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Mit Vern Sheridan Poythress im Gespräch

Ser­gej Pau­li (S.P.): Sehr geehr­ter Herr Prof. Vern S. Poy­th­ress. Sie besit­zen zahl­rei­che Abschlüs­se. Einen Dok­tor der Mathe­ma­tik und einen Magis­ter in Apo­lo­ge­tik. Zwi­schen­durch stu­dier­ten Sie auch Lin­gu­is­tik. Wel­ches Ihrer Fach­be­rei­che lie­ben Sie am meis­ten? Vern S. Poy­th­ress (V.S.P): Mein Bereich am West­mins­ter Theo­lo­gi­cal Semi­na­ry ist die For­schung des Neu­en Tes­ta­ments, da ich einen Dok­tor der Theo­lo­gie besit­ze. Das ist der Bereich, den ich am meis­ten lie­be. Doch ich mag auch die ande­ren Berei­che, die du nann­test. S.P.: Sie schrie­ben Bücher zu sehr unter­schied­li­chen The­men (Ange­fan­gen vom Dis­pen­sa­tio­na­lis­mus und Logik, bis hin zur Mathe­ma­tik und dem Buch der Offen­ba­rung). Gibt es einen roten Faden in Ihren Büchern? V.S.P.: Was in mei­nem Leben geschah, ent­wi­ckel­te sich Stück für Stück. Zunächst besaß ich kein bestimm­tes Ziel. Von Zeit zu Zeit spür­te ich, dass der Herr mir Ideen gab, die es wert waren, dass man sie zum Nut­zen ande­rer auf­schrieb. So schrieb ich das, was mir der Herr zum Schrei­ben gab. Doch wenn ich zurück­schaue, den­ke ich, dass der rote Faden der Bücher die Her­me­neu­tik, also das Prin­zip der …