Alle Artikel mit dem Schlagwort: Anthony Norris Groves

Von einem, der zuerst nach dem Reich Gottes trachtete

Die­ses Buch war schon eini­ge Jah­re in mei­nem Regal. Bei einer Bestel­lung bei cbuch.de war es güns­ti­ger, das Buch mit dazu zu bestel­len, als den Ver­sand zu zah­len. Erst jetzt kam ich dazu es zu lesen: Vie­le Ent­wick­lun­gen, die kenn­zeich­nend für die Erwe­ckung in der Brü­der­be­we­gung sind, gehen auf Prak­ti­ken und Erkennt­nis­se von Gro­ves zurück. Als rei­cher Zahn­arzt beschließt Gro­ves (übri­gens war sein Schwa­ger nie­mand gerin­ge­res als Georg Mül­ler) zuerst 10% und spä­ter 25% sei­nes Ein­kom­mens Gott abzu­ge­ben. Aber er stellt fest, dass kein Bereich sei­nes Lebens Pri­vat­sphä­re blei­ben darf. Und alles, auch sein Ver­mö­gen, Gott geweiht wer­den muss. Somit begnügt er sich damit, mit dem nötigs­ten aus­zu­kom­men, alles ande­re gehört dem Herrn. Sein Mot­to ist: „Arbei­te hart, ver­brau­che wenig, gib viel, und das alles für Chris­tus“. 1827 soll Gro­ves der ers­te gewe­sen sein, der vor­schlug, dass kein ordi­nier­ter Pastor/Prediger anwe­send sein muss, damit die Gemein­de das Brot bre­chen darf.  Gro­ves war kei­ner, der Was­ser pre­dig­te und Wein trank. Als er 1825 das Buch „Christ­li­che Hin­ga­be“ ver­öf­fent­lich­te, konn­te jeder sehen, dass er das glaub­te, was …