leben bestimm­te. Er wur­de 1903 in Chi­na in einem Eltern­haus gebo­ren, das zwar for­mell christ­lich war, in dem er aber in sei­ner Kind­heit kei­ne ent­schie­de­ne Hin­ga­be vor­ge­lebt bekam. Als 18-jäh­­ri­­ger Schü­ler erleb­te er eine tie­fe Bekeh­rung zu Gott. Er beschrieb die­se Wen­de mit fol­gen­den Wor­ten: „Gott ver­lang­te von mir, dass ich von da an alle mei­ne Fähig­kei­ten als einem ande­ren gehö­rig betrach­te­te. Ich wag­te nicht, auch nur ein wenig von mei­nem Geld oder eine Stun­de mei­ner Zeit oder geis­ti­ge oder kör­per­li­che Kraft zu ver­schwen­den, denn sie gehör­ten nicht mir, son­dern ihm. Es war etwas Gro­ßes, als ich die­se Ent­de­ckung mach­te. An die­sem Abend begann für mich das christ­li­che Leben.“ Mit gro­ßem Fleiß begann er, die Bibel zu lesen und Men­schen für den Herrn zu gewin­nen. Nach Abschluss sei­ner Schul­bil­dung wid­me­te er sich ganz dem Ver­kün­di­gungs­dienst und war dabei in sei­nen mate­ri­el­len Bedürf­nis­sen völ­lig von Gott abhän­gig. Gott benutz­te sei­nen Dienst, um an vie­len Orten Chi­nas Chris­ten nach neu­tes­ta­ment­li­chen Vor­bild als Gemein­den zusam­men­kom­men zu las­sen. Die­se Chris­ten wurden …

Meine persönliche „Top-Ten“ Auswahl christlicher Werke

Man kennt sowas ja min­des­tens von M. Reich-Rani­­cki, der mit sei­nem „Kanon“, die lesens­wer­tes­ten Wer­ke klas­si­scher und zeit­ge­nös­si­scher Lite­ra­tur zusam­men­ge­tra­gen hat. Man ver­sucht mit einem sol­chen Kanon die größt­mög­lichs­te und bes­te Anzahl an Sti­len und Moti­ven der Lite­ra­tur abzu­de­cken. Als Laie habe ich mich in der Tat an sol­cher­lei Lis­ten ori­en­tiert, um mei­ne klas­si­sche Bil­dung abzu­de­cken. Mei­ne Idee ist es nun, eine Art „Top-Ten“-Liste von christ­li­chen Büchern zu erstel­len, die z.B. wenig Zeit haben vie­le Bücher zu lesen oder sich gene­rell kei­ne ‚Bücher­wür­mer‘ sind. Ich möch­te jedoch von vorn­her­ein zwei Bemer­kun­gen ein­fü­gen: Ich sehe mich nicht als Kri­ti­ker über geist­li­che Lite­ra­tur. Da fehlt mir ein­fach der Umfang der Bücher, die ich las. Des­wei­te­ren ist die­se Lis­te vor allem sub­jek­tiv; ich möch­te Bücher vor­stel­len, die vor allem mir hal­fen. Jeder kommt aus ganz ver­schie­de­nen Ver­hält­nis­sen und Stand­punk­ten und wür­de ganz ande­re Wer­ke wäh­len, da bin ich mir gewiss. Jedoch habe ich die­se Lis­te schon eini­gen in mei­nem Bekann­ten­kreis mit Erfolg emp­feh­len kön­nen. Lei­der ist das Lesen eini­ger Bücher schon so lan­ge her, dass ich nicht mehr …