Alle Artikel mit dem Schlagwort: Torben Danielzik

Der Beginn meiner Zeltmacher Mission

Der christ­li­che Pres­se­dienst Zelt­ma­cher Nach­rich­ten stellt sei­ne Arbeit in der bis­he­ri­gen Form ein und wird zukünf­tig nur noch in einer abge­speck­ten Ver­si­on wei­ter­ge­führt. Äußerst nach­den­kens­wert begrün­det der Betrei­ber sei­ne Ent­schei­dung, Tor­ben Dani­elz­ik: In den letz­ten Tagen hat­te ich die Ruhe nach­zu­den­ken. Drei Wochen Pau­se von der Zelt­ma­cher Arbeit woll­te ich mir neh­men und mein Gebet war, als Christ in die­ser Zeit auch einen Schritt wei­ter­zu­kom­men. Es brauch­te nicht so lan­ge, hier mein Ergeb­nis: Kom­men­ta­re, Pro­tes­te, Peti­tio­nen: Es ist alles gesagt! Ken­nen Sie das auch? Sie bemü­hen sich um ein gutes Gespräch, tau­schen Mei­nun­gen aus, wol­len über­zeu­gen und die Bezie­hung bzw. Freund­schaft stär­ken oder zumin­dest doch auf­recht erhal­ten, es klappt aber irgend­wie nicht und sie dre­hen sich stän­dig im Kreis einer nie enden wol­len­den Dis­kus­si­on? Kei­ne Einig­keit, kei­ne Ver­än­de­rung, schon gar kein Fort­schritt und auch über­haupt kei­ne Kon­se­quen­zen trotz erns­ter The­men und zahl­rei­cher Argu­men­te? Ken­nen Sie das, wenn Sie dann end­lich einen Punkt machen möch­ten und den­ken: „Es ist alles gesagt!“ An die­sem Punkt bin ich ange­kom­men – online, hier bei Zelt­ma­cher. Täg­lich grüßt das Murmeltier, …

Aus Sicht des Buchhändlers… — ein Interview

Ein Buch­händ­ler beginnt mit sei­ner Lie­be zum Buch. Nach drei Jah­ren scheint die­se Lie­be zu erkal­ten. Patrick Dan­kert von Dan­kert Con­sul­ting sprach mit Tor­ben Dani­elz­ik von Zelt­ma­cher über Bücher, ihren Preis, per­sön­li­che Erfah­run­gen, die Zukunft des Buches und über die Zukunft von Zelt­ma­cher. PD: Herr Dani­elz­ik, Sie sind Buch­händ­ler. Gehen Sie zur Frank­fur­ter Buch­mes­se? TD: Als Buch­händ­ler soll­te man infor­miert sein. Aber der Auf­wand lohnt nicht mehr. Ich war vor zwei Jah­ren dort und ein­mal in Leip­zig und habe mei­ne Erfah­run­gen gesam­melt und wert­vol­le Gesprä­che geführt. Heu­te, nach drei Jah­ren Online­buch­han­del, sehe ich vie­les mit ande­ren Augen. PD: Sie haben bei Null ange­fan­gen. Wie hat sich das Geschäft ent­wi­ckelt? TD: Wir haben als Fami­lie von Anfang an nicht erwar­tet, dass wir allein von dem Buch­ge­schäft leben kön­nen. Dazu waren wir zu sehr Rea­lis­ten. Aber dass es aus wirt­schaft­li­cher Sicht so schwie­rig ist, das hat­ten wir nicht erwar­tet. Das zwingt uns zu einem Umden­ken und einer Umkehr aus der Sack­gas­se. …wei­ter­le­sen auf www.zeltmacher-buecher.eu

Wie man mit Büchern (kein) Geld verdient

Ist es mög­lich als (christ­li­cher) Buch­händ­ler finan­zi­ell sicher zu ste­hen oder gar reich zu wer­den? Tor­ben Dani­elz­ik vom Christ­li­chen Pres­se­spie­gel Zelt­ma­cher hat sich dazu sei­ne Gedan­ken gemacht. So, auch das letz­te Exem­plar von Grem­mels Bon­hoe­f­­fer-Büchern ist schließ­lich ver­kauft. 6 Bän­de für sagen­haf­te 29,95 EUR. Ein gerech­ter Preis? Nun, es kommt auf den Zeit­punkt an. Nicht das Buch selbst und der Inhalt bestim­men heu­te den Preis, son­dern sein Lebens­lauf ange­fan­gen vom Druck bis zu sei­nem ‚Ver­grif­fen‘ Sta­tus. Oft auch eine Lei­dens­ge­schich­te nicht nur des Buches son­dern auch sei­nes Händ­lers, was die­ser Bei­trag ver­mit­teln soll. Die Buch­preis­bin­dung macht es schwie­rig. Kommt ein Buch neu her­aus, wird es zum fest­ge­setz­ten Preis ver­mark­tet und der gemei­ne Buch­händ­ler springt mit auf den Zug. Er inves­tiert flei­ßig in eini­ge Exem­pla­re und muss dann zuse­hen, dass er sie zügig ver­kauft oder, um im Bild zu blei­ben, auf dem Zug ver­harrt, bis zum Aus­ver­kauf dabei bleibt und nicht vor­her schon abge­wor­fen wird. …wei­ter­le­sen auf www.zeltmacher-buecher.eu